HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Luxusproblem Wohnmobilstellplatz

Foto: Wald und Feld oberhalb des Schwimmbades Erleborn soll zu einem Stellplatz für Wohnmobile werden, beschloss die Stadtverordneten-Mehrheit.

Die Stadtverordneten der hessischen Klimakommune Homberg haben beschlossen, auf diesem Feld und in dem Wald einen Wohnmobilstellplatz zu schaffen.

Nach dem Flächennutzungsplan ist die Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung vorbehalten. Wieder soll Ackerland aufgegeben werden, wie bereits in Mardorf.

Abbildung: Auszug aus dem Flächennutzungsplan  mit dem Sondergebiet Camping, in Kraft seit 2000.

Von diesem Plan soll eine kleine  Minderheit von Bürger profitieren, die ihr Hobby pflegen und mit dem Wohnmobil durch die Lande ziehen. Sie haben dafür ausreichend Zeit und Geld. Häufig sind sie nicht mehr im Berufsleben eingespannt. Sie suchen sich die  schönsten, die stillsten oder bequemsten Plätzen für ihre Nomaden-Wochen im Jahr.  Auch Homberg will für diese Minderheit aktiv werden und ihnen zu einem besonders schönen Platz verhelfen.

Es ist nicht erklärbar, wie diese Entscheidung zusammenpasst mit dem Anspruch Klimakommune zu sein. Was hat das mit Cittaslow zu tun? Homberg wollte doch in dem Städteverband aufgenommen werden.
Andere Planungs- und Bauprojekte bleiben liegen. So hat der verstorbene Stadtverordnete Holger Jütte (FDP) einen sicheren Fußweg ins Gewerbgebiet West beantragt. Seit Jahren müssen dort Beschäftigte zu Fuß auf der unbeleuchteten Straße ohne Fußweg gehen. Auf der Straße verkehren vor allem auch nachts sehr viele Lkws. Das Projekt ist wieder zurück gestellt.

Was interessiert die aufziehende Klimakatastrophe, die Dürre des Sommers, die in den abgestorbenen Bäumen nicht mehr zu übersehen sind. Was interessiert, dass viele Menschen keine bezahlbare Wohnung finden, dass immer mehr im Niedriglohnsektor arbeiten, dass die Infrastruktur immer mehr verfällt? Sehen die Verantwortlichenauf ihren Fahrten an den Autobahnbrücken nicht die Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Bauschäden?

Die Wohnmobilisten sind überwiegend im gesetzten Alter. Wieviele Jahre werden sie noch unterwegs sein? Was wird dann mit den Plätzen? Erinnert sei an die Zeit, als Tennis zu einem Volkssport zu werden schien. In der Zeit von Steffi Graf und Boris Becker wurden überall Tennisplätze gebaut. In Wernswig ist noch so ein Platz zu finden. Junge Bäumchen haben sich mitlerweile auf dem ungenutzten Platz angesiedelt.
 

Folgen für das Klima

Homberg lässt sich eine Klimamanagerin finanzieren, die das dünne Klimaschutzprogramm des Landes umsetzen soll, ein Programm, das nichts vom Schutz des Bodens als Kohlensstoffsenke zu wissen scheint. Eine Steckdose am Marktplatz, schön dekoriert als Zeichen für Klimaschutz reicht, auch wenn man dort den Fahrradakku nur laden kann, wenn man sein eigen Ladegerät mit sich führt.
 

Seit 20 Jahren Baurecht für einen Campingplatz ungenutzt 

Abbildungen:
Links: Bebauungsplan für ein Sondergebiet Camping.
Rechts: Aktueller Bericht über die Aufstellung eines Sondergebietes Camping.

Vor  20 Jahren hat Homberg die Möglichkeit geschaffen, einen Campingplatz am Schwimmbad im Erleborn einzurichten. Bisher hat keiner die Initiative ergriffen, einen solchen Betrieb aufzunehmen. Auf diesem Platz könnten auch Wohnmobile stehen. Wollen die Wohnmobilisten einen eigenen Platz? Bezahlen soll das die Stadt.

Fragen nach der technischen Ausstattung des Platzes, nach dem Betreiber, nach der Wirtschaftlichkeit sind nur lästige Fragen.

"Ich will das haben.", quengeln kleine Kinder vor der Kasse, sie fragen auch nicht nach den Kosten.

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20 Kommentare zu “Luxusproblem Wohnmobilstellplatz”

  1. Homberg

    Danke Herr Schnappauf, ich frage mich auch wer Nutznießer dieses Platzes sein soll? Doch nur die wohnmobilisten selbst die in ihrem bis zu 100000 € oder mehr teuren Wohnmobil ihre mitgebrachten Speisen verzehren…

     

    Was kostet das die Stadt?

     

    Ich vermute nicht für die Homberger, sondern für das anspruchsvolle wohnmobil clientel soll das Schwimmbad saniert werden…..

     

  2. Dr. Klaus Lambrecht

    § 1a Baugesetzbuch
    Ergänzende Vorschriften zum Umweltschutz

    (1) Bei der Aufstellung der Bauleitpläne sind die nachfolgenden Vorschriften zum Umweltschutz anzuwenden.
    (2) 1 Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden; dabei sind zur Verringerung der zusätzlichen Inanspruchnahme von Flächen für bauliche Nutzungen die Möglichkeiten der Entwicklung der Gemeinde insbesondere durch Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nachverdichtung und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung zu nutzen sowie Bodenversiegelungen auf das notwendige Maß zu begrenzen
          2 Landwirtschaftlich, als Wald oder für Wohnzwecke genutzte Flächen sollen nur im notwendigen Umfang umgenutzt werden. 
          3 DieGrundsätze nach den Sätzen 1 und 2 sind in der Abwägung nach § 1 Absatz 7 zu berücksichtigen.
          4 Die Notwendigkeit der Umwandlung landwirtschaftlich oder als Wald genutzter Flächen soll begründet werden; dabei sollen Ermittlungen zu den Möglichkeiten der Innenentwicklung zugrunde gelegt werden, zu denen insbesondere Brachflächen, Gebäudeleerstand, Baulücken und andere Nachverdichtungsmöglichkeiten zählen können.

    Ich glaube damit  ist alles gesagt. Warum nutzt man nicht die unter der Ausgleichsfläche ausgewiesenen Bereiche des Campingplatzes für die Stellplätze der Wohnmobilsten? Nein, man nimmt weitere Flächen in Anspruch, die zudem größer Eingriffe und Kosten verursachen. Es scheint man hat im Ausschuss keine Ahnung vom Baugesetzbuch. Warum man von der alten Planung abgewichen ist , wurde auch nicht erläutert. Der Ausschuss Vorsitzende hätte darauf hinweisen müssen. Wie soll dem RP klar gemacht werden, dass man wieder neue Flächen in Anspruch nimmt, dabei  wird der zugelassen Campingplatz seit Jahrzehnten nicht umgesetzt. Wahrscheinlich sind da wieder Absprachen im Spiel. Du den Kunstoffrasenplatz, wir den Wohnmobilstellplatz und wir haben die Wähler wieder auf unserer Seite.
    Vielleicht ist das die herrschende Maxime der Homberger Politik. Es geht nicht ums Kräftemessen,  es geht um vernünftige Sachpolitik, Herr Homberg. Übrigens, wer soll den Platz betreiben?

  3. Martin

    Da wird es nach all den Jahren endlich bei dem Thema Wohnmobilplatz endlich mal konkret, nun ist es auch wieder nicht richtig. Darf die Stadt jetzt gar nichts mehr machen was nicht absolut klimafreundlich ist? Klimaschutz in allen Ehren (es geht uns alle an und jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten), aber irgendwo kann man auch übertreiben.

    Wo wir schon dabei sind. Herr Schnappauf, ich würde Sie bitten für Ihre Paparazzi-Sessions (z.B. Fotos schießen von der EKZ-Baustelle o.ä.) nicht mehr extra bis nach Homberg zu fahren. Das schadet dem Klima. Ach, und würden Sie bitte auch keine Veranstaltungen mehr in Ihrer Scheune ausrichten. Die Leute kommen in der Regel mit dem Auto. Das ist nicht umweltfreundlich. Herzlichen Dank 🙂

  4. sciencefiction

    Sehr geehrter Herr Schnappauf, 

    Sie haben offensichtlich völlig abstruse Vorstellungen von Wohnmobilisten. Das sind längst nicht nur die von Ihnen beschriebenen oberen 10.000, sondern genug Menschen, die sich keine teure Villa in bevorzugter Lage oder ein Grundstück mit Seeblick leisten können. Stattdessen oft genug einfache Leute wie du und ich, die in einer viel zu teuren Wohnung, oft in trister Lage in Wohnblocks, ihren Alltag verbringen. Auch diesen Menschen sollten sie es gönnen, mal ein paar Tage an Orten zu verbringen, die dem entsprechen, was Sie beschreiben:  "Sie suchen sich die schönsten, die stillsten oder bequemsten Plätzen" Das Trifft nicht nur auf die, Ihrer Meinung nach gut betuchten Wohnmobilisten zu, sondern auch auf die, welche mal dem Alltag entfliehen möchten. Dort finden sie dann im Übrigen auch Anschluss und soziale Kontakte mit den Wohnmobilisten, die sich teurere Mobile leisten können aber sich üblicherweise trotzdem mit den "einfachen Volk" auseinandersetzen.

    Wenn sie das nicht glauben sollten, dass es auch nicht wenige solche, nicht in ihr Weltbild passende Menschen unter den Wohnmobilisten gibt, dann schauen sie doch Mal auf der Plattform Mobile.de einmal nach. Dort gibt es derzeit ca. 500 Wohnmobile für unter 15.000€ zu erwerben. Solche Fahrzeuge werden sicher nicht, von den von Ihnen, populistisch, beschriebenen wohlhabenden und elitären Menschen gefahren.

     

    Zum Thema Umwelt wäre zu sagen, dass für einen solchen Platz weniger Flächen beansprucht würden, als für den vor Jahren einmal geplanten Campingplatz. Dessen Erstellung und Betrieb wesentlich aufwendiger und kostenintensiver sein würde.

    Auch wird die Umwelt geschont, wenn die Menschen Ihre Freizeit statt in Südfrankreich in Deutschland verbringen.

     

    Wähler wird man mit einem solchen Platz sicher vor Ort auch nicht gewinnen, da dieser wohl kaum von Hombergern genutzt werden wird, sondern von Menschen die durch einen solchen Platz nach Homberg "gelockt" würden, um unsere schöne Stadt zu besuchen, um das Schwimmbad, den Einzelhandel und die Gastronomie zu nutzen und die vielen Orte zu besuchen, sowie vom Schwimmbad aus, Wanderungen und Radtouren zu unternehmen.

    Um dann anschließend, die zuvor hier vor Ort gekauften Artikel zu konsumieren.

     

    Statt wie jetzt, hinter einer Schallschutzwand an der Bundesstraße weggespert zu werden.

     

    Kein schönes Aushängeschild für unsere, trotz vieler Unstimmigkeiten doch sehr besuchenswerten attraktiven Kreisstadt.

    Ich habe das Gefühl, dass es Ihnen hier gar nicht um die Sache geht, sondern Sie aus welchen Gründen auch immer, einen Privatkrieg gegen Wohnmobilisten führen wollen.

     

    Es geht den Befürwortern sicher nicht um: " will ich haben" oder um persönliche Vorteile, 

    sondern um unserer Stadt zu einen zu ihr passenden würdigen Platz zu verhelfen.

  5. Phil Antrop

    sciencefiction

    1. Es wird gefragt, warum man den Wohnmobilstellplatz nicht an Stelle der für einen Campingplatz ausgewiesenen Fläche anlegt.

    2. "Auch wird die Umwelt geschont, wenn die Menschen ihre Freizeit statt in Südfrankreich in Deutschland verbringen."

    Da stimme ich ihnen zu – aber: Wohnmobilisten bleiben halt nicht nur in Deutschland.

    3. "Dort gibt es derzeit ca. 500 Wohnmobile für unter 15.000€ zu erwerben. Solche Fahrzeuge werden sicher nicht, von den von Ihnen, populistisch, beschriebenen wohlhabenden und elitären Menschen gefahren."

    Die Zahl der Angebote sagt nichts über die Qualität, die Folgekosten und die Schadstoffbelastung der Fahrzeuge aus. Neben den eigenen PKW auch noch ein Wohnmobil fahren zu können, setzt schon eine gewisse Einkommenshöhe voraus.Es ist ja nicht nur der Kauf. Insofern ist "elitär" bestimmt übertrieben, aber für die breite Einkommensschicht der Bürger ist ein Wohnmobil auch weiterhin ein Traum. Wie bei vielen anderen Aktivitäten der Freizeit- oder Urlaubsgestaltung (Camping, Kleingarten, Radtouren, Wandern, Reisen, Fernreisen samt Bildungsreisen usw.) sind die Gruppen, die man da bilden kann, durchaus unterschiedlich groß. Ich selbst sage: Soll doch jeder nach seinem Willen glücklich werden. Und ich kenen persönlich einige, die mit Wohnmobilen oder Campinganhänger on tour sind.

    4. " um unsere schöne Stadt zu besuchen, um das Schwimmbad, den Einzelhandel und die Gastronomie zu nutzen und die vielen Orte zu besuchen, sowie vom Schwimmbad aus, Wanderungen und Radtouren zu unternehmen." 

    Ein Großteil er Aktivitäten setzt voraus, dass man länger an einem Ort verweilt oder diesen jeweils als Endziel ansieht. Ich kenne jedoch fast nur solche, die Rundreisen mit dem Wohnmobil machen, weil sie da mehr wie mit Wohnanhängern an Möglichkeiten haben.

    Ihr Gefühl täuscht Sie. Das hier eine Bekämpfung stattfindet, kann ich nicht erkennen. Denn der Wohnmobilplatz selbst wird mit keinem Wort abgelehnt. Und im Blog gibt es genug Beiträge die Kritik an bestehenden und fehlenden Flächen üben. 

    5. "Statt wie jetzt, hinter einer Schallschutzwand an der Bundesstraße weggesperrt zu werden. Kein schönes Aushängeschild für unsere, trotz vieler Unstimmigkeiten doch sehr besuchenswerten attraktiven Kreisstadt."

    DAS ist auch im Hingucker klar zum Ausdruck gekommen. z. B. hier: (Suchbegriff "Wohnmobil)

    https://www.homberger-hingucker.de/wohnmobilisten-sollen-warten/

  6. sciencefiction

     

    Phil Antrop

    Reden wir vom selben Beitrag?

    Wenn ich diese Zeilen lese, kann ich keine neutrale geschweige denn positive Haltung zum Thema Wohnmobil bzw. Wohnmobilstellplatz erkennen.

    Wen dem doch so ist, sollte ich mich bald mal zum Arzt begeben um abzuklären ob ich an Wahrnehmungsstörungen leide.

    Zitat:

    Von diesem Plan soll eine kleine  Minderheit von Bürger profitieren, die ihr Hobby pflegen und mit dem Wohnmobil durch die Lande ziehen. Sie haben dafür ausreichend Zeit und Geld. Häufig sind sie nicht mehr im Berufsleben eingespannt. Sie suchen sich die  schönsten, die stillsten oder bequemsten Plätzen für ihre Nomaden-Wochen im Jahr.  Auch Homberg will für diese Minderheit aktiv werden und ihnen zu einem besonders schönen Platz verhelfen.

    Zitat Ende

     

    Den Rest ihres Beitrages lasse ich einfach mal  unkommentiert, hier soll sich jeder der die Beiträge ließt, sein eigenes Urteil bilden. Nur eines noch, ob, wenn man sich ein Wohnmobil für unter 15.000€ leistet, zu den Besserverdienern zählen muss, die Kosten hierfür dürften unter einer Schachtel Zigaretten am Tag liegen, verstehe ich auch nicht. Denn ich will  hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich hier von Menschen rede, die von H4 leben müssen.  

    ….in diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Tag

  7. Dr. Klaus Lambrecht

     Die Unterlagen im rim und die dazugehörenden Protokolle der Sitzungen sind sehr verwirrend. Warum jetzt beschlossen wurde, den Bebauungsplan des Campinplatzes  Flurstücke 157, 161, 162, 164 165 tlw. und 167 in der Flur 2 zusätzlich um die Flurstücke 157, 158, 159, 161, 162, 163, 164 und 165 in der Flur 4 zu erweitern, ist aus den Unterlagen nicht ersichtlich. Es wird wieder Fläche verbraucht. Eine Änderung des FNP und des B-Planes hätte m.E. genügt, wenn man die Ausgleichsfläche beibehalten und Teile des Campingplatzes entsprechend  überplant hätte. Also den Wohnmobilplatz unterhalb der Ausgleichsfläche verlagern. Jetzt bedarf es einer neuen Ausgleichfläche als Ersatz. Was auf den Flächen in der Flur 4 passieren soll, wird nicht ausgesagt. Als Zuhörer in der STAVO kann ich nur sagen, wer nicht über die aktualisierten Unterlagen im rim unterrichtet worden war. Konnte rein akustisch und inhaltlich die kurze Diskussion nicht verstehen. Vielleicht kann ja Herr Martin meine Frage beantworten.

  8. Anneliese

    Da ich selbst seit Jahren mit dem Wohnmobil (zu 85%) in Deutschland unterwegs bin, kann ich den Plan des Stellplatzes am Schwimmbad nur unterstützen. Ich habe vor zig Jahren diesen schon bevorzugt. Das Thema Klimaschutz sollte man weglassen, denn gefahren wird sowieso.

    Die Schwimmbadbesucher kommen ja auch mit dem PKW um etwas für ihre Gesundheit zu tun.

    Der zuwachs in der Wohnmobil Branche ist auch steigend.

    Und wenn die Stadt endlich mal schlau wird, dann holt sie sich von Anfang an den ADAC oder einen der fühenden Wohnmobil Verlage mit ins Boot.

    Wenn es schön wird und davon bin ich überzeugt, profitieren alle davon.

  9. Phil Antrop

    Auch ich finde die Idee nicht schlecht – nur warum muss es unbedingt diese Fläche und nicht die des bereits ausgewiesenen Campingplatzes sein ?

  10. Homberg

    Wer profitiert davon?

    Wer sind alle?

     

    Ich gehöre nicht dazu…

    Ich muss nur zahlen 

     

    Eine Bank auf der ich sitzen kann, wäre sehr schön davon würden zumindest alle profitieren, die sich gerne hinsetzen oder hinsetzen müssen.

     

    Aber warum sich an Kleinigkeiten festhalten 

     

    Im übrigen ist damals der Wohnmobil Stellplatz am Schwimmbad ausschließlich an der Finanzierung gescheitert

     

    Wer finanziert heute?

     

  11. Phil Antrop

    "Fazit
    Wohnmobil-Reisen ist kein billiges Vergnügen – wohl aber ein preiswertes: Es ist seinen Preis wert, denn keine andere Art des Reisens ermöglicht soviel Freiheit. Es liegt nun an dir, jene Fahrzeuge, die zu deinen Anforderungen passen, in Einklang mit deinem Budget zu bringen. Dabei ist es wichtig, alle Teilfaktoren der Wohnmobil-Kosten zu berücksichtigen um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben"

    https://womoguide.de/wohnmobil-ratgeber/wohnmobil-kosten/?utm_campaign=wohnmobil-kosten-was-kostet-ein-wohnmobil&utm_medium=social_link&utm_source=missinglettr-twitter

    Anmerkung:

    Zu den Kosten eine Schachtel Zigartetten am Tag mit 7 € wäre dann etwa 2600 €. Bereits in 2008 lagen die Kosten in einem realen Beispiel darüber: Etwa 3300 € Rechnet man die allgemeine Inflationsrate die ja hier niedriger oder höher sein kann, so wären das ungefähr 13,5 % mehr. In Euro ca. 3750. Pro Tag also ca 10 €. Gegenüber der Ziugarettenpackung ca. 40 % mehr. Rechnet man die Schachtel mit 6 € sieht das Verhältnis noch schlechter aus.

    https://transitfrei.de/ueber-uns/freizeitfahrzeuge_transitfrei_wohnmobile_wohnwagen/unser_wohnmobil_dethleffs_globetrotter_sd/was_kostet_ein_wohnmobil_kostenuebersicht/

    Zu dem von sciencefiction genutzen Textauszug:

    Dieser ist aus dem Zusammenhang entnommen. Es geht, wie ich schon anmerkte, nur um die Ausweisung einer bestimmten Fläche:

    "Die Stadtverordneten der hessischen Klimakommune Homberg haben beschlossen, auf diesem Feld und in dem Wald einen Wohnmobilstellplatz zu schaffen."

    Was spricht dagegen, das Bürger der Meinung sind, das wäre so nicht richtig? Dafür die Fläche des im Bebauungsplan ausgewiesenen Campingplatzes vorschlagen. Was unbestreitbar erhebliche Vorteile hätte. Ein Betreiber ist da ebenso wenig nötig, wie an der beschlossenen Fläche.

    Da sind wir dann bei dem zugrunde liegenden Thema : Landverbrauch.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wohnen-in-deutschland-so-nah-ist-das-naechste-haus-a-1283854.html

    Die von mir erwähnte in der Vergangenheit liegende Kritik, die der Blogbetreiber seit mindestens 2011 hinsichtlich der Ausweisung einer Wohnmobilstellfläche übte, wird von ihnen nicht mit ins Kalkül gezogen.

    Er war von Anfang auch gegen die Fläche, an der sie sich noch heute befindet.

    Es wäre doch mal interessant, wer damals den Beschluss für diese Fläche getragen hat: Partei und Namen von Stadtverordneten. Da spielen bestimmt viele noch heute eine Rolle in der Politik.

    Die Eröffnung muss in oder vor 2007 gewesen sein weil, der Text im Link aus 2007 stammt.

    https://www.wohnmobilforum.de/w-t18136.html

    Es seien hier noch zusätzlich die sinnlosen Kosten für die Flächen in der Hans-Staden-Allee erwähnt.

  12. Homberg

    Aber die Frage die ich gestellt habe war wer profitiert von diesem Stellplatz?

    Zweifelsohne die Wohnmobilisten die dort stehen! Somit wohl sehr wenige Homberger….. 

    Und wer profitiert noch? Homberger? Und was soll der Profit sein?

    Wer trägt die Investitionskosten? Homberger?

     

  13. Ichweißnichts

    Homberg

    Um es mit den Worten eines ehemaligen Stadtverordneten zu sagen:

    Fragen sie den Bürgermeister.

    sciencefiction gibt die Antwort: Auszug

    "… sondern von Menschen die nach Homberg "gelockt" würden, um unsere schöne Stadt zu besuchen, das Schwimmbad, den Einzelhandel, die Gastronomie zu nutzen, die vielen Orte zu besuchen, vom dort  Wanderungen und Radtouren unternehmen, die zuvor gekauften Artikel zu konsumieren.

    Maximal, so glaube ich gelesen zu haben, pro Tag und Wohnmobilist 50 € Einnahme.

    Was wohl davon der Stadt netto bleibt ?

    Warum hat trotz bestehenden Baurechts keiner einen Campingplatz eingerichet ?

    Die Antwort könnte man im Vergleich zum Silbersee finden.

  14. Martin

    zu 7: "Vielleicht kann ja Herr Martin meine Frage beantworten."

    Ich gehe davon aus, dass Sie mich meinen. Wie kommen Sie darauf, dass ich Ihre Frage beantworten kann? Tut mir Leid. Ich war nicht bei der Versammlung und kenne auch nur die Unterlagen von der Homepage der Stadt.

    Unabhänhig davon wird hier (glaube ich) teilwiese über zwei verschiedene Dinge gesprochen. Ein Wohnmobilplatz ist kein Campingplatz, der einen Platzwart braucht. Die Stadt legt den Platz "nur" an und hält ihn instand (Heckenschnitt, Mülleimer leeren usw.). Dafür kassiert sie (je nachdem wie es beschlossen wird/wurde) ggf. Parkgebühren, sowie Gebühren für Wasser und Strom.

  15. Ferienwohnungsurlauber

    Weder in einem Wohnmobil noch in einem Wohnwagen verbrachte ich bisher einen Urlaub.

    Ich fürchte, dass dies auch nicht mehr klappt.  🙂

    Dennoch zwei Fragen:

    Ist der Platz am Schwimmbad nicht zu weit weg vom Marktplatz und Umgebung? Dort wo das "Leben" in Homberg spielt? Shoppen, speisen, ein paar Bierchen etc. – und dann zu Fuß zurück?

    Wenn ich richtig informiert bin, ist z. B. in Neukirchen der Campingplatz in privater Hand.

    Wäre das auch in Homberg denkbar? 

     

     

  16. Anneliese

    @12

    Wer profitiert von was!

    Ist doch egal, es geht um die Vermarktung von Homberg.

  17. Nordhesse

    Zu 15.

    wie der Name schon sagt, die Wohnmobilisten haben meistens Fahrräder, Roller oder E-Fahrräder dabei und somit auch schnell in der Innenstadt oder in den Supermärkten.

  18. Ferienwohnungsurlauber

    O.K., Nordhesse.

    Das ist einleuchtend.

  19. Andy

    Ich bin Besitzer eines Wohnmobils (ca 72,00 €). Die Anschaffung eines Luxuxmobils ist im Herbst ins Auge gefasst. Da ich etwas außerhalb wohne, ist der Standort Homberg ideal für uns. Wir verzichten auf einen Liegeplatz, da uns die Zahl der Neider zu groß ist. Das Urlaubsgefährt ist nicht gestohlen oder ein Geschenk, sondern wir haben es ehrlich mit unserer Hände Arbeit verdient.

  20. Homberg

    An Andy 

    Und jetzt ehrliche Antwort warum soll ich mit meinem hart er arbeitenden Geld als homberger über meine Steuern ihnen diesen Platz finanzieren?

    WWo ist mein Profit?

     

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