HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Fahrradboxen auf dem Marktplatz?

BildAm Rande der Bauausschusssitzung wurde über abschließbare Fahrradboxen auf dem Homberger Marktplatz gesprochen, für die die Fläche von zwei Parkplätzen umgewidmet werden sollen.

Was sagen die Radfahrer dazu?

Ein Gespräch mit dem Fahrradbeauftragten des Kreises Herrn Ulrich Horstmann ergibt folgende Einschätzung:

Abschließbare Fahrradboxen sind sinnvoll an Bahnhöfen des öffentlichen Nahverkehrs oder auch in Städten für Fahrradtouristen, die ihr Fahrrad und Gepäck während eines Stadtrundgangs sicher abstellen wollen.

In Homberg geht es vor allem um Fahrradtouristen. Es müssen aber nicht unbedingt Boxen aufgestellt werden, es kann zum Beispiel auch bei einer Tankstelle oder ähnlich lange geöffneten Einrichtung nach einem sicherern Abstellplatz wie zum Beispiel einer Garage eine kostengünstige Lösung gefunden werden.

Ob in Homberg ein so großer Bedarf von Fahrradtouristen besteht, sollte erst ermittelt werden. Für den Anfang sollten nicht mehr als 2 Boxen aufgestellt werden. Bei entsprechendem Bedarf kann das Angebot erweitert werden.

Die Boxen können mit einem Pfandgeldsystem ausgestattet sein, wie ein Gepächfach im Schwimmbad oder mit einer Einstellgebühr. Eine Einstellgebühr von 1 Euro ist akzeptabel. Dies Lösung böte die Möglichkeit die Nutzungshäufigkeit festzustellen.

Der Standort muss nicht auf dem Marktplatz sein. So schön sind die Boxen nicht. Es ist ausreichend, wenn in der Stadt entsprechende Hinweisschilder auf die Abstellmöglichkeit vorhanden sind.

Denkbare Standorte: am Busbahnhof, im Umfeld des Parkhauses in der Untergasse, am Parkhaus am Obertor.

Fahrradboxen können auch neue Probleme schaffen, wie man in Aalen die Erfahrung machen mußte.

>> 10 Fahrradboxen zwischen Rathaus und Chor der Marienkirche aufgestellt
>> Kostenlose Alternativen zu den Fahrradboxen
>> Da waren es nur noch 6 (Fahrradboxen)


5 Kommentare zu “Fahrradboxen auf dem Marktplatz?”

  1. Te Wake

    Eine sinnvolle Lösung ist nur gegeben wenn
    + die Boxen sicher gegen Vandalismus und Diebstahl sind ( im Hellen, gut einsehbar )
    + der Zugang leicht erfolgen kann ( Pfandsystem )
    + eine den Örtlichkeiten angepasster Platz gewählt wird
    + eine gute Beschilderung vorhanden ist
    + Witterungseinflüsse weitgehend unterbunden sind ( trocken einlagern – Überdach oder Carport )

    Bevor man kauft sollte man ggf seitens des möglichen Lieferanten eine kostenlose Probeaufstellung vereinbaren oder für die Dauer eines Versuchs die Boxen ausgeliehen werden.

    Ich schlage vor mit Kommunen des Schwalm – Eder Kreises oder überregional Kontakt zu suchen um Erfahrungen zu nutzen.

    Insofern sind die im Hingucker erwähnten Vorschläge eine mögliche Basis.

  2. Mahner

    Versteh den Beitrag nicht. Hinter dem Haus Bähr wurden die Boxen vor ca. 3 Wochen aufgestellt. Jetzt berät der Bauausschuss, was soll das denn?
    Wieder ein Indiz dafür, wie transparent die Kirch- und Marktplatzplanung noch immer ist.

  3. witzbold

    Also wenn hier schon berichtet wird, dann bitte Richtig. Der Bauauschuss hat nicht darüber beraten.

  4. Barolle

    @witzbold
    Da hat sich der Mahner wohl falsch ausgedrückt.
    Der Bericht des Hingucker beginnt mit
    „….Am Rande der Bauausschusssitzung wurde über abschließbare Fahrradboxen auf dem Homberger Marktplatz
    gesprochen, für die die Fläche von zwei Parkplätzen umgewidmet werden sollen.“

  5. Mahner

    Ja, aber worüber redet der Bauauschuss, wer hat denn beschlossen die Boxen hinter das Haus Bähr zu errichten?
    Insofern ist es mehr als müßig, jetzt auch am Rande einer Sitzung darüber zu sprechen? Es sind doch schon Tasachengeschaffen worden.

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