HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Preisvergleich Wohnungsbau


Während in Südhessen die Immobilienpreise stark anziehen, ist der Preisanstieg in Nordhessen viel geringer.
Nach Angabe der "Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen – ZGGH" liegt der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus bei 190.000 Euro.

Bei neugebauten Eigentumswohnungen ist mit einem Quadratmeterpreis von 2.950 Euro zu rechnen, wie die HNA publizierte.

 

 


Die Stadt baut in der Engelapotheke zwei Mietwohnungen.

Jede Wohnung hat eine Größe von rund 170 Quadratmeter. Bei Baukosten von 2.950 Euro je Quadratmeterpreis ergäbe das einen Baupreis von rund 500.000 Euro je Wohnung.

Nach den bisher bekanntgemachten Zahlen kostet jede Wohnung aber doppelt so viel, je 1 Mio. Euro. Für diesen Preis würde man auch fünf Einfamilienhäuser bekommen.

Weder vom Bürgermeister noch von den Parteien, die dieses Bauvorhaben mit diesen Kosten befürworten, ist bisher eine Stellungnahme zu hören.

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12 Kommentare zu “Preisvergleich Wohnungsbau”

  1. Phil Antrop

    Aus welchem Grund sollten sie eine Stellungnahme abgeben? Es ändert sich doch auch ohne Stellungnahme nichts. Weder an den Kosten noch an den Folgen. Oder an Ämtern. Ob ARGE oder irgendein Provinzfürst in Homberg.

  2. WerWennNicht

    …..der Bürgermeister oder das Liegenschaftsamt erklärt uns endlich, welcher Mietzins je Wohnung gefordert wird, damit die Interessenten ihre Kalkulationen beginnen können?

    Derjenige, der den Zuschlag erhält, muss in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist einhalten. 

    Als Zweitwohnung dürften die Objekte nicht geeignet sein.

  3. Scherzbold

    Na, dann rechne ich mal vor:

    In Gensungen werden Wohnungen ( Erstbezug ) für 8.00 € Kaltmiete angeboten.

    Den Kreisstadtmalus lasse ich jetzt mal weg.

    170 qm x 8,00 €   =  1360,00 €

    Durchschnittliche Nebenkosten laut Mieterbund:  2,19 € pro qm

    170 qm X 2,19 €  =     372,30 €

    Dann sind wir bei einer Warmmiete von 1732,30 €

    So, jetzt werden Verdienst- und Rentenbescheinigungen aus den Schränken geholt. Und nicht vergessen, die Kbg will auch noch bedient werden.   🙂

    Ich bin schon mal raus aus der Lostrommel…..

  4. Delf Schnappauf

    Extra Tip berichtet heute von dem Verkaufsangebot der Hohlebach-Mühle für 940.000 Euro. Dafür gibt es ein Anwesen in der Größe von 12.000 qm inklusive Restaurant, Gästehaus mit 8 Zimmern, Pächterwohnung, Backhaus und Biergarten. Ein Foto zeigt ein voll ausgestattetes Gästezimmer. Eventuell gehört auch die Ausstattung noch dazu.

    Bei einem Verkaufspreis von 940.000 Euro ergibt das einen Grundstückspreis von knapp 80 Euro/qm.

    Gemessen an den Grundstücksverkaufspreis im Mühlhauser Feld, wo 70 Euro/qm Bauland zu zahlen waren, ist das ein günstiges Angebot. Gemessen an den Grundstücksverkauf in der ehemaligen Dörnbergkaserne ist das ein sehr hoher Preis, dort erwarb der damalige Stadtverordnete Althaus Grundstücke inklusiv Mannschafts-Kasino, Sporthalle und Heizwerk für 3,63 Euro/qm. Den Kauf zu diesem Preis ermöglichte der damalige Bürgermeister Martin Wagner und die Hessische Landgesellschaft (HLG).

  5. Scherzbold

    Wunder gibt es immer wieder    (Katja Epstein)   –   auch in Homberg!

    Ich befürchte, dass bei 940.000 € der chinesische Investor Gefallen an der Hohlebachmühle finden müsste, so schön sie auch ist. Sonst wird das m. E. nichts.

    Das junge Gastronomenehepaar wird sich zweimal überlegen, über sie diese Summe stemmen kann, trotz Niedrigzins.

    Wie viele Pächter gab es in den zurückliegenden Jahren in der Hohlebachmühle?

    Die letzten Pächter wollten sich als Branchenfremde selbst verwirklichen….

    Schwups waren sie wieder weg.

    Für Homberg wünsche ich mir natürlich, dass der Verkauf klappt.

  6. Zugezogener

    Die Goldgräberstimmung beim Verkauf von Bestandsimmobilien neigt sich in unserem landschaftlich schönen Landstrich so langsam dem Ende entgegen.

    Sogar die Makler bemerken dies langsam.

    Das wird deutlich, wenn die schon länger inserierte Immobilie plötzlich mit dem Zusatz "Neu" und neuem Verkaufspreis in den Portalen steht…. 

    Nach jedem Hoch folgt ein Tief, weiß der Wettermann (…)

  7. Wähler

    3,63 € qm 

    Anfangs war die Empörung spürbar, hier im Blog und auf "der Straße".

    Dann wurde es ruhig und ruhiger.

    Das unterscheidet einen Kleinstadt-Politiker von einem Vertreter des Mittelstandes.

    Der Eine sitzt es aus, der Andere streicht die Segel.

    Herrliche Possen unterhalb der Hohenburg.

  8. Scherzbold

    Jetzt mal ganz unter uns, so am Freitagabend:

    Ich vermisse den "Distanzbetrachter",

    ich vermisse ganz besonders "Frau Schild",

    ich vermisse "Robin Hood",

    ich vermisse "Linda H", die auch schon mal stichelt   🙂

    ich vermisse "Teufelchen" – nee, das/der/die ist ja noch da.   🙂 

    "Le Penseur"  war auch schon eifriger….

    Naja, das Jahr hat erst angefangen.

  9. Le Penseur

    Zu 3.:

    Zu Beginn der Bauarbeiten ging man von Gesamtkosten für die Engel-Apotheke in einer Höhe von 900.000 Euro aus. Seinerzeit habe ich schon darauf hingewiesen, dass es aus meiner Sicht zu mehr als einer Verdoppelung komen wird. Das Ärztehaus diente mir als unrühmliches Beispiel dafür. Nun weist der Blogbetreiber aus, dass jede einzelne dieser Wohnungen ca. 1 Mill. Euro verursachen werden.

    Der "Scherzbold" hat in einer Berechnung aufgezeigt, wie hoch die Mietkosten "warm" sein müssen. Dieser Preis von 1.700 Euro wird in Homberg in dieser Lage in keinster Form zu erzielen sein. Die Höhe des Mietpreises bringt noch nicht einmal zum Ausdruck, dass diese Wohnungen rentierlich vermietet werden können. Die Folgekosten als auch eventuelle Zinserhöhungen, die mit absoluter Sicherheit in den nächsten Jahren kommen werden, führen dazu, dass das Ganze ein langjähriges Zuschussmodell sein wird.

    Ich halte den Weg für absolut verkehrt, an diesem herausragenden Platz in der Innenstadt praktisch nur noch auf Kultur zu setzen. Die Herren Götte als auch Dr. Grebe bestätigten mir auf meine Anfrage, dass sie auch aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen werden, um bei irgendwelchen Öffnungsterminen Gruppen zu führen. So werden wohl auch die Kosten für die beiden Museen auf die Stadt zurückfallen. Das Personal für die Führungen wird wohl die Stadt Homberg zur Verfügung stellen müssen.

    Ich halte es für absolut unsozial, wie hier seitens der Politik Gelder verschwendet werden, für die der Steuerzahler aufkommen muss. Andere Gemeinden, die versuchen, Geschäfte bzw. größere Betiebe in ihren Gemeinden neu anzusiedeln, werden über Homberg und diese Förderpolitik mit Sicherheit mehr als nachdenklich gestimmt.

    Wir haben vor Herrn Dr. Richardt einen jungen Mann für die Stadtentwicklung gehabt und haben jetzt diesen Posten mit einer neuen Person besetzt. Nicht einem dieser 3 Personen ist es auch im entferntesten gelungen, Menschen dafür zu gewinnen, sich in Homberg anzusiedeln. Jetzt hat auch noch die Bäckerei Stübing ihr Geschäft am Marktplatz endgültig geschlossen. Dazu kommt der Besitzer des Fischladens, der auch schon angekündigt hat, dass er in absehbarer Zeit mit seinem Laden aufhören wird.

    Wer wird also Museen aufsuchen, die mit Buchdruckerpressen werben? In einem hoch digitalisierten Zeitalter haben die Jugendlichen ganz andere Interessen als sich noch mit der Historie aus dem 15. Jahrhundert zu befassen. Herr Dr. Lambrecht hat mehrfach versucht, auf die Problematik der Nutzung dieser Engel-Apotheke hinzuweisen. Die bestgemeinten Vorschläge werden in Homberg von den verantwortlichen Politikern absolut ignoriert.

    Es ist eine absolute Machtdemonstration, wie selbst wohlüberlegte Gedankengänge in Homberg ignoriert werden. Wie bereits zum Abschluss der Veranstaltung zu unserer Bürgermeisterwahl die ARGE demonstriert hat, ist man an Vorschlägen aus den Reihen der Bürgerliste bzw. der FWG nicht interessiert. Bei den nächsten anstehenden Wahlen haben diese beiden Gruppierungen in der Wahrnehmng der Bürger nichts Großartiges vorzuweisen, und dies war von Anfang an beabsichtigt. Diese Verhaltensweisen der ARGE sind für mich ein Hauptgrund, dass es in Homberg nicht entscheidend vorangeht.

  10. Opa

    Wenn es nicht schwarz auf weiß nachzulesen wäre, kein Mensch würde es glauben.

    In der Untergasse sind zwei größere Gewerbeflächen zu vermieten zu einem Quadratmeterpreis von 2,23 € bzw. 2,04 €.

    Es wird höchste Zeit, dass neben Kulturzentren und Museen auch andere Stadtentwicklungen wieder mehr Beachtung finden.

    Bei diesen Mietpreisen muss man schon froh sein, keine vermietbaren Ladenflächen im Besitz zu haben.

     

  11. Opa

    Und Volker Braune vom Lottoladen schließt spätestens 2020, wie er seinen noch verbliebenen treuen Stammkunden schon ankündigte.

     

  12. WerWennNicht

    ….die Mitglieder der ARGE können von sich behaupten:

    MIA SAN MIA

    Nun ja, was macht eigentlich die Entwicklung zur Gastroszene in der Westheimer Str. und dem Marktplatz? Ein Homberger Politiker sah doch kürzlich gute Tendenzen in diese Richtung.

    Bisher habe ich nur die Schließung vom Gasthaus Jütte und dem Mini-Cafe Stübing mitbekommen.

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