HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

2107 Unterschriften für ein Bürgerbegehren im Rathaus übergeben

Die letzten Unterrschriften werden addiiert

Kurz vor 14:00 Uhr traf sich die Delegation der Initiative für das Bürgerbegehren im Cafe am Markt, um die letzten Unterschriftenlisten auszuwerten und die Anzahl der Unterschriften zu zählen. Am Ende waren es 2107 Unterschriften auf 274 Listen. Wenige Minuten später wurde der Ordner im Rathaus an den Bürgermeister überreicht. 2107 Bürger beantragen mit ihrer Unterschrift die Durchführung eines Bürgerentscheids zum Kauf der Kasernen.

Erstmalig ein Bürgerbegehren und gleich erfolgreich
Damit ist das erste Mal in Homberg ein Bürgerbegehren durchgeführt worden. Und gleich war es erfolgreich. 1135 Unterschriften waren notwendig, damit die Stadt einen Bürgerentscheid organisieren muss. Das ist ein Erfolg für ein Mit dem Blick auf das Rathaus werden die letzten Unterschriftenlisten in die Sammlung eingearbeitetbürgerschaftliches und demokratisches Homberg.
Bereits Mitte letzter Woche wich die Anspannung, ob es zu schaffen sein wird. Die notwendige Anzahl war erreicht, doch das war kein Grund zum Ausruhen. Trotz der sorgfältigen Vorprüfung können in den Listen noch ungültige Unterschriften dabei sein. Zum Wochenden hin begann das Aufatmen, es war eine ausreichende Sicherheit erreicht. Zum Schluss dann die Überraschung. Die 2000er Grenze wurde gerissen.

Homberg hat gewonnen
Dieser Erfolg für ein demokratische Kultur in Homberg ist vielen Bürgern zu verdanken. Damit hat Homberg gezeigt, dass es den Mut, die Kraft und die Entschlossenheit besitzt, die Situation in der Stadt zu wenden.

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13 Kommentare zu “2107 Unterschriften für ein Bürgerbegehren im Rathaus übergeben”

  1. Homberg Fan

    Ich schöpfe wieder etwas Hoffnung, da es jetzt doch über 2000 Bürger Flagge zeigen.
    Es ist nun an den beiden Parteien CDU und SPD, die Lehren daraus zu ziehen.
    Zulang haben sie und früher die FDP ihre Pflichten und Aufgaben vernachlässigt. Leichtsinnig und nur mit Mut ausgestattet haben sie Entscheidungen von einer nicht abzusehenden Tragweite beschlossen.
    Diese Haltung ist ein Lehrstück dafür, wie man keine gute Politik macht, der Bürger oder Wähler wird bewusst außen vor gelassen.

    Es ist heute ein guter Tag für Homberg, ich glaube an die Vernunft der mündigen Homberger Bürger.

  2. Dirk-H. Pfalz

    Das Ergebnis mußte ich erst einmal sacken lassen. Aber schon höre ich die Kommentare: Die Beteiligung spiegelt die „Machtverhältnisse“. Denn nur diese Zahl an Bürgern wird die Frage des Bürgerentscheides mit „Ja“ beantworten. Das gibt der „Parlamentsmehrheit“ recht. Nun, lassen wir es nicht soweit kommen. Ich gehe davon aus, dass die „wahren Fakten“ – gibt es eigentlich unwahre Fakten? – die jetzt schon auf den Tisch gekommen sind, sich in ihrer Zahl noch verdoppeln und letztlich für Jeden deutlich machen, was für ein „faules Ei“ der BMW und seine Unterstützer für die Stadt kaufen wollen.
    Plattheiten müssen hier nicht sein, auch keine Spekulationen. Die eigentliché Arbeit für eine andere Politik in Homberg kommt nämlich erst noch. Dann wird sich hoffentlich auch die SPD als Partei auf ihre Werte zurückbesinnen, von der derzeitigen Fraktion erwarte ich dies nicht. Deshalb darf man auch jetzt in der Diskussion nicht Ortsverein und Stadtverband gleichsetzen mit Fraktion. Das inhaltslose Papier „Fraktion aktuell“ hat nicht die Zuastimmung vieler Homberger SPD-Mitglieder.

  3. cui bono

    Eine Anmerkung zum Bürgerentscheid.

    Hier wird nicht mit Listengearbeitet, keiner muss sich outen – wie bei einer Kommunalwahl wird geheim mit Stimmzettel abgestimmt.

    DAS sollte man jetzt mehr als deutlich herausstellen und immer wieder betonen !

  4. cui bono

    Liest man die Berichte in der HNA könnte man den Äußerungen des Bürgermeisters nach schließen, er sein ein Fan des Bürgerbegehrens gewesen, habe nie Fakten vorher geschaffen oder wolle jetzt Fakten schaffen.

    Die Solaranlage wird jetzt gebaut und sollte der Bürgerentscheid oder die kommunale Dienstaufsicht dem Ganzen eine Riegel vorschieben zahlen die Homberger wieder.

    Immer nur für die Eskapaden des BM und seiner Wasserträger im Parlament.

    Er selbst ist dann fein raus und haftet für nichts !
    Oder etwa doch wenn man trotz solcher Warnhinweise vorsätzlich weiter macht wie bisher ?

  5. Homberg Fan

    @ Valentin

    Ich weiß, ich weiß. Der Solarpark war/ist nicht Gegenstand des Begehrens.

    Letztlich macht die BIMA den Gewinn in Form von Pacht oder die Investoren. Wer von den Hombergern da beteiligt ist, wie ein Bürgersolarpark es an sich sollte, weiß ich nicht.

    Zwei Namen werden jedoch in diesem Zusammenhang immer genannt.
    Schlecht, wer Schlechtes dabei denkt.

  6. Denker

    An Homberger Fan, was soll das heißen FRÜHER die FDP…. Ist die FDP nun auf dem richtigen Kurs ?

  7. Guck mal

    Zu 6.

    Ich stelle mir einen Bürgersolarpark so vor, dass auch der „kleine“ Bürger sich mit „kleineren“ Summen beteiligen kann. Dies ist hier nicht der Fall.
    Die Mindestbeteiligung von 40000€ ist für die meisten wohl eine unüberwindliche Hürde.
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt….

  8. IDA

    Weshalb soll jetzt so schnell ein Solar-Park von der Bay-Solar mit einer Bilanzsumme
    von 9.214,06 EUR lt. Bundesanzeiger gebaut werden. Das reicht nicht mal für eine ordentliche „Vermittlungsprovision“ die bei so einem Milionen-Geschäft nicht unüblich ist. (Ein Schelm der da einen anderen Hindergrund vermutet.)

    Es gibt doch genug Firmen aus unserer Gegend, die weitaus bessere Bilanzen aufweisen und hiesige Monteure beschäftigen können und nicht Montage-Trupps
    von weither kommen lassen. Und daß ein chinesischer Unternehmer nur Waren
    aus deutscher Herstellung verwendet, glaubt wohl nur derjenige, welcher sich
    die Hosen noch mit der Kneifzange zumacht.

  9. Monika

    zu 8.
    Ich habe im Bundesanzeiger leider nur eine Bilanz der Firma BaySolar Project GmbH, Unterföhring gefunden. Geschäftsführer ist Xuejun Wang. Von einer Firma BaySolar AG habe ich leider nichts gefunden. Das Geschäftsjahr der veröffentlichten Bilanz war vom 9.8.2010 bis 31.12.2010. Eine Projektfirma realisiert lediglich Projekte. Diese haben in der Regel kein großes Eigenkapital. Die Verträge werden mit solchen Firman abgeschlossen. Wenn dann etwas nicht läuft, dann ist auch kein Geld vorhanden bzw. wenn die Projektfirma nicht bezahlt, bezahlen kann, dann ist dort auch nichts zu holen.

  10. enttäuschung

    Unser Bürgermeister und die Stadtparlamente der letzten Jahre haben in der Vergangenheit zur Genüge bewiesen, dass sie keine Ahnung von globalen Geschäftsfeldern haben. Warum glaubt unser BM, warum glaubt die SPD plötzlich, dass sie schlauer geworden sind? Beim BM sind wir Hirngespinste mittlerweile gewohnt. Bei der SPD kann ich es mir nur so erklären, dass eine persönliche Utopie von Herrn Gerlach aus Parteidisziplin unterstützt werden muss. Ein Riesenfehler der SPD. Von der hatte ich nach der letzten Wahl erwartet, dass es in Homberg anders würde. Die Quittung wird bei der nächsten Wahl folgen. Es ist wieder einmal nicht nachvollziehbar, dass auf Basis von höchst diffusen und unseriösen Zahlen ein sog. „Zukunftsprojekt“ geplant wird.
    Lt. BMW hat er ein Gelände, das der Stadt noch gar nicht gehört bereits an Interessenten so gut wie weiterverkauft. Welch ein Schwachsinn. Es wird von jährlichen Pachteinnahmen von 75.000 Tsd. Euro geträumt. Hätten diese Träumer das Geld erstmal. Das Ganze wird wie alle Wunderprojekte der letzten Jahre in einem Desaster enden. Laien sollen die Finger von Dingen lassen, die sie nicht verstehen.

  11. IDA

    Der Bauherr des Solarparks ist die Firma BaySolar (Bilanzsumme 9.214,06).
    Der Generalunternehmer, der die Aufbauarbeiten ausführt ist die Firma SUNSELEX
    aus München, die einen Sitz lt. Bundesanzeiger in D-04838 Zschepplin, Am Dorf-
    platz 4 hat. Das ist die Adresse der Travdo Hotels, deren Stammsitz ist D-09661
    Rossau nahe Chemnitz. Im Impressum stehen Nando und Cecil Sonnenschmidt
    und die haben ausgerechnet ihr Bankkonto bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder
    in Homberg. Das hat doch, wie der Schwabe spicht, wirklich ein besonderes
    Geschmäckle. Vielleicht kommt ja bei weiteren Recherchen noch viel mehr heraus.
    P.S.:
    In einem Gespräch mit Verkäufern des 4.größten deutschen Solarmodulherstellers
    war zu erfahren, daß es Investoren gibt, die als Geschenk schon mal ein Mittelklasse-
    Auto „herüberkommen lassen“. Demnach wären Hotelaufenthalte oder kleine
    Urlaubsreisen noch der günstigere Nebenkosten-Faktor.

  12. Homberg Fan

    Was macht in diesem Zusammenhang die Bürgersolarpar -Idee. Auf den Fotos der Investoren vermisse ich die Homberger Investoren, oder ist der Bürgermeister selbst Investor?
    Also ich kann nach den neusten Entwicklungen nur erkennen, dass die BIMA die Pachteinnahmen hat sowie die Investoren, die aber augenscheinlich nicht alle aus Homberg kommen.
    Warum sind keine weiteren Politiker auf dem Bild, ich vermisse auch Herrn Gerlach, etc., etc.

  13. Homberg Fan

    https://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/75-megawatt-solarpark-homberg-viel-sonne-start-2459739.html

    Es ist – Entschuldigung – zum K…en.

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