HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Althaus kämpft gegen beschlossene Rückabwicklung

Pressekampagne Althaus

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Homberger Anzeiger vom 15. Mai 2013 widmet sich in voller Breite dem Kasernenkauf von Axel Althaus, der gleichzeitig durch einen Leserbrief von Alwin Altrichter unterstützt wird.

Neid auf Visionen?
Neid auf Visionen ist der Beitrag überschrieben. Aus Neid auf seine Visionen hätten die Politiker die Rückabwicklung des Kasernenkauf beschlossen. Die Vision heißt Kinderflohmarkt, Trödel- und Antikmarkt, Oldtimerveranstaltungen und Garten- und Pflanzenbörsen. Diese Angebote gibt es im ganzen Land, was soll daran innovativ sein? Solche Aktivitäten gab es in der Altstadt schon immer. Mit einem Messepark würden sie aus der Innenstadt abgezogen. Ist das auch ein Beitrag zu Revitalisierung der historischen Altstadt?

Keine öffentliche AuschreibungBild

Althaus berichte, es seien für die Gebäude und das Gelände in der Dörnbergkaserne keine anderen schriftlichen Kaufangeboten eingegangen, er sei deshalb der einzige Bieter gewesen.

Der Verkauf der Grundstücke ist niemals öffentlich ausgeschrieben worden, von den Verkauf wussten nur wenige Menschen aus Homberg. Überregionale Kaufinteressenten hatten davon keine Informationen.

Kaufinteressenten blieben unbeachet
Es gab aber auch mehrere Homberger Kaufinteressenten.

:: Michael Dippel hatte mehrmals Kaufinteresse in der Bauverwaltung angezeigt. Das ist aktenkundig. Ihm wurde versprochen, man werde sich bei ihm melden, wenn die Stadt/HLG das Kasernengelände von der BIMA gekauft hat. Das ist nicht erfolgt.

:: Für die Öltanks sind schriftliche Kaufangebote an die BImA und später an die HLG abgegeben worden, diese müssen dort vorliegen.
Ebenso wurde ein Angebot für das Heizhaus im Rathaus abgegeben.

Thomas Hucke hat seine Pläne nicht vorgetragen
Althaus behauptet: "Hucke hatte bereits am 22.03.2012 vor dem Magistrat der Stadt Homberg und der Arbeitsgruppe Konversion persönlich sein Pläne vorgetragen."

Das ist falsch: Weder in dem Protokoll des Magistrats vom 22. 3. 2012 noch in einm Protokoll der Arbeitsgruppe Konversion ist von einem persönlichen Bericht von Thomas Hucke etwas zu finden.

Kfz-Werkstatt Hucke
Am 15.06.2010 wurde die Firma H2 Antrieb GmbH Borken ins Handelsregister eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist angegeben: "der Betrieb einer Kfz-Werkstatt für Kfz-Modelle aller Art – und zwar sowohl für Verbrennungsantrieb als auch für Elektroantrieb; ferner der Handel und Vertrieb von Kfz-Antriebsteilen für Verbrennungsantrieb und Elektroantrieb."
Am 21. 2. 2013 wurde der Gesellschaftsvertrag geändert. Die neue Anschrift lautet auf die Privatanschrift von Althaus in Homberg.

Neuer Gegenstand:
Gegenstand des Unternehmens sind Vorbereitung und Durchführung von Events, Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Gastronomie sowie Vermietungen und Verpachtungen.
Bestellt als Geschäftsführer: Althaus, Axel Dipl.-Kfm., Homberg (Efze), *27.02.1959.

Von Werkstatt und Elektrofahrzeuge ist in dem amtlichen Eintrag des Unternehmensregisters nichts zu finden, wie Althaus zuvor  in seinem Interview behauptete.

Grundstückspreis
Althaus: im Interview am 24. 4. 2013 im Homberger Anzeiger

"Die Politiker beanstanden den Kaufpreis von 3,63 €/qm. Legt man zugrunde, dass die Stadt Homberg für 1,50 €/qm gekauft hat, so ergibt das eine Gewinn von 2,13 €/qm für die Stadt. Welcher Schaden ist denn hier entstanden?" Quelle

Mit dem Kauf des Kasernengeländes hat die Stadt nicht nur den Kaufpreis von 1,3 Mio. Euro zu zahlen sondern auch noch die Verpflichung übernommen die Infrastruktur zu finanzieren. Allein die Infrastruktukosten belaufen sich auf 7,8 Mio. Euro. Davon gehen lediglich noch Fördermittel in Höhe von 1,75 Mio. Euro ab.

Diesen Zusammenhang hat Bürgermeister Martin Wagner am 22. 5. 2012 in einem Brief an Reinhard Fröde klar dargestellt:

"Sehr geehrter Herr Fröde, lieber Reinhard,

[…] Sie wissen, dass wir mit den Überschüssen aus dem Verkauf der Teilflächen die komplette Infrastruktur erstellen und auch das Risiko abdecken müssen, verschiedene Flächen schwer oder nicht zu verkaufen.

[…] Bei der Planung sollten Sie berücksichtigen, dass zur Zeit keine Planungssicherheit besteht. Das Baurecht wird die Stadt schaffen und auf dieser Basis sollte die Preisverhandlung erfolgen.

[…] da wir die Hallen T4 und T5 als "Filetstücke" im Kasernengelände betrachten."

Billige Grundstücke für die Einen, die Hauptlasten für den Homberger Bürger.

Diese wenigen Punkte sollen erst einmal reichen, um den Wahrheitsgehalt der Aussagen des Herrn Althaus zu erkennen.

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