HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Keine neuen Baugebiete im Außenbereich

 

Die Stadtverordneten möchte Homberg gern ins Hessische Dorfentwicklungsprogramm 2018 aufgenommen werden. Der Antrag fand breite Zustimmung.

Diese Entscheidung hat Konsequenzen: Im Förderzeitraum dürfen keine Baugebiete im Außenbereich ausgewiesen werden. Das trifft auch auf den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Schmückebergsweg/ Adam-Krafft-Weg zu. Für das Gebiet kann sich die Stadt die Planung ersparen. Entweder Dorferneuerung oder das Altrichter Projekt. Beides geht nicht.

Zum Altrichter-Projekt wurde 2009 erklärt:

"Der Eigentümer der im Abgrenzungsplan dargestellten Fläche möchte einen Teil des bisher als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesene Areals zwischen Schmückebergsweg und Adam Krafft-Weg mit zwei Wohnhäusern bebauen."

Diese Fläche ist landwirtschaftlich eindeutig Außenbereich.

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6 Kommentare zu “Keine neuen Baugebiete im Außenbereich”

  1. Phil Antrop

    … während des Förderzeitraumes…….Was ist mit den Projekten die vorher begonnen wurden?

    Was ist dann mit den Asklepios Flächen? Gilt denn die Begrenzung hier auch für die Kernstadt oder nur für die Ortsteile?

    Klar erkennbar: Diese Aktion war schon länger im Gespräch und mögliche Betroffenen wurden zum Handeln gezwungen. Oder hatten einen Informationsvorsprung.

     

  2. Scherzbold

    Phil Antrop

    Die Feier von Herrn Altrichter und Freund in der "Alten Scheune" wird verständlicher….

    Gute Drähte eines Netzwerkers?

    Ein Scherzbold hat darauf bisher keine Antwort.

    Gucken mer mal, in Homberg kommt alles ans Tageslicht, manchmal verspätet, aber….

  3. Opa

    Das muss jetzt auch einmal gesagt werden:

    Alwin Altrichter hatte offensichtlich Grund genug zum Feiern und Schenkelklopfen.

    P.S.: Alwin A. feiert auch ohne besonderen Grund gern, wozu nichts einzuwenden ist. 🙂

    Von Bedeutung wäre: 

    Hat er auf eine Entscheidung aufgrund herannahender neuer Vorschriften gedrängt, oder

    wurde er "höflich" auf eine Antragstellung für den  Bau der Gebäude hingewiesen?

    Ausgeschlafen sind wir alten Homberger schon, aber die Beweise fehlen.

    Ohne juristischen Beistand geht da nichts und der wird für unsereins zu teuer.  🙂 

     

  4. Kritischer Bürger

    Zum Jahresende ein Kompliment an die Kommentatorinnen und Kommentatoren:

    Dieser Blog ist einfach lesenswert. 

    "auch Homberger" wird seine Zustimmung verweigern. Aber er liest auch gern die Beiträge. 🙂

    Was mir auffällt ist, dass die Beiträge wohl formuliert sind, seit ein Jurist den Bürgermeistersessel erobert hat. Anfangs war eine gewisse Ängstlichkeit vor Strafanzeigen zu spüren, nachdem der Blogbetreiber "angegangen" wurde.

    "Staranwälte " aus den Metropolen trugen dazu bei.

    Die hat sich aber gottlob gelegt.

    Ich freue mich auf neue Beiträge des Blogbetreibers im Jahr 2018 und die folgenden Kommentare.

  5. Mama Hübner

    Die Frage kam mir beim Lesen ebenfalls:

    Wenn Homberg in die Dorfentwicklung aufgenommen werden möchte, betrifft dieses Förderprogramm auch die Homberger Ortsteile?

    Und….das für den Zeitraum ausgesprochene Bauverbot oder das Verbot für die Ausweisung weiterer Bauflächen in diesem Förderzeitraum, gilt das raumgreifend auch für die Ortsteile?

  6. Homberger Jeck

    Wo wir beim Außenbereich sind:
    Wie sieht es denn mit all den Prachtbauten am Werrberg und am Mirzenberg aus?

    Alle so genehmigt und vor allen Dingen: Darf man da dauerhaft wohnen?

    Was sagt das Kreisbauamt unter Herrn Horn dazu als Aufsichtsbehörde? Kann es sein, dass da alle Augen zugedrückt werden und Verstöße gegen den Bebauungsplan vorliegen?

    🤡

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