HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Märchenstunde EKZ?


 

Heute, am 23.02.2018 berichtete die HNA unter der obigen Schlagzeile über den Stand der Planung des Einkaufszentrums der Projektentwickler Schoofs.

  „Es  wird knapp,  aber  wir  hoffen,  dass wir Ende März mit den Abrissarbeiten  beginnen  können“, teilt Katrin Jänsch von der Projektentwicklung  bei  Schoofs Immobilien  in  Frankfurt  auf HNA-Anfrage  mit."

Ob  es  tatsächlich  im  März losgeht, hänge nun auch von den Behörden ab, die die Anträge  bearbeiten.  Quelle     

Schoofs hat anscheinend vergessen, welcher Durchführungsvertrag  unterschrieben wurde und was im Bebauungsplan steht. Verzögerungen liegen nicht an der Bearbeitung der Anträge durch Behörden. Es liegt an gesetzlichen Vorgaben, die die Behörden einhalten müssen.
Braucht Schoofs jemanden, dem die Schuld zugeschoben werden kann? Auch die Nachbarn hätten den Baubeginn immer wieder verhindert, behauptete Schoofs.


Weiter heißt es im HNA-Text:

 "Lediglich der Bauantrag müsse noch gestellt, die Pläne ein letztes Mal überarbeitet und die Abrissgenehmigung erteilt werden."


Vor fast einem Jahr war in der HNA zu lesen, dass die Abrissgenehmigung für die Gebäude auf dem Ulrich-Gelände bereits vorläge. Die HNA berief sich damals auf den Bürgermeister.

Liegt die Abrissgenehmigung nun schon vor, oder muss sie noch beantragt werden? Was stimmt, wem kann man glauben?


Dann will Schoofs den Hombergern noch erklären, dass die Pläne ein letztes Mal überarbeitet werden.
Wenn man wirklich bauen will, hätte der Abriss schon begonnen werden müssen, auch wenn in den Bauplänen noch etwas geändert wird. In der ehemaligen Ostpreußenkaserne hat der Abriss fast ein Jahr gedauert. Auf dem Ulrich-Areal könnten sich Altlasten befinden. Sobald beim Abriss konkrete Hinweise gefunden werden, muss die Situation untersucht werden, und dadurch tritt weitere Verzögerung ein.
 

In wenigen Tagen schließt sich außerdem das Zeitfenster für den Gebäudeabbruch: Vom 1. März bis zum 1. Oktober darf nicht abgerissen werden.

Bildschirmfoto: Abschnitt aus dem gültigen Bebauungsplan.

 

Der HNA-Bericht könnte auch als PR-Artikel von Schoofs angesehen werden. Diese Praxis ist heute im Journalismus weit verbreitet.

Druckansicht Druckansicht

 


Stadtgrün in die Wohnquartiere

Quelle Mehr Grün soll in die Stadt, in die Wohnquartiere – das ist das Ziel des Bundesprogramms "Zukunft Stadtgrün". Stadtgrün ergänzt die neue Orientierung auf der Innenentwicklung der bebauten Städte, dort soll stärker verdichtet, aber auch die Lebens- und Wohnqualität durch Grünanlagen verbessert werden. "Vor allem wegen der erforderlichen Innenentwicklung für mehr Wohnraum ist die […]

weiterlesen »


Die Folgen von Tschernobyl 1986 im Schwalm-Eder-Kreis

Dokumentation zu den Tagen ab Mai 1986 nach der Katastrophe von Tschernobyl, die den Alltag veränderte.

weiterlesen »


Mit Gebäuden der Stadt Geld verdienen

Am Tag nach der Amtseinführung von Dr. Ritz in das Bürgermeisteramt zitierte die HNA den neuen Bürgermeister: "Wir können mit vielen der Gebäude [der Stadt] Geld verdienen." Was bisher davon umgesetzt wurde, ist an einigen Beispielen zu sehen. 2015 wurde das ehemalige Landratsamt in der Freiheiter Straße für 1 Euro verschenkt. Die Musikschule, der Burgberg-Verein […]

weiterlesen »


Eine falsche Unterschrift und was daraus folgte

weiterlesen »


Architektenauswahl für Umbau der Osterbach-Kita


Ein Insider berichet wie öffentliche Ausschreibungen manipuliert werden können.

weiterlesen »


Baumschutz: Am Aschermittwoch war nicht alles vorbei

  In der Homberger Kommunalpolitik ging die närrische Zeit weiter. Am Donnerstag war kein Argument zu närrisch, um den Entwurf der Baumschutzsatzung als Strafsatzung auszulegen und ins Abseits zu stellen, weil das Gleiche mit dem Förderprogramm "Stadtgrün" auch erreicht werden könne. Das eine hat mit dem andern aber nichts zu tun.   Sinn einer Baumschutzsatzung […]

weiterlesen »


Kulturprogramm 2018 in Wernswig

Februar | März April | Mai Mai | Juni August September            

weiterlesen »


Akteneinsichtsausschuss Ärztehaus: Protokoll nach 77 Tagen

Protokoll des Akteneinsichtsausschusses muss nach 7 Tagen vorliegen. Es kam erst nach 77 Tagen.

weiterlesen »


STATT Theater Stadtverordneten-Versammlung

  Statt Theater gab es am Donnerstag, dem 15. 2. 2018 in der Stadthalle eine Vorführung durch die Stadtverordnetenversammlung. Erster Akt Zum Auftakt die Szene der Selbstentmachtung. Der Magistrat hatte zu den zu beschließenden drei Bebauungsplänen nicht die Stellungnahmen der Träger öffentlichen Belange vorgelegt, wie es das Gesetz vorschreibt. Der Bürgermeister entschied selbst, dass das […]

weiterlesen »


SPD: Keine Distanzierung von Stöckert und Kreuzberg

SPD distanziert sich nicht von der Bezeichnung „Stasi-Ausschuss“ und auch nicht von der falschen Beurkundung ihres Stadtrats Kreuzberg.

weiterlesen »


Schirnen: Mehr Fragen als Antworten

weiterlesen »


„Mehrheitliche Abstimmung“ in Mardorf

Mehrheitliche Abstimmung? 9 Handzeichen von 43 Personen auf dem Foto

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum