HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Engelapotheke: Einmal grob nachgerechnet

Die Arbeiten an der Engelapotheke könnten mit einem Budget von 2 Millionen Euro fertiggestellt werden, sagte der Architekt in der HNA. Allerdings müsse auch noch die Fassade untersucht werden. Die Höhe der sich daraus ergebenden Sanierungskosten sind aber in den 2 Millionen Euro nicht enthalten. Wie auch der gesamte Bau ohne vorherige Schadensfeststellung begonnen wurde. Wieviel die Aussage des Architekten wert ist, ist an seiner Fertigstellungsprognose zu erkennen. Seit April 2017 sollte das "Haus der Reformation" schon genutzt werden können, jetzt prognostiziert der Architekt Anfang 2018.

Einfacher ist es, einfach einmal grob zu überschlagen.

2 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Die Kosten für den Kauf und die Kosten für die Hessische Landgesellschaft (HLG) bleiben dabei unberücksichtigt.
Vier Stockwerke sind nutzbar. Jedes Stockwerk hat ca 140 qm Nutzfläche. Zusammen 560 qm Nutzfläche, für die 2 Millionen Sanierungskosten anfallen. Je Etage als 500.000 Euro. Oder auf den Quadratmeter umgerechnet: 3.571 Euro je Quadratmeter. Ein stolzer Preis! Zum Vergleich: Ein Einfamilien-Neubau kostet je nach Ausstattung zwischen 1.500 bis 2.000 Euro je Quadratmeter.

Subventionierte Luxuswohnung
In den beiden oberen Etagen soll je Etage eine Wohnung entstehen. Als Mietpreis können entsprechend  dem Homberger Wohnungsmarkt 8,00 Euro je Quadratmeter zu erzielen sein, also 1.120 Euro Monatsmiete  je Wohnung. Jahresmiete 13.440 Euro. In 37 Jahren wären die Sanierungskosten erwirtschaftet worden. Kosten für die laufende Instandhaltung und die Abschreibung sind dabei unberücksichtigt. Jeder Finanzmensch würde diese Investition als unwirtschaftlich einschätzen.
Anders ausgedrückt: Einem  Mieter dieser Wohnung wird kaum die tatsächliche Kostenmiete berechnet.  Die Miete dieser Luxuswohnung von 140 qm wird von der Stadt subventioniert.

Vereinsförderung
Die beiden unteren Stockwerke sind reserviert für den Förderverein "Haus der Reformation" und den Burgbergverein mit seiner Sammlung zur Burg. Beide Vereine werden mit je 500.000 Euro gefördert. Sie werden wohl kaum die Betriebskosten selbst tragen können, also wird die Stadt diese auch übernehmen müssen.
Die Vereine in den Stadtteilen können von solcher großzügigen Vereinsförderung nur träumen.

Wenn die wirtschaftliche Rechnung schon nicht aufgeht, vielleicht gibt es andere positive Effekte. Im Rathaus spekuliert man schon seit Jahren auf den Tourismus. Auch der Tourismus wird nicht so zahlreich nach Homberg kommen und so viel Geld in der Homberger Wirtschaft lassen, dass aus den daraus entstehenden Steuern die Baukosten gerechtfertigt werden könnten.

Die Räume des Burgbergvereins sind auch kein Museum, wie es gerne bezeichnet wird. Ein Museum ist es nur dann, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden, z.B. feste Öffnungszeiten. Schon allein diese Bedingung kann schwerlich erfüllt werden. Ein Blick zum gegenüberliegenden Heimatmuseum zeigt wie schwer es ist, die personelle Mindestbesetzung in der Öffnungszeit bereit zu halten. Selbst dem gutwilligsten Ehrenamtlichen wird es zu viel werden, wenn tagelang kaum Besucher kommen.

Auf die Straße gesetzt

Der Burgbergverein hat seine Ausstellung über Jahre in dem ehemaligen Landratsamt zwischen Busbahnhof und Freiheiter Straße aufgebaut. Außerdem benutzte die Musikschule diese gut erreichbaren Räume für die verschiedenen Übungsgruppen. Der Motorsportclub hatte auch seinen Sitz im Haus. Alle drei Einrichtungen wurden auf die Straße gesetzt, denn das Haus wurde von den Stadtverordneten, dem Bürgermeister und dem Magistrat verschenkt. Die wirtschaftlich gut dastehende Kraftstrombetriebsgenossenschaft (kbg) war glücklicher Empfänger.  Bei diesem Geschäft wurden die Vorschriften der Gemeindeordnung und der Stadtverordnetenversammlung rechtswidrig übergangen.
Der Motorsportclub kaufte sich im Kasernengelände ein kleines Gebäude und bezahlte aus eigener Tasche. Für die Musikschule wurden Räume im ehemaligen Rentamt angemietet, für die Stadt entstanden damit weitere Kosten. Mit neuen Millionen-Fördergeldern sollen jetzt neue Räume geschaffen werden. Erst wird das Vermögen der Stadt verschenkt, dann soll mit Fördermitteln Ersatz finanziert werden.

Wie könnte eine sinnvolle Lösung aussehen?

Die Stadtverordnete Edelmann-Raute (CDU) machte dazu einen Vorschlag: Wenn in das Gebäude der Engelapotheke schon so hohe öffentliche Mittel fließen, dann wäre es sinnvoll, dass die Räume auch für eine öffentliche Nutzung verwendet werden. Zum Beispiel für neue Büroräume des Rathauses. Das würde weitere Kosten für einen Rathausanbau ersparen. Diese sinnvolle Überlegung wurde abgelehnt. Das übernahm für die Stadt der Architekt, der sagte: Für Büros müsste statisch eine höher Nutzlast angesetzt werden, das würde 50.000 Euro zusätzlich kosten. Die etwas höhen Belastungsannahmen sind aber so gering, dass sie mit den schon verbauten großen Doppelträgern leicht aufgefangen werden.

Die Frage nach der Nutzung der Räume der Engelapotheke wird sich bereits dann stellen, wenn die Ausstellungsräume leer stehen oder nur marginial benutzt werden. Soll das ein Dauerzustand sein, während an anderen Stellen weiter eingespart wird? Indem die Frage nach Nutzungsvielfalt ignoriert wird, ist keine Nachhaltigkeit gegeben. Dann wird es, wie im Ärztehaus zu sehen ist, zu weiteren teuren Umbauten und Anpassungen kommen, die weiter große Finanzmittel erfordern.

In einem Rechtsstaat gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Dieser Grundsatz wird gröblich verletzt, wenn einige Vereine mit mehreren hunderttausenden Euros gefördert werden und andere nicht.

Das Heimatkundliche Archiv arbeitet seit Jahren still und effektiv und ist dafür  mit einem großen Preis geehrt worden. Seine schon vor langer Zeit vorgebrachten Sorgen hinsichtlich der untauglichen und zu engen Räume werden seit Jahren ignoriert. Die Aktiven werden seit Jahren hingehalten und vertröstet.

Was in Homberg zu beobachten ist, hat mit einer rationalen und wirtschaftlichen Betriebsführung nichts zu tun. Wird der Bürgermeister diese Darstellung wieder als "schmutzige Diskussion" bezeichnen, vielleicht sogar als "am Rande der Legalität" einordnen?

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12 Kommentare zu “Engelapotheke: Einmal grob nachgerechnet”

  1. Dr. Klaus Lambrecht

    Apropos Vereinsförderung

    Am 5.9.2017 erhielt ich Post vom Magistrat wie der Briefumschlag mit Stempel auswies. Erstaunt war ich , als ich den Briefkopf des inliegenden Schreibens sah. Haus der Reformation Homberg (Efze)- Marktplatz 16 – 34576 Homberg (Efze) steht auf dem Kopfbogen. Im Betreff heißt es:  Tag des offenen Denkmals  am 10. September 2017. Dann folgt eine Einladung 15 Denkmäler in der Stadt zu besichtigen. Es folgt der Hinweis auf die Reformation und die Highlight Veranstaltung des LandArt-Projektes „von Luther lernen“ sowie ein Hinweis auf die Veranstaltungsreihe hör-mal im Denkmal und eien Einladung zu einem Empfang zum LandArt-Projekt auf den Burgberg.

    Soweit so gut. Was verwundert ist die Unterschrift Dr. Nico Ritz Vorsitzender sowie das um Anmeldung bei einer Mitarbeiterin des Rathauses gebeten wird.

    Hätte unter der Unterschrift Bürgermeister gestanden und die Einladung wäre auf dem kopfbogen des Magistrats gedruckt worden habe ich nicht zu beanstanden außer, eine dass ein Hinweis in Homberg aktuell gereicht hätte, um das Porto zu sparen.

    Dr. Ritz vermischt hier mehrere Funktionen, da er neben dem Amt des Bürgermeisters auch Vorsitzender des Kulturrings e.V. und des Hauses der Reformation (e.V. – dieser Status nicht auf dem Briefkopf angegeben) bekleidet. Auf der Beitrittserklärung wird der Verein als e.V. geführt.

    Wer trägt die Kosten für die Einladung, werden die Kosten von den Vereinen erstattet? Gibt es einen entsprechenden Beschluss des Magistrates, dass Bedienstete der Stadt auch für die Vereine tätig werden dürfen? Hier muss bei der Ämterhäufung eine deutliche Trennung der Funktionen erfolgen, um nicht in den Verdacht der Bevorzugung der genannten Vereine zu kommen.

  2. Homberger Jeck

    Vertrauet Eurem Magistrat,
    Der fromm und liebend schützt den Staat
    Durch huldreich hochwohlweises Walten;
    Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.”

    Stadtmarketing Homberg (Efze) e.V.
    c/o Rathausgasse 1 – 34576 Homberg (Efze)

    Wer bearbeitet die Post und warum geht sie nicht direkt an den 1. Vorsitzenden – denn dessen Telefonnummer ist ja auch dort angegeben?

    🤡

  3. Mister X

    "….können entsprechend  dem Homberger Wohnungsmarkt 8,00 € pro qm zu erzielen sein."

    Dieser Preis ist bezüglich der Sanierungskosten nicht zu beanstanden.

    Nur:

    Wer kann in Homberg eine Kaltmiete von 1120,-€ monatlich bezahlen?

    Natürlich gibt es genügend Homberger, die das bezahlen können.

    Nur:

    Die wohnen zu 90 % in ihren Eigenheimen und werden kaum in eine Mietwohnung ziehen.

    Es sei denn, der Markplatz entwickelt sich dermaßen, dass es schick wird dort zu wohnen.

    Altersgerechte Wohnungen ( Fahrstuhl, behindertengerechte Wohnungen u.v.m.) müssen dann Hausbesitzer anlocken, die ihre großen Häuser samt Grundstücken nicht mehr pflegen können. 

    P.S.: Derzeit können drei große Wohnungen  ( über 100 qm ) am Marktplatz für einen Preis von unter 5,00 € pro qm angemietet  werden! Eine Vergabe ist scheinbar noch nicht erfolgt.

  4. Scherzbold

    Es fällt auf, dass die Klickzahlen ( Leser ) vor und nach Wahlen signifikant ansteigen, sogar bei einer Bundestagswahl.

    Sehnen die Homberger etwa eine neue Bürgermeister- oder Kommunalwahl herbei?   🙂

  5. Scherzbold

    Öffentliche Nutzung!

    Schön und gut. Alle ehrenamtlichen Vereinsvertreter verdienen ein uneingeschränktes Lob für ihren Einsatz!

    Kosten und Nutzen müssen aber im Einklang stehen. Welche Besucherzahlen werden erwartet?

    Welche städtische Subvention erfolgt pro erwarteten Besucher? 

    Ist diese gegenüber der Mehrheit der Homberger Bevölkerung vertretbar?

    Oder soll das Haus in naher Zukunft in eine private Trägerschaft übergehen – wie die DGH`s?

    Für Prestigebauten steht meines Erachtens kein Geld in Homberg zur Verfügung.

  6. Homberger Jeck

    Kaltmiete 1.120 Euro Monatsmiete, Nebenkosten in unbekannter Höhe, Parkplatz / Garage, Strom und andere Nebenkosten die darüberhinaus anfallen.

    Eine Kosten deckende Miete läge dann mit Nebenkosten ungefähr bei 140 qm mal 3.571 € auf 20 Jahre + etwa 5 % an Rücklagen. Etwa 26.560 € Kaltmiete je Jahr. Monatsmiete 2.213 €.

    Als Mieter kämen da durchaus Magistratsmitglieder und Stadtverordnete in Frage. Das rechnet sich doch! Oder sollten die plötzlich im privaten Leben rechnen können?

    🤡

  7. Heinrich Nistler

    Auf das Thema Wirtschaftlichkeit des Wohnungsbaus habe ich bereits in der Stadtverordnetenversammlung vom 03.März 2017 hingewiesen, bei dem über die zusätzlichen Mittel für den Weiterbau entschieden wurde, nachdem man ja von dem katastrophalen Zustand des Gebäudes und den plötzlich auftretenden Mehrkosten im Dezember komplett überrascht worden ist. Die Rede, mit meinen damaligen Berechnungen, die die Wirtschaftlichkeit widerlegt und die wirklich jeder auf einem Bierdeckel nachvollziehen kann, wurde hier im Hingucker auch im März veröffentlicht:

    https://www.homberger-hingucker.de/?p=25397

    Im Gegensatz zu dem Artikel oben ging ich damals von Mehrkosten für die Wohnungen von 1,4 Millionen Euro aus. 600.000 Euro Mehrkosten sind alleine dem Erdgeschoss und dem ersten Stock zuzuordnen (auf Grund des vorgefundenen Bauzustands). Mein angenommener Quadratmeterpreis lag aber nicht bei 8,00 Euro sondern bei 4,80 Euro. Denn ein angenommener Quadratmeterpreis von 8,00 Euro in der Altstadt für Wohnungen dieser Größe ist unrealistisch. Meine damaligen Recherchen für Wohnungen dieser Größe ließen mich auf einen realistischen Quadratmeterpreis von 4,80 Euro kommen.

    Das Ergebnis ist aber das Selbe. Mit diesen Einnahmen benötigen wir knapp 38 Jahre bis die Kosten über die Miete wieder eingespielt sind. Gerechnet erstmal nach Art der Milchmädchen, denn alle Faktoren, die das Ergebnis noch mehr verschlechtern würden wie Reparaturen, Zinsdienst usw. sind alle außen vorgelassen.

    Mein Kompromissvorschlag und Änderungsanträge, erstmal nur 750.000 Euro für den Ausbau des Erdgeschosses und des ersten Stocks zu genehmigen und der Bauausschuss soll  Nutzungskonzepte  der zweiten und dritten Etage im Zusammenspiel mit der Obertorstraße 1 erarbeiten, wurden natürlich abgelehnt. Damit waren die Wohnungen gesetzt. Auch Alternativvorschläge, wie der von Frau Edelmann-Rauthe waren damit obsolet.

  8. Dr. Klaus Lambrecht

    Ich habe mich immer persönlich gegen einen Wohnungsbau in der Engelapotheke und dem Gebäude Obertor 1 ausgesprochen. Ein sog. technisches Rathaus mit den Ämtern, die bereits jetzt schon dort sind sowie gegebenenfalls Verlagerungen aus dem Rathaus je nach Platzbedarf. Im Rathaus müssen Bürgermeister, Kämmerei und Repräsentations- sowie Sitzungsräume verbleiben. Das Argument der kurzen Wege und Bürgernähe ist absurd. Andere Verwaltungen sind ebenfalls auf mehrere Gebäude verteilt und durch die digitale Vernetzung müssen die Mitarbeiter nicht immer im gleichen Gebäude anwesend sein. Beispiele gibt es genug, man denke nur an den Globalplayer B. Braun AG oder auch an die Kreisverwaltung. Allein aus Kostengründen müssen Alternativplanungen zum geplanten Rathausumbau erfolgen.

    Das Gebäude Obertor 1 hätte ich abgerissen, nur ein Giebel ist noch original. Das Argument Denkmalschutz wird genannt, gleichzeitig werden mit Zustimmung denkmalgeschützte Ensembles verunstaltet bzw. zerstört.

    Selbst der Architekt Gerlach kommt in der Variantenprüfung zum Neubau des Rathauses zu dem Schluss, dass ein Neubau des Gebäudes Obertor 1 billiger käme als ein Umbau. An sich müssten aufgrund dieser Feststellung alle Alarmglocken bei den Stadtverordneten läuten und Stop zum Wohnungs- und Museumsbau sagen. Auch das Argument die Fördermittel für die Museen gingen sonst verloren und darum müssten die Museen eingerichtet, kann ich aufgrund der Kosten und der fehlenden Wirtschaftlichkeit der derzeitigen Planungen nicht gelten lassen. Nur eine öffentliche Nutzung durch die Verwaltung rechtfertigt aus meiner Sicht die hohen Kosten und Ausgaben. Sollten in einem solchen Gebäudekomplex wie dem sogenannten technischen Rathaus noch freie Räume vorhanden sein, kann über die Unterbringung von Archiv und oder Museen nachgedacht werden. Alternative Standorte für die Museen gibt es. Überhaupt stellt sich die Frage,  was aus den alten und neu gekauften sanierungsbedürftigen Häusern wird, für die es derzeit keine Fördermittel derzeit gibt. Regelrecht wütend werde ich, wenn ich an die vorgeschobenen Gründe zum Verschenken und Verkauf von Häusern der Stadt denke.

    Eine Mahnung geht auch an die Fördergeldgeber, einmal über die Sinnhaftigkeit sowie Wirtschaftlichkeit der Fördermittelverwendung nachzudenken. So etwas kann auch für künftige Wahlen entscheidend  sein, wir werden in Homberg in ein Desaster gefördert.

  9. Phil Antrop

    Was wurde denn inzwischen aus der bestehenden Einsturzgefahr für das Rathaus ?

    Gibt es da Sicherungsmassnahmen und was ist mit den dort tätigen Mitarbeitern? Mit den Bürgern und Besuchern die das Rathaus betreten ?

    Oder waren das nur vorgeschobenen Argumente, letztlich "Lügen" ?

  10. Opa

    " Das Argument der kurzen Wege und Bürgernähe ist absurd."

    Wie kommt es dazu?

    Die Granden der Homberger Politik, vereint in der unsäglichen ARGE, beschließen im 1. Schritt ein Projekt.

    Im 2. Schritt wird erörtert, mit welchen Argumenten den skeptischen Hombergern der Wind aus den Segeln genommen werden kann, ausgenommen die meist Unbelehrbaren im Homberger Hingucker, die einst als Heinis beschimpft wurden.

    Schade für die Entscheider, dass vorgeschobene Argumente dann doch entlarvt werden. 🙂

    P.S.: Wenn doch die gleichen Maßstäbe bei der Standortwahl des Ärztehauses und der öffentlichen Toilettenanlage mit Behindertentoilette gegolten hätten.

     

  11. Phil Antrop

    5. März 2017

    Er sei nicht glücklich über die permanenten Nachbeschlüsse, sagte Christian Haß(CDU). Die Stadt habe leider „richtig Pech“ gehabt mit dem Haus.

    https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/homberg-efze-ort305309/sanierung-wird-teurer-und-ist-umstritten-7479945.html

    Da hat man den "gesunden Menschenverstand" walten lassen und auf eine Bestandsaufnahme verzichtet.

    4. Januar 2017

    Fachwerk-Schadenskartierung

    Bei der Auftragsvergabe fällt auf, dass keine Schadenskartierung in Auftrag gegeben wurde….Wer hat es unterlassen, eine Schadenskartierung zu beauftragen? Nach dem sichtbaren Zustand des Gebäudes war das notwendig gewesen. Ohne vorherige Schadenskartierung gleicht die Baumaßnahme einem Blindflug mit allen Risiken.

    Ein Statiker wurde auch nicht hinzugezogen.

    https://www.homberger-hingucker.de/?p=24607

    Herr Haß CDU Fraktionsvorsitzender : Nennen sie das immer noch "Pech gehabt" oder war es der "gesunden Menschenverstandes"?

  12. Wähler

    Auch eine Frage an Herrn Haß:

    Sehr geehrter Herr Haß,

    wie hätten Sie sich verhalten, wenn Sie mit Ihrem Privatvermögen in diese Liegenschaft investiert hätten?

    Gibt es für Sie Unterschiede in der Bewertung über den Einsatz von Steuermitteln und Privatvermögen?.

    Worauf begründen sich diese gegebenenfalls?

    Als ehemaliger CDU-Wähler würde ich mich über eine Antwort eines jungen Politikers freuen

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