HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Neuer Tiefpunkt, kleiner Lichtblick



Der Verlauf der Stadtverordnetenversammlung wurde zu einem neuen Tiefpunkt in der Homberger Demokratie. Es ging wieder um das "Familiencafé", das Dr. Nico Ritz unbedingt im Stadtpark "Alter Friedhof" bauen will, ohne zu sagen, was der Bau und der Betrieb der Stadt kosten wird, warum das Café unbedingt gebraucht wird – in Zeiten, wo nicht einmal die Pflichtaufgaben der Stadt erfüllt werden.

  
Nur zustimmen – Wirtschaftlichkeit muss nicht geprüft werden

Die Stadtverordneten sollen nur zustimmen, dass das Baurecht geschaffen wird, alles andere soll irgendwann später bekannt gemacht werden. So wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Seit Jahre wird auch immer wieder eine Wirtschaftlichkeitsberechnung eingefordert, immer wieder drückt sich der Bürgermeister davor. Zuletzt behauptete er sogar, eine solche Untersuchung wäre nicht nötig.

Es war der Stadtverordnete Höse (FWG) der den Ergänzungsantrag stellte, dass Kosten für Bau und Betrieb des "Familiencafés" erst berechnet werden und das weiter veröffentlicht wird, was die katholische Kirche und der Landrat in diesem Zusammenhang plant, denn davon hatte der Bürgermeister sehr nebulös im Bauausschuss gesprochen. So sollte das "Familiencafé" auch noch als Mensa für die Beschäftigten der Kreisverwaltung dienen, es soll auch irgendetwas mit Kultur gemacht werden. Auf dieser schwammigen Basis sollten die Stadtverordneten das Baurecht schaffen. Bevor in den gerade mit Fördermitteln umgebauten Park eingegriffen wird, sollte vorher durch eine Umweltuntersuchung in Auftrag gegeben, forderte der Stadtverordnete Günter Koch (FWG).

Schon vor vier Jahren wurde beschlossen, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu beauftragen. Diesen Auftrag haben der Magistrat und der Bürgermeister vier Jahre lang nicht erfüllt und sich über den Beschluss eigenmächtig und rechtswidrig hinweggesetzt.

Am 20. Februar 2022 beschlossen die Stadtverordneten mit 30 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen :

Der Entwurf zur Umgestaltung des Stadtparks „Alter Friedhof“ mit Umsetzungsvariante 1 für die Errichtung eines barrierefreien Zugangs (Parkeingang Kasseler Straße) wird beschlossen. Des Weiteren soll eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für das Café erstellt werden. 
Quelle


"Wir sind berufen zu diskutieren …"

Gegen diese Anträge sprach Marcel Smolka (Grüne). Er meinte, es müssen den neuen Kollegen erklärt werden, dass es eine Steuerungsgruppe gäbe, bei der lägen alle Pläne und Informationen. In der Steuerungsgruppe hätte jede Fraktion ein Mitglied. Es wäre die Aufgabe dieses Mitglieds, die Fraktion darüber zu informieren. Die Fragen von Günter Koch hätten in der Stadtverordnetenversammlung nicht zu suchen. 

Günter Koch (FWG) antwortete darauf, dass das Parlament der Ort ist, in dem diskutiert werden muss, nicht die Steuerungsgruppe. "Wir sind berufen zu diskutieren, was ist daran falsch?"
  

Ohne Transparenz keine Demokratie

In diesem kurzen Moment wurde deutlich, wie weit das demokratische Verständnis in Homberg deformiert ist. Ohne Transparenz gibt es keine Demokratie. Der Verweis auf die Steuerungsgruppe, bei der alle Informationen und Pläne lägen, zeigt einmal wieder, dass die Entscheidungen in nicht-öffentlichen Zirkeln getroffen werden. Diese Hinterzimmerpolitik hat nichts mit Demokratie zu tun. 
Die Diskussion gehört in die öffentliche Diskussion in der Stadtverordnetenversammlung. Dass es in Homberg erst noch betont werden muss, zeigt wieder, an welchem Tiefpunkt wir in Homberg angelangt sind.
  

Hinterzimmerpolitik

Diese geheime Hinterzimmerpolitik ist in der Amtszeit von Dr. Ritz ausgebaut worden.
Bisher war versucht worden, den Ältestenrat zu missbrauchen, in dem die Fraktionsvorsitzenden sich inhaltlich abstimmten. In der öffentlichen Stadtverordnetenversammlung gab es keine Diskussion, dort wurde nur noch abgestimmt, einstimmig wie besprochen.

Nur ab und zu haben einzelne Stadtverordnete mit Nein gestimmt oder sich enthalten, das konnten die Parteistrategen hinnehmen, solange es nur seltene Einzelstimmen waren, und die Mehrheit der Bürgervertreter so abstimmten, wie es die Fraktionsvorsitzenden vorher im Ältestenrat beschlossen hatten.

Änderung der Geschäftsordnung zum Ältestenrat
Es gab sogar eine Änderung der Geschäftsordnung des Ältestenrats, nach der noch mehr Entscheidungen vom Ältestenrat getroffen werden sollten. Diese Geschäftsordnung war vom obersten Repräsentanten der Homberger Bürger, dem Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau (SPD) unterschrieben worden.
  

Vom Ältestenrat zur Steuerungsgruppe

Nachdem dieser offene Missbrauch des Ältestenrats verhindert werden konnte, wurde die neue Geschäftsordnung mit schwammigen Begriffen neu formuliert, um noch immer so agieren zu können. Parallel wurden "Steuerungsgruppen" gegründet, die Projekt begleiten sollten. Wie von Smolka zu hören war, liegen dort alle Pläne und Informationen, die damit vor der Öffentlichkeit geheim gehalten werden.
  

Neue Stadtverordnete fragt nach – ein kleiner Lichtblick

In der Stadtverordnetenversammlung trat eine neu gewählte Stadtverordnete ans Mikrofon und verlangte Informationen zu dem Wasserverbrauch auf den Sportplätzen. Die Sportplätze werden mit Trinkwasser bewässert, auch der Kunstrasenplatz. Der Bürgermeister erklärte, das wäre notwendig, damit sich die Sportler nicht so sehr verletzen. Über den großen Wasserverbrauch konnte er keine Aussagen machen.

  


Im Stadtpark soll ein „Kerngebiet“ ausgewiesen werden

Textauszug aus Immobilien-Fachwisssen,   Quelle    Die Stadtverordneten sollen am 29. Mai 2026 einen Teil des Stadtparks als "Kerngebiet" ausweisen, um dort eine "Familiencafé" bauen zu können. Es gibt keine stichhaltige Begründung, es gibt kein Konzept, es gibt keine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Es gibt nur den Willen von Dr. Nico Ritz, dort etwas zu bauen. Schon einmal, im […]

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Schüler-Café und Familien-Café öffentliche gefördert

Stadtplanausschnitt aus Geoportal: Zwei städtisch finanzierte Cafés geplant in einem Abstand von 275 Meter. Gastbeitrag Dr. Klaus Lambrecht Stellungnahme zur aktuellen Café-Planungspolitik in Homberg (Efze) Es droht eine Wettbewerbsverzerrung durch das geplante Schülercafé (Untergasse) und das Café-Projekt am Alten Friedhof. Die aktuelle Absicht der Stadtverwaltung, parallel zwei öffentlich geförderte Café-Projekte voranzutreiben, offenbart eine eklatante Konzeptlosigkeit […]

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Haben Sie den Mut, NEIN zu sagen.

NH24 scheint das einzige Print-Medium zu sein, aus dem die Bürger hin- und wieder ausführlich informiert werden, während sonst zu allem geschwiegen wird, es sei denn, der Bürgermeister möchte etwas verbreiten.   In NH24 wurde am 23. Mai ein informativer Leserbrief veröffentlicht, er sollte bekannter gemacht werden: Deshalb auch hier: Nachdenker am 23. Mai 2026 […]

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Bürger werden getäuscht, in Wernswig wird auch in diesem Jahr keine Kita gebaut.

Fünf Monate später ist von den Aussagen des Bürgermeisters nichts mehr wahr.
Kein Geld für den Kitabau in Wernswig.

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Mobilitätszentrale in Welferode – und der Busbahnhof?

   Ein Welferoder Bürger stellte in der ersten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses den Entwurf eines Mobilitätszentrums im Ort vor, um ein Förderprogramm nutzen zu können. Der Nordhessische Verkehrs Verbund (NVV) hat in seinem Haltestellen-Konzept bereits Vorgaben gemacht, die aber in Homberg weitgehend ignoriert werden. Siehe Busbahnhof.    Welferorder Bürgerkonzept In eine handelsübliche Garage mit […]

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Wahlanalyse am Beispiel Wernswig

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Kita-Wernswig wird noch immer nicht gebaut

Seit Jahren wird die Kita Wernswig nicht gebaut. Kitas sind Pflichtaufgaben der Stadt, sie werden vernachlässigt. Burgberg/Stadtpark sind keine Pflichtaufgabe erhalten aber großzügige Fördermittel, deswegen wird dort gebaut.  2024 und 2025 waren im Haushalt jeweils 600.000 Euro eingeplant gewesen. Außer den Abriss eines neueren Stalls auf dem Hofgelände ist nichts weiter geschehen.     Von den […]

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Erstaunliches: Bericht über Bauausschuss

Abbildung: Ausschnitt aus dem Bericht über "Eine Stadt der kurzen Wege, Homberg will mit Förderprogramm `Sozialer Zusammenhalt' Innenstadt aufwerten"     Am Mittwoch, dem 20. Mai 2026 berichtet die HNA über die Sitzung des Bauausschusses am Montagabend. Zu der Sitzung waren nur vier Bürger erschienen, sie waren namentlich bekannt. Die Verfasserin des HNA-Berichts war nicht anwesend. Wie konnte […]

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SPD/FWG-Kampfansage gegen demokratische Selbstverwaltung?

   "Der Ältestenrat und das Stadtparlament sollen gestärkt werden" Diese Meldung aus nh24 vom 05.05. 2026 ist von der SPD und der FWG nicht widersprochen worden. Die Stadtverordneten dieser beiden Parteien haben damit öffentlich erklärt, dass sie geltendes Recht brechen. Sie wollen sich im Ältestenrat – wie bisher schon heimlich – unter Ausschluss der Öffentlichkeit […]

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Städtisches Bänke-Sammelsurium – nicht mal seniorengerecht

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Spielplatz und Kita-Neubau: In Wernswig tut sich seit Jahren nichts

Bildschirmfoto: Webseite der Stadt mit der Meldung der Spielplatz sei fertig. Die Meldung stammt vom November 2025. Foto: Spielplatz und Baugrundstück für den Neubau der Kita Wernswig. Aufnahme 16. Mai 2026 Seit der Meldung der Stadt  (17. Nov. 2025) ist ein halbes Jahr vergangen und der Spielplatz kann nicht genutzt werden, er ist mit einem […]

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Blümchen pflanzen: Warum wird die Kita Wernswig immer noch nicht gebaut?

  Fotos: Blumenpflanzung an der Hersfelder Straße, groß als "Neugestaltung: Kleiner Schlossberg" bezeichnet. In der Ziegenhainer Straße wurden zwei Baumscheiben und ein Parkplatz zu einer Baumgruppe umgestaltet und zwei Bänke aufgestellt. Bei den Bänken wurde wieder ein anderes Modell gewählt, keine einheitliche Gestaltung in der Stadt. Einfach ein Sammelsurium.           Pflichtaufgabe […]

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