HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Wagners neuer Job

Seitenwechsler Gerade meldet die HNA-online: "Ex-Bürgermeister Martin Wagner hat die Seiten gewechselt"

Gerade aus dem Amt ausgeschieden, tritt er als Berater der Kaufinteressenten für zwei große Flächen in der Ostpreußenkaserne auf. Monatelang erzählten er und Herr Kothe von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) den Bürgern von der Firma Battle Tank Dismantling (BTD), dem Panzerverschrotter. Jetzt ist er dieser Firma zu Diensten.

Das wirft noch einmal ein neues Licht auf die Entscheidungen zu den Planungen und den Verkaufsbeschlüssen, die auch von dem Fraktionsvorsitzenden Stefan Gerlach (SPD) entschieden unterstützt wurden.

Die HNA will in Kürze ausführlicher berichten, ab 12:45 ist der HNA-Bericht erweitert..

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30 Kommentare zu “Wagners neuer Job”

  1. Klaus

    Während der Amtszeit eingefädelt und jetzt wird abkassiert, erinnert an Kanzler Schröder und GazProm

     

    Und schade das die Kommentarfunktion der HNA jetzt bei vielen Artikeln abgeschaltet ist

  2. Homberger Echo

    Naja der Vergleich hinkt , aber was soll's . Schröder wird immer wieder für seine klaren Ansagen angestraft .die Generation DDR und Kirche Merkel Gauck Maizière u d Göhring Eckardt sind die neuen sauberen Politiker gleichförmig opportun christlich verteilen auf Kosten der Armen und der böse Schröder . 

    Jedenfalls Die Wagnerische Beratung spricht gegen die Firmen und spricht gegen Wagner ich denke Ritz sollte wohl besser die Finger davon lassen.

     

     

     

     

  3. Mahner

    Hat er nur die Seiten gewechselt? Man könnte auch mutmaßen, er ist jetzt angekommen.

    Ob Frau Yüze jetzt ihren Kommentar zur Verabschiedung von alt BMW und dem vorzeitigen verlassen einiger Stadtverordneten überdenkt?

  4. Kritischer Bürger

    Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln!

    Will sich der Ex-Bürgermeister die letzten Sympathien, sofern diese überhaupt noch vorhanden sind, verscherzen?

    Herr Schröder und Gazprom, Herr Koch und Bilfinger & Berger und nun auf kleiner Ebene Herr Wagner, der sein Insiderwissen gegen seine Heimatstadt einsetzt.

    Zum Wohle von Homberg oder seines neuen Auftraggebers?

    Den aufrechten Stadtverordneten und Herrn Dr. Ritz rufe ich zu: Bleiben Sie wachsam!

  5. Scherzbold

    Ein Bürger dieser Stadt, besser gesagt ein ehemaliger Amtsträger, richtet sich spätestens jetzt selbst in der öffentlichen Wahrnehmung seiner Person. Alle, die die "Schnappisten"und den Blogbetreiber verdammen, müssen jetzt nachdenklich werden.

  6. Mahner

    ~~Man kann sich so seien Gedanken über die Äußerungen der Fraktionsvorsitzenden zum Berater Martin Wagner machen.
    Die Vorsitzenden Ausnähme des Herrn Jäger sind endtäuscht oder enttäuscht
    Ich sage die Bürger wurden schon lange getäuscht, und waren enttäuscht über die Unterstützung durch CDU, SPD, Grünen und ach ja die FDP.
    Ist man nun enttäuscht, weil man nicht mehr mitbestimmen kann, weil man nicht am Geschäft und der Klüngelei beteiligt ist?  Ist man menschlich enttäuscht, weil der Freund mit dem man den Solarpark und den Kauf der Kasernen durchgeboxt hat, gegen den Willen der Bürger wohlgemerkt, jetzt die Fäden alleine spinnt und zieht.
    Da ist die Entrüstung von Herrn Gerlach fast ein Witz der Geschichte, Latein kann er auch. "Persona non grata", aber bitte Herr Gerlach. Die Zeiten sind doch vorbei. Man kann Herrn Wagner, Ihren ehemailgen Spezi,   nicht vorschreiben, was  er macht.
    Der Anstand allein verbietet ein solches Verhalten. aber  gab es  den eingeforderten Anstand in den letzen Jahren? Sie, die sich jetzt entrüsten, haben das System Wagner erst möglich gemacht. Beschimpft, geschmäht und beleidigt wurden die Bedenkenträger und der Blogbetreiber.
    Ich wage zu prophezeien, dass das erst der Anfang ist.
     

  7. Wisser

    Herr. Gerlach ist genauso peinlich wie Herr Wagner, meine ich, der eine ist schlecht, der andere opportun, beides gleich gefährlich.

  8. Scherzbold

    Es bleibt die Hoffnung, dass Herr Dr Ritz möglichst schnell den besonderen Homberger Politikbetrieb durchschaut. Ob es von Vorteil ist, dass er bisher kein politisches Amt begleitete, wird sich in Zukunft zeigen.

    Mit Herrn Gerlach sollte Frau Yüce von der HNA ein Interview führen und ihn mit seinen Aussagen in der Vergangenheit bis zu seiner Feststellung, dass Herr Wagner eine "Persona non grata" ist, konfrontieren.

    Irgendwie geht mir der Begriff "Wendehals" nicht aus dem Kopf.

  9. Distanzbetrachter

    Zu 3)

    Ja, Mahner, Sie haben Recht, – leider…

    Er ist jetzt angekommen, – oder vielleicht besser,  er hat sich ankommen lassen…

    Der Seitenwechsel war von langer Hand geplant, nämlich von dem Zeitpunkt ab, als er zwangsläufig erkennen musste, dass sich die Waagschale für die Bürgermeisterwahl in diesem Jahr gegen ihn richten würde.

    Wenn man eine „eigene“ Gesetzesauslegung für sein auszuübendes Amt hat, wenn man für sich „eigene“ Regeln und Normen anwendet, wenn man kein Unrechtsbewusstsein für sein Handeln hat, ja, – wenn zig aufrechte Menschen in Homberg durch diverse Entscheidungen und Machenschaften derart verhöhnt werden, ja, – dann muss man sich nicht wundern, dass man wegen dieser äußerst selbstgefälligen Art bei vielen Bürgern den über Jahre angestauten Frust und Vertrauensverlust in die Politik zurücklässt.

    Er hat selbstherrlich, ja selbstverliebt regiert; er hat die Bürger in dieser Zeit mehr und mehr gespalten, anstatt zu einen… 

    Eine Höchstleistung wurde natürlich auch vollbracht, nämlich die Verschuldung der Stadt Homberg auf einem noch nie dagewesenen Schuldenstand.

    Und was hat er nach all den Jahren noch zurückgelassen…?

    Das Ergebnis sieht man heute… Als Erbschaft für die, die hier leben und der nachfolgenden Generation wurde ein Scherbenhaufen hinterlassen, – ein Scherbenhaufen mit einer Mischung aus Verschuldung, Verdruss, Missachtung von Personen, Affären, – seien es die Amigos,  seien es diverse Mauscheleien, oder auch Quereleien, Fälle für die Justiz,  – hinterlassen wurde ein großer Vertrauensschwund bei der Bevölkerung, planerische Fehlgestaltungen, Stückwerke usw. usw. ( Dr. Dirk Richardt und Jochen Gontermann lassen grüßen.)

    …und viele, gar viele hofierten ihn, – den Unantastbaren…    

    …auch die Parteien, die heute zu ihm Abstand wahren und eine Grenze ziehen wollen.  Es wurde Vieles schön geredet, die Verantwortung auf Andere abgewälzt…

    Was hat man nicht alles an den Kommentatoren Pfalz, Schnappauf, Vendetta und anderen kritisiert; wieviel Häme wurde über sie ausgeschüttet…

    Wie sagte einst Vendetta abschließend in seinen Kommentaren : „Es ist an der Zeit…!“

    Nun kann er sagen: „Es wurde Zeit…!“

    Nach und nach wurde seit jenen Tagen mehr und mehr an verwerflichen Müll ausgegraben, der bis in diesen Sommer anhält.

    Selbst die Tageszeitung konnte die journalistische Tätigkeit des Delf Schnappauf nicht mehr ignorieren und musste informativ Stück für Stück im Nachhinein über die politischen Auseinandersetzungen berichten, deren Abläufe er schon oftmals im voraus niedergeschrieben hatte.

    Ja, – ein aufrechter Demokrat hat seinen wohlverdienten Abschied genommen, – welch ein Hohn für die, die noch einen Glauben an die Ehrlichkeit in der Politik hatten…

    Wie sang doch seinerzeit Margot Werner: „So ein Mann, so ein Mann, – zieht mich unwahrscheinlich an, dieser Wuchs, diese Kraft…“

    Und jetzt einfach nur noch zum Schluss: Abharken, – alles abharken, – das Leben geht weiter, – und der Neue BM…?

    Früher sagten oftmals die Mütter zu ihren Kindern, wenn diese mal wieder Blessuren vom Spielen davon getragen haben: „WIR sagen dem Doktor bescheid, der Doktor wird´s schon richten…“

    Nun denn, Dr. Nico Ritz!

  10. An 7

    Das dürfte auch für Ripke gelten!

  11. rapunzel

    Wenn man diesen Artikel…

    https://www.recyclingportal.eu/artikel/21231.shtml

    gelesen hat, dann mag man anders über BTD denken. Besser noch, man sollte es. Hat man sich seinerzeit bei der Ausarbeitung der Verträge und während der Verhandlungen mit BTD von Seiten der Stadtverordneten einmal Gedanken gemacht, was für eine Firma man sich mit BTD vor die Tore Hombergs holt?

    BTD will die Liegenschaften nicht mehr kaufen, sondern mieten. Eins so gefählich wie das andere. Was geschieht, wenn BTD aus welchen Gründen auch immer seine finanziellen Verpflichtungen nicht erfüllen kann und die Niederlassung wieder aufgibt?

    Dann hat Homberg einen riesigen Schrottplatz vor der Tür, eventuell mit nicht wieder gut zu machenden Umweltschäden. Der beste Platz für die Vertragsunterlagen mit BTD ist der Shredder. 

    Auf die Algenzucht kann man ja zurückkommen – wenn sich unser Klima hier dem von Mexiko angeglichen hat.

     

  12. Dirk-H. Pfalz

    zu Rapunzel:

    Diese Einschätzung teile ich, das gilt jedoch nicht für die Mehrzahl der Stadtverordneten. Deren Glaube ist, dass Verträge erfüllt werden. Und wenn da geregelt ist, das "geräumt zurückzugeben ist", dann besteht keine Gefahr für die Zukunft. Dass diese Einschätzung falsch war und ist, könnte ich an vielen Beispielen erläutern. Hoffentlich glaubt nicht der BM Ritz an dieses Vertragsmärchen. Als Insolvenz-Spezialist dürfte er ja wissen, was es heißt, verseuchte und nachhaltig geschädigte Grundstücke zu "sanieren". Verschrottung, egal in welcher Form, bringt Umweltgefährdungen mit sich. Aber noch wohnt der BM Wagner ja nicht weit weg. Er wird sich zu wehren wissen.

    Eins zum Schluss: Eigentlich wollte ich mich ja auch mit einem Wendehals, und zwar dem Schönsten, den wir in Homberg haben, auseinandersetzen. Aber die gemeinsame Mitgliedschaft in zwei Vereinen verbietet das.

  13. Beobachter

    Ich denke liebe Frau yüce den Kommentar, in welchem sie die drei Stadtverordneten die den Saal zum Abschied Wagners vorzeitig verließen, sollten Sie überdenken, die Herren waren nicht respektlos, sondern nicht so oppurtun, wie die Sitzengebliebenen. Sie waren aufrecht.

    es ging hier schließlich nicht darum einem anders denkenden Menschen Respekt zu zollen. Wagner war nicht anders denkend, er war……

  14. V_wie_Vendetta

    Filmrezession: Homhill City, Rise of Wendeman

    Die Bürger von Homhill City erleben in den letzten Wochen eine Achterbahn der Gefühle, das politische Geschehen verbreitet im Wechsel Angst und Hoffnung, manchmal aber auch beides zugleich. Der alte Bürgermeister, der sich während seiner Amtszeiten immer durch seinen andersdenkenden Stil auszeichnete, hat sich endlich die Maske vom Kopf gerissen und kommt als neuer Oberschurke „Pinocchio“ zurück um die Stadt zu terrorisieren. Dabei wird deutlich, er war schon die ganze Zeit der Kopf einer Verbrecherbande, die die Stadt in den letzten Jahren im Würgegriff hatte. Zahlreiche Verbrechen wurden durch seine Bande verübt. Die Polizei und Justiz waren machtlos oder eingebunden. Die wachsende Angst der Bürger vor dieser Verbrecherbande, lähmte die Stadt immer mehr. Bürger blieben lieber zu Hause, als sich zu engagieren um nicht mit den Mitgliedern der Bande zusammenzutreffen.

    Der neue, aber noch unerfahrene Bürgermeister, muss diesem Schurken alleine entgegentreten, da er nicht weiß, inwieweit die Einflüsse und Abhängigkeiten der Verbrecherbande reichen, bzw. welche Personen dieser Bande immer noch angehören. Es scheint ein fast aussichtsloser Kampf, denn das Parlament hatte Pinocchio bisher alle Verbrechen ermöglicht und genehmigt und scheint fast nur aus direkten Mitgliedern der Verbrecherbande und deren willfährigen Gefolgsleuten zu bestehen.

    In dieser Situation der größten Not, da endlich kommt der neue Held ins Spiel, der führende Parlamentarier der roten Fraktion wird über Nacht zum „Wendeman“. Seine Supergabe ist, dass Revidieren von Meinungen, das Wechseln der Seiten in Kämpfen in Nullzeit und die Gabe der absoluten Unterwerfung der Meinung seiner Anhänger. Langjährige Beobachter bestätigen, dass er diese Gabe immer schon hatte, dass er sie jetzt aber abschließend perfektioniert haben muss. Wie das Batman-Signal Batman in Gotham City ruft, wird Wendeman auch für die Bürger in Homhill City gerufen. Es muss nur eine HNA Seite am Fahnenmast bei starkem Wind gehisst werden, so weiß er dass Homhill City ihn und seine Gabe braucht.

    Auch wenn alle wussten, dass Wendeman bisher einer der gefürchtetsten Mitglieder des Verbrecherkartells und direkter Vertrauter von Pinocchio war und vielleicht noch ist, so werden durch die schnellen Wechsel in Nullzeit, alle Naturgesetze des klaren Denkens und vernünftigen Schlussfolgerns außer Kraft gesetzt. Wendeman tritt Pinocchio zusammen mit dem neuen Bürgermeister entgegen und zusammen schaffen Sie es Homhill City vor dem Untergang zu retten.

    Ingesamt ein packend gestalteter Film in bester Art der DC Comics, der aber an vielen Stellen auf die in Comics so üblichen Übertreibung setzt und zwischendurch leider damit auch die gesamte Glaubwürdigkeit über Bord wirft. Die Abwesenheit von Polizei und Justiz wirkt ebenso überzogen und unglaubwürdig. Die Auftritte von Wendeman sind unprofessionell dramatisch und es ist nicht zu erklären wie die Supergabe der Meinungsunterwerfung funktionieren soll. Seine Untergeben spielen diese Unterwerfung als dumpfe, gesichtslose Zombies, denen selbst die Fähigkeit fehlt ohne Befehl gerade aus zu sehen. Das dies der Bevölkerung verborgen bleiben soll wirkt nicht überzeugend. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass die Bevölkerung mit Knüppeln, Fackeln und Mistgabeln bewaffnet das Parlament stürmt um Wendeman aus der Stadt zu jagen. Aber auch hier unterscheidet sich die Geschichte von den anderen DC Comics, was sie allerdings in keiner Weise besser macht. Ingesamt werden auch die Hintergründe wenig beleuchtet, man mag vermuten, dass hier noch weitere Teile geplant sind, in denen sie dann zum Tragen kommen. Laut inoffiziellen Aussagen der Art Directors wird an einer Geschichte gearbeitet, die das fast brüderliche Verhältnis von Pinocchio und Wendeman und deren gemeinsamer Aufstieg in der Unterwelt beschreibt, dass aber einen Riss bekommt, als lang geplante Geschäfte platzen und Wendeman seinen versprochenen Anteil dahinschwinden sieht. Wir sind gespannt, was uns hier in den Fortsetzungen noch zugemutet werden soll.

  15. Teufelchen

    Nur weil man im selben Verein ist darf / kann/ will man nichts schreiben?

    Jetzt weiß ich warum in Homberg alle so brav und folgsam sind und sich persönlicher Kritik enthalten.

    Zensur ist gar nicht nötig. Enthaltsamkeit reicht doch.

    Schade. Dabei hatte ich gehofft dass nun auch mal Tacheles geredet wird – auch wenn es schmerzhaft ist. Was hindert Vereinsmitglieder daran unehrenhaftes auf den Tisch des vereins zu bringen. Öffentlich oder in einem Kommentar. Die Vereinsmitglieder können dann ja entscheiden wen sie rausschmeißen.

    👿

  16. Ausrufezeichen

    Ich verstehe die Welt nicht mehr. Bis vor Kurzem wurde mit den Stimmen der Mehrheit unserer Stadtverordneten alles durchgewunken und in die Wege geleitet, was vom Ex-Bürgermeister auf den Tisch kam, auch die Panzerverschrottung. Und jetzt, das Highlight ist ja die Aussage: „Er ist für uns eine Persona non grata in Homberg.“, will keiner mehr mit ihm zusammenarbeiten????

    Hallo Stadtverordnete, die ihr damals ja gesagt habt, bitte aufwachen, das ist doch immer noch euer Herr Wagner, der nur das konsequent weiterführt, was ihr mit ihm angefangen habt.

    Ganz ehrlich, ich könnte k*****, wenn ich lesen muss, was für Menschen / Politiker / Wendehälse für uns in Homberg Politik machen.

  17. Niccoló

    zu 12.

    Warum sollte ich loyal zu jemandem sein, der mich bei fast jeder Gelegenheit in die Pfanne haut – erst recht auch, wenn er sich in den gleichen Vereinen herumtreibt?

  18. Teufelchen

    Noch mal einen Rückblick auf die Dienstwagenaffäre:

    Da nach Meinung der Staatsanwaltschaft nur ein geringer Schaden vorlag, wurde dies bei der Strafzumessung berücksichtigt.

    Die Fahrt nach Serfaus war keine Dienstfahrt, wurde sie dann als Privatfahrt eingetragen, abgerechnet und somit auch ordnungsgemäß versteuert ?

    Wenn nicht, könnte Steuerhinterziehung vorliegen.

    👿

  19. Nachdenker

    Danke an „V_wie_Vendetta“ für die humoristische, aber treffende Darstellung. Da liest man in der HNA, die Fraktionen seien enttäuscht von der neuen Rolle des bisherigen Bürgermeisters. So so, enttäuscht sind sie also. Wie dramatisch! Wie von „Ausrufezeichen“ schon dargestellt, muss man sich die Frage stellen, wo denn die ganzen letzten Jahre die Stadtverordneten gewesen sind. Bis auf wenige Einzelne, die sich dafür auch noch beschimpfen lassen mussten, fehlte es in dieser Truppe doch nahezu vollständig an Rückgrat. Allen voran der als „Wendeman“ karikierte Haupt- und Selbstdarsteller der SPD! Doch nicht nur die SPD hat mit Wendehälsen zu tun. Die bislang als einzige Opposition aufgefallene FWG, legt in Person des Fraktionsvorsitzenden ein Verhalten an den Tag, dass mich an manchen Ostgetreuen nach 1991 erinnert. So sei man sicher, mit Herrn Ritz eine gute Lösung (in dieser Sache) herbeiführen zu können. Dazu muss man wissen, dass der Fraktionsvorsitzende der FWG geradezu vor Stolz platzt, dass er den neuen Bürgermeister nun mit „Du, Nico“ statt wie noch bis vor wenigen Wochen mit „Herr Dr. Ritz“ ansprechen darf. Irgendwie will man ja nun doch zur Siegerseite gehören. Dabei wird deutlich, dass die selbst auferlegte Rolle der Opposition in Homberg mit diesem Mann dahin sein dürfte. Obwohl ich nach langer Überlegung selbst Herrn Dr. Ritz gewählt habe, hatte ich seitens der FWG erwartet, dass eine ganz zentrale Frage gestellt wird: Warum hat Dr. Ritz überhaupt ein erstes Verhandlungsgespräch geführt, wenn ein Martin Wagner auf der Gegenseite als Berater fungiert? Konnte oder wollte er dieses Gespräch nicht abbrechen? Ist es ihm zu schwer gefallen, den Amtsvorgänger, der ihn massiv in seinem Wahlkampf unterstützt hat, mit ihm bei Veranstaltungen auftrat und ihn mit vielen wichtigen Menschen bekannt gemacht, zurück zu weisen? Muss einem Volljuristen mit Doktortitel nicht klar sein, dass er einen solchen „Berater“ der Gegenseite ablehnen kann und dass er in solchen Verhandlungen gegen einen Martin Wagner mit jahrelangem Insiderwissen nicht den Hauch einer Chance hat? Diese kritischen Fragen hätte ich vom Fraktionsvorsitzenden der FWG erwartet. Aber Kritik in den ersten Wochen zu üben ist sicherlich nicht gewünscht. Man wird dies alles, ohne auch nur darüber nachdenken zu wollen, der Unerfahrenheit des jungen Bürgermeisters zu Gute schreiben. Ich jedenfalls, bin schon das erste Mal sehr enttäuscht vom neuen Amtsinhaber.

  20. V_wie_Vendetta

    @ Nachdenker

    Ich würde mich jetzt noch nicht zu diesen Gefühlen der Enttäuschung hinreißen lassen. Obwohl ich, Herrn Dr. Ritz nicht gewählt habe, sondern Herrn Opitz als den besseren Kandidaten eingeschätzt habe, habe ich die Hoffnung und auch das Vertrauen, dass Herr Dr. Ritz seinen Weg geht. Herr Optiz hatte ihn auch als den Kandidaten benannt, dem er es am meisten zutraut, wenn er selbst es nicht wird. Also, geben wir ihm mal die hundert Tage, dem Nico wie er von neuen und alten Freunden jetzt genannt wird :-).

    Da ich bei den „Verhandlungen“ nicht dabei gewesen bin, würde ich das Verhalten von Dr. Ritz auch erst mal nicht von vornherein verurteilen. Die Darstellung seiner Meinung zum dem Deal in der HNA: „Es handle sich um die Top Flächen des Geländes. Selbst wenn der Vertrag nicht zu Stande komme, sei er optimistisch, dass man Käufer finde“ lässt mich eher aufatmen und zeigt, dass er sich von diesen Schmierenkomödianten nicht hinters Licht führen lassen will. Und warum er Wagner nicht hochkant aus den Verhandlungen hinaus befördert hat? Ja, es war eine Sitzung, wahrscheinlich eher eine Krisensitzung des Bauausschusses, der HLG und den windigen Käufern (eben keine Firma BTD wie es immer wieder in der HNA falsch dargestellt wird). War Wagner angekündigt, war man darauf vorbereitet? Ich gehe eher davon aus, dass unser vorbestrafter Ex-Bürgermeister zumindest für Herrn Dr. Ritz überraschend aufgetaucht ist (bei den anderen Beteiligten, gerade der HLG glaube ich da nicht so daran). Und dann tritt leider das auf, was schon jedem von uns so oft passiert ist, man kann derart überrascht die gute Erziehung und die Höflichkeit nicht einfach über Bord werfen und so einer Person die Achtung entgegen bringen die sie wirklich verdient. Nein, man macht das nicht, man kann diese Dreistigkeit auch gar nicht glauben, die einem da widerfährt.

    Nachdem sich alle Wendehälse der Parteien (SPD, FDP und auch die Grünen, die alle Projekte Gontermans und damit auch die Politik unseres Bürgermeisters immer kritiklos unterstützt haben), so schön echauffiert haben, gehe ich davon aus, dass Herr Dr. Ritz die Sache korrekt regeln wird. Ein Herr Wagner wird nicht mehr bei den Verhandlungen dabei sein und das Vermieten kommt auch nicht in Betracht. Vielleicht wird endlich, nach Jahren mal eine Ausschreibung vorgenommen und nicht wieder versucht es im Freundeskreis zu platzieren. Da muss jetzt auch nichts überstürzt werden. Endlich mal ein wenig Ruhe, Besonnenheit und anständiges Planen und Handeln wird allen gut tun. Und das trauen wir Dr. Ritz zu, oder?

    An den Ausschreibungen könnte sich dann ja jetzt auch wieder Herr Fröde beteiligen, der ja beim ersten Abstauben der Filetstücke nicht zum Zuge gekommen ist weil die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen hat. Ne, das stimmt gar nicht, die Ermittlungen wurde ja eingestellt, weil ein großer Investor aus Thüringen alles kaufen wollte und er damit dann bei den Käufen nicht berücksichtigt werden konnte. Ich muss schon lachen wenn ich das schreibe, wer soll den hier noch irgend jemanden der bisher Beteiligten überhaupt noch ein Wort glauben? Auch die Wendehälse sollten mal lieber einfach mal den Suppenabschmecker geschlossen halten und das Chaos, dass sie angerichtet haben ruhig auf sich wirken zu lassen, anstatt lauthals Empörung und Entsetzen zu heucheln.

    Die einzigen, die konsequent Ihren Stil fortsetzen ist die CDU. „Unglücklich empfinde das Herr Pauli. Doch er wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen und hoffe auf einen guten Abschluss mit der BTD“. Also erstens, wie alle Stadtverordneten wissen, seit Eckbert Siebert (FWG) den Vertragspartner für alle hörbar genannt haben wollte: Der Vertragspartner ist nicht die BTD. Die Aussage von Herrn Pauli diesbezüglich zeugt entweder von aktiver Mitarbeit an der BTD-Legende und den Geschäften die zum Vorteil weniger aber zu Lasten aller Homberger Bürger eingefädelt werden, oder aber von grenzenloser Dämlichkeit und Dummheit. Ich weiss gar nicht was ich ihm zu Gute halten möchte. Zum zweiten bekennt die CDU sich überhaupt nicht zu Ihrem Neuanfang Dr. Nico Ritz und stärkt ihm den Rücken. Nein, das Verhalten des alten Bürgermeisters wird als „unglücklich“ empfunden. Das passt zum Verhalten und Umgehen mit dem Parteikollegen Althaus. Hier ist man auch „unglücklich“, wird aber im Leben nicht seinen Diebstahl öffentlich verurteilen. Gehört doch zur Familie. Nein, so wird das nichts. Ein Neuanfang bedeutet mit Mut und Ehrlichkeit seine Fehler erkennen, bereinigen auch wenn das noch so weh tut und dann strack nach vorne mit neuen Ideen. Das was ich sehe ist eine Horde Jammerlappen mit so wenig Substanz, dass man mit Ihnen noch nicht mal die Küche wischen möchte.

  21. G. Schönemann

    Zum Nachdenker: Nicht so streng sein mit einem Neuling im Gestrüpp der kommunalen Platzhirsche und ihres Beziehunhsgeflechtes. Die wollen doch zu gerne weiter mischen wie bisher.

    Ob es da nicht ein Nachteil ist, dass der neue Bürgermeister im Vorfeld schon sichtbar mit allen per Du war / ist ? Stadtverordnetenvorsteher, Stadtverordnete. Einschl. seines Amtsvorgängers Wagner ?

    So zu beobachten anlässlich der letzten Sitzung des Zweckverbandes Homberg / Knüllwald  / Schwarzenborn in Knüllwald (3 Tage vor der Vereidigung), in der Dr. Ritz als Gast anwesend war?

    Ist hier nicht zum ersten Mal ein sichtbar nachteiliges Zeichen?

     

  22. Bad Man

    6. August 2014 Leserbrief in der HNA

    Auszüge:

    "Die ganze Grundstücksangelegenheit Bundeswehr ist von Anfang an eine verfahrene Sache und kann jetzt nicht Herrn Wagner wieder einmal untergejubelt werden. "

    "Herr Wagner hat sich nichts zuschulden kommen lassen und sonst seinen Job genauso gut gemacht wie alle seine Vorgänger, wenn nicht sogar besser. Alleine der Hessentag war ein Riesenerfolg. "

    Ein Herr Harald Rusch !

     

  23. auch homberger

    ach Schönmann, ach Schönemann, woher diese Weisheiten?

  24. Bad Man

    HNA 8. August 2014,  Leserbrief von Frau Rusch 

    Auszug: " und man auch Herrn Wagner eine neue Chance gibt.  "

    Hat nicht vor Jahren schon ein MdB Siebert von einer zweiten Chance gesprochen?
    Im Rückblick: Hat er sie genutzt, zum eigenen und zum Wohle der Stadt?
    Ist es nicht bezeichnend, dass man von Seiten des MdB Siebert seit Jahren nichts mehr zum Thema Wagner hört?
    Verfolgt er nicht, ob der, dem er die zweite Chance gab, sie auch nutzte ?

    Zum weiteren Inhalt:
    Wer hier als Stadtpolitiker mit Steinen oder Schmutz wirft, insbesondere Herr Gerlach, sollte erst mal überdenken, wie er sich verhalten hat. 
    Kritik ist berechtigt, aber was hier einige vom Stapel lassen, insbesondere die, die sich so gerne als Retter Hombergs in seinem schatten aufspielten, ist doch ein wenig überzogen.
    Wo sind die, die vor kurzem noch von verlorenen 2 Millionen sprachen wenn man die Flächen nicht verkauft? Meinen die, man könne einfach zur Tagesordnung übergehen?  

  25. G. Schönemann

    auch homberger – Erfahrungen ?

    Und da die Diskussion kontrovers geführt wird, hier nur ein Blick ins Internet dazu:

    Duzen schafft oft unerwünschte Intimität

    Übernehmen zum Beispiel junge Führungskräfte die Leitung eines Teams, sollten sich gut überlegen, welchen Stil sie pflegen und welchen Ton sie anschlagen wollen, rät die Diplom-Psychologin Thordis Bethlehem aus Stuttgart. "Mit dem Duzen signalisiert man unter Umständen Nähe, die eigentlich gar nicht gewünscht ist", warnt die Vizepräsidentin des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen.

    Mitarbeiter könnten das missverstehen. "Es verwischt hierarchische Grenzen und vermittelt den Eindruck, beide Seiten seien auf gleicher Augenhöhe", so die Psychologin. Wenn das beabsichtigt ist – perfekt. Falls dem Chef aber daran liegt, zwischen sich und den Untergebenen eine klare Grenze zu ziehen, kann das Duzen das eher erschweren. Und wenn er dann darauf hinweist, dass damit doch nicht plötzlich alle gleich sind, stoße das Mitarbeiter womöglich vor den Kopf, sagt Bethlehem.

    Duzen lässt Hemmschwelle sinken

    Duzen kann aber noch weitere Nachteile haben. "Wenn man per Sie ist, sind die Hemmschwellen größer, den anderen zu beleidigen. Man sagt einfach schneller 'Du Esel' als 'Sie Esel'", so Liz Droste. Und auch Kritikgespräche werden nicht unbedingt einfacher, gibt Thordis Bethlehem zu bedenken. "Gerade weil das Du Nähe suggeriert, kann Kritik leicht als Zurückweisung erlebt werden", erklärt Bethlehem. Das Sie unterstreiche die Distanz, die bei schwierigen Gesprächen manchmal hilfreich sei.

    https://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_47695804/kommunikation-im-job-duzen-top-oder-flop-.html

    https://www.dak.de/dak/ausbildung/Das_Duzen_am_Arbeitsplatz-1371678.html

  26. auch homberger

    ach HERR Schönemann, das tut mir aber leid. Wir sind doch weder zusammen in einem Betrieb, noch in einer Behörde, sondern nur Schreiber in einem BLOG. Außerdem, in Wirklichkeit habe ich Sie nicht geduzt.

     

  27. zweiter_Homberger

    Passt hier nicht so richtig hin, aber leider ist noch kein Thema eröffnet.

    Hier die Schadenfreude Des Homberger Staatsanzeigers hinsichtlich des bösen Herrn Schnappauf und seiner "gemeinen Beschuldigungen"

    https://www.facebook.com/Hombergeranzeiger/posts/707365445985140?ref=notif&notif_t=notify_me

    Und hier der Link zu dem tollen Blat:

    https://lokalo24.de/news/bauaufsicht-macht-pfarrscheune-dicht-veranstaltungen-trotz-moeglicher-maengel-beim-brandschutz/497669/

    Wenn man nix hat nimt man eben Schiss.

    In diesem Sinne

     

  28. Leser

    Herr Pfeil hat hier einige berechtigte Kritik an seiner Person gelesen, nun schlagen seine Freunde zurück! Wäre mit dieser Wucht gegen Wagner berichtet worden hätte dieser Wagner kein halbes Jahr im Amt überlebt und Homberg wäre um ein paar Millionen reicher 

  29. Green Lantern

    Steckt da Pfeil hinter oder doch eher der Altrichter- und Wagner-Freund Hahne?

  30. Comment

    Die gebildete Bevölkerung hält ohnehin nichts vom Extratip meine ich,

    dass hier nicht nur falsch recherchiert worden ist, Herr Schnappauff ist anscheinend willkürlich einem Ordnungswidrigkeitsverfahren – nicht wie Wagner- der ohne Willkür Strafverfahren ausgesetzt worden.

    so wie ich Schappauf verstanden habe will er dieses Verbot legal umgehen, indem er auf seinem Grundstück ein anderes Gebäude für seine kulturellen und nicht gewinnerzielenden Veranstaltungen nutzt.

    der Kommentar im Extratip erscheint mir nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch nicht komplett den Tasachen geschuldet. Gib einem Macht, wie hier dem Kommentatoren des Extratips und man erkennt deren Charaktere. Ich persönlich habe dies als hasserfüllten Racheakt empfunden und weiß, dass ich bei Veröffentlichung meines Klarnamens auch nichts mehr zu lachen habe,,,

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