HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Augen zu und Optimismus verbreiten


Stadtverordneten-Versammlung 20. November 2020

   
2021: Sechs Wochen Hessentagniveau

Nächsten Sommer soll es Konzerte mit Topstars in Homberg geben. Sechs Wochen soll auf Hessentagniveau gearbeitet werden, verspricht der Unternehmer Walther aus Fritzlar. Das Staraufgebot von diesem Jahr soll getoppt werden. Er habe sich schon den Namen "Open-Air-Arena Homberg" sichern lassen – bereits im Juli 2020. Hatte er zu diesem Zeitpunkt schon die Zusage erhalten? Was will die Stadt im nächsten Jahr an Steuergeldern dafür ausgeben? Dazu Schweigen.
Na dann läuft in Homberg ja alles bestens. Oder ist das unter Wahlkampf zu buchen?
   

Startschuss für eine weitere Million für das Ärztehaus 

Wir wirtschaften gut.
200.000 Euro Sperrvermerk für Ärztehaus wird aufgehoben – davon ist nichts in der HNA zu lesen.
Mit den 200.000 Euro soll die Planung und der Umbau beim Ärztehaus finanziert werden, der aber mindestens 1 Million Euro kosten soll. Schwerpunkt ist die Verbesserung der Liegendanfahrt der Patienten zur Dialyse. Es gibt aber keine Dialyse mehr im Ärztehaus. Langfristig wird das Ärztehaus wohl auch nicht bestehen, da es den heutigen Anforderungen nicht entspricht. Das ehemalige Bürohaus Amtsgericht wird nach dem teuren Schnellschuss Ärztehaus von mehreren Millionen Euro vielleicht wieder ein Bürohaus werden. Schwamm drüber, das macht doch nichts.
 

300.000 Euro teurer geworden – macht nichts

Kindergarten-Umbau in Caßdorf wird 301.500 Euro teurer als geplant. Was war das für eine Planung – oder war das System? Erst einmal anfangen und niedrige Kosten nennen. Dann nachfordern, denn nun kann es keiner mehr ablehnen.

Beschluss: Die Umwidmung aus der Investition 3020101906 Geh-u. Radweg Ziegenhainer Straße für die zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 301.500,00 € auf die Investition 1050271801 für notwendige Baumaßnahmen in der Kindertagesstätte Caßdorf wird genehmigt. Bei allen zukünftigen Erweiterungen von Gebäuden, bei denen die Stadt Homberg (Efze) als Auftraggeber auftritt, sollen bereits bei der Ausschreibung der Bestand und das betreffende Gelände Berücksichtigung finden.

Was bedeutet "Bestand und das betreffende Gelände Berücksichtigung finden"?
Ist das ein verklausuliertes Schuldeingeständnis?
Wer ist dafür verantwortlich und eventuell auch haftbar?
In Homberg wird das beiseite geschoben. Plötzlich wird Geld aus dem Radwegbau anderweitig verwendet. Für die Baumaßnahme Feuerwehr neben der Kita in Caßdorf sind auch 67.000 Euro mehr notwendig. Rund 370.000 Euro falsch die Kosten ermittelt.
 

  
Feuerwehr soll doch auf dem Sportplatz Holzhausen entstehen

Schnell kam der Rückzieher. Die Bundeswehr-Sportplatz soll doch nicht als Standort für die Feuerwehr genutzt werden. Der Tagesordnungspunkt hätte eine Irritation hervorgerufen, heißt es in der HNA. Der Text der Beschlussvorlage lautet:

Für den geplanten Neubau und die Verlegung der Stützpunktfeuerwehr (Efze) ist der ehemalige Sportplatz der Dörnbergkaserne aufgrund seiner topographischen Lage und der Straßenanbindungen grundsätzlich geeignet. Die Grundstücke stehen derzeit noch im Eigentum der HLG Kassel. Eine Übertragung der Flächen an die Stadt wird von Seiten der Verwaltung als sinnvoll erachtet, um bei einer endgültigen Entscheidung z.g. eines Standortes schnell agieren zu können.

Nach der Sitzung heißt es in der HNA:

"Dieser Verkauf steht nicht im Zusammenhang mit dem Feuerwehrhaus" stellt Ritz klar. Vielmehr gehe es darum, die Fläche zu übernehmen, um sie selbst gestalten zu können – und nicht der  Hessischen Landgesellschaft zu überlassen.

Das ist eine weitere Falschinformationen. Die Stadt hat mit der Mehrheit der Stadtverordneten 2012 den Kauf beschlossen. Die HLG hat den Kauf vorfinanziert und ist als Treuhänder dazwischen geschaltet. Am Ende der Vertragslaufzeit 2022 muss die Stadt alle Kosten übernehmen, die der HLG entstanden sind, und auch Grundstücke und Gebäude erwerben, die bis dahin nicht verkauft sind.

Als Treuhänder ist die HLG an die Entscheidungen der Stadt gebunden. Die Stadt kann deshalb auch jederzeit die Gestaltung der Flächen bestimmen und muss die Fläche nicht vorher von der HLG erwerben. 
 

Teurer Flop

Die Kasernen wurden 2012 entgegen der Warnung aus dem Wirtschaftsministerium gekauft. Die Verantwortlichen der Stadt träumten von großen Gewinnen für die Stadt, von Einnahmen und Arbeitsplätzen.

Dieser Traum ist geplatzt. Die Grundstücke wurden nicht zu kostendeckenden Preisen verkauft, sie wurden nicht einmal zu Marktpreisen abgegeben, sie wurden verschleudert. Der HLG konnte das egal sein, sie wird das Geld bei der Endabrechnung von der Stadt bekommen.

Der Kauf und Weiterverkauf des Kasernengeländes hat der Stadt nur Schulden eingebracht. Dazu sind noch Millionenbeträge an EU-Fördermittel für Anpassung der Infrastruktur geflossen.

Der Kauf des ehemaligen Sportplatzes erfolgt im Vorgriff auf die Endabrechnung bei der HLG und reduziert mit 376.890 € dann den Schuldenstand.
Der wirtschaftliche Flop wird optisch etwas gemildert.

Foto: Plakat der CDU von 2012 für den Kasernenkauf und die damit erwarteten Vorteile, dass in der Stadt, den Dörfern und in der freien Landschaft aufgehängt wurde.

 

Der Kaufpreis liegt für beide Flächen bei insgesamt 376.890,00 € (entspricht einem Kaufpreis von ~ 2,75 €/qm) und wäre fällig mit Vorlage der Schlussrechnung der Bodenbevorratungsmaßnahme, nach dem bisherigen Stand frühestens zum 21.08.2022

Das ist eine Irreführung, die den Nebeneffekt hätte, die Holzhäuser Bürger abzulenken und ihren Widerstand gegen die Stützpunkt-Feuerwehr auf ihrem Sportplatz zu brechen.


Erinnert sei an die Träume, welche seit 2012 die Mehrheitsfraktionen von CSU und SPD verbreitet haben: Altreifen-Pyrolyse, Algenzucht, Panzerverschrottung, Technologiezentrum. Alles Vorhaben mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Hintergrund an krimineller Energie, über die in der Vergangenheit hier bereits ausführlich berichtet wurde.

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Neues Grundstücksgeschäft der Stadt am Eingang zum Behördenzentrum


Auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 10. 09. 2020 steht der Verkauf eines Grundstücks der ehemaligen Dörnberg-Kaserne. Die Stadtverordneten sollen den bereits beim Notar abgeschlossenen Vertrag zustimmen. Die Vorlage ist sehr dubios, viele Angaben fehlen.

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Keine Gewinne, nur steigende Schulden für die Kasernen

Warum steigen die Schulden bei der Hessischen Landgesellschaft (HLG) für die Kasernen, trotz der Grundstückverkäufe?
Woher kommen die verschiedenen Differenzen in den Zahlenangaben?

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Minus 4,85 Mio. Euro statt Plus für Homberg

Ein zusammenfassender Kurzbericht über 7 Jahre Konversion.

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Verantwortliche für den Kasernenkauf und die Verluste | Teil 3

„Der Ankauf sei von der SPD gewollt, denn er gehöre zum Parteiprogramm.“
„Forschungs- und Technologiezentrum“
„„Bange machen gelte nicht“

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Vor sieben Jahren kaufte die Stadt die Kasernen I Teil 1

    Abbildung der Präsentation der Seite mit der Abrechnung der HLG über das Kasernengelände. Auszug aus der Gesamt-Präsentation  (gesamte DIN A4 Seite in der Dokumentation am Ende des  Beitrags) [Erklärung nachgetragen: Die nicht lesbare Abbildung ist kein Darstellungsfehler. Es ist das Original, wie es in der Präsentation gezeigt wird.] Am 25.09.2012 wurde der Vertrag […]

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Gebäude U5: Die Preisdrücker

Planzeichnung: Auszug aus dem gültigen Bebauungsplan für die ehemalige Ostpreußenkaserne   Die Hessische Landgesellschaft (HLG) und der Bürgermeister versuchen weiter, die Gebäude und Grundstücke zu immer niedrigeren Preisen zu verkaufen – und damit die Schulden der Stadt zu erhöhen. Sie ignorieren dabei die verbindliche Richtlinie zur Bodenbevorratung, nach der die HLG die kostendeckenden Preise vorzulegen […]

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Hier gibt es etwas zu lernen

  Nach Veröffentlichung des Beitrags über den beabsichtigten Verkauf des Gebäudes U5 in der ehemaligen Ostpreußenkaserne gaben mehrere Anrufer weitere Informationen zu diesem Fall. Recherchen untermauerten die Hinweise.     Normaler Ablauf eines Grundstücksvertrags Wenn die Stadt städtische Grundstücke verkaufen will, schließt sie bei einem Notar einen Vertrag ab, unter dem Vorbehalt der Zustimmung der […]

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Das Geschäft mit den Kasernen: 4,9 Mio. Euro Verlust

Um die Gewinne eine Projektentwicklers zu sichern, kaufte die Stadt hastig das Kasernengelände. Statt der versprochen Arbeitsplätze und Einnahmen für die Stadt jetzt nur Schulden.

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Die Rechenkünste der „staatlichen Treuhand“ HLG

   Abbildung: Preisermittlung für U2 von 2014   Abbildung: Preisermittlung für U2 von 2018  Differenz 13.785 Euro   Im März 2013 errechnete die HLG für das "Baufeld U2" einen Verkaufspreis von 40.700 Euro. Der Verkauf mit der Panzerverschrottungsfirma BTD kam nicht zustande, in der Online-Sammlung der Sitzungsunterlagen auf der Homepage der Stadt verschwanden die Unterlagen. […]

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Statt 2,5 Mio. Gewinn 4,5 Mio. Schulden – und keine 100 neuen Arbeitsplätze

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Planungsbüros: Die willigen Helfer

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Endlich erhält die Stadt die Pachtzahlung

Der Betreiber des großen 7,5 MW Solarparks zahlt nach vier Jahren endlich seine Pacht an die Stadt.

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