Homberg lebt auf einem anderen Stern
Die HNA führt ein Interview mit dem Sprecher der Bürgermeister im Schwalm-Eder-Kreis Luca Fritsch, der sich auch als Landrat bewirbt.
Er beschreibt die finanzielle Notlage der Kommunen, wie sie auch von den Kommunalverbänden gerade auch mit der Kampagne "Kommunen am Limit" öffentlich gemacht wurde.
Wenn man die Äußerungen und Handlungen des Homberger Bürgermeisters Dr. Ritz, dem gegenüberstellt, scheint Homberg von den Sorgen der anderen Bürgermeister ganz unberührt zu sein.
In Homberg stehen die freiwilligen Aufgaben im Mittelpunkt und nicht die Pflichtaufgaben.
Familien-Café im Stadtpark
Planung und Bau eines weiteren Naturschutzzentrums
Übernahme der Kosten für den Abriss des Kreiskrankenhauses in Millionenhöhe
Überlegungen zum Kauf des katholischen Kindergartens, um so Fördermittel zu bekommen
Kauf von immer weiterer Häuser
Aufwändige Umgestaltung des Stadtparks "Alter Friedhof", Darf es noch etwas teurer werden?
Aufwändiger Umbau des Schwimmbades seit 2 Jahren
Bestückung des Burgbergs mit Informationstafeln und Austausch der Treppenstufen zur Burg, es gibt ja Fördergelder
Gleichzeitig werden die Pflichtaufgaben und die Beschlüsse der Stadtverordneten ignoriert und liegen gelassen.
Der Bürgermeister reiste heimlich nach Brasilien mit seinen Vertrauten.
Er reiste heimlich nach Korea zu einem Treffen der Bürgermeister der Cittaslow-Städte.
Er verjubelt die Fördermittel aus den verschiedensten Städtebauförderprogrammen, ohne dass sich für Homberg etwas ändert.
Im Gegenteil, Homberg rutscht im Vergleich mit den Nachbarstädten immer weiter ab.
Was ist geblieben vom "Summer oft Pioneers", dem Markt-Campus, dem Wandelpfad, der 5-Minuten-Stadt, neuer Stadtzugang durch die Stadtmauer, Verlegung eines Fußweges direkt an den Fuß der Stadtmauer (wozu?) usw.?
Phrasen, die längst schon wieder vergessen sind, nur kurzfristige "Erfolgsmeldungen".
Systemversagen
Das schlimmste aber: Die Homberger Stadtverordneten schweigen dazu und decken die Verschwendung. Es sind nur wenige Einzelstimmen, die vorsichtig sind, aber auch oft nicht deutlich NEIN sagen, sondern sich höchsten ihrer Stimme enthalten.
Dazu kommt noch, dass die Stadtverordneten dabei mitmachen, alles illegal unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorab im "Ältestenrat" abzustimmen.
Auch die Aufsichtsbehörden schauen weg.
Die Bundes- und Landesministerien schütten die Fördergelder über Homberg aus und ignorieren Hinweise auf die Falschinformationen, die die Stadt ihnen auftischt.
Das Ministerium präsentiert dann noch falsche Zahlen und ignoriert den Nachweis, dass sie falsch sind.
Zum Beispiel Baukosten von 165.000 Euro für die Untergasse 16, wo überhaupt keine Bauarbeiten stattfanden.





