HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Verkauf des Schwesternwohnhauses ohne negative Auswirkung ?

Foto: Ehemaliges Schwesternwohnheim des Homberger Krankenhauses an der Mörshausener Straße

Appartementhaus 1

In diesem Gebäude gibt es rund 30 Appartements. Sie stehen leer. Im vorderen Teil des Gebäude war lange Zeit die Arbeitsagentur untergebracht, bis diese zum Busbahnhof umzog.
Diese Vorhaben wurde von Bürgermeister Dr. Nico Ritz eingefädelt. Der jetzige Verkauf trägt wieder dieselbe Handschrift. Innerhalb von zwei Monaten soll der Magistrat "einen konkreten Vorschlag" machen.  Was da verschleiernd formuliert wurde, heißt nichts anderes, als dass der Magistrat in zwei Monaten einen konkreten Käufer benennen soll. Dieser Käufer steht wohl schon heute fest, sonst wäre diese Fristsetzung unrealistisch. Die Bürger:innen sollen wieder einmal getäuscht werden, wie schon in den vergangenen Amtsjahren immer wieder.

 

Foto: Appartmenthaus 1 Ansicht von der Nordseite mit dem Eingang, hinter dem mehrere Jahre die Arbeitsagentur zu erreichen war. 2017 wurde auf dem Gelände abgeholzt.

 


Foto: Eingang zur Agentur für Arbeit, die später in das Gebäude in der Freiheiter Straße am Busbahnhof umzog.

 

 

Keine negativen Auswirkungen auf die spätere Nutzung?

Der Verkauf eines Gebäude in der zentralen Lage des Geländes soll keine Einschränkung für die weitere Nutzung des Geländes haben? Das ist eine Zweckbehauptung, um den Verkauf nicht zu gefährden.

Wie beim Kauf des Kasernengeländes muss auch bei dem Krankenhausgelände der Verkaufspreis anhand der Kosten für das Gesamtgelände ermittelt werden. Mit dem Verkauf müssen die Abrisskosten gedeckt werden. Wenn die Gebäude zu den üblichen Niedrigpreisen verschleudert werden soll, haben alle Bürger die Abrisskosten zu tragen. Mit anderen Worten: Einige machen sich die Taschen voll, die Kosten werden den Bürger:innen aufgebürdet.

 

 

Zeichnung: Krankenhausgelände mit dem zentral gelegenen Appartmenthaus, das nach einem Verkauf "keine negativen Auswirkungen" für das (bisher unbekannte) Gesamtkonzept hätte.

 

 

 

Appartementhaus 2

Warum wird das zweite Appartmenthaus nicht auch privat verkauft? Es dürfte in einem ähnlichen Zustand sein, wie das Haus an der Mörshäuser Straße.

 

Foto: Appartementhaus 2 weiter oben am Hang, neben der Zufahrt zum Krankenhaus.

 

Wie soll es finanziert werden?

Der Magistrat ließ sich von den Stadtverordneten beauftragen, Pläne für den Abriss von Gebäuden auf dem Krankenhausgelände zu erarbeiten. Wie das finanziert werden soll, dazu wird der Magistrat nicht beauftragt. Auch die Stadtverordneten stellen keine Frage: Wer soll das bezahlen?

   
Welcher Plan steckt hinter dem dubiosen Vorgehen?

Es ist keine Vergesslichkeit, es scheint System zu haben. Wenn man die Berichte der vergangenen Jahre zu dem Thema liest, fällt auf, dass dort schon von einer Modell-Siedlung gesprochen wurde. Die Stadt kann das aus Haushaltsmitteln nicht finanzieren. Wer steht also im Hintergrund und inszeniert das Geschäft mit.  Als erstes wäre an die Hessische Landgesellschaft (HLG) zu denken, die Treuhandstelle des Landes. In Insiderkreisen wird HLG auch als "Hessens liebe Gauner" übersetzt. Die Erfahrungen von der Vermarktung des Kasernengeländes bestätigen diese Einschätzung. Die HLG verkaufte dort Grundstücke weit unter Wert an einen Stadtverordneten für ein Phantasieprojekt. Die HLG berechnete den Verkaufspreis entgegen den Regelungen der Bodenbevorratungsrichtlinie, die für die HLG binded sind, sie rechnete die Preis niedrig. Was am Ende fehlt, müssen die Steuerzahler:innen der Stadt aufbringen. Hauptsache die "Investoren" werden gut bedient. Die HLG legte in der Vergangenheit Grundstücksberechnungen vor, die nicht stimmten. So sollte die ehemalige Standort-Schießanlage zum Zwecke der Algenzucht billig verkauft werden. Als Käufer war aber die Panzerverschrottungsfirma Battle Tank Dismandling genannt, die war es aber auch nicht, sondern eine kurz vorher gegründete Kleingesellschaft mit 1.000 Euro Haftungskapital.  Die Geschichte ging immer abstruser weiter. Nachzulesen in dem Beitrag "Geheimes Geschäft geplatzt ". Eine solche staatliche Treuhandgesellschaft wäre wohl am ehesten Strippenzieher oder Strippenpartner im Hintergrund.

Denkbar ist auch, dass es wieder private Geschäftemacher aus Homberg sind, die daran verdienen wollen. Bald werden wir es erfahren, dann können die Leser feststellen, wie weit die Vermutungen richtig lagen.

 


Brücken Unterhaltung: Homberg schlampt

Von einer Pumpstation des Klärwerkes kann kein Schlamm mehr abgefahren werden. Ein Landwirt kann nicht mehr die Ernte von seinem Feld holen. Der Grund liegt in einer maroden Brücke, die so geschädigt ist, dass die Belastung auf 6 Tonnen und die Fahrbreite eingeschränkt werden muss. Ganz schnell muss gehandelt werden.

weiterlesen »


Pflegeheime, ein gutes Geschäft – Homberg unterstützt

Homberg verkauft freihändig -ohne Ausschreibung- Grundstück an Europas größte Pflegeheim-Aktiengesellschaft Kovian. Die Stadt fördert Unternehmen, das bereits Milliarden-Umsatz und Renditen von über 14 Prozent erzielt, mehr als viele Indurstriebetriebe. Mittelständische Plegeheime und die der freien Träger werden durch Monopolbetriebe bedrängt.

weiterlesen »


Wirtschaftsregion – HOMBERGHOCH3 – Ihr zentraler Gewerbestandort …

Gewerbefläche mit 16 Meter Höhenunterschied ist nicht TOP.

weiterlesen »


Entscheidung zum Kastenkanal

Eine Planzeichung, mit krageligem Strich in eine Google-map Karte eingetragen, war alles an Plänen, was die Stadtverordneten erhielten, um über ein „ungefähre“ Investition von 130.000 Euro zu entscheiden. Sie akzeptierten, schwiegen und stimmten zu.

weiterlesen »


Die massive Klimaveränderung ist sichtbar angekommen

Die verheerenden Folgen der Klimakrise sind in NRW und Rheinland-Pfalz nicht zu übersehen. Gegen diese Krise schützen keine Impfaktionen und auch keine Panzer und Raketen. Schutz bietet nur eine einschneidende Änderung in Politik und Wirtschaft, in der die Kosten und Folgen nicht der Allgemeinheit angelastet werden, damit die Unternehmen höhere Gewinne ausweisen können.

weiterlesen »


Der Bürgermeister informiert

Die Architektin des Multifunktionshauses und (Mit)-Erfinderung der Schadstoffbelastung möchte von der Stadt die ehemalige Löwenapotheke kaufen.

weiterlesen »


Multifunktionshaus wird noch einmal teurer

Foto: Auf dem Grundstück des denkmalgeschützten Hauses Holzhäuser Straße ist an Stelle des Abbruchs bereits das Untergeschoss aus Betonfertigteilen aufgestellt worden. In der Stadtverordnetenversammlung erläuterte der Bürgermeister, dass für die Ausschreibungen für den Rohbau, der über dem Beton-Untergeschoss errichtet werden soll, keine zufriedenstellenden Angebote eingegangen sind. Es zeige sich, dass die Baukosten sich noch einmal […]

weiterlesen »


Halle-Hostel-Hess-HLG

DOKUMENTATION

In der letzten Stadtverordnetenversammlung vor der Kommunalwahl ließ ein Redebeitrag des Stadtverordneten Christian Utpatel (FWG) aufhorchen.

Er war erbost, was als Begründung für einen Grundstücksverkauf vorgelegt wurde.

weiterlesen »


Gibt es unterschiedliche Positionen der Parteien?

Reden der Parteien zum Haushalt 2021. Wo ist die Debatte? Wo sind die Unterschiede?

weiterlesen »


Chancen für Reaktivierung der Kanonenbahn verbessert

Gleisanschluss an Unternehmen sollen gefördert werden.

weiterlesen »


Leerstände im Millionenprojekt Ärztehaus

  Im Ärztehaus der Stadt überwiegt der Leerstand. Die Millionenkosten sind bis heute nicht aufgeklärt. Magistrat, Parteien und HNA schweigen darüber.   Der Belegungsplan auf dem Schild vor dem Eingang zu Ärztehaus.   DaVita Zur Praxis Innere Medizin und Dialyse geht es im Erdgeschoss, die Dialyse ist im 1. Obergeschoss.  An der Praxistür ein handschriftliches […]

weiterlesen »


Augen zu und Optimismus verbreiten

Stadtverordneten-Versammlung 20. November 2020     2021: Sechs Wochen Hessentagniveau Nächsten Sommer soll es Konzerte mit Topstars in Homberg geben. Sechs Wochen soll auf Hessentagniveau gearbeitet werden, verspricht der Unternehmer Walther aus Fritzlar. Das Staraufgebot von diesem Jahr soll getoppt werden. Er habe sich schon den Namen "Open-Air-Arena Homberg" sichern lassen – bereits im Juli 2020. […]

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum