HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Desinformation: Wo waren die „starken Regenfälle“?

Foto: HNA-Meldung und die Fakten


Am 11. Januar 2023 stürzte ein Teil der Stadtmauer ein,
an deren Fuß Erdarbeiten für einen Wegebau stattfanden.
Entgegen den Meldungen gab es keine starken Regenfälle.
Die Falschmeldung wird seit einem Jahr wiederholt und nicht korrigiert.

 


Foto: Einbruch der Stadtmauer, noch ohne die folgenden Sicherungsarbeiten.

 

Es dauerte – ganz ungewöhnlich – über eine Woche, bis die HNA am 19. Januar 2023  über diesen Einsturz berichtete und die Falschinformation vom Regen brachte, der zum Einsturz geführt hätte.

 

 

Diese HNA-Meldung war nachweislich falsch, wie die meteorologischen Daten der Tage zeigen. Es gab keinen Dauerregen und es gab keine "starken Regenfälle". Am Tag des Einsturzes gab es lediglich 2 mm Niederschlag, leichter Nieselregen. Den letzten etwa ergiebigeren Regen gab es am 15. Dezember 2022 mit 8 mm Regen. Ab 10 mm Regen am Tag könnte man von starken Regen sprechen. Aktuell gab es jetzt einen Regentag mit knapp 40 mm Regen.

2 mm Regen bedeutet 2 Liter Wasser auf einem Quadratmeter im Laufe eines Tages.

Obwohl die Fakten geprüft wurden, verbreitete Bürgermeister Dr. Nico Ritz weiter die Falschmeldung, so auch in der letzten Stadtverordnetenversammlung. Die HNA verbreitete erneut diese Falschmeldung entgegen der Faktenlage. Diese Falschmeldung setzte der Bürgermeister zusammen mit der HNA ein, um keine Schadenersatzforderungen geltend zu machen, wie es die Stadtverordneten dann auch am 4. Mai 2023 beschlossen hatten.
Die HNA ging sogar noch einen Schritt weiter und formulierte den eindeutigen Beschluss der Stadtverordneten um.
Der Bürgermeister bezog sich im letzten Jahr auf diese gefälschte Formulierung des Beschlusses.

 
Wem nutzen die Falschmeldungen?

Der Bürgermeister könnte vor einer unabhängigen Prüfung des Vorfalls Bedenken haben, dass er als Bauherr ebenfalls mit dafür verantwortlich gemacht werden könnte. Er weiß, dass es keine Vorabuntersuchung des Bereichs der Stadtmauer gab, an der der Einsturz nach den Abgrabungen am Mauerfuß erfolgte. Das Planungsbüro hat nur Untersuchungen für die niedrige Mauer entlang der Rückseite des Grundstücks Webergasse 8 vorgelegt, die das Büro Kratzenberg aus Kassel durchgeführt hatte. Herr Kratzenberg hatte mir gegenüber im Gespräch erklärt, dass er den Mitarbeiter des Technischen Dienstes der Stadt darauf hingewiesen habe, wo in dem weiteren Bereich der Stadtmauer nach seiner Ansicht Untersuchungen notwendig wären. Die Stadt hat den Stadtverordneten solche Untersuchungsergebnisse nicht vorgelegt. Sie hat sich auf die Untersuchung Kratzenberg beschränkt. 

Die Spezialbaufirma Spesa hat die Mauer untersucht und die dafür notwendigen Sicherungsmaßnahmen geplant und umgesetzt. Die Fachleute dieses Unternehmens wissen über den Zustand der Mauer und die Unterlassungen.
 

Wo bleibt die Verantwortung?

Es kann doch nicht sein, dass die Bürger für Fehler bezahlen und die Verantwortlichen geschützt werden, auch mit Falschmeldungen.

Wo sind die Faktenchecker der Medien, wo die Politiker, die dazu aufrufen, sich für Demokratie und Rechtsstaat einzusetzen. Hier können sie tätig werden und beweisen, dass auch sie bereit sind sich für das Recht einzusetzen.

 


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