HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Stellplätze für die Altstadt-Kita?

Im September soll die Altstadt-Kita den Betrieb aufnehmen. Bisher sind aber keine der erforderlichen Stellplätze zu erkennen
In einer frühen Planungsphase wurde noch ein Plan mit 6 Stellplätzen vorgelegt. Von denen ist jetzt nichts zu sehen An dieser Stelle in der Webergasse steht die Mauer mit den zur Zeit errichteten Spiel-Wehrgang.

Erforderliche Stellplätze laut Satzung
Der Altstadt-Kindergarten ist für 100 Kinder (Planzahl) ausgelegt. Nach der gültig Stellplatzsatzung sind 5 Stellplätze nachzuweisen. In der Satzung heißt es ausdrücklich in § 4 Stellplatzpflicht, Garagen, Fristen:.

1) Die Pflicht zur Herstellung der notwendigen Plätze trifft den Bauherrn.

(4) Grundsätzlich müssen die notwendigen Stellplätze und Garagen mit der Ingebrauchnahme der Anlage, zu der sie gehören, hergestellt und betriebsfertig sein.

Die Stadt ist Bauherr des Kindergartens, sie muss die Stellplätze schaffen.
Wo werden diese notwendigen Stellplätze geschaffen?

Soll es wieder so gehen wie beim Ärztehaus, wo trotz unzureichender Parkplätze das Ärztehaus dennoch jahrelang in Betrieb ist? Ein Beispiel, wie die Stadt und die Bauaufsicht die gültigen Satzungen jahrelang missachtet haben.

Auf den Bedarf auf kurzfristig zu nutzende Stellplätze für die Eltern, die die Kinder bringen oder holen, wurde schon vor Baubeginn hingewiesen und vor den Verkehrsproblemen gewarnt. Auch diese sachlich begründete Warnung wurde in den Wind geschlagen – wie so oft in Homberg von Bürgermeister, den Mehrheiten im Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung.

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4 Kommentare zu “Stellplätze für die Altstadt-Kita?”

  1. Phil Antrop

    Rechne mal: 6 Stellplätze a 2,50 m x 6 m so sind das 90 qm. Die würden dann dem Freigelände fehlen.

    Dann noch der 3 m breite Streifen zum jetzt isolierten ehemaligen Wohngebäude des Hofes sagen wir mal 30 qm –

    " Die Baumaßnahmen erstrecken sich auch auf das Nachbargrundstück des Wohnhauses, wie auf dem Foto zu sehen ist. Zu dem Wohnhaus gehört ein drei Meter breiter Grundstücksstreifen, der zur Zeit mit bebaut wird. Hat die Stadt das Grundstück gekauft, so dass sie darüber verfügen kann?"

    https://www.homberger-hingucker.de/?p=27504

    dann bleiben laut den mir hier im Blog zugänglichen Daten von etwa 400 qm  nur noch 280 qm übrig. Oder ein paar mehr. Für 100 Kinder.

    in anderen Bundesländern gibt es für den Kindergartenbau Richtwerte. Danach sind 6 bis 10 qm Spielfläche im Freien empfohlen.

    https://www.homberger-hingucker.de/?p=26114

    Die Mitarbeiter dürfen sich jetzt Park-Jahreskarten kaufen und dann schauen wo sie parken dürfen und können. Frei nach dem Motto: "Der frühe Vogel frisst den Wurm". In Konkurrrenz zu Anwohnern, die jetzt schon zu wenig haben, Mitarbeitern der Unternehmen, der Behörden, der Berufsschule, JobCenter und Arbeitsagentur.

    Oder zu Fuß. Mit dem ÖPNV, mit dem Fahrrad / E-Bike oder mit einem Motorroller. Bloß: Wo stellen sie das ab?

    Bleibt die Frage:

    Wo ist der Abstellplatz für die Müllbehälter?

  2. Schnauze_Voll

    Das Parken ist für Anwohner jetzt schon unzumutbar. Momentan geht gar nichts mehr. Durch die Salzgasse kann man nicht durchfahren, weil nach unten zur Webergasse hin alles zugestellt ist mit LWK/Handwerkerautos. Von oben (Einbahnstraße) in die Webergasse zu fahren, ist auch keine gute Idee, da dort ein Kranwagen steht und oft weitere LWK mitten auf der Straße parken.

    Ich als Anwohner kann sehr oft nur in der Obertorstraße parken und muss dann einen halben Kilometer nach Hause laufen. Mit schweren Wocheneinkaufstüten ist das eine Zumutung. Seit 2 (?) Jahren ist die obere Webergasse (Einbahnstraße) Baustelle, erst die Sanierung des Hauses vom Bürgermeister und als das endlich fertig war, fing der Bau des Kindergartens an. Ich bin langsam mit den Nerven am Ende und habe schon keine Lust mehr, nach der Arbeit nach Hause nach Homberg zu fahren, weil die Fahr-/Parksituation eine Katastrophe ist.

    P.S. Der Kindergarten sieht einfach nur gruselig aus, ich als Kind hätte sicher geweint, wenn ich da hätte hingehen müssen.

  3. Gestiefelter Kater

    Die fehlenden Stellpätze sind überhaupt kein Problem. Die werden dann einfach wieder am Reithausplatz ausgewiesen. Da oben sind schon so viele Parkplätze für die Planungsruinen der letzten Jahre, da kommt es auf die fünf oder sechs auch nicht mehr an. Wenn das so weitergeht, dann muss da oben bald wirklich ein zweites Geschoss gebaut werden, also auf dem Papier halt, wie wir das gewohnt sind :-).

    Argumentieren wird man das sehr einfach:
    Das Einzugsgebiet für die Kinder ist die Kernstadt, viele der Eltern haben gar kein Auto, so dass der Grossteil der Kinder zu Fuß gebracht wird. Die paar Mütter und Väter, die die Kinder mit dem Auto bringen wollen, die können dann auch von anderen Parkplätzen, eben denen vom Reithausplatz ihre Kinder bringen. Und für die Mitarbeiter des Kindergartens ist es sowieso angedacht gewesen, die Parkplätze am Reithausplatz nutzen zu lassen, denn da haben sie wenigstens auf dem Arbeitsweg jeden Tag auch ein wenig frische Luft, bevor sie den ganzen Tag in einem dunklen Klotz bei künstlicher Beleuchtung sitzen. Das ist reine Wahrung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. Ein Stellplatz direkt am Gebäude für die Mitarbeiter wäre im Gegenteil grob fahrlässig.

  4. Bürger 2004

    Dort wo einst der Baum stand (https://www.homberger-hingucker.de/?p=24840) werden die Parkplätze entstehen…nach rechts oben richtung Ärztehaus….

    So sieht es jedenfalls aus wenn man sich die Örtlichkeit einmal ansieht.

    Übrigens is auf der linken Seite auch ein Baum weg…. es gab nur noch keinen Bericht… (links, von der Webergasse auf den KIGA schauend!)

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