HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Mietangebot: Wohnraum für junge Familien

 

"Die Schaffung von Wohnraum für junge Familien und die künftige Nutzung des Innenhofes als Grünzone in der Stadt sind zwei Punkte, die die Lebensqualität in der Altstadt verbessern werden.”

Joachim Pauli. [1. Stadtrat]
Quelle

Geräumige Wohnung zu vermieten

2 Wohnungen mit je 178 qm in zentraler Lage demnächst bezugsfertig,
geeignet für junge Familien

178,50 qm Wohnfläche nach DIN aufgeteilt

41,35 qm Wohnzimmer
34,90 qm Kinderzimmer
28,20 qm Schlafzimmer
24,45 qm Diele/Flur
18,65 qm Küche
12,55 qm Bad
  3,60 qm Abstellraum
  2,25 qm Hauswirtschaftsraum

  1,78 qm WC
  7,84 qm Balkon mit Zugang zur Fluchttreppe außen


Nicht vorhanden:

Keller                           
Dachboden                 
Garage oder Stellplatz 
 


Die Wohnung ist barrierefrei mit dem Aufzug zu erreichen.
Das große Bad ist für Rollstuhlfahrer geeignet.
In der Wohnung selbst gibt es keine Barrierefreiheit, zum Wohn- und Kinderzimmer liegt eine 18 cm hohe Stufe.

Balkon an der Ostseite an der Küche. Von dort hat man einen weiten Blick über das Tal der Efze und auf die bewaldeten Höhen.
Wohn- und Kinderzimmer gehen nach Westen mit Blick auf den Marktplatz und die Stadtkirche.

Miete soll bei 8 Euro je qm liegen,

bei 178 qm ergibt das 1.424 Euro Kaltmiete.

 

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11 Kommentare zu “Mietangebot: Wohnraum für junge Familien”

  1. AnwaltsLiebling

    1424,- € Kaltmiete und dann von Wohnraum für junge Familien zu sprechen ist meines Erachtens der absolute Hohn.

    Diese Summe können nur gut verdienende Doppelverdiener aufbringen, die kein Interesse an einem eigenen Haus haben.

    Die Nebenkosten ( vielfach wird schon von einer "2. Miete" gesprochen ) kommen noch hinzu.

    Vielleicht dachte Herr Pauli z. B. an ein junges Lehrerehepaar oder Juristen, vielleicht auch an eine WG für jungen Leute. 

    Haben die Alten keine Chance auf einen Mietvertrag?

    Altersdiskiminierung wollen wir doch in Homberg nicht – oder?

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass einem älteren Ehepaar das eigene Haus zur Last wird und es sich zum Verkauf entschließt, um dann im Zentrum zu wohnen.

  2. Wähler

    Laut Immobilienportalen lag der Quadratmeterpreis die letzten Jahre für gute Bestandsimmobilien in Homberg bei ca. 5,- €.

    Bei Neuvermietungen dieser Immobilien wird langsam an der 6,- € Grenze gekratzt.

    Die Stadt will nun 8,-€ aufrufen, sozusagen als "Preisbrecher".

    Mit ist bekannt, dass Sanierungen viel Geld verschlingen können!

    Fest steht aber: je größer die Wohnung, desto günstiger fällt der Preis für den Quadratmeter aus; ganz sicher bei 178,50 qm.

    Das trifft auf Großstädte zu ( in München, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt/M. fällt der Größenrabatt sicher geringer aus ) und auch für ländliche Gebiete.

  3. Scherzbold

    Donnerwetter,

    Kinderzimmer 35 qm (!), Wohnzimmer 41 qm (!)

    76 qm  –  mancher Homberger Mieter hätte diese Fläche gern als Gesamtfläche seiner 3-Raumwohnung, einschließlich Küche, Bad und kleinem Balkon.

  4. Hallo

    Berlin ist nix dagegen……..

  5. Ex-Großstädter

    @ Hallo

    Bis vor ein paar Jahren war der Mietzins in Berlin für eine Großstadt wirklich moderat.

    In den letzten 1-2 Jahren schießen die Preise förmlich durch die Decke.

    Für Großstadtliebhaber bleiben nur noch einige Großstädte im Pott oder im Osten.

    Ich denke an die Rentner (…)

    Ich bleibe allerdings in Homberg, schöne Stadt, schöne Umgebung und über die Politik hänge ich mal der Mantel des Schweigens…..

  6. IchkannGoogle

    Noch dazu kommen die bestimmt nicht unerheblichen Nebenkosten durch Heizung…

    Aber das ist ja egal, wenn die Variante "Rechte Kippe, Linke Kippe" lautet, oder "Sozialamt zahlt an die Liegenschaftsverwaltung der Stadt"

  7. Sozialamt

    @ 6
    Als Sozialwohnung können diese Wohnungen wohl kaum durchgehen. Vom Jobcenter weiß ich, dass es einen gelben Schein gibt, der dazu dient, die Miethöhe zu bewilligen – oder abzulehnen.

  8. nachgerechnet

    zu 2   Wähler

    auch bei 6,- € pro qm wären es immer noch 1068,- € Kaltmiete – dazu die Nebenkosten. Auch das erscheint mir für die meisten Menschen in unserer Gegend kaum machbar.

    Ich bin gespannt, wie hoch die Miete tatsächlich angesetzt wird.

  9. Junge Familie

    Wenn ich mir den Grundriss anschaue:

    Nur 1 Kinderzimmer – gut, das ließe sich auch mit einer Trennwand in zwei unterteilen, oder beide Kinder in einen Raum.

    Aber wo lasse ich Fahrräder, Kinderwagen, Buggy?
    Der Abstellraum dürfte dafür zu wenig Platz haben. Bei zwei Kindern brauche ich auch Platz für Kleidung, die für das jüngere Kind aufgehoben wird, für Spielsachen, die momentan nicht gebraucht werden … oder alles gleich wegwerfen und neu kaufen? Bei der Miete werden es wohl Großverdiener sein, da muss nichts wieder verwendet oder für den Flohmarkt aufgehoben werden.

    Vielleicht Waschmaschine und Trockner besser in das große Badezimmer, und den Hauswirtschaftsraum auch als Abstellraum nutzen?

    Oder doch lieber nur ein Kind, und vom Kinderzimmer einen weiteren Abstellraum abzweigen?

    Oder gar kein Kind, und den unterteilten Raum als Gästezimmer und Arbeitszimmer nutzen?

    Wie viele Möglichkeiten es gibt!

  10. IchkannGoogle

    Aber wo lasse ich Fahrräder, Kinderwagen, Buggy?

    Die 24m² Diele sollten ausreichen….  In manchen Städten Deutschlands, wären das allein 3 Zimmer für Studenten.

  11. Frustrierter

    Kann es denn sein, dass diese übergroßen/überdimensionierten Wohnungen für den Homberger Mietmarkt nicht taugen?

    Wer 178 qm in Homberg benötigt und sich leisten kann, der wohnt üblicherweise in seinem Eigenheim.

    Wer weiß, vielleicht haben Bürgermeister und Magistrat schon die Mieter "ausgeguckt".

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