HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Wie viele neue Wohnungen braucht Homberg – und wo?

Homberg hat auf den bisher ausgewiesenen Wohngebieten aktuell noch viel Platz. Im Holzhäuser Feld allein gibt es 40 neue Bauplätze.
Dort ist viel Geld in den Ausbau der Infrastruktur geflossen. Durch den Grundstücksverkauf muss das wieder hereinkommen.
Für das Krankenhausgelände ist ebenfalls ein Aufstellungsbeschluss gefasst worden mit dem Ziel, einen Teil der Fläche für Wohnen zu nutzen.

Homberg sollte sich nicht selbst Konkurrenz machen, indem weitere Wohngebiete ausgewiesen werden.

 

Innenentwicklung hat Vorrang

In der Stadt und in den Dörfern gibt es gerade in den bereits bebauten Lagen noch zahlreiche freie Grundstücke. Nicht nur in Homberg, auch bundesweit. Deshalb ist die gesetzliche Lage im Bundesbaugesetzbuch so geändert worden, dass vorrangig die Entwicklung im Innenbereich angestoßen und durchgeführt werden soll. Auch Bürgermeister Dr. Ritz hat in den letzten Jahren vom Vorrang der Innenentwicklung gesprochen. Nun sollte er Taten folgen lassen, und nicht – wie zum Beispiel in Mardorf – immer neue Ackerflächen überbauen wollen.


Wie viele neue Wohnungen brauchen wir bei sinkender Bevölkerungszahl?

 

Der Abwärtstrend in der Einwohnerzahl lässt sich nur umkehren, wenn Arbeitsplätze in Homberg gesichert und neu geschaffen werden: Arbeitsplätze, die nicht im Niedriglohnsektor liegen. Damit sind Neubauten und neue Wohnungen nicht zu bezahlen.

Wie sieht es mit den Arbeitsplätzen aus? Von den 100 neuen Arbeitsplätzen allein im Kasernengelände, die die CDU plakatierte, ist nichts zu sehen. Dort kann man auch tagsüber die Ruhe genießen, so still ist es dort.

Homberg hat – gutachterlich festgestellt – ein Überangebot an Verkaufsflächen. Auch das Angebot an Gewerbeflächen ist zu groß, wie bereits der Regierungspräsident wiederholt bei den Planungen angemerkt hat. Soll jetzt auch noch ein Überangebot an Wohnflächen geschaffen werden? Das hätte für die Stadt wieder Ausgaben für Erschließung und Infrastruktur zur Folge.

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Da war doch was mit Insekten?

  Im letzten Monat gab es die Information über das Insektensterben. Vor 27 Jahren wurde mit der Erfassung der Insektenmenge begonnen. Seit dem Beginn ist die Menge um 75 Prozent zurück gegangen. Eine der Ursachen wird in der Agrarpolitik und der danach ausgerichteten Landwirtschaft gesehen. Wo Flächen intensiv bewirtschaftet werden, sinkt die Artenvielfalt von Pflanzen […]

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Alle schauen weg: Warum? (2)


Lobbyarbeit lohnt sich.

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Man muss auch mal „Nein“ sagen können


Bauleitplanung ist in Homberg nur formal, sie erfüllt nur Eigentümerwünsche ohne auf die Entwicklung der Gesamtstadt zu achten. Stadtentwicklungsplan ist in Homberg nie diskutiert und beschlossen worden.

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Gewerbe im reinen Wohngebiet: Alle schauen weg (1)


Magistrat deckt rechtswidrige Fehlnutzung, Kein Nutzungsverbot durch den Kreis

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