HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Stadtmarketing-Konzept: Kommentar

Homberg sei schon über die Anlaufphase hinaus?

Bild"Wir glauben, dass Homberg (Efze) bereits einen Schritt weiter ist,"
In Homberg hat noch gar kein Prozess begonnen, er ist bisher nur behindert worden.
Was ist aus dem großen Bündel der Vorschläge von Klotz zum Stadtmarketing bisher umgesetzt worden? Außer, dass wieder Autos über den Marktplatz rollen und dort parken ist davon nichts umgesetzt worden.

Wo sind die kleinen kulturellen Attraktionen am Samstag auf dem Marktplatz?

Wo ist das Parkleitsystem?

Wo geht es zum Burgberg? Um nur einiges zu nennen.

Dann die groß angekündigte "Ideen für Homberg" am 9. Februar 2009, ebenfalls nur ein Auftakt zur Öffnung des Marktplatzes für den Autoverkehr.
Die Bürger, die sich in dern Arbeitsgruppen engagieren wollen, sind stehen gelassen worden.

Wo sind diese Arbeitsgruppen fortgeführt worden?

Wo sind die Ergebnisse offiziell präsentiert worden, als Ausgangspunkt für weitere Überlegungen.
Alles Fehlanzeige.

BildAngesichts dieser Vorgehensweise fragt man sich, wieso spricht der Bürgermeister davon, in Homberg sei man schon "über die Anlaufphase zum gemeinsamen Stadtmarketing hinaus"? Angesichts solche Verkennung der realen Situation der Stimmung in der Stadt, kann man nur verwundert den Kopf schütteln. Die Werbegemeinschaft liegt in der Agonie, deren Homepage ist eingestellt, sie ist seit Monaten in der Überarbeitung.
Wenn Homberg im Vergleich zu den anderen Städten im Kreis abgerutscht ist, wie ist das entstanden? Selbst die einfachsten Dinge, Bilddie im eigenen Bereich hätten geschehen können, wie die Homberger Homepage auf einen Stand zu bringen der heute Standard ist, ist trotz vieler Anregungen aus der Bürgerschaft in keiner Weise umgesetzt worden.
Selbst so einfache Dinge, auf Briefe und Mails der Bürger zu antworten und dass auch noch möglichst umgehend, ist als Teil des Stadtimages noch nicht angekommen.

Vorsitz im Verein:
Da müssen alle Alarmglocken läuten. Erinnert sei an den Stadtteilverein im Bahnhofsgebiet. Mit dem Verein hat der Bürgermeister ein Instrument geschaffen, wo an den offiziellen Gremien vorbei Personalpolitik betrieben wird, die Kosten trägt letztlich aber doch die Stadt, sie sind nur verschleiert worden. Es gibt nach den vielen Erfahrungen leider keine Gewähr, dass der Stadtmarketing-Verein nicht auch wieder zu dubiosen Mauscheleien mißbraucht wird.

Stadtmarketing braucht einen "Stadt-Kämmerer", der vor allem mit den Menschen in der Stadt im Gespräch ist, zu ihnen geht und tausend kleine Dinge koordiniert und veranlasst. Der sitzt nicht im Büro, sondern ist bei den Menschen. So hat Chr. Klotz die Funktion beschrieben.
Das geht aber nur, wenn er das Vertrauen von allen Beteiligten besitzt. Eine eingesetzte Person, die unter anderen von dem Bürgermeister als "geborenes Mitglied" im Vereinsvorstand mit bestimmt wird, ist schon aus der Sicht der Bürger vorbelastet.
Wer ein Stadtmarketing, dass seit 8 Jahren Artrag Auftrag der Mehrheitspartei ist vor sich herschiebt, ist bereits falsch eingefädelt. Ein solcher Einstieg erinnert an die falsch geknöpfte Jacke. Wenn der erst Knopf vertauscht wird, kann man weiter knüpfen, es wird aber nicht richtig werden können.

Noch ein Wort zu dem Niveau des Konzeptes:
Zusammenkopierte Textstellen aus anderen Quellen, die nur in zwei Fällen genannt sind.
Keine Problemanalyse der Stadt, stattdessen Phrasen wie:

"Die Akteure müssen ein Teil des Ganzen sein. Sie dürfen keine eigenen Interessen in den Vordergrund stellen, sondern müssen altruistisch (Selbstlosigkeit im Denken und Handeln) denken und handeln."

Behauptungen und keine Begründungen oder gar nachvollziehbare Berechnungen.

Die Arbeit müsste wohl noch einmal geschrieben werden.
Für einen ehemaligen Stadtmarketing-Manager ein Armutszeugnis.
siehe auch:


Das Interview zum Stadtmarketing
Ideen für Homberg (Sammlung)
Ideen für ein neues Homberg!

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{rekonstruierter Beitrag}


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