HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Kurz-Meldung zur Stadtverordneten-Versammlung am 14.11.2019

 
Plan: Neuester Plan für die Gestaltung der oberen Ziegenhainer Straße vor dem Einkaufszentrum. Fahrbahn wird verengt und verschwenkt. vor dem Kreisel werden die Radfahrer wieder auf die Fahrbahn geleitet. Die früher vorgesehenen Bäume entlang der Straße sind gestrichen.
  

Straßenplanung vertagt

Die Punkte zur Straßengestaltung am Einkaufzentrum (Obere Ziegenhainer Straße und Kasseler Straße) wurden nach kurzer Diskussion nicht behandelt. Die vom Büro Unger vorgelegte Planung war nicht ausgereift, vor allem ging es um das Für und Wider eines kurzen Fahrradweges in der oberen Ziegenhainer Straße, es ging um die Frage, ob ein Schutzstreifen reicht und ob dieser auch im Kreisel angebracht werden soll. Es fehlt ein durchgehendes Konzept für den Radverkehr. Stückwerk von wenigen Metern macht keinen Sinn.
  

Schulden weiter gestiegen

Die Schulden der Stadt sind auf 75 Mio. Euro angestiegen, dazu müssten noch die Rückstellungen von 7,5 Mio. Euro gerechnet werden, die im Haushaltsplan nicht ausgewiesen sind, erklärte der Stadtverordnete Achim Jäger (FWG)
  

Gelder für weitere Planungskosten für das Ärztehaus gesperrt

Im Entwurf des Haushalts 2020 waren 200.000 Euro Planungskosten für das Ärztehaus vorgesehen. Diese Position wird von der Mehrheit gesperrt, die SPD wollte wenigstens noch die Hälfte der Summe für weitere Planung im Haushalt halten.  Ansonsten wurde der Haushalt beschlossen. Nur die Bürgerliste lehnte ihn ab.

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5 Kommentare zu “Kurz-Meldung zur Stadtverordneten-Versammlung am 14.11.2019”

  1. Patient

    Der heutigen gedruckten  Ausgabe der HNA entnehme ich, dass immer mehr Stadtverordnete einsehen (müssen): das Ärztehaus im Alten Amtsgericht ist eine Fehlplanung. Was hier in diesem Blog schon lange thematisiert wurde, erreicht scheibchenweise ehemals zustimmende Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung

    Sogar Herr Gerlach (SPD) gibt zu, dass das Ärztehaus falsch geplant wurde. Dennoch müsse es gehalten werden, "Wir brauchen Fachärzte in der Stadt."

    Was will er den Hombergern damit sagen?

    Ohne derzeitiges Ärztehaus bleiben (kommen)  keine Fachärzte in (nach) nach Homberg? 

    "Politikersprech"?

    Bei der nächsten Spiegelung beim Doktor im Ärztehaus werde ich einmal nachhaken.

    Es wäre vermessen, von jedem einzelnen Stadtverordneten erweiterte Kenntnisse zum Bau und Standort von Ärztehausern vorauszusetzen.

    Der abgelegte Eid erfordert es jedoch, dafür zu sorgen, dass ausgewiesene Fachleute rechtzeitig in die Planung eingebunden werden, um Schaden von der Stadt abzuwenden. Die Architektenkammer weiß ggf. Rat.

    Ich kann es drehen und wenden wie ich will….

    An diesem Schuldengrab tragen viele eine Mitschuld. 

    Allgemein halten sich viele Politiker für unfehlbar. Beim Ärztehaus ist die Beweislage mehr als dürftig.

    Es wäre zu wünschen, wenn nach den kommenden Wahlen sich Bürgermeister und Stadtverordnete dem Gesundheitswohl der Bürgerinnen und Bürger vermehrt verpflichtet fühlen würden. ( z.B. Programme zur Gewinnung von Fachärzten, ein Ärztehaus, das den Namen verdient u. a. )

    Was helfen die schönsten Museen, wenn die Gesundheit hadert.

    In diesem Sinne

    Der Patient.

  2. Phil Antrop

    Da nur die Bürgerliste dem Haushalt nicht zugestimmt hat: Wie hat denn Dietmar Groß abgestimmt ?

  3. Dietmar Groß

    Wenn der Hingucker umfassend informieren würde, wüssten Sie das. Sie können sich auch über die fwg-Homepage informieren. Dietmar Groß  

  4. Phil Antrop

    Sehr geehrter Herr Groß!

    Nchdem ich Ihre Darlegung im Blog der FWG gelesen hatte und ich auf der Homepage der Stadt im RIM und im Blog zum Abstimmungsverhalten und zu den Anwesenden nichts lesen konnte, hatte ich diese Frage gestellt. In der Vergangenheit war es schon mal der Fall, dass öffentlich oder in Ausschusssitzungen bestimmte Vorschläge gemacht wurden – in der Sitzung dann jedoch anders entschieden wurde. 

    Insofern war meine Frage auf ergänzende Informationen ausgerichtet und stellt keine Kritik an Ihrer Person dar.

  5. Politikverdrossen

    @ 3 Dietmar Groß

    Fakt ist, dass der Hingucker und damit Herr Schnappauf das macht, was sowohl HNA als auch die Öffentlichkeitsarbeit (?) der Stadt Homberg versäumen. Er informiert, recherchiert und berichtet kritisch. Vermutlich wird er nicht über alles berichten können…

    Fehler werden korrigiert. Beiträge mit links, Dokumenten und Fotos untermauert. 

    Im Gegensatz zu den oben genannten „Konkurrenten“ macht er dies freiwillig und ohne Bezahlung. Dies verdient zumindest Respekt.

    Dem geneigten Leser bleibt dann natürlich, sich selbst eine Meinung zu bilden. Was er ohnehin in jedem Fall und bei jeder Quelle tun sollte…

    Normalerweise bin ich Leser und kommentiere nicht. Über Ihren Beitrag habe ich mich jedoch sehr geärgert.

    Phil Antrop hat eine einfache Frage gestellt, die ganz einfach zu beantworten gewesen wäre. Sie haben sich die Mühe gemacht und einen Kommentar geschrieben. Eine Antwort war das nicht. Vielmehr der Beweis dass „Politik“ an der Bevölkerung vorbei geht. Sei es hier in der Provinz oder aber in Berlin. Ich empfinde Ihren Kommentar als arrogant und ignorant.

    Es wird immer über Politikverdrossenheit geschimpft. Dass sich niemand mehr politisch engagiert. Dass die etablierten, demokratischen Parteien beim Nachwuchs und auch bei den Wahlen im Nachsehen sind. Die Wähler rennen zu denen, die radikal sind und ihre Ängste, Sorgen und Nöte ernst nehmen. Obwohl (gerade) diese auch keine Lösung haben…

    Sie haben als Mitglied einer etablierten Partei ein gutes Beispiel für Desinteresse am Wähler geliefert. Schade.

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