HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Dr. Nico Ritz ist der neue Bürgermeister

Wählerentscheidung
Die Mehrheit der Wähler hat sich für Dr. Nico Ritz entschieden. Zu den 2689 Stimmen im ersten Wahlgang erhielt er 870 Stimmen hinzu und kam so auf 3595 Wählerstimmen. 32 % der Homberger stimmten für ihn.

Markus Opitz gewann 192 Stimmen dazu.

Die Zahl der Nichtwähler hat sich um 679 Wähler vergrößert und liegt nach dem vorläufigen Ergebnis des Abends mit 49,6 Prozent knapp unter der Hälfte aller Wahlberechtigten.

Die 873 Stimmen, die Dr. Giebel (SPD) in der letzten Wahl erhielt, sind rein rechnerisch fast genau Dr. Ritz zugeflossen.

Die Anteile sind auf der Basis der bis jetzt bekannten Zahlen berechnet. Die Berechnung kann sich geringfügig verändern, wenn die ungültigen Stimmen bekannt sind.

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56 Kommentare zu “Dr. Nico Ritz ist der neue Bürgermeister”

  1. zweiter_Homberger

    Nun ist die Wahl gelaufen. Homberg hat einen neuen Bürgermeister. Leider heißt er nicht Markus Opitz. Aber eines ist sicher, er kann den Kopf stolz oben tragen. Haben sich doch die SPD und die Grünen auch für den Mitbewerber ausgesprochen und trotzdem hat M. Opitz mehr als 1/3 der Stimmen erhalten. Against all Odds, gegen 3 Parteien. Respekt. Und für das 1/3 der Stimmen war kein schmutziger Wahlkampf wie von Grün (Facebook – Hetzkampanie) und Rot (Wahlanweisung an Mitglieder) nötig, dass wäre auch nicht sein Stil gewesen.

    Nun werden wir sehen, was die Worte eines Dr. Ritz wert sind.

    Beschämend bleibt aber das Ergebnis der "Nicht Wähler". In anderen Ländern sterben Menschen für ihr Wahlrecht und hier bekommen 50% den Arsch nicht hoch.Beim Mähren stehen sie aber in der ersten Reihe. Dank den Nichtwählern stimmt leider der Spruch vom Hinrichs "Jede Gemeinde bekommt den Bürgermeister den sie verdienen".

    In diesem Sinne

  2. Stern

    Wenn ich auf der Hna Bildergalerie das Bild von Ritz und seiner Familie mit der liebevollen Umarmung sehe, habe ich noch mehr  das Gefühl alles wird gut! 

  3. Heinz Engelhardt

    Hallo,schlechter Verlierer, zweiter Homberger und Kommentator.Gruß Heinz Engelhardt.

    Wünsche  Homberg mit dem neuen Bürgermeister alle Gute.

  4. Kommentator

    Zu 3:

    Was ist das? Schadenfreude? Auf jeden Fall schlechter Stil, der meine Gesamteinschätzung nur bestätigt.

    Ich wünsche Herrn Ritz auf jeden Fall alles Gute im Amt und die Stärke, die er braucht.

  5. Gerhard Schönemann

    Vielen Dank an all die guten Geister die als Helfer allen Kandidaten zur Seite gestanden haben.

    Danke auch an die, die mit ihrer Arbeit die Wahl und Stichwahl möglich machten.

    Jetzt sind die politischen Kräfte Hombergs aufgerufen einen neuen besseren Weg zu beschreiten.

     

     

  6. lieschen

    Auch wenn ich zum Kreis der Wähler von Herrn Dr. Ritz gehöre, so finde ich doch, dass Herr Opitz und sein Verhalten erwähnt und beachtet werden sollte.

    Dr. Ritz hat mit großem Abstand gewonnen – und Herr Opitz hat dies nicht nur akzeptiert (was bleibt ihm auch anderes übrig), sondern er hat ihm herzlich und ehrlich gratuliert. Und freundliche, ja nette Worte gefunden was den Wahlkampf und die Person Nico Ritz angeht. Ganz groß!! Tolles und anständiges Verhalten, dass ihn noch sympathischer macht.

    Nun wünsche ich Dr. Ritz ein gutes Gespür für die jeweilige Situation, ein sicheres Händchen was Entscheidungen angeht, viel Glück und eine gute Menschenkenntnis. Es wird sicher nicht einfach. Aber Herausforderungen sind ja dazu da, gemeistert zu werden 😉

    Bleibt zu hoffen, dass ihm nicht zu viele Hindernisse in den Weg gelegt werden und auch die Mitglieder des Magistrats helfen, dass Homberg wieder auf die Beine kommt. Und endlich dieses provinzielle und lächerliche "Hacken" lassen. Und da gibt es in jeder Partei (!) genug, die sich da beteiligen! Gleichwohl auch Personen die sich dann zurückziehen und vielleicht nun einmal Position beziehen sollten!

    Zum Schluss noch ein Kommentar zur armseligen Wahlbeteiligung.

    Ich weiß nicht, ob dieser link freigegeben wird

    https://www.tagesspiegel.de/politik/praesidentschaftswahl-in-afghanistan-millionenfaches-votum-fuer-den-frieden/10045590.html

    Auf einem Bild des Artikels sind vier alte Männer mit verbundenen Händen zu sehen. Bild-Unterschrift:

    Weil sie zur Wahl gegangen waren, schnitten Taliban diesen Männern die mit Tinte gekennzeichneten Finger ab.

    Wir DÜRFEN wählen!! Und sollten dankbar dafür sein.

    Und es werden sicher wieder die Nichtwähler sein, die am lautesten meckern. Und mit Opitz wäre doch alles besser gewesen. Und wäre es Opitz geworden, hätte doch Ritz alles so viel toller gemacht…

    Damit sich was ändert, müssen alle den Hintern hoch kriegen. Dass die Homberger Meister darin sind, ihre Stadt und alles was geschieht, schlecht zu reden und dies auch meisterlich in die Welt tragen, das ist nun bekannt. Vielleicht geht`s auch anders?

  7. Opitzwähler

    @ Heinz Engelhardt

    Sie als FDP-Mann wissen doch von den letzten Wahlen auf Bundesebene, was richtig verlieren heißt. Nun kosten Sie Ihre Freude über das Homberger Wahlergebnis aus.

    Es sei Ihnen gegönnt.

    Mein Dank gilt Herrn Opitz für seinen  Einsatz, für seinen fairen Wahlkampf  und seine Größe, die er nach der Auszählung der Stimmen zeigte.

    Herrn Dr. Ritz wünsche ich eine gute Amtszeit! Vielleicht überzeugt er sogar die Opitz-Wähler.

  8. efzeschlumpf

    zu 2 :

    das hatten wir vor 12 jahren auch schon in der hna gehabt, und was ist dabei rausgekommen ?

  9. nurich

    Vorab möchte ich bemerken, dass ich in beiden Wahlgängen gewählt habe. Ich kann aber dieses ständige gemecker über die Nichtwähler nicht ganz nachvollziehen, weil:

    1.) Das es immer und gerade die Nichtwähler sind, die später meckern, glaube ich nicht und kann mir sicher niemand nachvollziehbar erklären.

    2.) Jeder Nichtwähler wertet meine eigene Stimme auf, weil diese ja dann prozentual mehr Gewicht hat. Ist doch gut – für mich jedenfalls.

    3.) Denkt doch mal daran, dass auch ein Wahlboykott eine Form der Wahl ist. Wer keine der zur Wahl stehenden Parteien (bzw. in dem Fall Kandidaten) für geeignet hält, wählt dann eben konsequenterweise auch keinen. Warum soll einer das (aus seiner Sicht) kleinere Übel wählen, wenn das vom Gewählten später als großer Vertrauensbeweis verdreht wird?
    Natürlich gibt es auch Uninteressierte unter den Nichtwählern, aber bei denen finde ich es eigentlich auch besser so, dass sie nicht wählen.

    4.) Ein Wahlrecht impliziert nicht automatisch auch eine Wahlpflicht – auch nicht moralisch. Weil irgendwo anders den Leuten die Finger abgehakt werden, entsteht daraus für mich noch lange keine Verpflichtung, zu wählen.

    Bitte versteht mich richtig. Ich persönlich bin froh über mein Wahlrecht
    und nutze es auch (fast) immer. Aber man sollte schon aktzeptieren, dass Nichtwähler sehr vielfältige Gründe für "Ihre Art des Votums" haben. Pauschal auf Alle eindreschen, ist etwas zu einfach.

  10. Distanzbetrachter

    Zu 6)

    Sympathisch, Offen und Ehrlich Ihr Kommentar, – vielen Dank!

  11. Bad Man

    Herr Opitz dankt auf seiner Homepage mit gut gewählten Worten für die Unterstützung https://www.opitz-fuer-homberg.de/

     

    Auf der Homepage von Herrn Ritz seit dem ersten Wahltag keine weiteren Einträge.

     https://zukunft-fuer-homberg.de/
     

     

  12. Bad Man

    HNA Redakteur Rohde ( der "Moderator" der HNA Kandidatenschau ) in seinem Kommentar:

    "Die Zeit der Kungelei muss hiermit enden. Dann kann Homberg aufatmen."

    https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/kommentar-buergermeisterwahl-homberg-kungelei-beenden-3633150.html

     

    Das er und die HNA solche Kungeleien 12 Jahre nie bis selten offen gelegt haben wird natürlich verschwiegen.

  13. Mahner

    ~~Warum war die Wahlbeteiligung so gering?
    Weil viele Bürger gerade in Homberg das Vertrauen in die Politiker verloren haben. Da wurde getrickst, gelogen und betrogen.
    Die Parteien ändern ihre Programme und Ihre Meinungen entgegen der Wahlprogramme und Zusagen an die Wähler.
    Der Altbürgermeister machte was er wollte und das Parlament unterstützte ihn dabei.
    Die Staatsanwälte und Gerichte lassen sich Zeit, die Kommunalaufsicht schaut weg.
     Der Kommentar von Herrn Engelhardt unterstreicht dies bornierte Verhalten der Politiker, nach dem Motto: Wir machen,das, was wir wollen, was brauchen wir Wähler.
    Ich wünsche Dr. Nico Ritz viel Kraft für die Zukunft und Mitstreiter, die er aber sicher nicht immer im Parlament finden wird.
    Setzen wir unsere Hoffnung in Ihn.

     

     

  14. Bad Man

    Zahlen

    2002 Wagner 4972

    2008 Wagner 4316   Hühn   3676    Nichtwähler    3264

    2014 Ritz       3595   Opitz   2064    Nichtwähler     5534

    Wagner drückte seine Stimmverluste (13,2 %) nach der 1. Amtsperiode so aus:
    "Wo gehobelt wird fallen Späne !"

    https://www.homberger-hingucker.de/?p=17

     

    Wie wohl die Stimmverluste diesmal ausgesehen hätten?

    Nehme ich Ritz als Anhalt wären es mindestens 16,3 % !

     

    Also setzen die Nichtwähler ein deutliches Zeichen an die gesichter die Hombergs Geschicke leiten: Mehr Offenheit – Mehr Wahrheit – Mehr Zum Wohl der Gemeinschaft Stadt Homberg !

     

     

     

     

  15. Bürger 2014

    zu13

    wobei wir hier in Homberg mit dem Wort "POLITIKER" vorsichtig umgehen müssen. In einer Stadt wie Homberg sollten sich diese Herren eben nicht als solche sehen, die die große Politik machen, sonder als solche die die Interessen der Stadt Homberg und somit deren Bürgern vertreten und auf deren Wohl bedacht sind. Nicht das Wohl IHRER Partei sollte im Vordergrund stehen. Da sollen die Herren mal Ihr Parteibuch zur Seite legen oder sich für höhere Ämter bewerben.

  16. Kritischer Bürger

    Wie wäre es, wenn Herr Opitz  Nachfolger von Herrn Bottenhorn wird, wenn dieser in Pension geht.

    Herr Dr. Ritz und Herr Opitz im Homberger Rathaus. Das wäre doch ein gutes Gespann und Dr. Ritz könnte von der Verwaltungserfahrung von Herrn Opitz profitieren. Beide könnten dann eingefahrene Strukturen zum Wohle der Homberger aufbrechen.

    Nur einmal eine Idee…

  17. Mahner

    Der Vorschlag kursiert in der Stadt. Es wäre eine Möglichkeit, Homberger Bürger zu einen. Nur der Magistrat und das Prlament müssen auch ausgetauscht werden. Also noch 2 Jahre Kampf auch für Dr. Ritz.

  18. V_wie_Vendetta

    Zu 16, Kritischer Bürger

    Dass Bottenhorn mehr als über ist, ist klar. Aber glauben Sie, dass jemand der die Stadt gestalten wollte, der mit vielen Ideen und Integrität einen „echten Wechsel“ gestalten wollte, der aktuell die Arbeit des Büroleiters schon seit Jahren erfolgreich und kompetent in einem ihn achtenden und vertrauenswürdigen Umfeld leistet, das gegen einen gleichwertigen Job in der Homberger Schlangengrube eintauscht? Mit der Gewissheit, dass die alten Seilschaften der SPD, CDU und FDP ihn nicht unterstützt haben und ihn aus Angst vor Sachkenntnis und Transparenz auch in Homberg gar nicht sehen wollen? Sagen wir es alle zusammen: „Ich bitte Sie, das ist doch wohl nicht ihr Ernst?“ Herr Opitz hat als Bürgermeisterkandidat verloren, aber 36 Prozent haben im mehr Kompetenz als Herrn Dr. Ritz zugetraut. Und zwar die Kompetenz die Wende in Homberg einzuleiten, nicht die Weisungen seines Mitbewerbers entgegen zunehmen Er ist weder arbeitslos, noch von Arbeitslosgkeit bedroht, noch seelisch instabil, noch bekennender Masochist, noch muss er sich sagen lassen, dass er nicht das Zeug dazu hat für eine andere, Nicht-Eingeborenen gegenüber aufgeschlossenere Kommune ein guter Bürgermeister zu werden. Diese „Idee“ ist fern jeglicher Realität und insgesamt eine absolute Unverschämtheit und Respektlosigkeit Herrn Opitz gegenüber, daran ändert es auch nichts, dass sie hier als nette kleine Gedankenspielerei serviert wird. Denken Sie mal darüber nach.

    Moderation: Teile entfernt.

  19. Vangeance

    Herr Bottenhorn als Kandidat dem Herrn Wagner in 2002 unterlegen ließ sich dann darauf ein unter diesem als Büroleiter weiter zu arbeiten.

    Wohin dies geführt hat sieht man ja.

    Da Herr Ritz und Herr Opitz auf einigen Feldern durchaus unterschiedliche Ansichten haben, wäre dies nicht gut.

    Nette Gedankenspielerei. Mehr nicht.

  20. Mahner

    HNA -online:

    Die Parteien unterstützen Dr. Nico Ritz.

    Was Gerlach im Bericht von sich gibt, ist so verlogen, dass mir schlecht wird. Die Opposition hat die letzten Jahre die Misere von Homberg noch verschlimmert. Die SPD verdient den Namen Opposition garnicht. Es wird bis auf FWG und Grüne Einheitsbrei.

  21. lieschen

    @ 18 V_wie_Vendetta

    Warum so agressiv? Bisher haben die Kommentatoren hier doch alle einen recht respektvollen Umgang miteinander gehabt.

    Auch was bzw wie Sie über Herrn Bottenhorn schreiben (und mögen Sie noch so recht haben und aussagen was viele denken 🙂 ) – auch das ist nicht sachlich.

    Wieso darf man denn nicht laut nachdenken? Dr. Ritz und Herr Opitz scheinen sich doch recht gut zu verstehen, zu respektieren und könnten einander wirklich gut ergänzen. Dass es für Herrn Opitz nicht diskutabel ist, ist klar. Und ob es gut für Dr.Ritz und Homberg wäre, lassen wir auch mal so dahingestellt.

    Es würden sich in dieser Situation sicher viele die Hände reiben. Hätten sie dann doch zwei, die sie wunderbar gegeneinander ausspielen könnten.

    Ich finde es schade, dass der neue Bürgermeister nicht einfach die Chance bekommt, zu zeigen was in ihm steckt. Zu zeigen, dass er sich eben NICHT in eine Parteien-Schublade stecken lässt. Auch wenn er von dort Unterstützung (?) erhält.

    Es ist wie immer (und wie ich weiter oben schon schrieb) – es wird alles schlechtgeredet. Sogar Dinge, die noch gar nicht passiert sind…

    Aber… wenn es dann wirklich schief geht, kann man sich stolz auf die Schulter klopfen und sagen "Hah! Ich habs doch gleich gesagt". TOLL.

    @ 9 nurich

    Es ist für mich nach wie vor nicht akzeptabel nicht zu wählen. Es mag sein, dass man mit Bewerbern / deren Aussagen nicht einverstanden ist. Ich behaupte mal, dass man nie mit allem einverstanden ist was jemand sagt. Auch wenn es der Wunschkandidat ist.

    Was haben die Nichtwähler erreicht?

    Dass ein Bürgermeister gewählt wird war klar. Ob sich nun 49,9% der Homberger Wahlberechtigten an die Urne begeben oder 100%.

    Also hätte man auch zur Wahl gehen und "das kleinere Übel" / "den, der wohl am besten passt" / "den netteren" oder was auch immer wählen können.

    Selbst ein ungültiger Wahlzettel ist ein klareres Statement als einfach nicht zu wählen. 

    Der neue Bürgermeister (egal ob Ritz oder Opitz) muss für alle ran. Ob sie wollen oder nicht. Und mit Unterstützung arbeitet es sich bestimmt leichter und angenehmer.

    Nur sagen "es ist alles Sch…" ist ganz einfach. Gut. Nehmen wir an das ist so. Aber… wie geht`s denn besser? Dazu müsste man sich Gedanken machen und das wiederum ist vielen zu anstrengend.

  22. Kritischer Bürger

    zu 18 V_wie_Vendetta

    Ich respektiere Ihre Meinung.

    Es ist lediglich eine Idee, ein Gedankenspiel, den von mir gewählten und geachteten Herrn Opitz in die städtische Arbeit einzubinden. Dass hierbei der Wunsch der Vater des Gedankens ist, ist mir auch bewusst. Keinesfalls verweigere ich Herrn Opitz meinen Respekt, ganz im Gegenteil, ich habe eine hohe Meinung von ihm, seiner Art des Wahlkampfes und seinem Auftreten insgesamt .

    Dies wird sich in anderen Kommunen, die vor der Wahl eines Bürgermeisters stehen, herumsprechen. Daher wird er bestimmt eine zweite Chance erhalten.

    Ich denke, auf diese Formel können wir uns einigen.

    Das ändert nichts daran, dass ich ihn gerne in Homberg gesehen hätte! 

  23. Bad Man

    zu 21

    "Selbst ein ungültiger Wahlzettel ist ein klareres Statement als einfach nicht zu wählen. "

    Auch ein Nichtwähler hat ein klares Statement abgegeben. Über diese Bürger und ihre Gründe muss man sich mehr Gedanken machen wie über alle anderen. Dies hat Herr Ritz klar erkannt und zum Ausdruck gebracht !

    "Aber es gab auch einen Wermutstropfen: Der heimliche Sieger des Tages sei der Verdruss, meinte er zur geringen Wahlbeteiligung."

    https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/buergermeisterwahl-nico-ritz-siegte-nach-zitterpartie-3634883.html

     

     

     

  24. Bad Man

    zu Mahner und seinen Hinweisen auf Gerlach.

    " SPD und CDU wollen künftig enger zusammenarbeiten."

    "Geradezu euphorisch reagierte der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Gerlach auf die Wahl von Dr. Nico Ritz. „Super! Ich bin begeistert. Das ist genau der richtige Bürgermeister für Homberg“, sagte er. SPD und CDU würden künftig stärker zusammenarbeiten. Gerlach: „In großen Fragen waren wir uns zuletzt ziemlich einig. Jetzt steht kein Bürgermeister mehr dazwischen.“ Das werde das Parlament wieder stark und handlungsfähig machen."

    Na dann viel Spaß !

    Zu einer Demokratie gehört eine starke Opposition und nicht das was sich hier andeutet und seit 2011 gang und gäbe ist.

    https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/grosse-einigkeit-beginn-3637045.html

     

     

  25. Wissen

    Gerlach hat mit seinem Opportunismus und unklaren Vorgehensweisen die Partei SPD kaputt gemacht.

    Dafür dass er sich bei seiner eigenen Kandidatenkür strikt gegen Juristen ausgesprochen hat , ist seine jetzige Begeisterung wirklich heuschlerisch. Es ist gut dass er für Ritz ist! Er sollte jedoch seine Überschwenglichkeit in Anbetracht des Schlamassels was er veranlasst hat zurückhalten. 

    Ein bischen mehr Zurückhaltung wäre angebracht. Auch im Interesse seiner Genossen die für Giebel gekämpft haben.

  26. zweiter_Homberger

    @3, Heinz Engelhardt

    ich sehen den schlechten Verlierer nicht. Ich habe nur Fakten zusammengetragen und  das Ergebnis von Herrn Opitz interpretiert.

    Ich wünsche mir für Homberg, dass der Klüngel, welcher die letzten Jahre hier gelaufen ist, endlich beendet wird und die Kreisstadt mit positiven Meldungen aufwarten kann.

    Dr. Ritz ist nun Bürgermeister und wir werden sehen, wie er seinen Job meistert und den Pessimisten eines besseren belehrt.

     

    In diesem Sinne

  27. Frau Schild

    Zu 16:

    warum sollte er für den Bürgermeister, dem er bei der Wahl unterlegen ist, die Arbeit machen?

    Das hat er doch gar nicht nötig – da kann er auch da bleiben,wo er ist.

  28. Frustrierter

    Zu 20- Mahner:

    Ich habe den Bericht auf HNA-online gelesen. Ich stimme Ihnen vollkommen zu.

    Bezüglich Herrn Gerlach: Nach der Wende hätte man diesen Mann als Wendehals bezeichnet, immer das Fähnchen nach dem Wind gerichtet.

    Die  in der in der HNA beschriebenene Zustimmung aller Fraktionen zur Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister läßt mich befürchten, dass es zukünftig keine Opposition mehr gibt. 🙂

    Aber das wird nicht eintreten, da ich die Homberger Politik kenne…

  29. Bürger 2014

    Wei schön wie sehr einig wir uns hier alle im Falle Gerlach sind. Vieleicht liest er ja auch ab und an ein paar Zeilen hier aus dem Blog. Und mit ein bisschen Arsch in der Hose tritt er dann zurück (und nimmt hoffentlich ein paar andere ungeliebte Stadtverordnete mit. Es wird Zeit für den WECHSEL, den großen Wechsel und nicht nur den eines Teils dieses verlogenen Apparates der unsere Stadt ins Verderben gebracht hat. 

  30. Wissen

    Da gehören aber Stadtverordnete aller Fraktionen zu ich denke an die immer schönredenden und Kofferträger, wie Ripke, Pauli , kroeschell , dazu natürlich auch Magisträter wie Kreuzberg,pp

  31. Bad Man

    Warum muss man betonen, dass man den neuen Bürgermeister unterstützen werde?

    Ist das nicht selbstverständlich ?

  32. Bürger 2014

    Die Unterstützung wird so aussehen : " Klar stimmen wir dem zu, wenn……." und dann wird der neue BGM wieder zum Spielball dieser Bande.

    Sehen Sie "WISSEN"….. wir alle wissen um wen es hier geht  😉

    Man muss eben Klartext reden …vieleichtrüttelt man noch mehr wach

  33. Beobachter

    Aber nicht nur Gerlach, sondern auch Wähler sind opportun, man musste nur schauen wie nach der Wahl sich Herr Schnabel Herrn Ritz angebotenhat ,das war auch sehr übertrieben, ich habe das als unangenehm empfunden.

  34. Klaus

    @ 30

    Herr Kroeschell ist  kein Stadtverordneter mehr.

    ( https://www.homberg-efze.eu/politik-verwaltung/rathaus/fraktionen/)

     

     

  35. Wilfried Vaupel

    Eigentlich  wollte ich mich in diesem Blog nicht einbringen.

    Nun aber komme ich nicht umhin, meine Meinung darzubringen.

    Zunächst finde ich die Hetze über die SPD , insbesondere über Stefan Gerlach so etwas von daneben,

    dass ich hierzu als SPD Mitglied etwas sagen muss:

    Wenn sich im Laufe einer Wahl herausstellt, dass der eigene Kandidat offensichtlich bei den Wählern nicht so ankommt, wie man es sich gewünscht hätte, ist es doch keine Schande sich für einen anderen Kandidaten zu entscheiden , denn es stand ja eine neue Entscheidung an.

    Und glauben Sie mir eines, jeder hat hier seine eigene Entscheidung getroffen und sein entsprechendes Votum gegeben.

     

    Die unsäglichen Forderungen von Blogbetreibern, man sollte alle Stadtverordneten und auch Magistratsmitglieder austauschen entbehren meines Verständnisses.

    Sowohl Stadtverordnete als auch Magistratsmitglieder sind nun einmal keine professionalen Politiker und verrichten ihre Arbeit ehrenamtlich nach gutem Gewissen.

    Selbst ein Austauschen würde sehr wahrscheinlich nichts ändern.

     

    Um der Anforderung mancher Blogbetreiber nachkommen zu wollen, müssten alle Kommunalpolitiker zunächst den Verwaltungslehrgang  II (zwei ) , danach eine weitere  Fortbildung

    im Baurecht und nicht zuletzt ein Jurastudium absolvieren um  den  politischen Anforderungen wie manche es schreiben nachkommen zu können.

    Der Stadtverordnete als Solcher muss sich auf das verlassen können , was er der Verwaltung zur Klärung in Auftrag gibt, um dann zu entscheiden.

     

    Die Verwaltung hat für diese Aufträge in allen Bereichen kompetente und ausgebildete Fachleute,

    auf die ich mich in meiner bisherigen Entscheidungsfindung verlassen konnte.

     

    Zurück zur Auswechselung von Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern :

    Nennen Sie mir bitte 37 Stadtverordnete und Magistratsmitglieder die Ihrer Meinung nach

    geeignet sind , um Ihre Wünsche und Vorstellungen  zu erfüllen !

    Ich bin gespannt auf Ihre Aussagen !

     

    Und noch etwas :

    Macht doch bitte nicht schon vorweg  negative Aussagen über unseren neuen Bürgermeister Nico Ritz, die nur dazu beitragen, einen Neuanfang in Homberg vorab zu blockieren.

     

    Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit  und wünsche mir  ebenso wie  alle Homberger Bürger ,

    dass unsere Stadt  wieder in ein positives Image rückt.

     

    Und zum Schluss:  Menschen werden immer Menschen bleiben ; Fehler wird es immer geben;

    Gemeinsam daran zu arbeiten, um diese zu bereinigen, sollte unser Ziel sein.

  36. Kritischer Bürger

    Hallo Wilfried,

    ich kenne Dich als ehrliche Haut. Aber, hat nicht Stefan Gerlach in diesem Wahlkampf einen Zickzackkurs gefahren, der den Bürger ( vor allem auch SPD-Mitglieder ) misstrauisch werden lassen muss? Es ehrt Dich, dass Du weiter zu Deiner SPD stehst. Wurde Dir nicht seitens der Homberger SPD auch schon übel mitgespielt? Ich würde mir wünschen, dass mancher ehrenamtliche Stadtpolitiker erkennt, wann seine Zeit  abgelaufen ist. Man muss auch loslassen können…. (nicht auf Dich bezogen)

    Dein Wunsch, Homberg ein positives Image zu geben, teilt ganz sicher die überwiegende Mehreit der Homberger, auch der User hier im Blog. Dr. Ritz wird dies nicht allein schaffen, da gehören der Magistrat, die Stadtverordneten und viele mehr dazu.

    Alles wird gut?

  37. V_wie_Vendetta

    Sehr geehrter Herr Vaupel,

    ja, was machen Sie denn hier, Sie haben wir ja hier gar nicht erwartet. Aber Sie sagten ja schon, dass sie eigentlich gar nicht da sein wollten. Ja, aber wie Sie feststellen tut das hier gar nicht weh. Es ist nämlich eine sehr offene Kommunikaktions- und Meinungsplattform. Ein Blog und auch viele Meinungen (nicht wie Herr Pfeil so schön satirisch plakatierte ein Blog eine Meinung). Zu Ihrer Information:

    „Die unsägliche Forderungen von Blogbetreibern, man sollte Stadtverordnete und auch Magistratsmitglieder austauschen entbehren meines Verständnisses“

    Hier nur kurz erstmal eine begriffliche Klarstellung. Sie, ich und auch die den Austausch gefordert haben sind keine „Blogbetreiber“. Der Blog wird ganz alleine von Herrn Schnappauf betrieben. Der Rest, also wieder Sie, ich und die den Austausch gefordert haben, sind alles nur Kommentatoren, die die Themen der Homberger Politik hier lesen und dann diskutieren. Der Blogbetreiber selbst hat mit Ihrem Anliegen jetzt erstmal nichts zu tun.

    Und jetzt ein wenig zur Sache. Ja, wie überall im Leben gibt es Meinungen, die werden lieber nicht gesagt, oder vielleicht ein bisschen, oder ein wenig mehr oder aber auch laut und drastisch. Dazu gehört auch die Meinung, dass alle Stadtverordneten ausgetauscht werden sollen. Vielleicht ein wenig radikal und Sie als Stadtverordneter fühlen sich damit natürlich auch angegriffen. Aber lassen Sie mich Ihnen sagen, diese Meinung habe ich auch schon öfter in normalen Gesprächen mit anderen Mitbürgern gehört. Sie ist gar nicht so wenig verbreitet. Natürlich wird man das nicht unbedingt äußern, wenn Sie dabei sind, aber glauben Sie mir, die Kommentare hier sind keine so Einzelmeinungen wie Sie es glauben. Ich persönlich sehe das etwas differenzierter und schließe mich da eher der Meinung von Frau Beutelhoff an, die Ihre Sicht der Dinge über das Homberger Parlament am 12.05.2014 in einem Leserbrief der HNA kundgetan hat. Sie werden ihn sicherlich gelesen haben, wenn nicht, dann sollten Sie das nachholen.

    Sie schreiben was Sie glauben wie qualifiziert man sein müsse um die Anforderungen so mancher Kommentoren zu erfüllen. Da muss ich Ihnen widersprechen. Auch wenn es hier vielleicht zum Teil ein wenig drastische Meinungen gibt, so ist doch allen bewusst, dass hier Menschen ehrenamtlich eine Arbeit erbringen. Und jetzt komme ich auf Ihre Aussage

    „Der Stadtverordnete als Solcher muss sich auf das verlassen können , was er der Verwaltung zur Klärung in Auftrag gibt, um dann zu entscheiden.“

    Nein, nein und nochmals nein. Die Aufgabe des Stadtverordnenten ist es die Arbeit des Bürgermeisters, des Magistrats und der Verwaltung zu kontrollieren!!!! Wie können Sie Ihre Kontrollaufgabe wahrnehmen, wenn Sie davon ausgehen, dass Sie sich blind auf die zu Kontrollierenden verlassen können? Und dabei muss man auf keinen Fall die die von Ihnen geforderten Qualifikationen haben.

    Beispiel:
    Bei der letzten Stadtverordnetenversammlung sollte der Verkauf von Teilen des Kasernegeländes an die Firma BTD Koch GmbH beschlossen werden. Diese Firma hatte sich vorgestellt, ist besichtigt worden und macht einen recht solventen Eindruck mit stabiler Auftragslage. Als es zur Genehmigung des Vertrages kommen sollte fragte Herr Siebert nach, wer denn jetzt wirklich im Kaufvertrag als Käufer drin steht. Nach sehr umständlichem langem Suchen in dem Vertrag (jeder weiß dass die Vertragsparteien auf der ersten Seite stehen) und weil Herr Siebert nicht aufhörte auf die Antwort zu warten, wurde dann endlich mit der Wahrheit herausgerückt. Nicht die BTD Koch GmbH, sondern eine Peter Koch Invest UG kauft das Gelände. Eine Firma, die sich nie bei den Stadtverordneten vorgestellt hat, von der es keine Informationen über die Solvenz und auch keine Informationen über die Gesellschafter ( Althauskauf ich hör Dir trapsen) gibt. Müssen da nicht bei jedem Menschen mit gesundem Menschenverstand alle Alarmglocken angehen, dass hier wieder ein falsches Spiel im Gange ist? Und was haben Sie gemacht, haben Sie schön zusammen mit Ihrer Fraktion den Kauf abgesegnet? Wäre es nicht Ihre Pflicht gewesen, diesen Kauf abzulehnen bis Sie ordentliche, nachprüfbare Auskunft über den Vertragspartner haben?

    Dazu gehört keinerlei Ausbildung und Fortbildung die Sie aufgeführt haben. Dazu gehört der Wille seinen Job der Kontrolle wahrzunehmen und wenn das auch unbequem ist. Sich darauf zurückzuziehen einfach mit der Fraktion mit zuzustimmen bedeutet seine Aufgabe nicht zu erfüllen. Und durch solches Verhalten kann man sogar ein wenig nachvollziehen, dass manche Mitbürger sagen, alle austauschen, denn in den großen Fraktionen scheint es ja kaum Einzelmeinungen und Stadtverordnete zu geben die Ihren Kontrollauftrag wirklich ernst nehmen.

    Lassen Sie mich diesen viel zu langen Kommentar mit einem Zitat aus dem Leserbrief von Frau Beutelhoff beschließen:

    Ach übrigens: Ein Parlament ist kein Harmonieklub, wie viele Homberger es fordern. Es geht darum, den Magistrat mit dem Bürgermeister an der Spitze kompetent zu kontrollieren. Wer das nicht will, sollte sein Mandat zurück geben“.

    Ich glaube dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Es war schön einmal mit Ihnen zu plaudern, Herr Vaupel

    Mit freundlichen Grüßen

    V_wie_Vendetta

  38. lieschen

    @37 – V_wie_Vendetta

    Danke! Man kann es kaum schöner ausdrücken.

  39. Vangeance

    Dem was V_wie_Vendetta kommentiert ist nichts hinzuzusetzen.

     

  40. Bad Man

    Texte des Herrn W. Vaupel in Anführungszeichen.

    „Eigentlich  wollte ich mich in diesem Blog nicht einbringen.“

    Einen eigenen Blog bietet die SPD oder ein SPD Abgeordneter auch nicht. Also ist es um die Meinungsbildung für Bürger, die sich offen oder anonym äußern möchten, in Homberg schlecht bestellt!

    „Nun aber komme ich nicht umhin, meine Meinung darzubringen.“

    Diese Meinungsäußerung ist öffentlich seit Jahren überfällig. Spätestens jedoch seit dem politischen Wendemanöver der SPD in 2011.

    „Zunächst finde ich die Hetze über die SPD , insbesondere über Stefan Gerlach so etwas von daneben,“

    Dies ist ihre eigene Meinung – ich verweise auf ihre eigenen Worte am Ende ihres Kommentars. Die Ursache für diese Hetze wird jedoch nicht klar gemacht, sondern mit den Worten „ so was von daneben“ einfach nur abgewatscht. Zu den Ursachen komme ich am Ende meines Kommentars

    „dass ich hierzu als SPD Mitglied etwas sagen muss:“

    Bedauerlich dass ein SPD Mitglied, Stadtverordneter der SPD und ehemaliger Vorstand des  Stadtverbandes der SPD sich auf diesem Weg äußern muss, weil die SPD ihren Mitgliedern keine eigene Möglichkeit bietet, sich frei zu äußern.

    „Wenn sich im Laufe einer Wahl herausstellt, dass der eigene Kandidat offensichtlich bei den Wählern nicht so ankommt, wie man es sich gewünscht hätte, ist es doch keine Schande sich für einen anderen Kandidaten zu entscheiden , denn es stand ja eine neue Entscheidung an.“

    Richtig. Es kommt nur auf den Stil und den Weg an, den man beschreitet. Haben sie vergessen

    das Herr Marx auf eine wenig gute Art und Weise als Kandidat platziert wurde?

    wie man Herrn Dr. multi Giebel der Öffentlichkeit präsentierte?

    wie sich Herr Gerlach am Wahlabend benahm?

    wie man Herrn Giebel behandelte, statt ihn in die Entscheidungsfindung welchen Kandidaten man empfehlen soll, mit einzubinden?

    wohin man die SPD Mitglieder, und das noch nicht einmal alle, eingeladen hatte, um sich für einen der beiden Stichwahlkandidaten zu entscheiden.

    dass man nur einen Kandidaten eingeladen hat?

    was in der HNA zu lesen ist: „Die Parteigremien hätten sich einmütig für Giebel ausgesprochen, und sie stünden auch geschlossen hinter dem Kurs, jetzt Dr. Nico Ritz zu unterstützen.“

     

    Wohlgemerkt: Die Parteigremien!

     

    „Und glauben Sie mir eines, jeder hat hier seine eigene Entscheidung getroffen und sein entsprechendes Votum gegeben.“

    Das mit dem „jeder" kann nicht richtig sein. Einige hat man wohl weder eingeladen noch befragt. Sonst gäbe es keine Kommentare hier im Blog.

    Wie viel aller SPD Mitglieder waren denn anwesend und wie sah das Abstimmverhalten aus ?

    Siehe auch was Herr Gerlach dazu sagt !

     

    „Die unsäglichen Forderungen von Blogbetreibern, man sollte alle Stadtverordneten und auch Magistratsmitglieder austauschen entbehren meines Verständnisses.“

    Wie soll man auch Verständnis für etwas aufbringen, dass man wohl offensichtlich in seinen Ursachen für diese Forderung nicht versteht. Im Übrigen siehe Kommentar V_wie_Vendetta.

     

    „Sowohl Stadtverordnete als auch Magistratsmitglieder sind nun einmal keine professionalen Politiker und verrichten ihre Arbeit ehrenamtlich nach gutem Gewissen.“

    Dass sie Amateure sind ist klar. Sie sind aber im privaten auch Geschäftsleute und Menschen vorwiegend mit gehobener Bildung. Sie haben sich nach diesem Job gedrängt und einige üben ihn schon lange aus. Ob sie ihre Aufgaben mit gutem Gewissen machen, bezweifelt man nicht nur in Homberg. Wenn nur die in diesem Blog bekannt gewordenen Tatsachen stimmen, so kann man durchaus von berechtigten Zweifeln sprechen.

    Wie man sich den Bürgern präsentiert, so ist auch die Meinung der Bürger. Wenn diese überhaupt informiert werden. Was seitens der SPD und aller anderen Parteien  in Homberg durchaus ebenfalls anzuzweifeln ist. Selbst sie sind nicht gerade durch offene Worte und für einen steten Informationsfluss an die Bürger bekannt !

    „Selbst ein Austauschen würde sehr wahrscheinlich nichts ändern.“

    Dies ist ihre Meinung – es käme auf einen Versuch an.

     „Um der Anforderung mancher Blogbetreiber nachkommen zu wollen, müssten alle Kommunalpolitiker zunächst den Verwaltungslehrgang  II (zwei ) , danach eine weitere  Fortbildung im Baurecht und nicht zuletzt ein Jurastudium absolvieren um den politischen Anforderungen wie manche es schreiben nachkommen zu können. Der Stadtverordnete als Solcher muss sich auf das verlassen können, was er der Verwaltung zur Klärung in Auftrag gibt, um dann zu entscheiden.“

    Das man seitens der Stadtverordneten wenig prüft, ist eine Seite. Dass man Aufgaben verteilen kann und durchaus Erfolge erzielen kann beweist doch ein Stadtverordneter seit 2008: Herr Schnappauf. Oder Herr Siebert und die anderen der FWG !

    Es sei nur an die Worte von Herrn Gerlach erinnert: "Er könne nicht alles lesen.“

    Wozu hat man Ausschüsse? Sollten dort nicht Stadtverordnete sitzen die etwas von der Materie verstehen und die Arbeit für alle anderen leisten? Stattdessen sitzen dort die, die in mehreren Ausschüssen sitzen und nicht immer Ahnung haben. Es steht jedem Stadtverordneten frei, sich aus der Literatur, dem Internet selbst zu informieren oder die Fachleute z. B. im Kreis oder in der freien Wirtschaft, Parteifreunde in anderen Parlamenten zu fragen bzw. in die Informationsbasis einzubinden.

     

    „Die Verwaltung hat für diese Aufträge in allen Bereichen kompetente und ausgebildete Fachleute, auf die ich mich in meiner bisherigen Entscheidungsfindung verlassen konnte.“

    Vendetta hat es klar gesagt: Nicht verlassen – Kontrolle ist angesagt. Und die hat das Parlament insgesamt nicht wahrgenommen! Ich würde eher sagen: Zu Unrecht verlassen konnte. Verliert man nicht sein Vertrauen in einen Büroleiter, wenn er offensichtlich Protokolle der Stadtverordnetenversammlung fälscht? Wenn man durch den Bürgermeister, Magistratsmitglieder und Verwaltungsmitarbeiter belogen wurde?

    Zurück zur Auswechslung von Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern :

    „Nennen Sie mir bitte 37 Stadtverordnete und Magistratsmitglieder die Ihrer Meinung nach geeignet sind, um Ihre Wünsche und Vorstellungen zu erfüllen!“ Ich bin gespannt auf Ihre Aussagen!“

    Um hierauf eine Antwort zu wissen, müsste man die potenziellen Kandidaten der Parteien kennen. Da wäre z. B. Dr. Klaus Lambrecht. 

    „Und noch etwas: Macht doch bitte nicht schon vorweg  negative Aussagen über unseren neuen Bürgermeister Nico Ritz, die nur dazu beitragen, einen Neuanfang in Homberg vorab zu blockieren.“

    Eine negative Aussage hat doch Herr Gerlach schon getätigt: – Nun steht kein Bürgermeister mehr im Weg-

    „Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit  und wünsche mir  ebenso wie  alle Homberger Bürger , dass unsere Stadt  wieder in ein positives Image rückt.“

    Homberg braucht nicht nur ein positives Image – Homberg braucht Entscheidungen, die der Stadt dienen.

    Das Image Hombergs ist durch wen geschädigt und negativ geworden? DIES fehlt als Feststellung noch!

    „Und zum Schluss:  Menschen werden immer Menschen bleiben ; Fehler wird es immer geben; Gemeinsam daran zu arbeiten, um diese zu bereinigen, sollte unser Ziel sein.“

    Wahre und gute Worte die man allen die hier im Blog schreiben auch zugestehen sollte. Gemeinsam daran zu arbeiten die Fehler der Vergangenheit aufzuarbeiten setzt voraus, sie erst einmal alle zu benennen, die Ursache zu nennen und dann Wege suchen. Dafür gibt es Managementtechniken. Selbst ein kleiner Soldat lernt früh, den Entscheidungskreislauf zu definieren: Auftragsanalyse, Definition der Möglichkeiten, Entscheidungsfindung, Umsetzung und Kontrolle.

    Dies geht aber nur wenn Amateure sich aller Fakten bedienen und nicht z. B. Solaranlagenentscheidungen auf der Basis von etwa 45 min. vorher gelieferten Zettel mit angeblichen Ausschreibungsergebnissen treffen, um nur mal ein Beispiel zu nennen. (siehe auch das Beispiel des V_wie_Vendetta)

    Fangen wir mit den Fehlern an:

    1.    Hat nicht die SPD Fraktion den Untersuchungsausschuss Fördergeldveruntreuung einschlafen lassen?

    2.    Hat nicht Herr Gerlach bis 2011 mit der SPD Fraktion Bürgermeister Wagner als nicht mehr tragbar für das Amt bezeichnet, man müsse ihn ablösen?

    3.    Hat nicht die SPD seit der Kommunalwahl 2011 eine Kehrtwende vollzogen die man als klassische Wendehalspolitik bezeichnen darf?

    4.    Hat nicht die SPD die nicht zeitnahe Vorlage der Haushalts-abrechnungen der Vorjahre mitgetragen?

    5.    Hat nicht Gerlach dem Bürgermeister zugerufen „Wir haben es geschafft „wo er doch der Meinung war, dieser BM sei nicht tragbar und müsse weg?

    6.    Hat nicht die SPD den Antrag auf ein Bürgerbegehren scheitern lassen? Wie haben sie da gestimmt ?

    Hat der Stadtverordnete Vaupel je eine eigene Eingabe eingebracht? z. B. Er möchte alle Verbindlichkeiten genannt bekommen die die Stadt hat ?

    Was hat der Stadtverordnete Vaupel unternommen, als man Herrn Schnappauf im Parlament beleidigte?

    Was hat er unternommen gegen die Protokollfälschungen, den Fälscher und den Veranlasser für diese Fälschungen?

    Keine Eingabe? Nichts unternommen ? Pflichten erfüllt?

    Da wundern sie sich, dass die Bürger unzufrieden sind und alle über eine Kamm scheren – weil selbst die „Hinterbänkler“ nie in Erscheinung traten?

    Um es mit Wagners Worten zu sagen: „ Wo gehobelt wird fallen Späne!“

  41. Bud Cort

    @37 – V_wie_Vendetta

    Bravo! Sie bringen es auf den Punkt.

    Was die Vewaltung -und hier meine ich nicht nur die SB und BSB- zurzeit wieder (sich) bei der gesplitteten Abwassergebühr leistet, zeigt die Qualität dieser.

    Normal nicht mein Stil, aber in Homberg erforderlich; Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

    @35 – Wilfried Vaupel

    Ich empfehle Ihnen, aber auch anderen Stadtverordneten, vor der nächsten Versammlung nochmals den §50 HGO zu lesen.

    Ihre Anmerkung "dass unsere Stadt wieder in ein positives Image rückt" stimmt mich traurig; die SPD-Fraktion hatte bereits seit den letzten Kommunalwahlen die Möglichkeit dazu.

     

  42. Maria

    Also jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu abgeben.

     

    Wenn Herr Vaupel schreibt:

     

    Der Stadtverordnete als Solcher muss sich auf das verlassen können , was er der Verwaltung zur Klärung in Auftrag gibt, um dann zu entscheiden. „

     

    Ah, Herr Vaupel, hatten sie sich eigentlich mal im Vorfeld oder in letzter Zeit mal mit der HGO beschäftigt? Bei dieser Aussage von ihnen kommt mir der Verdacht auf, dass sie diese Ordnung überhaupt nicht kennen.

     

    Dem kleinen Bürger wird vorgeschrieben er soll sich besser informieren. Ja was ist dann mit den Stadtverordneten? Müssen die sich nicht bilden? Oder ist das nur bei der SPD so?

     

    Ich habe ja schon immer den Verdacht gehabt, dass dieser Herr Gerlach so etwas macht ergreifendes an sich hat. Wahrscheinlich verlassen sich die SPD- Genossen ganz auf ihn. Er wird es schon wissen. Hebe halt die Hand, wird schon richtig sein.

     

    Mein Gott, Herr Vaupel, sie haben doch seit sie in Rente sind genügend Zeit sich die HGO mal zu verinnerlichen. Glauben sie nicht immer alles was Herr Gerlach ihnen sagt. Denn er will seine Freizeit nicht vergeuden mit Vorschriften und Gesetzestexten. Denn man kann eine Tischvorlage nicht innerhalb eines Tages genau durchlesen, zumal die immer sehr dick aussehen.

     

    Also, alles in Allem sind sie seit sie Stadtverordneter sind nicht dazu fähig unsere Interessen, weswegen sie gewählt worden sind, zu vertreten. Darum bitte ich sie in 2 Jahren nicht mehr anzutreten. Da sie sich heute als nicht fähig offenbart haben.

  43. Udo Mittendorf

    zu 35-40:

    Wilfried Vaupel hat sich nach meiner Erinnerung bei der Abstimmung gegen das Bürgerbegehren am 30.08.2012 enthalten. Ansonsten kann ich den Ausführungen der beiden Kommentatoren V_wie_Vendetta und Bad Man nur beipflichten.

    Wilfried,

    wie soll man zwischen Aussagen einzelner SPD-Stadtverordneter, der SPD-Fraktion, Gruppen in der SPD-Fraktion, der bei Mitgliedsversammlungen anwesenden SPD-Stadtverbandsmitglieder und der gesamten Homberger SPD unterscheiden, wenn nur einer für sie spricht, der nicht differenziert?

  44. Mahner

    Wichtig ist für die Stadtverordneten zu wissen ist, dass nicht die Verwaltung ihnen etwas vorlegt sondern der Bürgermeister. In vielen Parlamenten gibt es daher auch keien Tischvorlagen, damit alles in Ruhe und nachvollziehbar beraten und beschlossen werden kann. Gerade der Grundstücksverkauf ist ein Beleg dafür, wie der Bürgermeister trickst und die SPD dieses Spiel mitmacht, Herr Vaupel.

    Dies alles hat mit dem neuem Bürgermeister nichts zu tun. Er braucht den Rückhalt der Bürger, um sich auch gegen den Magistrat und das Parlament durchzusetzen. Er wollte ja alles auf den Tisch legen, was jetzt noch im Verborgenen schlummert. Und ich bin sicher, CDU und SPD dürften nicht begeistert sein, wenn dies öffentlich wird. Das erwarte ich jedoch von Dr. Nico Ritz.

  45. lieschen

    @44 Mahner

    Ich bin mir sicher, dass Dr.Ritz vorhat, alles auf den Tisch zu legen was im Verborgenen schlummert. Nur… wie soll er da ran kommen? Wer wird ihm die entsprechenden Unterlagen geben?

    Will sagen… wenn ich nicht weiß, wonach ich suchen muss, wird es schwierig. Gleiches gilt für Unterlagen die mir überlassen werden, bei denen aber die Hälfte fehlt. Oder Protokolle (…) die geschönt wurden. 

    Auf wen kann er sich verlassen? Wem kann er trauen? Wo soll er anfangen? Wen soll er fragen?

    Wenn man die Beiträge hier so liest, so scheint es, als würde er sich hier schlau lesen können. Dass man hier im Blog Dinge erfährt, die nichtmal im Ansatz vom derzeitigen BGM, dem Magistrat oder der HNA (ich sag es immer wieder – ich kann dieses Blättchen nicht ernst nehmen) publik gemacht werden, ist bekannt. Nicht umsonst hat DMS immer mehr Zulauf.

    Wobei… das kann`s eigentlich auch nicht sein. Also das mit dem im-Blog-schlaulesen meine ich 🙂

    Ich beneide den neuen Bürgermeister nicht.

  46. Bad Man

    Herr Mittendorf !

    Sollten sie mit der Stimmenthaltung des Herrn Vaupel recht haben, ist dies genauso, als ob er gegen das Bürgerbeghren gestimmt hätte.

    Auf der Hompepage der SPD kann man von ihm lesen:
    ""Alles, was den Homberger Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt, muss das politische Ziel sein""

    4 Jahre Stadtverbandsvorsitzender und damit einer der Weichensteller der Homberger SPD Politik von August 2008 bis 2012.

    zu Mahner:
    Er wollte ja alles auf den Tisch legen, was jetzt noch im Verborgenen schlummert. Und ich bin sicher, CDU und SPD dürften nicht begeistert sein, wenn dies öffentlich wird. Das erwarte ich jedoch von Dr. Nico Ritz.

    Herr Vaupel – vieles von dem was da so gelaufen ist ging nur mit Hilfe der Verwaltung ! Gesteuert und gelenkt durch den Chef der Verwaltung, der offensichtlich nicht kontrolliert wurde.

    Nicht ein Einziges mal haben sie ihre Stimme als Stadtverordneter öffentlich erhoben um gegen Praktiken aufzutreten, die nicht in Ordnung waren und sind.

    Keine Pressemitteilung, nichts zu den Grundstückskäufen von Stadtverordneten.

    Schweigend und duldsam haben sie alles mitgetragen und haben es mit zu verantworten.

    Hoffen wir, dass aus Dr. Ritz ein guter Hirte wird und die bösen Wölfe in den Parteien nicht nur das Fell wechseln, sondern ganz verschwinden.

    Zum Schluss ein Zitat das schon an anderer Stelle hier im Blog erscheint:

    General Hammerstein, der in der Weimarer Zeit einer der führenden Generäle war und sich nie angepaßt hat.

    Als er einmal gefragt wurde, unter welchen Gesichtspunkten er seine Offiziere beurteile, sagte er:
    “Ich unterscheide vier Arten. Es gibt kluge, fleißige, dumme und faule Offiziere.
    Meist treffen zwei Eigenschaften zusammen.
    Die einen sind klug und fleißige, die müssen in den Generalstab.
    Die nächsten sind dumm und faul; sie machen in jeder Armee 90 Prozent aus und sind für Routineaufgaben geeignet.
    Wer klug ist und gleichzeitig faul, qualifiziert sich für die höchsten Führungsaufgaben, denn er bringt die geistige Klarheit und die Nervenstärke für schwere Entscheidungen mit.

    Hüten muß man sich vor dem, der dumm und fleißig ist !

    Dem darf man keineVerantwortung übertragen, denn er wird immer nur Unheil anrichten.”

    So mag sich denn jeder ein Bild unserer Parlamentarier machen und sie General Hammersteins Philospohie folgend, zuordnen.

     

  47. zweiter_Homberger

    zu 44: ***zweiter Absatz***

    Grade hier mache ich mir Sorgen, da er von nach vorne schauen sprach. So wie ich es verstanden habe, will er, der neue Bürgermeister, vergangene Sachverhalte auf sich beruhen lassen.

    Zu den Ausführungen von Herrn Vaupel wurde hier schon ausreichend und meines erachtens sachlich richtig geantwortet, so das nichts hinzuzufügen wäre.

    In diesem Sinne

  48. Frau Schild

    @ Bad Man:

    Sie haben sich viel Mühe gemacht und sehr wahre Worte geschrieben – vielen Dank dafür!

    Ihr Text wäre allerdings noch besser verständlich gewesen, wenn Sie die Zitate von H. Vaupel in Anführungszeichen gesetzt hätten…..nur ein kleiner Tipp für´s nächste Mal……

  49. Mahner

    Ich gehe davon aus, dass die Mitarbeiter endlich reinen Tisch machen wollen. Bei vielen liegen die Nerven blank. Sie müssen seit Jahren einen Spagat zwischen Loyalität.

    Es dürfte für viele eine Befreiung sein, wenn nach Gesetz und Ordnung vorgegangen wird.

     

  50. Frustrierter

    zu 46 lieschen

    Ich halte es für möglich, dass Angestellte im Rathaus aus der Deckung herauskommen und Herrn Dr. Ritz über mögliche Ungereimtheiten berichten. Als gelernter Jurist wird er die richtigen Fragen an seine Mitarbeiter stellen.

    Die Frage ist, ob Dr. Ritz bei NULL anfangen will oder zu Beginn seiner Amtszeit zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme in Erwägung zieht. Warten wir seine "Regierungserklärung" ab.

  51. Distanzbetrachter

    Warum gab es so viele Nichtwähler???

     

    Wähler gehen oftmals nicht zur Wahl, weil

     

    sie des Wählens müde sind (satt, überdrüssig)

    sie keine Meinung haben

    sie an dem politischen Geschehen nicht teilhaben

    sie der Meinung sind, es bleibt doch alles beim alten

    sie frustriert sind über Abläufe, für die sie kein Verständnis aufbringen – sogenannte Politiker-Affären

     

     

    Wahlmüdigkeit, die fast immer dann entsteht, wenn es  zu einer Häufung von Wahlen innerhalb kurzer Zeit kommt

    Meinungslosigkeit ist dann gegeben, wenn einem die Personen um die es bei einer Wahl geht nicht interessieren

    Wenn einen das politische Geschehen nicht oder nicht mehr interessiert, dann  wird auch aus diesem Grunde NICHT gewählt

    Wenn man der Meinung ist, es bliebe doch alles beim Alten spricht daraus auch die (scheinbar) eigene persönliche Machtlosigkeit gegenüber dem demokratischen System

    Frustration bedeutet hingegen das Erleben mehrfacher  schwerer Enttäuschung

     

    Politiker-Affären tragen ein Übriges dazu bei den Verdruss der Wähler größer werden zu lassen. Die Verwandten-Affäre des Bayerischen Landtags, das Thema Berlin-Brandenburg, hier die aus dem Ruder gelaufenen Kosten des Flughafen BER, dann das gleiche mit der Elbphilharmonie in Hamburg, usw. usw.

     

    Wie war das doch noch bei Adolf Sauerland, Ex-Oberbürgermeister von Duisburg, nach der Love-Parade?

    Wie war das noch bei Bürgermeister Wagner mit dem fortwährend terminlich herausgezögerten Prozess wegen des Untreue-Verdachts vor dem Landgericht?  Wie schrieb der Kommentator dieses Leitartikels am 08. Februar 2014 hier im „Hingucker“  … Nach einer anderen Erklärung wird das Gericht den Prozess bis nach den Wahltermin am 25. Mai 2014 hinauszögern, um dann den Prozess durchzuführen, wenn Wagner nicht mehr im Amt ist und somit das öffentliche Interesse nachlässt. Auch das Gericht steht dann nicht mehr so sehr im Blickfeld der Öffentlichkeit.

     

    Wie war das doch noch mit der Klage gegen die Ablehnung des Bürgerbegehrens vor dem Verwaltungsgericht in der Tischbeinstrasse in Kassel?

     

    Es ist eigentlich beschämend, dass sich bisher in der gerichtlichen Aufarbeitung NICHTS tat. So hängt alles in der Luft, und dies über Jahre…

     

    Und dann dieses ganze politische Theater in der Vergangenheit in Homberg dessen negative Auswirkungen auf  die Menschen nicht so einfach vergessen werden.

     

    Stefan G. hat seinen SPD-Bürgermeisterkandidaten ins kalte Wasser geworfen und ihm zugerufen: Mach mal…

     

    Was hat er ihm eigentlich vorher versprochen? Du hast ´ne große Chance; hier sind viele SPD-Wähler usw. usw.

     

    Er hat ihn dann letzten Endes fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel…

     

    …nach dem Motto von Konrad Adenauer: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern…?

     

    Stefan G. – Es kann nur EINEN geben, – und darum wurde Dr. Stefan G. abgelegt…

     

    Homberg hat gewählt…

     

    Eibe Hinrichs wäre, wenn er gewählt worden wäre im Prinzip der richtige Mann fürs Grobe gewesen, der erkannt hat, wo die Wurzel des Übels liegt…

    Markus Opitz wäre, wenn er gewählt worden wäre genau der richtige Mann fürs verwaltungsmäßige Zupacken gewesen…

     

    Und Nico Ritz…?  Man sollte ihm etwas Zeit geben, denn

     

    ER WIRD SEINEN WEG GEHEN…

     

    Dr. Eibe Hinrichs (Mitglied der AfD) am 25. Mai  2014: „Jede Stadt bekommt den Bürgermeister, den sie verdient“, und – „nun gehe in Homberg die Wagner-Politik weiter.“

     

    Der zukünftige Bürgermeister Dr. Nico Ritz konterte diese (schon freche) Aussage mit den Worten: „Das ist Unfug! Ich stehe nicht dafür, dass die aktuelle Politik fortgesetzt wird. Ich grenze mich klar ab, und das sind keine Worthülsen.“

     

    Indes hat Lieschen es in ihrem Kommentar richtig erkannt: „Ich bin mir sicher, dass Dr. Ritz vorhat, alles auf den Tisch zu legen was im verborgenen schlummert. Nur… wie soll er da ran kommen? Wer wird ihm die entsprechenden Unterlagen geben?

     

    Will sagen… wenn ich nicht weiß, wonach ich suchen muss, wird es schwierig. Gleiches gilt für Unterlagen die mir überlassen werden, bei denen aber die Hälfte fehlt. Oder Protokolle (…) die geschönt wurden.

     

    Auf wen kann er sich verlassen? Wem kann er trauen? Wo soll er anfangen? Wen soll er fragen?“

     

    – Lieschen Kommentar Ende –

     

    Dies sind die Fragen, die zu beantworten sind wenn reale Politik anhand von Aufarbeitung alter Verdruss- & Verdachts-Fälle gemacht werden soll.

     

    Möge der neue Bürgermeister ehrliche Unterstützung von den Politikern wie auch von den Menschen erfahren, ein glückliches Händchen als Verwaltungschef haben und seine Qualitäten zum Wohle Hombergs, der Reformationsstadt Hessens einsetzen.

     

  52. Bad Man

    Hallo Herr Vaupel !

    Die SPD führt sie immer noch als Vorstand des Stadtverbandes Homberg.

    https://www.spdschwalmeder.de/ansprechpartner/21538/3478/Homberg-Efze-Stadtverband.html

  53. Gerhard Schönemann

    Da ja alle Fraktionen dem Neuen zugeagt haben ihn zu unterstützen und nach den Worten des Herrn Gerlach die Zusammenarbeit mit der CDU noch besser werden soll, nun kein Bürgermeister mehr im Weg steht, könnte man seitens der Homberger Politik und der Parteien die sie tragen ein Zeichen der Gemeinsamkeit und des neuen Weges setzen. 

    Seit Monaten ist die einzige WebCam die ein wenig Werbung betrieben hat defekt. Eine neue soll teuer sein und Geld fehlt.

    Wie wäre es denn wenn die Homberger Parteien gemeinsam mit dem Stadtmarketing mehrere preisgünstigere webCams mit festem Blickwinkel finanzieren.

    Wenn man sieht was alles so im Netz an WebCams existiert dürfte das doch kein Problem sein – wenn man nur den Willen dazu hat.

    Mögliche Blickwinkel aus meiner Sicht:

    Von der Drehscheibe Haus der KSK der Blick in die Westheimer Str. mit Blumentor und Stadtkirche.

    Am Marktplatz der Blick z. B. in Richtung Engel Apotheke vom "Weißen Hof" aus, in Richtung Krone und Marktplatz Südseite in 2 Teilen vom Haus Wicke, von der Löwen Apotheke in Richtung Westheimer Str und dazu ein Blick wie bisher in 3 Abschnitten Blickrichtung Nordseite und Richtung Obertor. Evtl. noch ein schöner Blick aufs Rathaus. Vom Turm der Stadtkirche ein Blick über die Stadt oder auf die Innenstadt / den Marktplatz. Dazu der Blick auf die Hingucker, den Pulverturm ???

    Auf dem Burgberg zugleich als Sicherheitsmerkmal gegen Zerstörungen.

    Aber ich träum ja mal wieder falsch. Weil das Haus der Reformation und die außerschulischen Lernorte in meinen Träumen nicht vorkommen. Und so ist es in den letzten 12 Jahren vielen Bürgern Hombergs ergangen mit ihren durchaus schönen und positiven, nicht von Millionen geprägten Ideen.

  54. anya

    # Schönemann

    Auch da kann man der Stadt Homberg, dem MAgistrat oder wem auch immer Angebote und Vorschläge machen wie man möchte.
    Es wird ignoriert!
    FAst könne man unterstellen – es zählen nur solche Lösungen, bvei dnen einige Herren etwas extra vedienen. – Aber….. Böses dem, der Böses denkt!

  55. anya

    # Distanzbetrachter
    Zitat:
    Stefan G. hat seinen SPD-Bürgermeisterkandidaten ins kalte Wasser geworfen und ihm zugerufen: Mach mal…
    Was hat er ihm eigentlich vorher versprochen? Du hast ´ne große Chance; hier sind viele SPD-Wähler usw. usw.
    Zitat Ende

    Ach – da könnt ich ihnen Sachen erzählen……………………………

  56. V_wie_Vendetta

    Sehr geehrter Herr Vaupel,

    auf Grund der aktuellen Vorgänge möchte ich die nette Plauderei vom 18.06.2014 (35 und 37) mit Ihnen fortsetzen. Also, die windigen Käufer, die Peter Koch Invest UG, können den Kaufpreis nicht zahlen, ganz zu schweigen von den versprochenen Investitionen der  BTD (um die es sich ja gar nicht handelt). Ja, wie unerwartet. Jeder Fünfjährige aus dem Kindergarten Osterbach, die dem alten Bürgermeister (und aktuellem Berater der Peter Koch InvestUG) so schöne Liedchen gesungen haben die das Herz erweichen, hätte dieses dreckige Geschäft erkannt und mit einem lauten „Kasperle, Vorsicht das Krokodil“ die Polizei gerufen.

    Aber für die SPD , und auch Sie, wurde dieser Umstand ja ausreichend durch Ihren Anführer Gerlach in der Stadtverordnetenversammlung erklärt, dass das durchaus üblich in der Wirtschaft sei, irgendwelche Tochterfirmen zu gründen. Das stimmt sogar, allerdings sind diese Art der Tochterfirmen wohl eher bei der Mafia oder der organisierten Kriminalität üblich, aber wen interessieren schon diese Feinheiten wenn man selbst dabei einen Vorteil haben könnte. Ja und als treues Mitglied der Vorstadtkrokodile haben sie natürlich dem gewählten Anführer zugestimmt. Sie sind sicherlich schon seit Ewigkeiten bei den Vorstadtkrokodilen und wollen da nicht ausgeschlossen werden, das kann jeder Fünfjährige aus dem Kindergarten Osterbach sicherlich nachvollziehen. Ist ja auch so schön einfach, haben wir schon immer so gemacht und muss man nicht selber nachdenken. Hurra. Und dann die Verantwortung auf überzogene Erwartungen bezüglich Kompetenz abschieben. Super. Herr beschütze die Einfältigen und Ahnungslosen, denn sie wissen nicht was sie tun. Was nützt Intelligenz, wenn man blöd ist? Ich weiß es nicht.

    Also, um das mal zusammen zu fassen und es auf deutsch auszudrücken. Wenn Sie auch nur noch noch ein halbes Ei in der Hose haben, dann treten Sie von Ihrem Amt als Stadtverordneter zurück. Versuchen Sie Ihre Ehre, Ihre Integrität zu dieser Stadt, zu den Bürgern dieser Stadt zu behalten und die Konsequenzen zu Ihrer Fehlentscheidungen zu tragen. Die Geschichte wird ihnen das positiv anrechnen. Allen anderen Mitgliedern der willenlosen Vorstadtkrokodile, die bisher noch nicht einmal die Traute hatten sich in diesem Blog zu Ihrer Entscheidung zu äußern, wird es keine positive Erinnerung geben, die Ihnen in der Geschichte der letzten zwölf Jahre positiv angerechnet wird. Denn glauben Sie mir, die Wahrheit wird sich durchsetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    V_wie_Vendetta

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