HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Wo ist das Bauschild für das Einkaufszentrum?

 
An jeder Baustelle muss ein Bauschild angebracht sein, aus dem zu erkennen ist, wer ist der Bauherr, wer ist der Planer und wer der Verantwortliche für diese Baustelle. Allein schon in einem Schadensfall muss gewährleistet sein, dass die Verantwortlichen erreichbar sind.

Abbildung: Bauschild-Vordruck zum Ausfüllen und Aushängen an der Baustelle.

Die Hessische Bauordnung schreibt vor: Ein solches Schild "muss vom öffentlichen Verkehrsraum sichtbar sein".

Auf der größten Baustelle der Stadt sucht man ein solches Schild vergebens.
Wieso achtet die Bauaufsicht nicht darauf, dass Recht und Gesetz eingehalten werden?
 

Spiel mit den Bauschildern

Schon bei den Schirnen fiel auf, dass die Angaben in dem ausgehängten Bauschildern sich mehrfach änderten. Bei dem Einkaufszentrum verzichtet der Bauherr bisher ganz auf  Informationen.
 

Wer ist eigentlich der Bauherr?

Ist es die Firma Schoofs Immobilien oder die Einkaufcenter Drehscheibe GmbH & Co. KG – soll das eventuell verborgen bleiben? Mit wem hat die Stadt den gültigen Durchführungs- und Erschließungsplan nach dem Wechsel des Projektträgers abgeschlossen?
 

Baugrubensicherung

An der Baustelle fällt auf, dass an der Seite der Ziegenhainer Straße neben der Piazza eine sehr steile Böschung gegraben ist, aber keine Bohrpfähle oder sonstige Baugrubensicherung vorgesehen ist. Geht dafür eine Gefahr für das Gebäude aus?

Um das Gebäude der sogenannten Wiskemann Villa mit dem Anbau der Spielhalle sind Bohrpfähle eingebracht worden, am Haus mit der Piazza nicht.

Foto: Blick in die Baugrube neben dem Haus in der Ziegenhainer Straße (Piazza). Wo jetzt die Baugrube sichtbar ist, war bisher die Zufahrt zu Tiefgarage unter dem Sparkassengebäude.


Foto: Baugrubenaushub neben der Zufahrt zur Tiefgarage unter dem Sparkassengebäude.

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16 Kommentare zu “Wo ist das Bauschild für das Einkaufszentrum?”

  1. Dr. Klaus Lambrecht

    Zurzeit ist der Umgang der Bürger mit unseren Politikern im Gespräch. Auch Bundespräsident Steinmeier fordert zu Recht, wie ich finde einen fairen Umgang mit Bürgermeistern und ehrenamtlichen Politikern. Gewalt ist kein politisches Mittel, ohne Frage.
    Er fordert: Was notwendig ist, ist der Schutz des Rechtsstaates. Das heißt auch Verfolgung der Verantwortlichen, die Verantwortung tragen für solche Angriffe, aber vor allen Dingen brauchen wir ein Bewusstsein in der gesamten Gesellschaft, dass es hier nicht Angriffe auf einzelne Personen sind, sondern dass die Wurzeln der Demokratie angegriffen sind“.
    Ich möchte den Schutz des Rechtsstaates etwas weiter verstanden wissen und auch für den einfachen Bürger reklamieren. Denn gerade die Erfahrung in Homberg hat gezeigt, und das macht mich auch wütend, dass der Rechtsstaat jetzt nur für die Politiker angemahnt und eingefordert wird, der Rechtsstaat muss aber  auch für die Bürger da sein.
    Da sind z.B. die vielen Klagen gegen den Homberger Magistrat und der seit nunmehr 10 Jahren fehlenden gerichtlichen Entscheidung über das Bürgerbegehren, die Frage nach der Richtigkeit der Bewertung ehemaliger Flächen des Stadtortübungsplatzes als Konversionsflächen, genau da vermisse ich den Ruf der Politiker nach dem Rechtsstaat. Aber da sind dann wieder Politiker im Spiel und die eigenen Kollegen will man schützen. Also bleiben Richter- und Staatsanwaltsstellen unbesetzt  oder nimmt Einfluss auf die Ermittlungsverfahren. Wie kann es sonst sein, dass über das Homberger Bürgerbegehren nicht entschieden wird?
    Ich wünsche mir auch mehr Selbstkritik bei unseren Politikern, dann könnte die Demokratie wieder eine Chance haben, es gehört auch dazu einmal Fehler einzugestehen. Demokratie muss gepflegt und geübt werden, durch offene Information und auch kontroverse Diskussionen, die ich seit Jahren in Homberg vermisse.
    „Demokratie heißt immer: die Bereitschaft, nicht nur eigene Interessen zu sehen, und die Fähigkeit zum Ausgleich und Kompromiss“ so Frank-Walter Steinmeier
    Denken Sie einmal darüber nach, ob diese Forderung in den öffentlichen Diskussionen in Homberg oder in der STAVO erfüllt wird und eine Beteiligung der Bürger gewünscht wird. Ein Blick in die Protokolle hilft da weiter.

  2. Homberger Jeck

    Wo ist am späten Abend noch eine Bauschuttdeponie geöffnet?

    Mir war so, als sei noch spätabends Erdaushub abgefahren worden. Kann ja auch sein, dass die über Nacht irgendwo beladen gestanden haben, um am anderen Moregn direkt vor der Deponie zu stehen?

    Wer weiß?

    Ob das auch in der Genehmigung steht und kontrolliert wird? Man möchte ja auch im Interesse des Bauherrn, der Stadt, den beteiligten Unternehmen das alles korrekt abgewickelt wird.

    🤡

  3. Bürger für Homberg

    Teile des Bauschutts werden auf dem Werrberg abgeladen.

    Bei Google Maps folgendes eingeben: 2CQ9+V7 Homberg (Efze)

    Ob das legal ist, wer weiß?

    Es wäre schön, wenn das jemand in Erfahrung bringen könnte.

  4. IchkannGoogle

    Für Teile des Erdaushubs hat ein Homberger BioBauer eine Auffüllgenehmigung zur "Bodenverbesserung" bekommen…

    Wie schlecht muss wohl der Acker sein,

    wenn 100 Jahre Autohaus&Tankstelle Aushub als "Bodenverbesserung" gilt.

    Mineralischer bauschutt darf man sicherlich nicht auf die Felder packen.

    Wobei man hat ja auch lang genug wegesehen

    als MGH seinen Mist in der Ecke daoben "zwischengelagert" hat…

  5. Bürger für Homberg

    Zu 4.) Danke für die Info

    Ein Homberger Biobauer, na dann guten Appetit 

  6. Le Penseur

    Als gebürtiger Homberger, der diese Stadt sehr liebt, fallen mir zunehmend Veränderungen auf, die den Hauch der Anarchie in sich bergen. Fehlende Bauschilder an den verschiedensten Projekten weisen wohl darauf hin, dass Stadt- als auch Kreisbauamt mehr als großzügig mit Gesetzen umgehen. Würde mir der Teeladen an der Drehscheibe gehören, wäre mir mit Sicherheit Angst und Bange, ob mein Anwesen bei der Art der Durchführung dieser Aktivitiäten unbeschadet alles übersteht. Aber diese Großbaustelle in Homberg ist ja längst nicht allein davon betroffen. In der Hessenallee (Osterbach) werden Baumaßnahmen durchgeführt, die auch in keinster Form gekennzeichnet sind. Es wird rücksichtslos ohne Rückfragen über fremde Anwesen Material transportiert und die Grundstücke der Eigentümer in Mitleidenschaft gezogen. Durch hohe Zäune wird das Gesamtbild eines neuen Homberger Stadtgefängnisses erzeugt. Den Kindern des Bauherrn wird es so vollkommen unmöglich gemacht Kontakte aufzubauen. Wie der HNA in der letzten Woche zu entnehmen war, soll die Krone zu einem Kulturzentrum umgebaut werden. Wieder einmal soll mit hohen Steuerbeträgen ein Haus saniert werden mit einem kulturellen Schwerpunkt. Warum muss immer der Staat in Vorleistung treten?  Ein erheblicher Teil der Neubürger schotten sich hermetisch ab und wollen ihr "altes Leben" weiterführen und eine praktisch gelebte Integration hat für sie kaum eine Bedeutung. Die Baumaßnahme im Osterbach wurde vorwiegend von Menschen durchgeführt, die aus einem anderen Kulturkreis kommen. Bleibt zu hoffen, dass sie anständig entlohnt werden und auch sozialversichert sind. 12 Stunden Arbeitstage sind absolut keine Ausnahme und es wurde auch bis spät in den Abend mit schwerem Gerät gearbeitet ohne Rücksichtnahme auf Kleinkinder, die am kommenden Tag in den Kindergarten oder in die Schule müssen. So ist ein erholsamer Schlaf für die Kinder nicht möglich. Ich bin überhaupt nicht mehr verwundert darüber, wenn diese Entwicklungen dazu beitragen, dass sich Teile der Bevölkerung von den etablierten Parteien abwenden, weil sie sich nicht mehr ordentlich vertreten sehen.

  7. Klante

    Zu 4 und 5

    Das es sich hier um besten Lösboden handelt ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt.

    Also besser vorher informieren bevor man solche Aussagen macht.

  8. Gotthard

    Zu 4 und 5 Das es sich hier um besten Lösboden handelt ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt. Also besser vorher informieren bevor man solche Aussagen macht.

  9. Homberger

    Die Anarchie herrscht überall, die Stadt soll die Umkleideschränke im Schwimmbad einfach verschrottet haben….

    Ein Grund hierfür ist nicht ersichtlich. Diese beliebten Umkleidekabinen waren weder kaputt oder unbrauchbar. Wer entscheidet, dass funktionstüchtige Gegenstände durch die Stadt einfach entfernt und unbrauchbar gemacht werden? Wer und wie will und soll für Ersatz sorgen?

    Ich wähle schon seit 5 Jahren keine etablierte Partei mehr nur bei der letzten Bürgermeisterwahl da habe ich leider mal wieder danebengegriffen.

  10. Schwimmer

    Das waren nicht die Umkleidekabinen, sondern die blauen Tonnen, bzw Umkleideschnecken genannt. Tatsächlich waren diese in einem tadellosen Zuständen und werden auch nach einer etwaigen Sanierung des Schwimmbades benötigt. Diese Schnecken waren absolut wetterbeständig und bräuchten auch im Winter nicht abgebaut werden Diese Schnecken hätten einfach nur stehen bleiben müssen!    

    Das allseits beliebte Seilkarussel was auch letzten Sommer noch funktionstüchtig war steht auch nicht mehr! Was ist damit!? So ein Karussell neu anzuschaffen dürfte auch zwischen 3.000 und 5000 € kosten!  

    Politiker der Nachkriegsgeneration wären sorgsam mit diesem Gegenständen umgegangen. Die junge Generation befindet sich im Wegwerfmodus und lobt die  Friday s for future demonstrationen….. 

  11. Phil Antrop

    Warum werden die Kommentare zum Schwimmbad nicht dort veröffentlicht bzw. hier durch einen Link dann zum eigentlichen Thema verlinkt?

    So stehen die Kommentare an der falschen Stelle und werden bei Recherchen nicht gefunden.

    Das Tag-System ist so kaum für Außenstehende zum Suchen geignet, da mann die Systhematik nicht kennt bzw. sie aus meiner Sicht nicht durchschauber oder logisch ist.

    z. B. hier müsste doch der Tag "Schoofs" auch vorhanden sein.

  12. Martin

    Zu 11:

    "Warumwerden die Kommentare zum Schwimmbad nicht dort veröffentlicht bzw. hier durch einen Link dann zum eigentlichen Thema verlinkt?"

    Weil hier alte Opis kommentieren, die das System nicht verstehen. Hauptsache drauf los gemeckert. Die Kritik an den Umkleidetonnen im Schwimmbad ist ja durchaus gerechtfertigt, aber nicht hier!

  13. Delf Schnappauf

    zu 11: Mit der Suchfunktion und dem Stichwort "Schoofs" findet man über 100 Beiträge.

  14. Phil Antrop

    Zunächst einmal: Ihre Arbeit und die Leistung sind unzweifehalft etwas Beosnnders in der politischen Landschaft Hombergs und darüber hinaus auch im Kreis und RP Kassel Bereich. 

    Trotzdem: Nicht verstanden Herr Schnappauf ?

    Es geht nicht darum, dass man über 100 Beiträge mit dem Suchbegriff "Schoofs" findet – es geht darum, dass Beiträge zum Schwimmbad hier nicht hin gehören und damit nicht mit dem Begriff "Schwimmbad" zu finden sind.

    Diese Einordnungen erschweren die Suche nach relevanten Informationen, weil keiner ihre Tab Systematik hat und sie außerdem, so wie hier, nicht unbedingt vollständig zielführend ist. Was besonders auf der Suche nach Kommentaren sich sehr negativ bemerkbar macht. Letztlich zeitraubend sein kann und manchmal erfolglos ist.

    Das Bauschild hat durchaus etwas mit Schoofs zu tun. Es wurde aber unter

    Aufsichtsbehörden Planen und Bauen

    gespeichert.

    Damit ist dieser Beitrag mit dem Suchbegriff "Schoofs" nicht zu finden.

  15. Delf Schnappauf

    zu 14: Natürlich könnte alles noch viel komfortabler und toller sein.

    Wenn das die Leser wünschen, dann sollen sie die Fachleute bezahlen, die das einrichten können.

    Ich sehe das nicht als meine Aufgabe an. Im zwölften Jahr habe ich mich auf die Informationsarbeit mit viel Recherche konzentriert und erbringe dies kostenfrei für Homberg.

    Für die Technik gibt es Fachleute. Für die Recherche zur Homberger Kommunalpolitik gibt es diese nicht irgendwo einzukaufen, das ist originäre Einzelarbeit.

  16. Phil Antrop

    Entschuldigen Sie die Kritik. 

    Es war nie von komfortabel und toller die Rede.

    Das stand am Anfang von Nr. 14: "Zunächst einmal: Ihre Arbeit und die Leistung sind unzweifelhalt etwas Besonderes in der politischen Landschaft Hombergs und darüber hinaus auch im Kreis und RP Kassel Bereich. "

    Dem ist nichts hinzuzusetzen.

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