HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Einkaufzentrum: Ein Blick in die Tiefe


Foto: Blick von der Ziegenhainer Straße nach Westen, im Hintergrund das alte "Manhatten"

Zusätzlich zu den Ausbaggerungen für das unterirdische Einkaufszentrum wurde noch eine Ebene tiefer ein großes Loch ausgehoben. Hier muss ein Wasserspeicher zur Versorgung der Sprinkleranlage (Brandschutz) gebaut werden, wie zu hören ist.

Diese Informationen werden weder von der Stadt noch vom Bauherrn gegeben, obwohl diese Bauarbeiten von vielen Bürgern beobachtet werden, die sich fragen, was das bedeutet.

Von dem zusätzlichen Wasserspeicher war bei der Vorstellung der Planung bisher nichts zu hören. Das wird die Baukosten erhöhen.
 

Baukosten steigen weiter

Vor Jahren wurden die Baukosten mit 15 Millionen Euro angegeben. Im Hebst letzten Jahres wurde bereits von 27 Millionen Euro gesprochen, auch diese Zahl dürfte nicht gehalten werden. Diese hohen Investitionen sind in Homberg durch die Verkaufsflächen nicht zu erwirtschaften. In der Branche der Handelsimmobilien geht man davon aus, dass mindestens alle 10 Jahre re-investiert und modernisiert werden muss.

Homberg profitiert nicht von den Bauarbeiten. Die Firma ist in Nordrhein-Westfalen zu Hause, dort zahlt sie ihre Gewerbesteuer.

Eines Tages kann die leerstehende Bauruine Homberg belasten. Für die unterirdischen Räume wird es kaum Möglichkeiten geben, sie sinnvoll weiter zu nutzen. Der Bürgermeister wird dann schon weiter gezogen sein. Die Homberger werden die Folgen zu tragen haben.

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