HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

„Mehrheitliche Abstimmung“ in Mardorf

Die Stadt berichtet auf der Homepage über die Abstimmung des Kita-Standortes in Mardorf.

Mit Handzeichen hätten die Mardorfer mehrheitlich für das Grundstück der Familie Kroeschell gestimmt. Auf dem Foto sind 43 Personen zu erkennen. Von denen geben nur 9 Personen ein Handzeichen bei der Abstimmung.  sieht auf dem Foto nicht mehrheitlich aus.

Es ist auffällig, wie die Stimmung für diesen Grundstückskauf manipuliert und veröffentlicht wurde. Zum Alternativstandort auf dem Schneidergelände antwortete der Bürgermeister im Kita-Ausschuss, dieses wäre preiswerter als die anderen Grundstücke in Mardorf. Ein Behauptung des Bürgermeisters, denn der Eigentümer Schneider wusste davon gar nichts.

Für solche Manipulation der Öffentlichkeit werden Mitarbeiter im Rathaus abgestellt.

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 http://homberg-efze.eu/2018/02/14/buergerversammlung-in-mardorf-alle-wollten-mitentscheiden-wo-die-kita-gebaut-wird/

Bürgerversammlung in Mardorf: Alle wollten mitentscheiden, wo die KiTa gebaut wird

Zu einer außerplanmäßigen Bürgerversammlung am Donnerstag, 8. Februar 2018 trafen sich viele Mardorfer im  Dorfgemeinschaftshaus in Mardorf. Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau hatte alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Er wollte ihre Meinung insbesondere zum neuen Standort für die zu bauende Kindertageseinrichtung hören und eine  Empfehlung mit in die nächste Stadtverordnetenversammlung nehmen. Neben diesem wichtigen Thema standen weitere Themen ebenfalls auf der Tagesordnung: 1. die Vorstellung der Planung für die Neugestaltung der Zufahrt von der K26 nach Mardorf und 2. die Verkehrs- und Parksituation an den Ausfallstraßen von Mardorf, danach wurden die Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantwortet. Die meisten Zuhörer waren jedoch gekommen, um über den neuen Standort der KiTa zu diskutieren und zu entscheiden. Nachdem Bürgermeister Dr. Nico Ritz in das eingeführt hatte, was bisher zum Thema geschah, zeigte er, welche fünf Grundstücke für den nötigen KiTa-Neubau zur Verfügung stehen. Sonja Kunze und Elena Hansjürgens (beide vom Büro akp, Kassel) moderierten daraufhin die Standortdiskussion. In zwei Gruppen, in denen zum einen die Grundstücke von Kroeschell und Reimann und zum anderen die Grundstücke an der K 26 und auf dem Areal des neuen Fachmarktzentrums an der Umgehungsstraße L 3224, behandelt wurden, wurde das Für und Wider abgewogen und auf Flipcharts festgehalten. „Wir wollen in Mardorf eine klare Entscheidung herbeiführen”, sagte Ortsvorsteher Fritz Vaupel. Schnell wurde deutlich, dass die Standorte an der K 26 und das Grundstück auf dem Areal des neuen Fachmarktzentrums an der L 3224 keine geeigneten Standorte darstellen, zumal sie zu dicht an der viel befahrenen Kreisstraße und der Umgehungsstraße liegen. Daher seien die zu hohen Abgasemissionswerte für die Gesundheit der Kinder nicht akzeptabel, so die einhellige Meinung aller Anwesenden.
In die engere Auswahl kamen daher nur die beiden innerörtlichen Grundstücke der Familien Kroeschell und Reimann. „Ich hoffe”, so Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, „dass ich heute eine Empfehlung mitnehmen kann, wo die KiTa in Mardorf gebaut werden kann.” Bürgermeister Dr. Ritz machte deutlich, dass es ein dreigruppiger KiTa-Neubau werden wird. Denn  aufgrund der steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen von Einjährigen sollte eine Krippengruppen eingeplant werden.  Damit würden bis zu 55 Kinder in dem neuen Mardorfer Kindergarten betreut werden. Nach Abwägung aller Argumente, wie gute Erreichbarkeit, naturnahe Spielflächen, geringe Belastung durch Emissionen der landwirtschaftlichen Betriebe und die Sicherheit für Kinder und Eltern, die zu Fuß zur KiTa gehen, hat sich die Mehrheit der anwesenden Mardorfer für das  Grundstückder Familie Kroeschell entschieden. Die nächste Stadtverordnetenversammlung berät am 15. Februar, um 19:00 Uhr in der Stadthalle über dieses Thema. (di)

Bild 1: Mit Handzeichen mehrheitlich abgestimmt: das Grundstück der Familie Kroeschell soll Standort des neuen Kindergartens werden. Fotos: Uwe Dittmer

Bild 2: Bürgermeister Dr. Nico Ritz zeigte, welche fünf Grundstücke für den KiTa-Neubau zur Verfügung stehen.

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2 Kommentare zu “„Mehrheitliche Abstimmung“ in Mardorf”

  1. Mitgucker

    Zumindest bei dem Foto wäre ich gnädig. So, wie es aussieht, ist es nur ein Ausschnitt. Zudem kann es auch durchaus sein, das der gute Mann dann auf den Auslöser gedrückt hat als die Negativstimmen gezählt wurde.

  2. Richard

    Ich war bei der Bürgerversammlung dabei und kann die Vermutung von "Mitgucker" bestätigen:  Das Bild zeigt nicht die Stimmen für das Grundstück Kroeschell, die Bildunterschrift ist unglücklich gewählt.

    Nach meiner Schätzung haben gut 50% der Anwesenden für das Grundstück Kroeschell gestimmt, etwa 25 % für das Grundstück Reimann und die anderen Teilnehmer haben sich enthalten bzw. waren indifferent. In der Versammlung war deutlich zu spüren, dass beide Grundstücke von den Teilnehmern für gut befunden wurden, während Standorte in unmittelbarer Nähe zur Kreisstraße sehr deutlich abgelehnt wurden.

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