HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Altrichter äußert sich zu seinem Bauplan auf Facebook

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Facebook hat der Investor Alwin Altrichter seinen Plan für das Projekt Schmückebergsweg  /  Adam-Krafft-Weg erläutert.

 

Kern der Aussage:

Es sollen 2 Wohnhäuser mit Eigentumswohnungen gebaut werden. Seniorengerecht sollen sie sein.

Die jetzt ausgelegte Planung zeigt drei Gebäude.

Soviel zur Glaubwürdigkeit der Aussage.

 

Auffällig ist die Bewertung der Bürger, die sich gegen das Projekt aussprechen. Altrichter zählt sie zu den Personen "die immer gegen alles in Homberg sind". Schon beim Verkauf eines großen Teils der ehemaligen Kasernen an den Stadtverordneten Althaus, konnte er nur "Neid" als Motiv erkennen oder eben "Personen, die immer gegen alles sind".

Was aus dem billig verschleuderten Gelände auf dem Kasernengelände (3,63 Euro/qm) geworden ist, kann man gelegentlich besichtigen: Ein Trödelmarkt.

siehe

Verwirrungsspiel zur Rückabwicklung des Kasernenkaufs

Althaus und Altrichter täuschen die Öffentlichkeit

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9 Kommentare zu “Altrichter äußert sich zu seinem Bauplan auf Facebook”

  1. Opa

    Seniorengerechte Wohnungen

    Da gehe ich d'accord mit Herrn Alwin Altrichter.

    Aber bitte nicht am Stadtrand! Wenn es soweit ist, möchte ich mit meinem Rolli mal in die Eisdiele, zum Arzt etc., ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

    Herr Altrichter:

    Sprechen Sie Schoofs und bauen auf dem Ulrich-Areal seniorengerechte Wohnungen. Dann ziehe ich meinen Hut vor Ihnen.

  2. Momo

    Zwei Häuser mit altersgerechten Eigentumswohnungen, Mietgarantie und "Finanzierung ist gedeckt"…   Ist das der Werbeblock für mögliche Investoren? Diese Angaben sind keine Begründung für die Legitimation des angestrebten Bebauungsplans.

     

  3. T. Chris

    @ Opa: DAS ist doch mal ein Vorschlag.

  4. Phil Antrop

    zu Opa

    Wer bei der ersten Bürgerbeteiligung im Saal anwesend war, konnte damals schon erkennen, was die Homberger mit dem Ulrich Areal am meisten gewünscht haben:

    Einen Treffpunkt der zum Bummeln lädt, Arkaden, Wohnungen, Hotel, Gastronomie und Erhalt der Bäume.

    Was bisher geschehen ist: Bäume weg!

    Zu den Seniorengerechten Wohnungen: 
    Ob Eigentum durch Käufer die nicht Homberger sind oder Mieter. In Homberg fehlen preisgünstige Wohnungen. Und die baut Herr Altrichter nicht !

    Weder in der Innenstadt noch am Schmückebergsweg.

    Es geht einzig und allein um Gewinnmaximierung zum Teil dann eben zu Lasten anderer.

    Hätte z. B. gar nicht erst sein Unternehmen in einem reinen Wohngebiet betrieben, würde ich ihm heute seine genannten Beweggründe eher abnehmen. Trotz aller Auftritte hinsichtlich Wagner und Co., Althaus usw.

    So am Rande noch der Hinweis: Er gehörte einst zu denen, die den Flughafen in Calden unbedingt wollten. Wegen der Wirtschaft usw. als Sprecher der Mittelstandsvereinigung. DA ist nichts mehr zu hören von.

  5. Wähler

    Kauf mit Mietgarantie.

    Dieses Modell kenne ich von Immobilien-König.

    Ich nehme an, dass es sich trotzdem für den Investor rechnet.  🙂

    Warum auch nicht  – wenn Verkäufer ( Investor 1 ) und Käufer ( Investor 2 ) zufrieden sind…..

    Ich für meinen Teil würde das gut durchrechnen.

     

  6. AnwaltsLiebling

    Phil Antrop

    Wenn der Sprecher der Mittelstandsvereinigung sich für den Bau eines Flughafens, der ein kleiner Regionalflughafen hätte bleiben sollen, stark machte, beunruhigt mich das bis heute nicht.

    Herr Altrichter liebt die große Bühne. In diesem Kontext sehe ich so manche seiner Stellungnahmen. 

    Vielleicht hängte er sein Fähnchen seinerzeit nur in den "CDU-Wind" mit dem Vordenker in Sachen Flughafen in Calden, Herrn Roland Koch.

    Dieser äußert sich auch nicht mehr zum Flughafendesaster…..

    Es wäre zu viel verlangt, wenn Altrichter heute seine Fehleinschätzung einräumen müsste (…)

    Wenn aber der hessische Finanzminister diesen Flughafenflop weiterhin als Erfolg verkauft, gerate ich förmlich in Wallungen.

  7. Zugezogener

    Ich gebe es zu: Ich lese gerne in diesem Homberger Hingucker.

    Erfreulich ist, dass sich zahlreiche Homberger hier zur Stadtpolitik äußern.

    Nicht immer kann ich alles richtig einschätzen.

    Gegenüber von dem Möbelhaus Schaumann wollte doch ein Discounter bauen. Das hat die Stadt abgelehnt. Die neuen Geschäfte im neuen Einkaufszentrum sollten geschützt werden.

    Diese Begründung fand ich wirklich komisch.

    Kommt denn das Einkaufszentrum überhaupt noch? Das dauert schon ewig lange, fast zu lange. 

    Was mir gefällt ist, dass der Arzt das Fachwerkhaus am Marktplatz so toll restaurieren läßt.

    Das gibt wahrscheinlich ein Schmuckstück, außen wie innen.

    Gut, dass solch finanzkräftige Leute hier wohnen.

     

  8. Homberger Jeck

    Nicht diejenigen, die den besten Bereich hatten, also objektiv am besten führten, machten die steilste Karriere.

    SPIEGEL ONLINE: Sondern?

    Becker: Es waren diejenigen, die fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Networking verbrachten. Sie knüpften Netzwerke zu wichtigen Personen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Sie suchten sich einen Mentor. Leistung und Karriere überlappen selten, die Überschneidung liegt laut Wirtschaftspsychologen bei nur rund 10 Prozent. Wenn es um betriebswirtschaftlichen Erfolg geht, werden sogar systematisch die Falschen befördert. Nicht die, die für das Unternehmen am erfolgreichsten sind, steigen auf, sondern die, die am erfolgreichsten für sich selbst sind.

    http://www.spiegel.de/karriere/karriere-wirtschaftspsychologe-erklaert-wie-erfolg-funktioniert-a-1201279.html

    🤡

  9. Stauffenberg

    Herr Altrichter macht nichts, ohne dass er oder seine Familie einen massiven Vorteil daraus ziehen.

    Im Fall der Wohnbebauung hat es einfach mit seinem Alter und seinem möglichen Sterben zu tun: das Geld auf seinem Konto muss weg. Sachwerte und ein geringer Kontostand (möglicherweise auch eine Finanzierung) vererben oder schenken sich auch besser, da sie steuerlich begünstigt sind. Er verlagert also im Moment nur sein Geld, seine Familie erhält aber hinterher Dank Magistrat den Gegenwert in Form der Bebauung und des umgewidmeten Baulandes dreifach und vierfach zurück. 

    Und bei Dr. Ritz wissen wir ja seit Schoofs und Schneider, dass "Belohnungen" gern gesehen sind.

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