HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Altstadt-Kindergarten: Schotter und Beton statt Garten

 

Holzverkleidung für die Mauern und eventuelle Grassoden auf dem Schotter können den Hofcharakter nicht kaschieren, der für viel Geld für die Kinder geschaffen wurde.

Vermutlich sind die Eltern gezwungen, diesen Kinderhof anzunehmen, wenn es keine andere Wahl gibt.

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19 Kommentare zu “Altstadt-Kindergarten: Schotter und Beton statt Garten”

  1. Phil Antrop

    Wenn ich den Hintergrund so sehe: Welcher Anblick bietet sich denn den Kindern aus ihrer Perspektive?

    Kann da mal jemand mit einer Kamera / Smartphone in der Höhe von etwa 85 – 105 cm rumgehen und diese Ausblicke von verschiedenen Standorten im Freigelände fotografieren?

    Wegen Förderung der Liebe zum Fachwerk und Kopfsteinpflaster zur allgemeinen Förderung der kindlichen Entwicklung und so?

  2. Dr. Klaus Lambrecht

    Ich bin nur noch fassungs- und sprachlos, was da geplant wird. Planung und Realität klaffen weit auseinander. Selbst in einer Großstadt haben die Kindergärten mehr Grün, Sonne und Licht als hier. An anderer Stelle wäre ein Kindergarten kindergerechter gewesen.
    Ich schäme mich, dass wir Kindern und Eltern diesen Platz anbieten und zumuten müssen.

    Wir fordern Durchgrünung und Entsiegelung und schaffen in Homberg versiegelte Flächen, das Alibigrün wird kümmern und irgendwann beseitigt werden müssen. Die Kastanie auf dem Platz quält sich schon gegen die Bodenverdichtung und wird das erste Opfer sein.

    Vielleicht sehen meine Kritiker ein, dass ich so etwas was nicht mittragen kann, darum habe ich frühzeitig meinen Rückzug aus dem Magistrat vollzogen. Denn der Magistrat dürfte mehrheitlich dieser Planung zugestimmt haben. Die mir bekannte Planung sah und sieht anders aus.

  3. Hans-Erwin Schnabel

    Ich bin Herrn Dr. Lambrecht sehr dankbar für seine Stellungnahme zum Kindergarten-Neubau in der Salzgasse als auch zum geplanten Einkaufszentrum auf dem Ulrich-Areal. Schade, dass ein so kompetenter Bürger Hombergs sich mit seinen wohlüberlegten Gedankengängen keinerlei Gehör verschaffen konnte. Herr Lambrecht wollte immer zielgerichtet und nachhaltig für unsere Stadt arbeiten. Leider ist ihm dies in seiner Tätigkeit als Magistratsmitglied nicht möglich gewesen. Umso mehr bin ich erfreut, an dieser Stelle seine Gedankengänge nachlesen zu können.

  4. G. Schönemann

    Hans Erwin – dir kann man nur zustimmen !

    Den Umkehrschluss hinsichtlich der anderen Magistratsmitglieder zu ziehen, erspare ich mir. Den kann jeder für sich ziehen.

     

  5. Bürger 2004

    Vertrauen Sie dem Architeken der sich für das viele Geld welches er bekommen hat bestimmt sehr viele Gedanken zur Planung des Geländes und des Kindergartens gemacht hat. Er wird wissen wie es gemacht wird. Ausserdem haben viele Stadtpolitiker, die das ganze mit Ihren naiven kleinen Kinderaugen sehen und sich vorab schon vorstellen konnten, den Plänen zugestimmt. Was soll also da noch schief gehen ? Und was wird am Tag der Eröffnung geklatscht werden und wieviele "aaahhs und ohhhs " werden wir zu hören bekommen. Alle Kritiker werden verstummen und die Herren der  Singenden Kopfsteinpflasterwandelfraktion werden mit Stolz geschwellter Brust da stehen und das Haupt erheben. Da seht Ihr es ….

    (Satire ende)

  6. Dr. Klaus Lambrecht

    Auf Facebook gab es Hinweise auf die mangelnde Pflege auf und an städtischen Grundstücken. Ich möchte dies zum Anlass nehmen zum wiederholten Male auf die fehlende Pflegeplanung und nicht sinnvoller Bepflanzung der Grünflächen hinzuweisen.

    Am Beispiel der Wallgärten wird einiges deutlich. Nachdem sich die Initiatoren zurückgezogen haben, verkommen diese Anlagen. Bereits bei der Anlage der Buchsbeete habe ich damals Herrn Bürgermeister Wagner auf den Pflegebedarf und auch auf den zu erwartenden Aufwand für den städtischen Bauhof bei Wegfall der ehrenamtlichen Helfer hingewiesen. Gleiches gilt für die Rosenanpflanzungen auf dem Schlossberg. Gerade diese Anpflanzungen sind aber die Aushängeschilder der Stadt Homberg. Hier kommt der Fremde hin und sieht den ungepflegten Zustand.

    Der Brunnen an der Wallstraße ist schon lange außer Betrieb.

    Dagegen werden die Verkehrsinseln oder am Bingel kunstvoller Anpflanzungen mit kurzlebigen Pflanzen gestaltet, die auch noch gewässert werden müssen.

    Man muss Prioritäten setzen, Qualität statt Quantität. Friedhöfe, die genannten Grünanlagen sowie Kirchgarten und Kübel auf dem Marktplatz und die Flächen an der Stadthalle oder Gemeinschaftshäusern müssen immer in einem Topzustand sein. Da fällt mir ein die hochgepriesenen Kastenlinden an der Pferdetränke müssten mal in Form geschnitten werden, sonst sind wichtige Blickachsen verstellt.

    Gerade in der Urlaubszeit fallen bei Personalknappheit diese wichtigen Pflegearbeiten an.

    Das Blumentor ist zwar schön, ich kann es jedoch nur befürworten, wenn die Pflege der anderen Flächen auch in den Ortsteilen nicht vernachlässigt wird. Ob der einzustellende Stadtgärtner dies hinbekommt, bleibt abzuwarten.

    Eines muss jedoch auch festgestellt werden, der Bauhof kommt durch die vielen Hand- und Spanndienste für die Homberger Events gar nicht zum abarbeiten der eigentlichen Aufgaben. Heute werden wieder Stühle im Alten Friedhof für die Kino Veranstaltung aufgebaut, das Weinfest wurde ein Woche lang vorbereitet. Eins kann man nur machen, dass muss ich zur Ehrenrettung der Mitarbeiter auch sagen. 

  7. Homberg Fan

    Wie ich gestern in einer stadtbekannten Homberger Gaststätte vernehmen konnte, gibt es ernsthafte Überlegungen innerhalb der CDU, das Haus Landesfeind zu kaufen. Zu groß ist die Sorge, dass es zu Problemen mit dem neuen Hausbesitzer oder seinen Mietern komme könnte.  Sind es doch cm, die die Bewohner von den spielenden Kindern trennt. Ob noch einen weitere Mauer oder ein Zaun zwischen den Grundstücken errichtet werden muss wurde nicht gesagt. Es bestehen aber erhebliche Bedenken.

    Wenn die Stadt das Haus kauft, dürfte das nächste Millionengrab geöffnet werden.

  8. Gotthard

    Zu 7.

    Wenn es dazu kommt, dass die Stadt das Vorkaufsrecht geltend macht, ist damit zu rechnen.

    Das Haus steht unter Denkmalschutz und wäre nur mit erheblichen finanziellen Mittel für eine eventuelle Vermietung herzurichten.

  9. Joachim Grohmann

    zu 7 und 8

    Oder man macht ein Parkhaus für das Ärztehaus und Kindergarten daraus.

    (Kleiner Scherz am Rande)

    In diesem Sinne

  10. Homberg Fan

    Das wäre das pure Homberger Modell. Langsam merken einige in Homberg das sie etwas falsch gemacht haben und etwas zu kurz gesprungen sind. Ob dieser Kindergarten überhaupt zugelassen werden kann? Keine Parkplätze und die räumliche Nähe zu einem Wohnhaus ohne klare Abgrenzung. Da ist der Kreis gefordert. Vom Brandschutz garnicht zu reden.

    Parkdeck mit Aufzug, gefördert vom Bundesverkehrsminister.

  11. Anneliese

    Tja, das wäre dann nichts neues in HR.

    Da können sich alle Magisträtler und Stadtverordneten an die eigene Nase fassen.

    Asche auf deren Haupt.

  12. Homberg Fan

    Freude über Freude. Wegen der tausenden Touristen, die nach Homberg wegen des ausgehenden Lutherjahres kommen werden, hat man beschlossen, das Haus Landesfeind zu kaufen.

    Wie man hört soll dort ein Gästehaus mit Frühstückeecke eingerichtet werden. Es gibt soviel Synergyeffekt zu dem benachbarten Kindergarten. Gerade für Besucher mit Kleinkindern können hier Übernachtung mit ganztägiger Kinderbetreuung auf dem Kinderhof kombiniert werden. 

    Gute Nacht Katze sagt der Homberger.

  13. Scherzbold

    Die Homberger Scherze, eingebunden in das Homberger Modell, bereiten mir zunehmend ein Unwohlsein, das langsam unerträglich wird.

    Ach wie gut, dass die Blogger im Hingucker keine Ahnung von einer seriösen Politik in unserer Kreisstadt haben (…)

  14. Ohrakel

    zu 12

    falsch geraten, Homberg Fan!

    In das Haus Landesfeind kommt die Musikschule. Für Konzerte wird der Gruppenraum 02 der Kita genutzt. Da hier die Stühle etwas kleiner sind, passen mehr Gäste hinein. Als Rettungsweg wird im Innenhof eine Hüpfburg aufgestellt, da haben alle was davon. Bei Übungen und im Ernstfall wird erst das Klavier aus dem Fenster geworfen, dann hüpfen alle hinterher. Aus Brandschutzgründen muß die Hüpfburg natürlich aus Beton sein, dem aus Denkmalschutzgründen die an der Baustelle gefundenen altrömischen Tonscherben beigemengt sind und um den Grünen ein Zugeständnis zu machen, wird das ganze angestrichen in der Farbe (na)? richtig, Anthrazit.

    Mehr Synergie geht nicht! Oder?

  15. Fragesteller

    Bei einem vom Hersteller gekauften Markenspielplatzgerät aus Holz gibt es eine "TÜV-Abnahme". Wie sieht es denn bei Eigenbau durch eine Firma aus. Wird es hier eine individuelle "TÜV-Abnahme" geben? 

  16. Homberger Jeck

    In den Sommermonaten gibt es Mondscheinserenaden im Hof, Zuschauer auf den Emporen und "Wehrgängen",  gestaltet von der Musikschule und die Dekorationen durch die KiTaGruppen, z. B. bei Wanderungen gesammelte Hölzer.

    Ähnlich wie in Schilda sorgt man dann auch für ausreichend Sonnenlicht in der KiTa. http://www.internet-maerchen.de/maerchen/schild02.htm

    Gelagert wird im Wohnhaus Landesfeind, das in Haus Sonnenschein umbenannt wird.

    Als Wintervorrat und für trübe Tage.

  17. Phil Antrop

    # Fragesteller – ihre Frage ist berechtigt.

    Für den Bau und Betrieb eines Kindergartens gibt es diverse Vorschriften und Gesetze. Um nur einige zu nennen: Hess. Bauordnung; Arbeitsplatzschutzgesetze mit MAK Prüfung. Für die AN / Praktikanten dort wichtig. Gestaltung von Außenanlagen und Bepflanzungen. Das gibt es auch für Spielgeräte, die nicht über den Kauf bei Gewerbetreibenden beschafft, sondern selbst hergestellt werden. Ähnlich wie bei den Spielplätzen die es schon gibt.

    Ganz besonderes Augenmerk sollte dem Brandschutz und der Brandverhütung sowie der Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter gelten.

    Was die "Wehrgangs" Gestaltung angeht, dürfte in erster Linie sicherzustellen sein, das kein Kind, selbst wenn es sich falsch verhält, zu Schaden kommen kann. U. a. Holz muss splittersicher sein, der Anstrich ungiftig, Metalle nichtrostend und nicht mit Nickel oder Cadmium belastet usw.

    So wie nach wie vor der Nachweis fehlt, es komme zu keinen hohen Belastungen durch Ausdünstungen der verwendeten OSB Platten in Summe. Hier spielt auch der Arbeitsplatzschutz eine wesentliche Rolle. Beteiligt sind u. a. der Betriebsschutzbeauftragte, der UVM, der Personalrat, Gewerbeaufsicht, die Bauaufsicht, evtl. das Gesundheitsamt, Brandschutz auch wegen möglicher Schadstoffe bei Bränden und Lagerung gefärhrlicher Stoffe, Fluchtwege Planung und Übungen für den Fall der Fälle. Einschl. solcher, wenn die Straßen durch Fahrzeuge versperrt sind.

    Brandschutz und Feuerwehreinsatz während der Bautätigkeit für das Haus des Bürgermeistes und des Kindergartens, war zumindest dem Eindruck nach, nicht Thema einer Planung oder Übung.

    Ergänzend: Auch sollte sichergestellt sein, dass aus der Umgebung keinerlei Gefahren auf das Freigelände wirken können. z. B. herabfallende Dachziegel.

    Betriebschutzbeauftragter ist üblicherweise in einer Dienststelle der Leiter dieser Dienststelle. Er ernennt für Teilbereiche UVM. Wer das in Homberg bei der Stadt ist und mit welchen Zuständigkeitsbereichen ???

  18. Scherzbold

    Naja, der Humor ist bei vielen Kommentatoren noch verhanden, macht des Leben auch lebenswerter.

    Realsatire und Homberger Politik –  auch da ist etwas dran. 

  19. Barolle

    "Dass Umweltschutz vor Ort beginne, wurde während der Podiumsdiskussion mit dem Ersten Kreisbeigeordneten, Jürgen Kaufmann und Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz deutlich. Er berichtete über den Kindergarten, der in der Altstadt und nicht auf der grünen Wiese entstand und das Multifunktionshaus am Marktplatz. Für beides seien keine neuen Flächen versiegelt worden und die Innenstadt würde belebt."

    Das man gleichzeitig Bäume fällt ( Nordumgehung, Ulrich Areal, KiTa ) wird in der Diskussion ebensowenig sichtbar, wie die Betrachtung, ob den Kindern genügend Licht und Grün angeboten wird.

    Typisch für Politiker die mit Scheuklappen auf ihren Veranwortungsbereich starren und nicht im Stande sind, auch nur ein paar Zentimeter weiter zu blicken oder zu denken.

    Dazu dann die Belebung der Innenstadt. Wie schon durch Ärztehaus und Jobcenter.

    Schon irre, was man alles so aufgetischt bekommt.

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