HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Der Wald am Burgberg: Der Abgang wird teuer

 

Die HNA (28.8.2020) berichtet über den Wald am Burgberg, der durch die Trockenheit schwer geschädigt ist und eine Gefahr für Fußgänger darstellt. Deswegen sollen zahlreiche Bäume gefällt werden und zu einem großen Teil am Hang liegen bleiben. Eine Bergung würde die Kosten noch weiter erhöhen. Wirtschaftlich ist angesichts der Holzschwemme eine Verwertung nicht in Sicht.

Die Arbeiten am Burgberg werden hohe Kosten verursachen. Es ist städtischer Wald, die Kosten muss die Stadt tragen. Darüber ist in dem HNA-Beitrag nichts zu lesen.

Ist dafür überhaupt genügend Geld im Haushalt vorhanden? 
Diese Situation ist ein sichtbares Zeichen der Klimaverschlechterung, die auch die Stadt zwingt, die Prioritäten bei den Ausgaben zu überdenken. Traumprojekte wie Schwimmbad und Wohnmobilplatz für über 6 Mio. Euro sind dann wohl kaum möglich. Kann sich Homberg ein Multifunktionshaus für Vereine leisten, die Kreisweit aktiv sind, und bei denen nicht bekannt ist, wer die Folge- und Betriebskosten übernimmt?

Nicht nur für den Wald am Burgberg entstehen hohe Kosten. Die Stadt hat noch weitere Waldflächen, auch dort sieht es nicht besser aus. Auch dort entstehen weitere Kosten, ohne Gegenfinanzierung durch den Holzverkauf.

Demnächst hat die Stadt am Burgberg einen Waldkindergarten, mit wenig Wald.

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Ein Kommentar zu “Der Wald am Burgberg: Der Abgang wird teuer”

  1. Phil Antrop

    Hier macht sich noch etwas negativ bemerkbar:

    Die Auflösung der Forstrücklage !

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