HOMBERGER HINGUCKER

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Burgberg-Arbeiten: Ohne Rücksicht auf das Naturdenkmal

 

Auf dem Hof der Vorburg wurde unter der großen Linde, dem geschützten Naturdenkmal, gebaut.

Entlang der Gebäudekante wurde ein Graben für die Abwasserleitung der Regenrinne gegraben: Im Kronenbereich = Wurzelbereich der geschützten Linde.

Innerhalb der Absperrung wurde eine neue Abgrenzungsmauer gebaut, die vorübergehend mit eine Folie abgedeckt ist. Für die Mauer wird sicherlich auch ein Fundament bis in die frostfreie Tiefe gegraben worden sein. Auch diese Arbeit griff in den geschützten Wurzelbereich des Naturdenkmals ein.

Für 85.000 Euro soll der Vorhof angehoben werden, damit der Zugang zu der neu gebauten, barrierefreien Toilette auch barrierefrei erreichbar wird.
 

Bauunterhaltung – in Homberg ein Fremdwort?

 
Auf der Außenseite des Gebäudes wurden seit Jahren die Fenster auf der Wetterseite nicht durch einen Anstrich der Hölzer geschützt.

Die Fenster waren im ursprünglichen Zustand nur ein Windschutz für den überdachten Freisitz. Entsprechend sind die Fenster einscheibig. Im Bereich der Kopfhölzer ist nur eine dünne Platte von innen davor gesetzt. Wärmedämmung gleich Null.

Bei Regen drückt der Wind das Wasser durch die Ritzen in den Innenraum. Im Winter reicht die elektrische Heizung für den Bereich nicht aus, mit Gasstrahlern wurde nachgeholfen.

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4 Kommentare zu “Burgberg-Arbeiten: Ohne Rücksicht auf das Naturdenkmal”

  1. Phil Antrop

    "….. mit Gasstrahlern wurde nachgeholfen."

    Ob da die enstprechenden Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden ?

    Google, nur eine Quelle:

    https://www.heizstrahler-direkt.de/blog/vorschriften-und-betriebssicherheit/

  2. Dr. Klaus Lambrecht

    Meiner Ansicht nach hätte es eine kleine Rampe auch getan. Die Rampe hätte die Zuwegung für die Toilette sein können auch wenn das Lokal geschlossen ist, gleichzeitig wäre über den Vorflur, die Gaststätte zu erreichen gewesen. Zum Einen hätte das sehr viel Geld gespart, zum Anderen wären die Proportionen der noch ein zu kürzenden Türen gewahrt worden.
    Noch einfacher wäre es natürlich gewesen, man hätte den Verantwortlichen für die falsch eingebaute Behindertentoilette zur Rechenschaft gezogen. Nun sitzt man in Zukunft zwar höher an den Tischen, aber man friert, weil der kalte Wind durch die undichten Fenster zieht. 

     

  3. AnwaltsLiebling

    zu 2.

    Ihr vorletzter Satz ist im. E. der Knackpunkt.

    Fehler, manchmal auch vermeidbare, können vorkommen.

    Wenn jedoch ein Verursacher festgestellt werden kann, ist dieser zum Schadensausgleich verpflichtet. Im Bürgerlichen Gesetzbuch ( BGB ) ist dies nachzulesen.

    Warum sich die Stadt Homberg mit Schadensregulierungen so schwer tut, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Ein gute Anwaltskanzlei könnte hilfreich sein, um berechtigte Schadensersatzforderungen für die Stadt außergerichtlich bzw. gerichtlich durchzusetzen.

    Dies betrifft  ( besser betraf ) meiner Meinung nach auch den Wassereinbruch in den Schirnen.

  4. Homberer Jeck

    Liebe Kommentatoren, sind wir nicht alle voreingenommen in Hinblick auf den Schutz des Naturdenkmals? Hier entsteht ein Homberger Modell was Naturschutz anbelangt. Erstmalig auf der Welt wird jetzt sichergestellt, das man Bäume nicht mehr fällen muss.

    Man schafft ihnen Platz zum natürlichen Wachstum. Auf die Idee kam man durch die Firma in der ehemaligen Ostpreußen Kaserne die mit modernster Technik die Kanäle für Glasfaserleitungen legt. Da kam dann die Idee wie ein Blitz: Was für empfindliche Glasfaser gut ist, kann doch für Wurzeln auch gut sein.

    Und nun baut man nun erstmalig auf der Welt Wurzelkanäle.

    🤡

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