HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Der Bürgermeister über die Feuerwehr

 

Die Feuerwehr darf fahren –  aber kann sie fahren? 

 

Bürgermeister Dr. Ritz erklärte am 26.3. 2018 in der HNA:

Für  die  Feuerwehr  besteht während der Bauzeit eine Sonderregelung, sagt Bürgermeister  Dr.  Nico  Ritz.  Im  Einsatzfall könne die nämlich weiter über  die  Kreuzung  fahren.
„Der Bauleiter vor Ort erhalte einen  Melder  und  bekomme Bescheid,  falls  es  einen  Einsatz  geben  sollte,  sagt  Ritz.
Dann  werde  die  Durchfahrt für  die  Einsatzfahrzeuge  freigemacht.  „Es  muss  also  niemand  Sorge  haben,  wenn  es brennen sollte.“

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16 Kommentare zu “Der Bürgermeister über die Feuerwehr”

  1. Radio Eriwan

    Was ist der Unterschied zwischen DÜRFEN und KÖNNEN?

    Siehe Foto – keine Fotomontage!

  2. Bürger für Homberg

    …..über die Drehscheibe fliegen…….meinte er wohl 

  3. Homberger Jeck

    Mir scheint, da ist ein Dampfplauderer am Werk !

    🤡

  4. Phil Antrop

    Toll der "breite" Bürgersteig an dieser vielbefahrenen Straße. Geignete für Begegnungsverkehr mit Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl auch Fussgänger.

    Gehweg gepflastert – ideal zum Thema "Barrierefrei" und bestimmt abgesegnet von der Behindertenbeauftragten der Stadt  Christina Nickel, Diplom-Sozialpädagogin aus Allmuthshausen, ist für unsere Mitbürger mit Behinderungen da.

    http://homberg-efze.eu/leben/lebenslagen/behindertenbeauftragte/

    sowie des Landkreises, Frau Marga Fischer Homberg Holzhausen. Sie genießt Anerkennung für ihre Arbeit. Sehr erfahren und wenn ich mich nicht täusche seit Jahrzehnten in der SPD verankert.

    Frau Fischer wird bestimmt von der Bauaufsicht des Kreises im Verteiler berücksichtigt und informiert bzw. automatisch hinzugezogen wenn es um Straßenbaumassnahmen geht ! Mit der Stadt hat sie meiner Kenntnis nach nicht so gute Erfahrungen gemcht.

    Auszüge zum Thema Breite:

    Das Grundmaß für den „Verkehrsraum“ des Fußverkehrs ist auf den Begegnungsfall bzw. das Nebeneinandergehen von zwei Personen ausgerichtet und beträgt daher 1,80 Meter. Es ist um je einen seitlichen Sicherheitsraum von 0,50 Metern Abstand zu einer Fahrbahn oder einem Längs-Parkstreifen und 0,20 Meter Abstand zu einer Einfriedung oder einem Gebäude zu ergänzen. Dadurch ergibt sich ein „lichter Raum“ bzw. als „Regelbreite“ das absolute Mindestbreite für Seitenraum-Gehwege von 2,50 Metern (RASt, 6.1.6.1, vgl. 4.7),

    „Der Breiten- und Längenbedarf von Personen mit Stock oder Armstützen, blinden Personen mit Langstock, Blindenführhunden oder Begleitpersonen bzw. aus den Abmessungen von Rollstühlen ist größer, als diese für den allgemeinen Fußgängerverkehr in Ansatz gebracht werden […].“ (H BVA, 3.1.1) Allgemein sollte der Seitenraum für die Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen 2,70 m breit sein, zusammengesetzt aus 2 m Begegnungsraum (2 x 90 cm für Verkehrsteilnehmer und 20 cm Sicherheitsabstand), 50 cm Abstand zur Fahrbahn und 20 cm Abstand zu Haus oder Grundstück. (H BVA, 3.3.1) Weitere Informationen finden Sie unter Barrierefreiheit.

    Je nach örtlicher Situation sind erhebliche Mehrbreiten einzuplanen, z.B. für Kinderspiel, Schaufenstervorzonen, Haltestellen-Warteflächen, Aufstellflächen für Auslagen, angrenzende Schräg-/Senkrecht-Pkw-Parkstände, aber auch für viele im Umkreis von ca. 200 bis 500 m gelegene Infrastruktureinrichtungen wie Schulen, Bahnhöfe und Einkaufszentren (EFA, 3.2.2). An Straßen mit gemischter Wohn- und Geschäftsnutzung gelten Gehwegbreiten von mindestens 3,30 Meter als Grundanforderung (EFA, 3.2). Bei hohem Fußverkehrsaufkommen müssen die notwendigen Flächen gegebenenfalls rechnerisch ermittelt werden, z.B. bei Fußgängerzonen und „Massenzielen“ wie Großsportstätten (EFA, 2.4 u. 3.2.3; HBS, 11.).

    http://www.geh-recht.info/42-fussverkehrsanlagen/fussverkehrsanlagen/139-fa-gehwege-gehwegbreiten-grundstueckszufahrten-mischungsprinzip.html

  5. Phil Antrop

    Man baut den Kreisverkehr um dem erhöhten Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen. Hat aber offensichtlich nur die Fahrzeuge im Blick. Mit erhöhtem Personenaufkommen rechnet man wohl nicht.

  6. Frustrierter

    Ein Glück, bei der Feuerwehr sind flexible Burschen.

    Die können bestimmt einschätzen auf welchem Wege die Brandstelle in kürzester Zeit erreicht werden kann.

    Verkehrsschilder/Sperrzäune wegräumen, Bagger wegfahren, Splitthügel glätten – das könnte zu lange dauern. Nach 17.00 Uhr kann auch kein Bauarbeiter mehr behilflich sein.

    Homberger Jeck

    Wer glaubt schon jeder Aussage eines Politikers?

    Viele meinen kompetent in allen Sachfragen zu sein.

  7. Phil Antrop

    Frustrierter

    Wer sehen will wie toll ein SPD Politiker ist und welche harten Fakten zu künftigen Vorgehensweisen er so unterbreitet:
    Hauptsache irgendwas gesagt und wenn es immer mit " Wir müssen…. anfängt. Konkretes steht nicht dahinter.

    siehe
    Hessenschau vom 12.4.2018 – Opferbeauftragter

    HNA 14.4.

    "Franke: Hartz IV an Menschen anpassen"

    Er hatte doch nach der letzten Bundestagswahl laut verkündet:(nachzulesen in der HNA )

    „Die SPD ist im Landkreis so stark, weil wir die Lebensrealität der Menschen kennen.“

    Jetzt stellt er fest, dass eine Menge nachgebessert werden muss? Das passt doch nicht zusammen!

    Zur Erinnerung: Der Gesundheitsausschuss des Bundestages stellt die Weichen – wie es um unser Gesundheitswesen Dank dieser mitgetragenen Politik aussieht, kann ja jeder erkennen.

    Deutlich zu erkennen:Landtagswahlkampf wirft erste Schatten!

  8. Phil Antrop

    Da will ich dann die andere tragende Säule der ARGE nicht zu kurz kommen lassen.

    Herr Otto wird Nachfolger von Herrn Weinmeister ( das ist der Staatssekretär der vor der letzten Wahl verkündete, er wolle MdL werden um mehr bei seiner Familie sein zu können ).

    Auszug aus einem Kommentar in

    http://nh24.de/2018/04/09/otto-uebernimmt-cdu-fraktionsvorsitz-im-kreistag/#comments

    Abteilungsleiter der Abteilung Verkehr, Planung, ländlicher Raum, Verbraucherschutz beim RP,

    langjähriger Kreistagsabgeordneter,

    stellvertretender Fraktionsvorsitzender,

    Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses

    Mitglied des Ältestenrats

    Ortsvorsteher seines Heimatortes Allendorf

    Stadtverordnetenvorsteher in Schwalmstadt

    Für meine Begriffe verhindert eine solche Ämter Häufung Demokratie wie sie gewünscht ist. Wohin man blickt sieht man überall die selben Köpfe in Ausschüssen, Verwaltungsräten, Seniorenbeiräten, Parlamenten, Magistraten, Vorständen, IHK.

    Bezogen auf qualitativ hochwertige Leistung in den jeweiligen Positionen die teilweise politische konträre Ansichten erforderlich machen.

    Sorry, Das ist eine der Krankheiten unserer Demokratie !

  9. Biedermann und die Brandstifter

    zu 6

    Auch am Wochenende sollte die Feuerwehr besser keinen Einsatz in der Altstadt haben und den Weg über die Drehscheibe wählen – oder wird dann der Bauleiter benachrichtigt und fährt selbst die Bagger weg?

  10. ich

    Da das weitere durchfahren der Feuerwehr klar geregelt und erklärt wurde, wird es doch bestimmt kontrolliert wie Falschparken. Oder wir vertrauen lieber auf Gott.

  11. Phil Antrop

    Was sagt denn der Stadtbrandmeister zu dieser Situation? War er in die Bauablaufplanung eingebunden? In die Planung?

    Was sagt er zu den Aussagen des Bürgermeisters – seines Dienstherrn?

    Mit den derzeitigen Informationen, die mir als Bürger zur Verfügung stehen, bleibt derzeit nur der Schluss: 
    Weder in Planung noch in Bauablauf wurde die Feuerwehr ausreichend eingebunden. Seitens den Bürgermeister stellt die Aussage "dürfen durch" eine vollkommen unzureichende Information auch an alle Aktiven der Homberger Feuerwehr dar.

    Auch hier: " Das neue WIR Gefühl" in Vollendung !


    Und zum Verkalten unde Ausagen des Bürgermeisters, seines Dienstherrn.

  12. Delf Schnappauf

    zu 10: Unser vorsorgender Magistrat mit Bürgermeister Dr. Ritz an der Spitze wird sicherlich eine Verordnung herausgegeben haben, dass Brände nur in der Arbeitszeit der Bauarbeiter auftreten dürfen. Nachts und an Feiertagen sind Brände verboten.

  13. Freya

    Also heute Sonntag war eine Spur von Wallstraße zur Kassler Straße frei. Inwiefern alle Feuerautos da durchfahren konnten..also unterhalb um den mittelkreisel kann ich nicht beurteilen. Das während dem Bau der Innenkreisel und auch mal Schachtdeckel höher stehen lässt sich wohl kaum vermeiden..

  14. Wähler

    Apropo Kreisel

    Heute habe ich mir die Baustelle einmal angesehen.

    Nach der Fertigstellung kann der Umbau optisch eine Bereicherung sein.

    Ob die Umbaukosten das wert sind, ist eine andere Frage.

    Dennoch ein paar Anmerkungen eines Laien:

    Warum wurde der Durchmesser des "Innenkreisels" so groß bemessen?

    Für Fahrzeuge, die von der Wallstr. kommend nach links in die Ziegenhainer Str. abbiegen, wird das ganz schön eng. Ggf. bürgert es sich ein, dass die Erhöhung des "Innenkreisels" nicht nur von Bussen und Lkw überfahren wird.  

    In der Wallstr. kommt mir der Fahrstreifen in Höhe Jütte ziemlich eng vor, was auch den Gehweg betrifft. Zwei Kinderwagen im Begegnungsverkehr – das wird nicht klappen.

    Gut, man kann deshalb das Haus nicht abreißen.

    Die Frage ist, hätten die Planer eine bessere Lösung finden können?

    Auch im Hinblick auf die erwarteten Besucherströme des neuen EKZ.

    Und noch eins:

    In Höhe Blumen-Schade in der Westheimer Str. wurde der Gehweg verbreitert, quasi in einem Bogen. Optisch ganz O.K. – für die Lkw-Anlieferer weniger – und die Pkw müssen auch "einen Bogen" fahren.

  15. Frustrierter

    Freya

    Nichts ist verständlicher, als dass eine Baustelle nicht/vorübergehend nicht durchfahren werden kann.

    Die Diskussion kam erst auf, als der Bürgermeister die Sonderrechte der Feuerwehr hervorhob.

    Im Einsatz sind diese auch ohne Zustimmung des Bürgermeisters gegeben.

    Das ist gesetzlich geregelt.

  16. Homberger Jeck

    Wähler

    Für Fahrzeuge, die von der Wallstr. kommend nach links in die Ziegenhainer Str. abbiegen, wird das ganz schön eng."

    "In Höhe Blumen-Schade in der Westheimer Str. wurde der Gehweg verbreitert, quasi in einem Bogen. Optisch ganz O.K. – für die Lkw-Anlieferer weniger – und die Pkw müssen auch "einen Bogen" fahren."

    Was letztlich mehr Energieaufwand erfordert und mehr Lärm bedeutet. Klimaschutzbeauftragten haben aber für alles mögliche einsetzen – nur nicht für Klimaschutz!

    🤡

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