HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Der zweite Tod …

Der Sohn des 1977 ermordeten Generalbundesstaatsanwaltes Siegfried Buback sprach in Homberg 11.12.2017 in Homberg vor den Schülern der Bundespräsident Theodor-Heuss-Schule über den zweiten Tod seines Vaters.

Als den "zweiten Tod" bezeichnet er die verhinderte juristische Aufarbeitung der Ermordung seines Vaters. Trotz der in seinem Buch vorgelegten erdrückenden Beweislage werden die Täter wegen dieses Verbrechens nicht vor Gericht gestellt. Wer schützt die Täter – und warum?

Bis 2007 glaubte der Sohn den Behörden, doch dann bekam er Informationen, die nicht mehr ins bisherige veröffentlichte Bild passten.

Der Wissenschaftler Michael Buback recherchierte seit 10 Jahren den Fall. Akribisch untersuchte er alle Details und stellte fest, dass Beweise nicht beachtet wurden, Akten verschwunden waren, Zeugen nicht gehört wurden. Sein Vertrauen in den Rechtsstaat wurde erschüttert.

Einen Mord am höchsten Vertreter der Strafverfolgungsbehörde bei einer erdrückenden Beweislage nicht vor Gericht zu bringen, traut man Diktatoren zu. Im eigenen Land scheint es aber auch in staatlichen Stellen Menschen zu geben, die sich über Recht und Gesetzt folgenlos hinwegsetzen können, wie es auch aktuell der NSU-Fall zeigt.
Selbst auf kommunler Ebene ist zu beobachten, dass sich Behörden und Amtsträger vor gerichtlicher Verfolgung schützen können

Staatsanwälte sind an Weisungen aus der Regierung gebunden, sie können nicht frei ermitteln, klärte Buback die Schüler auf. Den fragenden Schülern empfahl er, sich nicht mit Antworten zufrieden zu geben, sondern selbst zu prüfen, selbst zu denken – wie er es ta t- und vor allem immer wieder zu fragen.

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