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Die Folgen von Tschernobyl 1986 im Schwalm-Eder-Kreis

 

In einer neuen Dokumentation über die Lokalgeschichte geht es um die Katastrophe von Tschernobyl, herausgegeben von Thomas Schattner. Gerade Familien waren im Mai 1986 betroffen. Schönstes Frühlingswetter, doch die Kinder durften nicht mehr im Sandkasten spielen. Plötzlich war Trockenmilchpulver der Renner, um für die Kinder unbelastete Milch zu haben. Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen wie diese Nachricht plötzlich den Alltag veränderte.

Die Katastrophe mobilisierte die Menschen. Mütter gaben eine Anzeige auf, die von 270 Frauen im Schwalm-Eder-Kreis unterschrieben wurden.

Mehr dazu in dem Buch, dass bei www.amazon.de zu kaufen ist.

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Kommentare sind deaktiviert Empfänger "Die Folgen von Tschernobyl 1986 im Schwalm-Eder-Kreis"

#1 Kommentar von Homberger Jeck am 2018 Februar 22 00000002 5:34 am 151927406105Do, 22 Feb 2018 05:34:21 +0100

"Plötzlich war Trockenmilchpulver der Renner, um für die Kinder unbelastete Milch zu haben. Das sind nur zwei Beispiele, die zeigen wie diese Nachricht plötzlich den Alltag veränderte."

Es war viel Unkenntnis, fast Hysterie,  im Spiel und es wurde wild entschlossen alles mögliche empfohlen.

Bis heute sind Nachwirkungen in manchen Regionen Osteuropas bei Wild, Pilzen, Beerenfrüchten deutlich spürbar.

Zum Thema Milch: Die damalige Belastung der Milch lag sehr niedrig. Einige haben ausgerechnet, dass jedes Baby oder Kleinkind täglich etwa 10 Liter Milch trinken musste, um eine wirksame Dosis aufzunehmen und den Grenzwert der sehr niedrig lag zu erreichen.

Ob es stimmt?

[1]

Manches Haus und manche Wohnung ist stärker mit Radon belastet

[2].

Ein Jeck hat also durchaus auch ensthafte Seiten.🤡

#2 Kommentar von Marianne Prieß am 2018 Februar 22 00000002 11:25 am 151929511111Do, 22 Feb 2018 11:25:11 +0100

Meine Kinder waren 1989 gerade im Sandkastenalter, es war wunderbares Wetter, ideal für den Spielplatz.

An die Besorgnis und die Ängste der damaligen Zeit kann ich mich noch gut erinnern.
Die offizielle Information kam nicht sofort, sondern erst zwei Tage nach dem Gau und blieb die ganze Zeit vage: Eine aktuelle Gesundheitsgefährdung liegt nicht vor – bedeutet, dass wir nicht sofort krank werden, soweit richtig.
Informationen, welche Langzeitfolgen möglich sind, waren nur schwer zu bekommen, das Internet war noch nicht soweit wie heute.
Es war nötig sich zusammenzuschließen, um so die spärlichen Informationen zusammenzutragen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Wenn keine ausreichenden Informationen vorliegen, ist es schwer, eine Gefahr einzuschätzen. Hysterie würde ich es nicht nennen.

#3 Kommentar von Hubert am 2018 Februar 22 00000002 3:57 pm 151931145603Do, 22 Feb 2018 15:57:36 +0100

Jeck, wie alt bist du?