HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Altstadtfest: Parkplatz gesperrt


Foto: Blick auf den ehemaligen Sparkassen-Parkplatz von der Ziegenhainer Straße aus gesehen. Der Platz ist gerade gesperrt worden, nur die Zufahrt zur Tiefgarage ist noch frei.

 

Am Wochenende erwartet die Stadt viele Besucher zum Altstadtfest. Wenige Tage vorher ist der Parkplatz hinter der Sparkasse gesperrt. Nur noch die Zufahrt zur Tiefgarage unter dem Sparkassengebäude ist frei.

Nahe der Ziegenhainer Straße ist eine kleine Fläche das Pflaster und des Asphalts aufgebrochen und liegen gelassen.  Heute am Mittwoch ruht die Baustelle. Nichts bewegt sich.

Warum wurde der Parkplatz genau vor dem Altstadtfest gesperrt? Der Platz hätte doch gut für die Besucher genutzt werden können. Eine Erklärung ist weder in der Zeitung noch auf der Homepage der Stadt zu finden.
 

Was hat das zu bedeuten?

Es müsste doch auch im Interesse von Schoofs liegen, durch die Bereitstellung des Parkplatzes während des Altstadtfestes einen guten Eindruck bei den Hombergern zu schaffen.

Gab es keine Abstimmung, keine Kontakte zwischen Rathaus und Schoofs? Oder gibt es zwischen beiden Spannungen? Ist das vielleicht eine gezielte Aktion gegen die Stadt und die Homberger, weil es bei Schoofs nicht voran geht?
 

Schoofs hat Homberg in der Hand

Schoofs als Eigentümer des Geländes hat die Stadt in der Hand. Ohne Schoofs Zustimmung lässt sich auf dem Gelände nichts entwickeln. Aber auch Schoofs braucht die Stadt. Ende 2020 verliert der Bebauungsplan für das Vorhaben Einkaufszentrum seine Gültigkeit. Danach ist alles offen. Ein neues Bauvorhaben von Schoofs wird dann wohl kaum jemand in der Stadt mehr Glauben schenken. Eine neue Mischnutzung braucht Investoren und einen Bebauungsplan, den die Stadt nach den Erfordernissen der Stadtentwicklung, und nicht nur nach den Geschäftserwartungen des Projektentwicklers Schoofs entwickeln und begründen muss.

Im schlimmsten Fall liegt das Gelände dann noch viele Jahre als große Standortwüste mitten in der Stadt – nämlich dann, wenn es zu keinem gemeinsamen Bebauungskonzept kommt.

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7 Kommentare zu “Altstadtfest: Parkplatz gesperrt”

  1. Dirk-Hartmut Pfalz

    Schildbürgerstreich oder Absicht? Auf jeden Fall ist es die falsche Ansage an die Veranstalter und Hombergs Gäste.

    Und wenn man dann noch sagt, der Eigentümer dieser Fläche war oder ist die Stadt Homberg, dann erntet man nur Kopfschütteln. Aber für Gesprächsstoff in Richtung „negatives Image“ haben die Verantwortlichen für diese Aktion mal wieder gesorgt.

    Ach so, da war dann noch die verdreckte Straße. Ich bin mal gespannt, ob man hören wird, der hier Verantwortliche bekam eine gebührenpflichtige Verwarnung.

  2. Warnbake

    soll das eine Baustellenabsicherung im öffentlichen Verkehrsbereich sein?!

    Wenn Bauabläufe an Festveranstaltungen angepaßt würden, wäre Berlin heute noch Preußisches Feldlager.

  3. Vergnügungssüchtiger Altstadtbewohner

    Homberg ist eine Kleinstadt. Und das Altstadtfest ist etwas Besonderes. Mit ein wenig Gutem Willen lässt sich viel besser miteinander leben. 

    Apropo Altstadtfest:

    Auf HNA online findet man die Überschrift

    "Zehn Gründe, warum wir uns auf das Altstadtfest in Homberg freuen"

    Ist ja schön das die HNA Redaktion sich darauf freut. Die aufgeführten 10 Punkte sind ein wenig "hahnebüchen" und stellen auch nicht immer eine Werbung dar.

    Vereine "Sie können sich mit Motivwagen, als Fußgruppe, tanzend, singend oder trommelnd präsentieren."

    Das Können ist eine Sache – wie sie sich dort präsentieren werden, ist doch viel interessanter.

    Das mit den Hubschrauberflügen finde ich Klasse, nur was sie kosten, wie lange sie dauern und wo der Shuttle abfährt, hätte man doch ruhig erwähnen können.

    " Es wird was los sein in der Stadt."

    Stadtführungen und Museen sind nicht der Knaller. Oder was ganz Spezielles: Fachwerksanierung durch Lehmpressung. Man will feiern.

    Jeder kann hingehen? Niemand muss verhungern. Na sowas.

    50 Stände werden Besucher vom Blumentor bis zum Marktplatz und in der Untergasse versorgen.

    Versorgen ????

    Die Übertragung des Fussballpokalendspiels finde ich Klasse. Aber wo ist "auf dem Parkplatz an der Stadtmauer". Interessant dürfte es aber in erster Linie für die Fans der beiden Vereine werden.

    Die Wahl wird durch das Altstadtfest spannender?

  4. Phil Antrop

    "soll das eine Baustellenabsicherung im öffentlichen Verkehrsbereich sein?!"

    Frage ich mich auch. Ob Stadtbauamt, Kreisverwaltung, Ordnungsamt da mal nachschauen?

  5. Alter Homberger

    Zu 3: ein völlig überflüssiger Kommentar. Nennt sich Altstadtbewohner und weiß nicht, wo das Spiel übertragen wird. Es ist in der Untergasse hinter dem Haus Schott. Einfach zum Altstadtfest gehen, da gibt es schon alle Infos. 

    Eine Anmerkung zur Baustelle. Vielleicht haben die Arbeiter (sind ja alles keine Homberger oder aus der Umgebung) gar nicht an das Altstadtfest gedacht. Die werden wahrscheinlich einen Arbeitsplan haben und halten sich daran. Eines noch zu den sogenannten Schuttbergen auf dem Weckessergelände. Das fällt beim Vorbeifahren kaum auf und ich gehe mal davon aus, dass das Material zwischengelagert wurde und wieder verwendet wird.

  6. Vergnügungssüchtiger Altstadtbewohner

    Hallo Alter Homberger, es wäre doch besser, wenn nicht nur Alte Homberger wissen, wo das Fest stattfindet – man will schließlich Menschen und Fussballfans zum Altstadtfest locken, die nicht nur in der Altstadt wohnen.

    Zum Parkplatz: Den Bauarbeitern werden doch gar keine Vorwürfe gemacht. Nur denen die die Arbeiten für diesen Termin vereinbart haben.

    Kann es sein, dass es sich hier um Bereiche handelt, die der Kreissparkasse gehören?

    Das wäre dann aber kaum echte Verbundenheit und Aktivität zu Gunsten der Altstadt!

  7. Barolle

    Schade das zum Altstadtfest für die Bewohner der Ortsteile seitens der Stadt kein Shuttle Service eingerichtet wurde. Oder der Bürgerbus.

    Dadurch hätte man die Ortsteile sichtbar näher mit der Kernstadt verbunden und manch einem die Teilnahme am Stadtfest erleichtert.

    Wäre doch dann auch der Slogan der Homepage sichtbar deutlicher geworden:

    "WIR in Homberg" oder wie es der Bürgermeister so feinsinnig nannte, "das neue WIR Gefühl".

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