HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

In Homberg sind die Maßstäbe „verrückt“

Die "verrückten" Maßstäbe bei Baukosten und Immobilien-geschäften sind schon länger bekannt.
# Verbautes Ärztehaus mit einer halbe Million weiter umbauen.
# Städtische Gebäude verschenken und andere teuer ankaufen.

Jetzt ist auch noch bei einer so einfachen Sachen wie Entfernungen der Maßstab "verrückt".

Das Rathaus muss umgebaut werden, weil die Entfernung zwischen den Büros in den drei beieinanderliegenden Gebäuden zu lang sind. In der Begründung heißt es: .

"Das bedeutet lange Wege für Bürgerinnen und Bürger und Mitarbeiter"

Vergleich mit dem Kasseler Rathaus
Das Kasseler Rathauses und die drei Homberger Gebäude sind im gleichen Maßstab übereinandergelegt.
Sobald die Mitarbeiter im Kasseler Rathaus von der Homberger Begründung für einen Rathausumbau erfahren, haben sie was zu lachen. Bei den Verantwortlichen im Rathaus und in den Mehrheitsparteien fehlt Sensibilität für Peinlichkeit. Hombergs Ruf rutscht wieder ein Stück tiefer.

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15 Kommentare zu “In Homberg sind die Maßstäbe „verrückt“”

  1. Martin

    Herr Schnappauf, durch Ihre Beiträge rutscht Ihr Ruf immer tiefer. Dieser Vergleich ist der absolute Schwachsinn. Überhaupt auf die Idee zu kommen ein Rathaus für eine 200.000-Einwohner-Stadt mit Homberg zu vergleichen…

    Im Rathaus Kassel sind – im Gegensatz zu dem in Homberg – deutlich mehr Abteilungen und Einrichtungen, die erst einmal nicht viel miteinander zu tun haben. So sind in Kassel auch Bereiche untergebracht, die bei uns zur Kreisverwaltung gehören (z.B. Sozialamt, Jugendamt usw.). Zudem ist das Jobcenter Stadt Kassel und die Stadtbibliothek untergebracht. Hier sind also ganz andere Gegebenenheiten vorhanden.

    Ob Sie es nun wahr haben wollen, oder nicht: Auch wenn Kollegen im Haus direkt nebenan sitzen, fördert dies (aus eigener Erfahraung (und nein, ich arbeite nicht bei der Stadt Homberg 🙂 )) nicht die Zusammenarbeit und hemmt (trotz Telefon und Internet) schnelle Absprachemöglichkeiten. Abteilungen, die fachlich ähnlich sind, gehören nebeneinander/gegenüber o.ä. Selbst 1-2 Stockwerke sind da schon problematisch. Von daher ist eine sinnvolle Aufteilung nur zu begrüßen.

    Ich frage mich sowieso, ob es mal irgendwann ein Projekt gibt, welches Sie nicht vollständig ablehnen. Wenn man mal im Rathaus war, merkt man schon sehr stark, den "Muff" der früheren Zeiten. Das mag Sie nicht stören, ist aber kein Sinnbild einer modernen und effizienten Verwaltung und entspricht schon gar nicht einer modernen Arbeitsplatzgeschaltung, ganz abgesehen von der Barrierefreiheit.

  2. Homberger Jeck

    Statt des Abeitsamtes hätte man die Stadtverwaltung dort unterbringen sollen.

    Für die Bürger leicht erreichbar, fast alle unter einem Dach. Dazu hätte man das Jobcenter gleich mit in diese Massnahme packen können und alle wären zufrieden und froh im Behördenzentum gelandet. Die Stadtvewaltung in 2 Gebäuden und das Rathaus samt Anbau nur noch Standesamt, Touristinfo, Repräsentationsstätte.

    Diesen Weg hat man sich, weil man in Homberg ja keinerlei Planung betreibt, alles nur aus Einzelmassnahmen besteht, die nicht aufeinande ab gestimmt sind, nun (im wahrsten Sinne des Wortes) verbaut.

    Wenn da nicht der Eigensinn einiger langjähriger verdienstvoller Menschen wäre, hätte das Heimatkundliche Archiv dort oben schon längst ein ganzes Gebäude nutzen können. Das ehemalige Stabsgebäude der Brig 5 Abt G 4 gleich nach der ehemaligen Wache.

    Der NVV hätte mit dem NSE zusammen einen Shuttle im Halbstunden und Stundentakt ( je nach Tageszeit ) einrichten können. Evtl. ausgebaut als Stadtbus.

    Aber auf solch narrische Ideen kommt nur ein Homberger Jeck.

    Da ja seit dem 1. Juni meteorologischer Sommer so unbemerkt eingezogen ist:

    Allen einen schönen Somme und ein tolles Stadtfest

    🤡
     

  3. Homberger Jeck

    "Herr Schnappauf, durch Ihre Beiträge rutscht Ihr Ruf immer tiefer."

    Wenn ich die Personen mal klassifizieren darf, die seinen Ruf immer tiefer rutschen sehen:

    Die einen, weil er die Wahrheit sagt und sie sich nicht trauen es ihm gleich zu tun. (Neider)

    Die anderen, weil er die Wahheit sagt und sie selbst damit sichtbar auf der falschen Seite stehen. (Getroffene)

    Mal kess gefragt: Sind Ihnen Urkundenfälscher und -unterdrücker, Lügner, Protokollfälscher oder mit Gesetzesverstößen handelnde Führungskräfte lieber? Oder solche die ihre Wahlversprechen brechen?

    Dann gehören sie letztlich auch zu dieser "Klasse".

    🤡

  4. Homberger Jeck

    Dieser Vergleich ist der absolute                         .

    Nichts verstanden: Er vergleicht nicht zwei Rathäuser miteinander, sonden zeigt auf, wie gering doch tatsächlich die Wege im Vergleich sind. In Kassel hat man mit den Wegen da scheinbar keine Probleme.

    Ich zitiere aus dem Blog :
    "Lange Wege. Da müsste man erst mal prüfen wann und wie oft und wer wirklich laufen muss. Wie eilig der Transport der Schriftstücke ist. Wenn da immer noch viel Papier bewegt wird, läuft auch was falsch. Meist ist es doch Gewohnheit oder nicht geänderte Verfahrensabläufe, innerlicher Widerstand oder Bequemlichkeit. "

    Meine Meinung: Mangelhafte Organisation die existiert, fehlendes Können und die Bereitschaft da was zu ändern.

    Wie bei der Projektierung und Umsetzung z. B. von Parkdeck, Ärztehaus, Jugendzentrum, Engelapotheke, Holzhäuser Brücke als sichtbares äußerliches Zeichen für Mängel.

    🤡

  5. Stauffenberg

    @ Martin:

    Naja, die Verwaltungsstrukturen sind überall in Deutschland gleich, so auch in Kassel und Homberg.

    In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass das Rathaus in Kassel sogar komplett entzweit werden sollte: das "bürgerliche Rathaus" mit Sitz des Bürgermeisters und Bürgerbüros am vorhandenen Standort für "häufige Laufkundschaft" der Grundsicherung, Jugendamt usw. und das "technische Rathaus" für "gelegentliche Laufkundschaft" in der alten Salzmannfabrik in Bettenhausen (Entfernung 3km!). So viel zum Thema "kurze Wege" innerhalb eines Rathauses. Da aber auch die Stadt Kassel mehrfach auf entsprechende Investoren hereingefallen ist, wurde das Projekt nie umgesetzt.

    So, und nun wieder zu Homberg: warum die technischen Abteilungen nicht komplett auslagern, z.B. in die stadteigenen Kasernengebäude? Dort könnte jeder Mitarbeiter ein Einzelbüro erhalten, damit effektiver arbeiten und auch noch vor der Tür einen Parkplatz bekommen. Aber nein, diese Gebäude werden ja gerade abgerissen, weil sie relativ intakt leerstehen und im Unterhalt angeblich zu viel Geld kosten. Dann reißen wir doch noch lieber zusätzlich historisch verankerte Gebäude ein und bewegen uns auf die 100 Mio. Euro Verschuldung zu…

  6. Martin der jüngere

    Zu 1
    Bei einem Schuldenstand von 60 bis 80 Mil. halte ich es für unverantwortlich (krank in Kopf…) nur an eine Rathausumstrukturierung in dem Umfang zu denken.

    Nur um eine bessere Kommunikation (gemeinsame Kaffeepausen) der Angestellten untereinder zu fördern. Denn was hat z. B. die Bauabteilung mit dem Standesamt dienstlich zu besprechen ???    Auch die Behinderten haben bisher alle Dienststellen erreichen können.

    In den Dörfern soll gespart werden (Verwaltung Dorfemeinschaftshäuser, Grünpflege usw.), In der Altstadt wird das Geld mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen!!      

  7. Mister X

    "Herr Schnappauf, durch Ihre Beiträge rutscht Ihr Ruf immer tiefer."

    Dieser Einschätzung des Kommentators "Martin" möchte ich an dieser Stelle vehement widersprechen!

    Herr Schnappauf gibt uns ( "Wir Homberger" ) durch seine gut recherchierten Beiträge einen Einblick in die Homberger Politik.

    Wer will schon bestreiten, dass die Homberger Politik auf oft seltsamen Pfaden unterwegs ist.

    Ich fürchte den Tag, an dem Herr Schnappauf seinen Blog einstellt.

    Bleiben Sie der Fels in der Brandung, rufe ich ihm von dieser Stelle aus zu.

  8. Scherzbold

    Rund um den Marktplatz soll doch die Gastronomieeröffnungswelle ausbrechen.

    Notfalls bekommt der Bürgermeister einen Neubau und im Rathaus eröffnet der "Ratskeller".

    Der Empfang der Jecken wird beibehalten, versprochen.

    Ob  60, 80 oder 100 Millionen. Wen juckt es noch groß? Noch nicht mal die in Wiesbaden….

    Und die paar Meckerer im Hingucker stören nicht weiter (…)

    So Leute, bald ruft der Marktplatz, ABBA kommt.  

    🙂

  9. Dieter Fischer

    Als Holzhäuser und Steuerzahler frage ich: wer hat den Brückenmurks zu verantworten und wer übernimmt die Kosten?
    Wie lang müssen wir noch innerhalb der Ortschaft Umwege fahren und ruinieren bei den katastrophalen Straßen unsere Fahrzeuge?  In der Kernstadt wird ein Millionenprojekt nach dem anderen begonnen und in den Stadtteilen sieht man überall den Mangel.
    Schwarzenbörner – Streiche kommen nicht mehr vom Knüll sondern aus der Kreisstadt Homberg.

  10. Opa

    " Wer hat den Brückenmurks zu verantworten und wer übernimmt die Kosten?"

    Beide Fragen werden Herrn Fischer nicht beantwortet.

    Da hilft auch kein "Fragen Sie den Bürgermeister."

    Die Suche nach Verantwortlichen war bisher kein Thema in Homberg. Warum sollte sich das ändern?

    Die Kosten übernimmt wer?

    Naja, wie immer…..

  11. hotspur

    Werter Herr Opa, das ist – bei allen sonstigen eigenartigen Merkwürdigkeiten – aber kein spezielles Homberger Problem. Der frühere Vorsitzende der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt), Gerhard Banner, hat das so dargestellt: "Sie finden in jeder Kommunalverwaltung denjenigen, der 20 Mark versemmelt hat. Fehlen 20 Millionen, war's keiner." Bezahlen muss am Ende aber sowieso der Bürger, der bürgt nämlich für die Schulden der Gemeinde, deswegen heißt er auch Bürger.

  12. Scherzbold

    Ob ein Pädagoge eine Antwort auf seine berechtigten Fragen erhält?

    In diesem Blog ist das leider nicht möglich.

    Bürgermeister, Magisträter und weitere wichtige Personen lesen hier nur (…)  🙂

    Vielleicht hat das Telefon schon geklingelt oder der Postmann/die Postfrau kommt vorbei.

  13. Mister X

    Die Franzosen haben es vorgemacht….

    Macron wurde zum Präsidenten gewählt und das Parlament wird aller Wahrscheinlichkeit nach nächsten Sonntag mehrheitlich von der Bewegung Macrons besetzt sein.

    Die wichtigsten Ämter werden von Persönlichkeiten besetzt sein, die bisher nicht in politischen Ämtern waren.

    Ob das in Deutschland trotz unterschiedlicher Wahlsysteme in abgewandelter Form denkbar wäre?

    Homberg würde sich für einen Probelauf gut eignen (…)

  14. Kritischer Bürger

    Was für ein Wochenende in unserem Homberg: vom Marktplatz, über die Westheimer Str. bis zur Untergasse, überall fröhliches Treiben und mittendrin unser Bürgermeister.

    Und das war gut so!

    Homberg Events e.V. und das ( neue ) Stadtmarketing sorgten wieder einmal für viele fröhliche Stunden, abseits von Kita, Engelapotheke und Schirnen.

    Ja, den Bürgermeister habe ich auch erwähnt. Und zwar deshalb, weil auch ihm anschaulich vor Augen geführt wurde, was mit ehrlicher Arbeit zu erreichen ist.

    Wenn auch nicht EINS zu EINS – lernen kann auch die Homberger Politik von diesen ehrenamtlichen Hombergern, die sich in so vorbildlicher Weise für ihre/unsere Stadt einsetzen.

  15. Opa

    zu hotspur

    Ich möchte nicht mehr Bürger sein, nur noch Einwohner von Homberg. 🙂

    Stillstand in der Stadt würde Rückschritt bedeuten,

    Geldverschwendung treibt viele Homberger Bürger in den Wahnsinn….

    So, jetzt wende ich wieder hartaberfair zu: Leben im Alter  

    🙂

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