HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Was steht auf der Tagesordnung?

  
Am Donnerstag dem 22. August 2019 findet die nächste Stadtverordneten-Versammlung in der Stadthalle statt.

Die Einladung mit den Unterlagen zu den einzelnen Punkten findet sich hier.
Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer sind willkommen.

Diese Gelegenheit sollten Homberger nutzen, dort ist einiges zu erfahren, was nicht in den Protokollen oder der Berichterstattung auftaucht.
Auch die Sitzungen der Ausschüsse sind öffentlich.
In ihnen wird manches besprochen, was in der Stadtverordnetenversammlung nicht mehr erwähnt wird.

  
Auf der Tagesordnung Stadtverordnetenversammlung steht:

Kauf einer Lagerhalle in der Kreuzgasse. 202 qm sollen für 35.000 Euro gekauft werden. Quadratmeterpreis 135 Euro. Ein stolzer Preis.

Neben dem Schwimmbad im Erleborn soll ein Wohnmobilstellplatz entstehen, auf dem Gelände, das bereits als Campingplatz ausgewiesen  ist. Es soll ein neuer Flächennutzungs- und Bebauungsplan erstellt werden.

Das Multifunktionshaus im Erdgeschoss von Marktplatz 15 (ehemaliger Supermarkt) und Holzhäuser Straße 3 soll teurer werden:
Ca. 3 Mio. Euro Gesamtkosten waren bisher veranschlagt.
3.208.260,08 EUR Gesamtkosten sind jetzt in der Erläuterung zur Tagesordnung angegeben,
in der Kostenaufstellung des Planungsbüros fehlen aber noch einige Positionen (0,00 EUR).
3.639.740,14 Euro ist die prognostizierte Gesamtsumme durch erwartete Kostensteigerung.

 
Auch der Aufstockung des Bürogebäudes am Bauhof ist teurer geworden. Seit einiger Zeit sah man an dem Bau keine Fortschritte.

Weiter:
Neuplanung des Rathauses,
Sportpark am Stellberg und 
Feuerwehrstandort auf dem Sportplatz Holzhausen.

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7 Kommentare zu “Was steht auf der Tagesordnung?”

  1. Phil Antrop

    Zurück aus dem Urlaub.

    Und wo sollen dann die Sportler aus Holzhausen hin?

    Wo finden Sportfeste und andere Veranstaltungen, besonders der von Schule oder Kindergarten?statt?

    Gibtb es Erkenntnisse wie es mit der Zufahrt zum geplanten Standort für die Feuerwehrleute ist, wenn es zu einer Alarmierung kommt?

    Welche Auswirkungen hat das auf die Zeit bis man im historischen Stadtkern aktiv einen möglichen Brand bekämpfen kann?

    Was geschieht mit dem Gebäudes des jetzigen Standortes?

    Zum Wohnmobilstellplatz:

    Dort ist er nicht Innenstadtnah, belebt nicht die Altstadt und wenn die Wohnmobilisten einkaufen wollen, haben sie lange Wege vor sich.

    In den Nachtstunden zudem einsam gelegen. Was vermutlich über kurz oder lang zu Zerstörungen führen wird.

  2. Phil Antrop

    Das wäre ein idealer Platz aus meiner Sicht: Die Fläche die man zum Parkplatz gemacht hat.

    Innenstadtnah. Belebung. Einkauf vor der Türe. Eisdielen und Cáfes. Nachts und Wochenende still. Fehlender Ausblick? Braucht man den Nachts? Wer baden will kann von dort schnell hin- ist genausoweit wie vom Schwimmbad in die Innenstadt.

    https://www.homberger-hingucker.de/baumfallung-fuer-parkplaetze/

  3. Dr. Klaus Lambrecht

    Zu Top 4:  Errichtung eines Multifunktionshauses für Jugend und Kultur „M15/CO-OP“, Marktplatz 15
    Durch die zahlreichen Nullstellen in der Budgetaufstellung dürften die wahren Kosten und die erforderlichen Eigenmittel weitaus höher sein. So fällt auf, dass die Kaufpreise des ehemaligen Coop – Marktes im Erd- und Kellergeschoss Marktplatz 15, die  Kosten für den Erwerb des Hauses Holzhäuserstr. 3 sowie 1 und das Gebäude Löwenapotheke fehlen. Letzt genannte Gebäude sollen ja im Rahmen des gemeindlichen Vorkaufsrechts erworben werden. Hinzu kommen Kosten für Grunderwerbssteuer, Notare, Gebühren, Nebenkosten. Einmal schnell überschlagen, kommen da nochmal fast 500.000,00 € dazu. Auch wenn die Gelder aus anderen Haushaltstiteln bezahlt werden, sind sie doch dem Projekt zu zuordnen, wurden doch die Gebäude nur erworben, um ein Multifunktionshaus zu errichten. Interessant auch welche weiteren Positionen mit Null ausgewiesen sind, obwohl darunter kostenträchtige Positionen sind:
    Gutachten, nutzungsspezifische Anlagen, Außenanlagen sowie Ausstattung fehlen. Völlig außer Acht gelassen sind Abriss- und Umgestaltungsarbeiten im Bereich der Gebäude, die im Rahmen des Vorkaufsrechts erworben werden sollen, ebenso die erforderlichen Baummaßnahmen in diesem Bereich. Das Projektmanagement ist ebenfalls mit Null angegeben.
    Was nun wie und wo gebaut werden soll ist für die Bevölkerung bisher verborgen geblieben, ob der Mehrheit der Bürger der bekannte Entwurf gefällt, weiß man nicht, aber eine Baugenehmigung hat man sich ja schon geholt oder? Dies passiert sogar unter den Augen der Fördergeldgeber, die angeblich sooooo viel Wert auf Bürgerbeteiligung legen. Die wahren Kosten (Eigenanteil) für die Homberger Bürger dürften zwischen 1 bis 1,5 Mio. € liegen. Beispiele für ausufernde Kosten in den Projekten hat Homberg jede Menge. Die Folgekosten wie Niederschlagswassergebühren, Heizung, Verwaltung, Unterhaltung etc. werden, wie immer gar nicht erst angesprochen. Somit sind die zu kalkulierenden und prognostizierenden Gesamtkosten um bis zu einer Million zu niedrig angesetzt.
    Hoffentlich werden solche fehlenden aber zukunftsentscheidenden Faktoren und Vorgehensweisen des Magistrats und der STAVO ebenfalls Thema im bevorstehenden Bürgermeisterwahlkampf, wenn es denn Gegenkandidaten geben sollte.

  4. Dr. Klaus Lambrecht

    Die Dokumentation der Neukonzeption des Homberger Rathauses, die am 6. November 2015 beauftragt wurde und der STAVO am 11.5. 2017 zur Kenntnis gegeben worden ist, ist unter folgendem Link zu finden:
    https://homberg-efze.eu/stadtentwicklung/aktuelle-projekte/neukonzeption-rathaus/
    Nun hat eine Planungswerkstatt stattgefunden und schlägt vor, den  Ansatz die Verwaltung vollständig im Rathaus und einem neu zu errichtenden Anbau unterzubringen, nicht weiter zu verfolgen. Ich finde das gut, doch hätte ich mir auch einen Begründung gewünscht, um jetzt den Vorschlägen auch folgen zu können. Ist die o.a. Studie nun vollkommen falsch und muss nicht mehr berücksichtigt werden? Ich erinnere daran, dass in der ersten Fassung der Studie sogar der Eindruck erweckt wurde, dass das Rathaus einsturzgefährdet ist. Zu dieser beschrieben baulichen Situation fehlt jegliche Aussage.
    Neu ist, dass endlich einmal das Gebäude des ehemaligen Frankfurter Hofs berücksichtigt wird. In der Vorlage fehlen jedoch Aussagen zu dem Gebäude Rathausgasse 4.
     Man scheint die Studie vollkommen und deren grundsätzlichen Feststellungen total außer Acht zu lassen. Dass wir uns richtig verstehen, ich bin dankbar, dass der Umdenkungsprozess eingesetzt hat. Gleichwohl möchte ich wissen, warum man so entschieden hat. Z. B. Kann ich nicht nachvollziehen, warum so lapidar beschlossen werden soll, dass Wohnungen im Gebäude Obertor 1 eingerichtet werden sollen. Ohne diese Entscheidung wurde  ja bereits die Briefkästen und Klingelknöpfe bereits eingebaut und mit einem Teilumbau im Erdgeschoss begonnen. In diesem Zusammenhang ist eben gerade die Studie von Architekt Gerlach interessant, der 2,5 Mio. Kosten für eine Sanierung des Gebäudes errechnete. Mag sein, dass der Anbau in der Berechnung noch enthalten ist. Die Mängelliste der Studie weißst jedoch auch aus, dass das Vordergebäude alles andere als sanierungswürdig erscheint. Zu Beginn der Amtsperiode von Dr. Ritz wurden Wohngebäude nahezu verschleudert, jetzt bauen wir Wohnungen, die schwer an den Mann/Frau zu bringen sind. Wir sollten uns auf unsere eigentlichen Aufgaben beschränken, Wohnungsbau gehört originär nicht zu den ersten Aufgaben des Magistrats.

  5. Dr. Klaus Lambrecht

    Unsere Abgeordneten scheinen, ihre eigenen verbindlichen Planunterlagen nicht zu kennen. So werden Flächen zur Bebauung  diskutiert, die schon längst mit Restriktionen belegt sind. Formal kann man über die Flächen ja diskutieren, aber an sich verbietet sich nach einem Blick auf den Flächennutzungsplan bei einigen Vorschlagsflächen, diese weiter ernsthaft zu diskutieren, wenn man sparsam mit Natur und Landschaft umgehen will. Aber man fantasiert und hält die Verwaltung von wichtigeren Arbeiten ab. So fasst man gleich einen Aufstellungsbeschuss mit den vorgeschlagenen Flächen für den Wohnmobilstellplatz. Anstatt zunächst die Verwaltung zu bitten, bis zur nächsten Sitzung die vorgeschlagenen Flächen auf Eignung zu prüfen oder selbst mal in die Unterlagen zu schauen. Waldflächen werden ernsthaft für Wohnmobilstellplätze vorgeschlagen, ebenso Flächen über denen  eine  Starkstromleitung der Bundesbahn verläuft. Oder lockt hier das Geld? Die Stadt zahlt ja woanders auch 8,00 € /m²  für Ackerflächen.
    Als Standort für die Feuerwehr wurde dann auch noch eine Ausgleichsfläche unterhalb des Holzhäuser Feldes vorgeschlagen. Leider haben die Abgeordneten den Film der zeitgleich in 3 Sat lief nicht sehen können Luxusgut Lebensraum. Ich empfehle allen diesen Film in der Mediathek anzuschauen.
    https://www.3sat.de/wissen/wissenschaftsdoku/luxusgut-lebensraum-100.html

    Ich schlage vor, einen Flächennutzungsplan in den jeweiligen Sitzungssaal zu hängen, das erspart Kosten und unnötige Arbeit.

     

  6. Phil Antrop

    Der Abriß mit einem evtl. neuen Anbau auch  richtig teuer wird? Die Wege auch nicht kürzer werden – es sei denn man baut eine gläserne Brücke zwischen dem neuen Anbau und dem Frankfurter Hof samt Aufzug.

    Dazu all die Brandschutzprobleme, die Anforderungen an Barrierefreiheit und die Gestaltung von Beamten-Hotel-Räumen für die Gewährleistung von nach Neuesten oder Homberger Modell ergonomischen Gesichtspunkten was die Arbeitsplätze an 38 von 168 Stunden angeht ?
    Eine Rohrpost wäre eine sinnvolle Lösung um den Mitarbeitern Wege zu sparen und damit an Effizienz zu gewinnen.

     

  7. Phil Antrop

    Feuerewehr 4 Grundstücke zur Auswahl. Aus meiner Sicht eindeutiger Favorit: Industriegebiet!

    Der Bürgermeister merkt an, das nicht alle Grundstücke im Eigentum der Stadt sind. Ausgerechnet hier soll gespart werden, während in der gleichen Sitzung eine Immobilie mit der Begründung gekauft wird, man könne dort ein Blockheizkraftwerk bauen. Wie Erdwärme im Mühlhäuser Feld, für das Jugendzentrum usw. Man erst in Mardorf ein "tolles" Grundstücksgeschäft gemacht hat.

    Wen will man denn versorgen, wenn zwischenzeitlich doch alles andere bereits mit moderner Technik neu gebaut ist ? Hier wird besonders deutlich, dass alles was man in Homberg plant und macht nur Stückwerk ist, statt einem Gesamtkonzept zu folgen!

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