HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

EKZ: Bis 30. Juni sollten Verträge unterschrieben sein


Bis zum heutigen Tag sollten die langfristigen Mietverträge für das geplante Einkaufszentrum "Drehscheibe"  unterschrieben sein. So verkündete der Geschäftsführers Mohamed Younis es beim letzten Auftritt von Schoofs in der Homberger Stadthalle.

Heute greift auch die HNA das Thema Einkaufzentrum wieder auf und spricht in ihrem Kommentar von neuen Ungereimtheiten. Die HNA bringt keine Erfolgsmeldung von Schoofs, die nach den bisherigen Aussagen von Herrn Younis  zu erwarten waren, wahrscheinlich hat er sich nicht geäußert.

Auf der Homepage von Schoofs fällt nur auf, dass Homberg vom ersten Platz oben links nach unten gerutscht ist. Jetzt ist Homberg alphabetisch eingereiht. Zu dem  "Projekt in Planung" gibt es keine neue Meldung. Die letzte Pressemeldung ist von 2016. Ähnlich sieht es bei den Projekten Butzbach und Dreieich aus. 
Offensichtlich gibt es zu dem Projekt Homberg nichts Neues zu melden.
Damit stellt sich die Ankündigung von Younis am 28. Mai 2018 als unzutreffend heraus, wie schon viele früheren Ankündigungen des Projektentwicklers. Schoofs hat in den letzten drei Jahren seine Glaubwürdigkeit verspielt.
 

Einer wird verlieren

Die HNA berichtet über ein Gespräch mit dem Eigentümer des Efzezenters, Andreas Husemann, unter der Überschrift "Einer wird verlieren". Husemann sagt:

„Wenn  es  ständig nicht weitergeht, dann ist das doch  ein  Zeichen  dafür,  dass es  irgendwo  hakt.  Es  wird schon  viel  zu  lange  geredet.“

Bereits vor drei Jahren hat der Hingucker sich ähnlich geäußert

Ein Verlierer steht schon jetzt fest.
Es ist die Stadt Homberg und ihr politisches Personal. Seit 2003 träumt sie vom Einkaufszentrum, während die Stadt weiter abrutscht. Zu Einsichten in wirtschaftliche Zusammenhänge ist man in Homberg wohl nicht fähig.

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13 Kommentare zu “EKZ: Bis 30. Juni sollten Verträge unterschrieben sein”

  1. Scherzbold

    Irgendwie erinnert mich das neue – noch nicht gebaute – EKZ an den Weltflughafen in Kassel-Calden. Eine Erfolgsmeldung jagt die andere (….)

  2. Hallo

    Hauptsache die Buchen sind gefällt und rund um den Schlossberg sieht es aus wie Kraut und Rüben. Auch dort sind die guten Bäume letztes Jahr geschlagen. Die Grünen in Homberg scheinen dies gut zu finden.

  3. Le Penseur

    Wie Herr Schnappauf richtigerweise darauf hinweist, wollte die Firma Schoofs zum 30. Juni 2018 alle Verträge unter Dach und Fach bringen. Nirgendwo ist zu entnehmen, dass dies von der Firma Schoofs zum Abschluss gebracht werden konnte. Interessant ist für mich der dazugehörige Artikel in der HNA. Hier gibt man sich offensichtlich mit Informationen aus dem Homberger Rathaus nicht mehr zufrieden. Die HNA mit dem/der zuständigen Redakteur/in hält es für offensichtlich angebracht, jetzt selbst bei der Firma Schoofs zu recherchieren. Es wurde nicht nur mit Schoofs sondern auch mit dem Eigentümer des Efze-Centers ein Gespräch geführt. Aus keinem der Artikel geht letztendlich hervor, wie es mit dem Einkaufszentrum weitergeht. Diese mehr als traurige Informationspolitik aus dem Homberger Rathaus bzw. der Firma Schoofs lässt mehr als zu wünschen übrig.

    Auch ist bis heute nicht zu erfahren, ob der angekündigte Geldbetrag für den Umbau des Kreisels von der Firma Schoofs an Homberg entrichtet wurde und wie hoch eigentlich die Gesamtsumme ist. Meine Zweifel an der Redlichkeit der Vorgehensweise des Homberger Bürgermeisters nehmen immer mehr zu.

    Zu der Art, wie in Homberg Politik gemacht wird, passt auch das Projekt Schirnen. Herr Bekim Rushidi hat mir vor einigen Wochen auf meine persönliche Frage hin bestätigt, dass er mit einer Eröffnung seiner Eisdiele bis spätestens Mitte Juni rechnet. Wer diesen ganzen Sachverhalt verfolgt, kann Herrn Rushidi nur wünschen, dass dieses Projekt für ihn nicht in einem großen Desaster endet. Wieso nach wie vor der Magistrat auf dem zuständigen Bauschild aufgeführt ist, erschließt sich mir nicht. Wenn Herr Rushidi wirklich der eigentliche Bauherr ist, müssten auch alle Fördergelder für dieses Projekt über ihn laufen. Als Außenstehender habe ich den Eindruck, dass auch hier kräftig gemauschelt wird. Da Herr Lambrecht darauf hinwies, dass die Verantwortung für die Wasserschäden nicht bei der damaligen Unteren Naturschutzbehörde gelegen haben, sondern im Rathaus die Verantwortung liegt, bin ich einmal gespannt, wie es weitergeht. Ich finde es auch verwerflich, Schirnen für 50.000 Euro seitens der Stadt zu kaufen, um sie nach nicht allzu langer Zeit für 10.000 Euro an einen Unwissenden zu veräußern, der damit auch alle Haftungsangelegenheiten übernimmt. Diese miese Vorgehensweise, von der mit Sicherheit auch Magistratsmitglieder bzw. Stadtverordnete wussten, zeugt von schlechten Charaktereigenschaften einiger Homberger Politiker. In der Vergangenheit verloren gegangenes Vertrauen wird man auf diese Art nicht wieder erlangen können.

  4. Frustrierter

    Mauscheln unterm Kirchturm  – ein absolutes NOGO!

  5. Marianne Prieß

    Dazu passt der Spruch:
    Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.

    Handlungsanweisungen für die Verwaltung siehe hier

    Handlungsanweisungen für Firmen (teilweise identisch) siehe hier

  6. Mister X

    Jede Bewohnerin, jeder Bewohner einer Kleinstadt freut sich, wenn es in seiner Kommune voran geht. Das gilt auch für uns Homberger/innen.

    Die Planung des Homberger EKZ, das ewige Hin und Her, das Spiel mit gezinkten Karten, ob vom Projektentwickler oder dem Stadtoberhaupt, können eine Anfangseuphorie auch im Verdruss enden lassen.

    Gut, wir haben jetzt einen schönen Kreisel – als städtische Vorleistung für das EKZ!

    Warum "entschärft" der Bürgermeister die Diskussion um den Schoofs-Beitrag nicht endlich.?

    Wurde gezahlt? Ja oder nein?

    Eine einfache Frage erfordert keine ausgiebige Antwort.

    Stattdessen wird das "Homberger Spiel" mit der Bürgerschaft weiter betrieben.

    Scheibchenweise wird das benannt, was eigentlich jedem interessierten Bürger längst bekannt ist.

    Die anfängliche Freude über das neue EKZ ( trotz inzwischen nachvollziehbarer Warnungen des Blogbetreibers ! ) ist bei mir schon lange passee.

  7. Scherzbold

    Sonne und WM lähmen die Kommentatoren –  oder der Zwist zwischen Dr. Merkel und der CSU?

    Der Abend bleibt spannend, vor der Glotze oder im Internet.

    Die 2.Halbzeit  ( Kroatien ./. Dänemark ) beginnt gleich.   🙂

     

  8. Opa

    Le Penseur   ( Der Pensionär )

    Ihr Beitrag könnte geradezu eine Aufforderung zur Gründung einer Partei der Rentner und Pensionäre in Homberg sein.  🙂

    Da aber schon genug Altersweise in Homberg das Sagen haben, ist eine Abwendung der Doktrin der " herrschenden Klasse" in Homberg dringend erforderlich.

    Raus kommen dann die 2018-er….

  9. HNA-Leser

    Es wird mehr und mehr erkennbar, dass die Redakteurin der HNA, Frau Chantal Müller, gegen den "Vorwurf einer Pressestelle des Rathauses" ankämpft.

    Anfangs etwas zu forsch, langsam entpuppt sie sich als Gewinn für die Leserschaft.

    Jetzt noch ein paar kritische Interviews mit dem Bürgermeister und mein Herz lächelt. 🙂

    Weiter so! 

  10. Distanzbetrachter

    Wer glaubt, in der Kreisstadt beginnt mit dem Schoofs-Eröffnungsdatum in den nächsten zwei, drei Jahren eine neue Zeitrechnung, der wird sich gründlich täuschen. Das Einkaufsverhalten der Menschen auf der Shoppingmeile von Homberg wird u.a. gesteuert durch den Frust der Kunden, die sich durch die verschiedenen Werbeaussagen auf Neues eingestellt hatten und beim Rundumgang durch die Geschäfte der Flanierzone nur Altbekanntes in neuer Raumgestaltung sehen.

    Auszug Frankfurter Allgemeine 08.06.2018

    „Jetzt sterben Englands Kaufhäuser

    Die Prunkfiliale der Kaufhauskette „House of Fraser“, mehr als 80 Jahre alt wird im kommenden Jahr schließen. Dieses Schicksal ereilt auch 30 weitere Kaufhäuser des Unternehmens, das ist mehr als die Hälfte. Es gilt als der letzte Versuch, die traditionsreiche Kette zu retten: Sie ist das Ergebnis von Verhandlungen mit Gläubigern, die im letzten Moment die Insolvenz des Konzerns verhindert haben.

    Heute ist House of Fraser immer noch eine der größten Kaufhausketten des Landes. Übertroffen wird sie vom börsennotierten „Marks & Spencer“ – der allerdings hat erst vor zwei Wochen eigene Filialschließungen angekündigt. Bis 2022 könnten bis zu 100 Filialen leergeräumt werden.“

    Kaufhof und Karstadt: „Die Hürden auf dem Weg zur Warenhaus AG

    Fusion bedroht 30 Kaufhäuser. In Verhandlungskreisen ist nur die Rede von weniger als 15 Filialen, die einer Fusion zum Opfer fallen könnten. Doch erstens glaubt keiner der Marktbeobachter daran, und zweitens spricht Vieles dafür, dass Düsseldorf einer der 15 betroffenen Standorte sein dürfte.“

    Was will uns das alles sagen…??? Schoofs hat das Weckesser-Areal gekauft, weil er durch einen möglichen Diskonter Konkurrenz für sein Vorhaben sah. Nun ist Schoofs ist zu einem Wettlauf angetreten, einen Wettlauf, den er nicht gewinnen kann; es ist der Wettlauf gegen das durch den schnelllebigen Zeitgeist geprägte Veränderungsverhalten eines kaufinteressierten Publikums.

  11. Frustrierter

    zu 10:

    Dazu passt die heutige Meldung im Wirtschaftsteil der HNA:

    "Die deutschen Verbraucher haben im 2. Quartalerneut deutlich mehr im Internet gekauft."

    Kaufhof und Karstadt passen nicht mehr zur KÖ.   🙂

    Hatten sich die beiden Konzerne nicht schon einmal zusammengeschlossen und wurden dann wieder getrennt?

  12. querdenker

    Hallo zusammen,

    Frage in die Runde: Wann kommen denn die ersten Bagger und LKW, um mit dem Abriss zu beginnen ?  Damit denn schnellstmöflich neu gebaut werden kann.

    Ich würde gerne zum Weihnachtsfest 2019 dort mein schwerverdienten Mindestlohn  in diesem Konsum-Tempel ausgeben wollen.

  13. Joachim Grohmann

    @querdenker

    Die dürfen doch erst im Oktober damit anfangen.Vorher muss die Feuerwehr noch abrücken. Der Umzug der Feuerwehr-oldtimer soll meines Wisses auch 4 Wochen dauern.

    In diesem Sinne

     

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