HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Althaus und Altrichter täuschen die Öffentlichkeit

Althaus ArtikelIm Homberger Anzeiger haben Axel Althaus und Alwin Altrichter in einem Bericht *, einem Interview *und einen langen Leserbrief * versucht, den Grundstückskauf in der ehemaligen Dörnbergkaserne zu rechtfertigen. Diejenigen, die auf die rechtswidrigen Vorgänge hinwiesen und kommentierten, beleidigten sie und versuchten, sie einzuschüchtern.

Eine Aussage soll hier beispielhaft aufgegriffen werden: Herr Hucke habe seine Pläne vorgetragen

Althaus: "Hucke hatte bereits am 22.03. 2012 vor dem Magistrat der Stadt Homberg und der Arbeitsgruppe Konversion persönlich seine Pläne vorgetragen." [Umbau von Fahrzeugen auf Elektroantrieb]

Altrichter: "Nach meinen Informationen hat Hucke alles wie gefordert vorgetragen, die meisten Herren, die dies verlangt haben waren zu dem Termin allerdings nicht anwesend."

Hucke war zu keiner Zeit in einer Sitzung der Arbeitsgruppe Konversion, somit konnte er dort auch nichts vortragen. In den Protokollen der Sitzungen wird den Name Hucke nur genannt, nie trat er selbst auf.

Im Magistratsprotokoll findet sich keine Aussage zu den Plänen von Herrn Hucke, lediglich sein Erscheinen wird angekündigt.

:: DOKUMENTATION ::

1. Auszüge aus den Protokollen der Arbeitsgruppe Konversion in denen der Name Hucke erwähnt wird. Persönlich ist er niemals in einer der Sitzungen erschienen.

3. Sitzung, 23. Februar 2012
"Herr Groß möchte wissen, wann eine Entscheidung getroffen werden soll. Er drängt darauf, dass sich alle weiteren Interessenten in der nächsten Sitzung vorstellen.
Herr Höse fragt, wer diese seien.
Der Bürgermeister nennt die Namen Hucke, Rauter, Spangenberg und Wiederhold. "

4. Sitzung, 12, März 2012
"Bürgermeister Wagner liest ein Schreiben von Herrn M. Rauter vor. Dieser hat Interesse an den Gebäuden U4 und U5 in der Ostpreußenkaserne und ist bereit, hierfür 90.000,00 € zu zahlen. Weiterhin hat Herr T. Hucke Interesse an den Gebäuden B13 (Sporthalle) und B5 (ehem. Heizhaus) mit Freiflächen in der Dörnbergkaserne für insgesamt 100.000,00 € sowie am Gebäude A11 in der Dörnbergkaserne für 40.000,00 €. Ein entsprechendes Schreiben wird von Bürgermeister Wagner vorgelesen."

5. Sitzung, 19. März 2012
"Die Investoren Hucke und Spangenberg haben den Termin abgesagt. Herr Spangenberg will nur noch 3,00 €/m² zahlen, ursprünglich lag das Angebot bei 13,00 €/m². "

7. Sitzung, 29. November 2012
Herr Jerosch erkundigt sich nach Flächen in der DBK, an der Herr Hucke interessiert war. Bürgermeister Wagner berichtet, dass Herr Hucke, wie bisher besprochen, die Flächen/ Gebäude B I, B V, B XIII und A XI in der DBK gekauft hat.

2. Auszug aus dem Unternehmensregister

14.03.2013

H2 Antrieb GmbH, Borken, Rothengasse 6, 34582 Borken.
Die Gesellschafterversammlung vom 21.02.2013 hat eine Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma) beschlossen.
Außerdem wurden die §§ 2 (Sitz) und 3 (Gegenstand des Unternehmens) geändert.
Die Firma und der Sitz sind geändert.
Neue Firma: MessePark Homberg (Efze) GmbH. Homberg (Efze).
Geschäftsanschrift: Neißeweg 42, 34576 Homberg (Efze). Neuer Gegenstand:

Gegenstand des Unternehmens sind Vorbereitung und Durchführung von Events, Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen, Gastronomie sowie Vermietungen und Verpachtungen. Bestellt als Geschäftsführer: Althaus, Axel Dipl.-Kfm., Homberg (Efze), *27.02.1959.

Nachtag  23. 11. 2013:
Die mit * gekennzeichneten Links zu dem Bericht, dem Interview und dem Leserbrief sind auf der neuen online-Plattform lokalo 24 des mb-Media Verlages nicht mit übernommen worden.

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2 Kommentare zu “Althaus und Altrichter täuschen die Öffentlichkeit”

  1. Dirk-H. Pfalz

    Wenn diese Aussage "Wagner berichtet, dass Herr Hucke, wie bisher bresprochen,….gekauft hat" so im Protokoll vom 29.11.12 steht, dann Frage ich mich, wo der "Aufschrei" der "getäuschten" Parlamentarier geblieben ist. Oder hat es doch weitere Gespräche gegeben?

    Wenn der "Aufschrei" dann der Beschluss zur Rückabwicklung des Vertrages war, so hat dieser jede Rechtfertigung. Bestimmt sieht das auch Herr Altrichter so. Er würde doch eine Entscheidung eines Mitarbeiters oder Geschäftsführers nicht akzeptieren, die getroffen worden ist, bevor die verabredete Entscheidungsfindung erfolgt ist.

    Wenn es denn zum angekündigten Schadensersatzbegehren bei Rückabwicklung kommt, gibt es nun bestimmt jemenden bei der Stadt, den man namhaft machen kann für die Zustimmungserklärung gegenüber der HLG zum Kauf.

    Ich bin mal wieder gespannt, was die CDU im Akteneinsichtsausschuss aus den nun schon bekannten Fakten macht. Ob es wieder heißt: Die Verwaltung hat sachgerecht und richtig gehandelt"?

  2. Homberger

    Es soll doch auch die Mehrheit der CDU Fraktion mit Der Vorgehensweise des Herrn Althaus nicht einverstanden gesen sein und war mehrheitlich in der Sitzung als es um Althaus ging nicht anwesend wie Althaus selbst auch nicht.

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