HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Solar: Verwirrspiel der Mehrheitsfraktion (4)

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Fotos: Beispiele von erlaubten Freiflächenanlagen, die in einem "Sonderbaugebiet für Solaranlagen" errichtet werden dürfen.

 

In der Stadtverordnetensitzung am 25. 9. 2008 bemühten CDU und FDP die merkwürdigsten Argumente, nur auf den Kernpunkt: Bau eines nicht genehmigten Daches im Außenbereich statt einer erlaubten Freiflächen-Solaranlage, gingen sie nicht ein.

Sie verteidigten damit die ungerechtfertigten höheren Gewinne für den Betreiber zu Lasten aller Stromkunden.

Abgeordnete dürfen das, Amtspersonen aber nicht.

Hier eine kleine Auswahl, nach den Notizen sinngemäß wiedergegeben:

"Es ist doch verständlich, dass Gesetzeslücken ausgenutzt werden, wenn man damit höheren Gewinn machen kann."

"Wir sollten doch froh sein, wenn jemand etwas macht und nicht immer dagegen sein."

"Das EEG ist unter Minister Trittin in der Regierung Schröder gemacht worden, sprechen sie doch mit ihm."

"Es sind doch schon viel Solarfabriken abgebaut worden, die produzieren jetzt in Asien. Was da an Kapital abgeflossen ist!"

"Solarmodule aus China haben viele Aussetzer."

"Auch wer im Außenbereich als Landwirt bauen will, muss einen Bauantrag stellen."

"Wir vertrauen darauf, das die Verwaltung alles richtig macht."

"Das Bauamt kann doch nicht in die Bedingungen des EEG eingreifen."

"Die Solaranlagen bringen doch gar nichts, wir haben viel zu wenig Sonne. Das wird doch nur gemacht weil es viel Geld bringt."

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Ein Kommentar zu “Solar: Verwirrspiel der Mehrheitsfraktion (4)”

  1. Te Wake

    Und der Hingucker legt doch nur offen was bisher nur Eingeweihten bekannt war :

    „“In der Kombination mit dem Unterstand für Pferdehaltung, landwirtschaftliche Geräte und angrenzende Weideflächen werden in Hülsa keine kurzfristig verfügbaren Alternativen gesehen.““

    Warum antwortet der Magistrat ( Mehrheit CDU / FDP ) auf einen Einspruch mit „….mit dem Unterstand für Pferdehaltung…“ wenn doch lediglich Solartechnik installiert werden soll ohne Gebäude ?
    Und in der Stadtverordnetenversammlung ist auch keine Rede mehr von Unterstand gewesen.

    Wer also arbeitet hier mit „gezinkten Karten“ und Spekulationen ?

    Und ich will mal „spekulieren“ :
    Wäre das jetzt nicht öffentlich geworden – es hätte keinen Baustopp gegeben, der Unterstand für Pferdehaltung wäre gebaut worden und dann wäre eine kleine Strafe fällig geworden und man hätte nachträglich mit der vorhandenen Mehrheit den Flächennutzungsplan angepasst.
    Spekulation Ende!

    Das Militär spricht bei so einem Vorgehen von „tarnen – tricksen – täuschen“ !

    Und das kann man dem Hingucker nun wahrlich nicht anhängen !

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