HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Gelder für den Anbau an die Burgberggaststätte

BildDie Stadtverordneten sollen Gelder umwidmen. Aus dem Topf für Grundstücksankäufe soll jetzt der Anbau an die Küche der Burgberggaststätte finanziert werden. Zu den Kosten von 240.000 Euro wird ein Zuschuss aus EU-Mitteln erwartet, der sich auf 150.000 Euro belaufen soll.

Blindes Bauen ohne Kontrolle
Bisher liegt ein Entwurf vor, dessen Zweckmäßigkeit noch nicht fachlich überprüft ist. Es wurde nur die teuerste Variante vom Magistrat gewählt, um so mehr Fördermittel beantragen zu können.

Genauere Bau- und Kostenpläne gibt es nicht, somit auch keineBild Berechnung der Wirtschaft-lichkeit und der Folgekosten

Bereits vor gut einem Jahr wurde von den Stadtverordneten beschlossen, dass vor der Maßnahme Bau- und Kostenpläne vorgelegt werden müssen. Auf Antrag des Magistrats nahmen die Stadtverordneten den Beschluss wieder zurück. Die Vorschriften der Hessischen Gemeindeordnungen die Empfehlungen und Hinweise des Rechnungshofs werden in Homberg (Efze) nicht beachtet.

Aus Erfahrung lernen?
Selbst die Erfahrungen mit den Kostenüberschreitungen beim Ärztehaus und dem Jugendzentrum haben zu keinem Umdenken geführt. Beim Jugendzentrum versprach der Bürgermeister die Ursachen für die ungeplanten Baukostensteigerungen zu ermitteln. Bis heute hat er sich dazu nicht geäußert. Auch der eingesetzte Akteneinsichtsausschuss unter der Leitung von Stefan Gerlach (SPD) hat bisher nichts erbracht. Vermutlich wird der Ausschuss mit Ende der Wahlperiode im März ergebnislos enden. Peter Dewald (CDU) hat wiederholt gefordert, dass ein internes Kontrollsystem eingerichtet werden soll. Auch das bisher vergeblich.

Weitblick fehlt
Die Straße zur Gaststätte und zur Burg zeigt Anzeichen von Instabilität, sie könnte stellenweise abrutschen.
Der Unterbau der Straße liegt talseitig auf aufgeschichteten Baumstämmen, die allmählich verrotten. Bevor mit teuren Baumaßnahmen auf der Burg begonnen wird, sollte die Straße geprüft und gesichert werde, damit auch langfristig die Burg und die Burgberggaststätte angefahren werden kann.

Das ausgebrochen Mauerstück in der Burgmauer ist noch immer nicht mit Ankern gesichert, wie es Dr. Ritz ankündigte. Auch die Ursachen für den Mauerausbruch sind nicht ermittelt und folglich nicht beseitigt.

Wie lieblos die Burg behandelt wird, zeigt sich an einem Detail, auf das schon 2008 Christian Klotz, der als Stadtmarketing-Guru eingeladen war, hinwies. Wegweiser zur Burg sind seitdem an entscheidenden Stellen nicht angebracht. Beispielhaft auf dem Parkplatz vor der Kreisverwaltung.

Bei diesem unprofessionellen Vorgehen ist schon heute abzusehen, dass es wieder einmal heißt "Wir sind über den Tisch gezogen worden."

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