Leserbeitrag Nr. 5
von: Kein "DU"
Geduzt werden, möchte ich nicht von Bürgermeister Ritz. Ein „DU“ würde Vertrauen und Respekt voraussetzen, Offenheit und Ehrlichkeit.
Das alles vermisse ich bei ihm in seiner Funktion als Verwaltungschef und als Verantwortlicher für die Gelder aus Steuereinnahmen.
Mir erscheint seine Planungen für Schwimmbad, Stadion, Stadtpark und Vernichtung von Kulturdenkmälern in Homberg viel zu groß und nicht an der eigentlichen Situation Hombergs angepasst.
Ich habe das Schwimmbad, in seiner in der Natur angepassten Lage und Ausstattung, sehr gemocht. Sicherlich, Erneuerung der Technik war nötig, aber Betonbauten dort zu errichten und darüber die Natur zu verschandeln, Millionen Euros auszugeben und die öffentlichen Kassen darüber zu belasten, ist aus meiner Sicht der falsche Weg in Zeiten wie diesen.
Homberg hat ein Gesicht, das über viele Jahrhunderte gewachsen und durch sein Handeln zerstört wird. Anstatt neu, das ja auch wieder alt wird, wäre der gute Blick auf unsere Stadt wohl besser gewesen und gemeinsam mit den Eigentümern die Sanierung der Immobilien der bessere Weg.
Jetzt wird das Krankenhaus weitestgehend abgerissen, wir bezahlen rd. 7.7 Millionen Euro und anschließend sollen dort Wohnungen, Wohnanlagen entstehen – für wen, bei sinkender Bevölkerungsstruktur, bei fehlender Wirtschaft?
Das „DU“ beginnt erst dort, wo man sich gemeinsam an einen Tisch setzt, die Bevölkerung nicht ausgrenzt, offen und ehrlich mit seinem Gegenüber umgeht und über Geld redet.
Warum steht er nicht zu seinen Reisen nach Brasilien und Südkorea, die keine Dienstreisen gewesen sind?
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