HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Gewerbeflächen sind knapp

 

 

Gewerbeflächen sind knapp, titelt die HNA am 16. 08. 2021. Sie berichtet über die Gewerbegebiete in Ostheim, Remsfeld und Frielendorf. Zu Homberg sagt die HNA nichts, obwohl es doch eine Top Lage sei – so jedenfalls der Magistrat auf seiner Homepage unter  homberghoch3.

 

Die Stadt wirbt mit 3 Top-Standorten

1. Industriepark an der A7 in Remsfeld. Von den 41 Hektar Gewerbefläche ist nichts mehr frei. 

2. "Industriegebiet Homberg Efze West: Unser zweites Zentrum für Logistik" mit  "35.920 m² individuell verfügbarer Gewerbefläche" = 3,5 ha.

3. "Gewerbegebiet Homberg Efze Süd: Zentral in Deutschland und Europa" mit "155.000 m² individuell verfügbare Gewerbefläche" = 1,5 ha.

Industriegebiet Homberg West

Sollten diese großen landwirtschaftlichen Flächen bebaut werden, wird der noch vorhandene imposante, wenn auch schon eingeschränkte Anblick auf die Citta-Slow Stadt Homberg vorbei sein.

Industriegebiet Homberg Süd

Im Gewerbegebiet Homberg Süd, auf den Flächen der ehemaligen Ostpreußen-Kaserne, ist schon vor Beginn der Vermarktung eine große Fläche an einen Stadtverordneten zu einem Spottpreis von 3,65 Euro je Quadratmeter verkauft worden. Dort sollten Autos für den Elektroantrieb umgerüstet werden. Aus der "Superidee" ist nie etwas geworden. Heute findet dort einmal im Monat ein Flohmarkt statt. Von den einst angekündigten "zukunftsweisenden Technologien", wie sie in der Stadt auf den CDU-Plakaten angekündigt wurden, ist nie etwas geworden.

In der ehemaligen Ostpreußen-Kaserne stehen ausgewiesene Gewerbeflächen leer. Das Gewerbegebiet wurde auch noch um die Fläche der ehemaligen Standortschießanlage "zum Zwecke der Algenzucht" erweitert – ein Anlagebetrugsmodell. Eine Panzerverschrottung und ein Schießkino wurden dort ebenfalls geplant, nicht wurde verwirklicht.

Hinzu kommt dort die für ca. eine halbe Million Euro abgerissene Fläche der ehemaligen Unterkunftsgebäude. Für diese Flächen scheinen sich nicht einmal die örtlichen Handwerksbetriebe zu interessieren, die erweitern wollen. Verständlich, denn gerade die Abrissfläche ist zu steil und unbrauchbar für einen Produktionsbetrieb. scheinbar nicht einmal für ein Ingenieursbüro attraktiv, das im Ostheimer Gebiet nachfragte.

Außerdem stehen noch weitere Unterkunftsgebäude zum Verkauf.
 

Dass die HNA in ihrem Bericht Homberg nicht erwähnt, ist gut nachvollziehbar.

 


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