HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Wer kontrolliert noch den Magistrat?


Am 15. März wird in Homberg wieder gewählt. Die Parteien treten erneut zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung an – viele mit denselben Kandidaten, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode im Stadtparlament saßen.

Ihre Aufgabe ist eigentlich eindeutig: Sie sollen die Bürgerinnen und Bürger vertreten und den Magistrat kontrollieren. Genau dafür gibt es ein Stadtparlament.

Doch wer die Kommunalpolitik der letzten Jahre beobachtet hat, kommt kaum um eine unbequeme Frage herum: Hat diese Kontrolle überhaupt noch stattgefunden?

Zu einer ganzen Reihe wichtiger Vorgänge gab es aus der Stadtverordnetenversammlung kaum sichtbare Nachfragen, kaum öffentliche Debatten und kaum kritische Aufarbeitung.

Ein Beispiel ist die Reise des Bürgermeisters zu einem Cittaslow-Treffen nach Korea. Bis heute ist darüber öffentlich wenig bekannt. Ebenso wenig wurde die Reise des Bürgermeisters mit einer sechsköpfigen Gruppe nach Brasilien diskutiert, bei der eine Städtepartnerschaft vorbereitet wurde.
Inzwischen wurde eine Partnerschaft mit der brasilianischen Stadt Ubatuba beschlossen. Doch wer auf der Internetseite der Stadt nach Informationen über diese Partnerschaft sucht, findet nichts. Welche Ziele verfolgt sie? Welche Projekte gibt es? Welche Kosten entstehen?


Auch andere Entscheidungen werfen Fragen auf.
Am 10. Juli 2024 wurde in Homberg die „Stele der Toleranz“ eingeweiht. Kritiker bemängeln, dass der dort angebrachte Text nicht Bestandteil des ursprünglichen Beschlusses gewesen sei. Zudem wird die Darstellung der Zeit des Nationalsozialismus in Homberg von verschiedenen Stellen als historisch problematisch bewertet. Eine offene politische Debatte darüber blieb jedoch aus.

Noch gravierender sind die finanziellen Risiken. Die Stadt hat das ehemalige Klinikareal für einen symbolischen Euro übernommen. Gleichzeitig ist aus den Unterlagen ersichtlich, dass Folgekosten von rund zwei Millionen Euro entstehen können – möglicherweise mehr, falls sich das Gelände später nicht wie erhofft entwickeln lässt.


Solche Entscheidungen betreffen unmittelbar die Zukunft der Stadt und ihrer Finanzen. Dennoch blieb eine intensive öffentliche Diskussion im Stadtparlament weitgehend aus.


Dabei ist die finanzielle Lage der Stadt ohnehin angespannt. Einschließlich der Verpflichtungen ausgelagerter Einrichtungen und Zweckverbände liegt die Gesamtverschuldung inzwischen bei über 100 Millionen Euro.
 

Stadtverordnete, Magistrat und Bürgermeister tragen gemeinsam Verantwortung für diese Entwicklung. Ihre Aufgabe ist es, Entscheidungen kritisch zu prüfen und Schaden von der Stadt abzuwenden. Die Mitglieder des Magistrats und der Bürgermeister sind haftbar. (Amtshaftung)

Viele Bürgerinnen und Bürger haben jedoch den Eindruck gewonnen, dass diese Kontrollfunktion in den vergangenen Jahren nicht mehr wahrgenommen wurde.


Eine Chance für Homberg

Die meisten der politisch Verantwortlichen kandidieren nun erneut, sie wollen weitermachen wie bisher.
Zum Glück tritt ein neuer Kandidat für das Bürgermeisteramt an, der an den Entscheidungen der vergangenen Jahre nicht beteiligt war.

Die Wahl im März ist deshalb mehr als eine Routineentscheidung. Sie ist auch eine Gelegenheit für die Bürgerinnen und Bürger, darüber zu entscheiden, ob die politische Arbeit in Homberg künftig kritischer, transparenter und verantwortungsvoller werden soll. Die Chance ist gegeben.

 


Die Geschichte des Krankenhauses – ein erhellender Rückblick

   2010 wurde das Krankenhaus in Homberg von Asklepios geschlossen. Der Konzern konzentrierte sich auf die Standorte Schwalmstadt und Melsungen.    Die Frankfurter Rundschau schrieb dazu:  Asklepios gehört zu den großen privaten Klinik-Konzernen in Deutschland – und zu den großen Aufkäufern kommunaler Kliniken. Der ländliche Schwalm-Eder-Kreis wiederum steht nicht nur tief in den roten Zahlen, […]

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Kosten des Krankenhaus-Abrisses nachgerechnet

Um diese Kosten hat Homberg zusätzlich noch Asklepios entlastet und die Kosten den Homberg Bürgern aufgebürdet.
Was soll man von solch einem Mann halten, der so handelt?

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Homberger Lügengeschichte: 2023 Kita Katterbach sanierungsbedürftig, schnellstmöglich tätig werden

Die Stadtverordneten lehnten dieses Vorhaben einstimmig ab.
Welche Interesssen verfolgte Dr. Nico Ritz mit diesem Vorgehen?
Ganz offensichtlich nicht die Interessen der Stadt und der Homberger Bürger.

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Leserbrief Nr. 7

Homberg braucht dringend einen Neuanfang  Dr. Klaus Lambrecht Im HNA – Artikel vom 3. März 2026 deutet der amtierende Bürgermeister Dr. Ritz plötzlich an, wie ernst die finanzielle Lage in Homberg ist. Man müsse die Gesamtschau immer im Blick haben, darum könnte es sogar erforderlich werden, Brücken und Straßen nicht mehr zu erhalten. Genauso fordert […]

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Neue Hakenkreuze in Homberg aufgetaucht

Foto: Am 1. März 2026 wurde in Wernswig ein großes Hakenkreuz unter dem Büchertauschregal entdeckt. (Zeichen ist unkenntlich gemacht) Die Polizei hat es fotografiert und registriert. Es ist nicht das erste Hakenkreuz, das in Wernswig und der Umgebung gesprüht wurde, schon früher war das Bushäuschen in der Hauptstraße davon betroffen gewesen. Dieser Umgang mit den […]

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Muster-Wahlzettel auch in Homberg verschickt

Auch in Homberg wurden Wahllisten mit dem Aufdruck „MUSTER“ versendet.

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Zwei Kandidaten, zwei Gespräche zur Bürgermeisterwahl

Graf Steampunk im Gespräch mit dem Bürgermeister zur Bürgermeisterwahl 2026 in Homberg( Efze) Dr. Nico Ritz https://www.youtube.com/watch?v=6cWiJOhUjkU Graf Steampunk im Gespräch mit dem Herausforderer zur Bürgermeisterwahl 2026 in Homberg Efze) Jörg Lippert-Lenzu  https://www.youtube.com/watch?v=jSAlc-jKa3g

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Kandidatenvorstellung durch die HNA mit falschen Anmerkungen

Die Gesamtschulden der Stadt liegen bei 108 Millionen Euro und nicht bei 96 Millionen, wie die HNA anmerkt.
Die Planung für die Kita Wernswig laufen schon seit 2018 und nicht erst seit 2020.

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Städtepartnerschaft beschlossen und verschwiegen – Warum zeigt der Bürgermeister diese Fotos nicht?

  Fotos: Charles Medairos aus Ubatuba im Bürgermeisterzimmer in Homberg bei der Übergabe von Geschenken    Vor einem Jahr, im Februar 2025, besuchte Charles Medairos aus Ubatuba Homberg, wo Hans Staden vor 500 Jahren geboren wurde und nach seiner Rückkehr aus Südamerika in Wolfhagen, jetzt die Hans-Staden-Stadt, verstorben war.  Charles Medairos besuchte auch die THS, die […]

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Der Marathonlauf ins Bürgermeisteramt

Jörg Lippert-Lenzu hat sich relativ kurzfristig für eine Kandidatur um das Bürgermeisteramt entschlossen,
ebenso zu seinem Marathonlauf durch alle Homberger Ortschaften.

Am Sonntag, dem 15. März 2026 ist Wahltag.

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Kommentare im Hingucker vor der Wahl

  Vor einer Wahl ist das Interesse groß, sich zu informieren und verschiedene Positionen kennenzulernen, um sich fundiert eine Meinung bilden zu können.    Der Hingucker bietet dafür eine öffentliche Plattform für einen Austausch.         Kommentare werden freigegeben, wenn sie    —  mit zutreffender E-Mail-Adresse eingereicht werden (wird nicht veröffentlicht) —  Bezug zu Homberg […]

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1. März: Ortsteil-Marathon zum Bürgermeister-Wahlkampf

 

Mit Ausdauer ins Rathaus

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