Aufforderung+ Angebot
Offener Brief an den FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Ripke
Sehr geehrter Herr Ripke, Sie schrieben hier im Hingucker:
"Fordern Sie doch Ihre Leser dazu auf, konstruktive Kritik zu leisten."
Diese Aufforderung komme ich gerne nach, und verbinde es mit einem Angebot diese Vorschläge umzusetzen.
Meine Antwort gliedert sich in drei Abschnitte:
1. Allgemeines zur Kritik
2. Abermalige Aufzählung der vielen konstruktiven Vorschläge von Homberger Bürgern
3. Angebot, mit einem Thema zu beginnen, bei dem es Übereinstimmung gibt.
Allgemeines zur Kritik
Kritik ist in der Regel konstruktiv. Wer Kritik formuliert, tut es, weil er von seinem Standpunkt aus sieht, dass ein Zustand verbessert werden könnte. Man muss den Standpunkt nicht teilen, trotzdem ist es eine konstruktive Kritik.
Kritik wurde in der Geschichte immer konstruktiv gesehen, denken Sie an Kants "Kritik der reinen Vernunft", an Karl Marx "Kritik der politischen Ökonomie" oder an Foucaulds "Was ist Kritik?"
Wo keine Kritik mehr geäußert wird, hat man entweder resigniert, ist apatisch oder selbstgefällig geworden.
Aufzählung der Anregungen der Homberger Bürger und Leser
Der Homberger Hingucker hat eine Fülle von konstruktiven Anregungen gebracht. Haben Sie die alle überlesen?
Im Herbst 2008 hat die Altstadtinitiative auf dem Herbstmarkt ein Ideen-Cafe veranstaltet. Die Bürger haben eine Vielzahl von Vorschlägen gemacht. Diese haben am Marktplatz monatelang ausgehangen und sind auch hier publiziert worden. Welche Ideen wurden verwirklicht?
Im Februar 2009 fand eine offizielle Veranstaltung der Stadt unter dem Namen "Ideen für Homberg" statt. Arbeitsgruppen sollten eingeladen werden und daran weiter arbeiten. Zum Sommer 2009 sollten alle Ideen veröffentlicht werden, versprach der Bürgermeister. Dieses Versprechen wurde vom Bürgermeister nicht gehalten. Den größten Teil der Anregungen können Sie auch hier nachlesen.
Im Herbst 2009 stellte die Stadt die neu gestaltete Homberger Homepage vor. Bereits davor und auch danach hagelte es massenweise Verbesserungsvorschläge. Haben Sie die nicht gelesen?
Angebot
Auf der Homepage ihrer Partei fordern Sie ebenfalls ein bessere städtische Homepage. In diesem Punkt stimmt Ihre Forderung mit den Verbesserungsvorschläger der Leser überein. Was hindert Sie daran zur Tat zu schreiten?
Alles was in den letzten Jahren in Homberg politisch geschehen ist, ist nur möglich gewesen, weil Sie dem zugestimmt hatten. Alles was in den letzten Jahren unterlassen wurde, ist mit Ihrer Duldung geschehen, denn ohne die vollständigen Stimmen der FDP war nichts möglich.
Nun denn, nutzen Sie Ihre Entscheidungsmacht und beginnen Sie damit, die Visitenkarte der Stadt zu verbessern, so wie Sie es selbst fordern. Dazu sind keine großen Finanzen notwendig, das ist ein Gebiet, in dem es keine politischen Differenzen gibt.
Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen und nehmen Sie das folgende Angebot an:
| Setzen Sie 10 von den hier aufgeführen Verbesserungsvorschlägen in den nächsten zwei Monaten um. Welche Punkte Sie aus der Liste wählen oder welche Sie selbst noch ergänzen, ist Ihnen überlassen. Es müssen nur 10 deutlich benennbare Verbesserungen sein. Übrigens, alle Vorschläge sind bereits von anderen Städten realisiert worden, dort lassen sich Anregungen holen. |
|
| 14. Februar | Antworten Sie in 7 Tagen, bis zum 14. Februar, ob sie diese Herausforderung annehmen. |
7. März |
|
| 7. April |
Machen Sie bis zum 7. April die Vollzugsmeldung, dann kann anschließend hier positiv darüber berichtet werden. |
Nun frisch ans Werk
Delf Schnappauf


Strafbare Handlungen sind kriminelle Handlungen.
Einerseits wird eine Beratungsstelle gegen Spielsucht betrieben,andererseits nehmen die Spielhallen zu. Hier hat auch die Stadt eine Verantwortung, sowohl die Politik wie auch die Geschäftsleute, denn die negativen Folgen treffen alle.
Die politische Auseinandersetzung zur Kommunalpolitik in Homberg wird von Trägern öffentlicher Ämter lieber über den Weg des Gerichts gesucht.
Das kleinere Wolfhagen zeigt, wie man sich profilieren kann, bei Hans Staden ebenso wie bei der Übernahme der Energieversorgung in die eigenen Hände, zum Vorteil der Bürger.
Wirtschaftsminister Posch: Die Nordumgehung hat er mit Bürgermeister Wagner realisiert.
Steinbruchplanung Dickershausen, Dienstwagen, Subventionsbetrug, Schließung der Krankenpflegestation und vieles mehr wurde in den beiden Jahren aufgedeckt und öffentlich gemacht. Informationen, die sonst kaum die Homberger Bürger erreicht hätten. Sehr zum Ärger derer, die das lieber im Dunkeln gelassen hätten.
Ein schönes Projekt, das wir hätten finanzieren können, wenn das Geld nicht für den Hessentag drauf gegangen wäre. Schade.
Kann einem Vertrag zugestimmt werden, der nicht vorliegt?
Erst wird ein Vertragsabschluss gebilligt, der nicht vorliegt, später soll das nur ein Generalbeschluss gewesen sein.
Kommunalaufsicht sieht keine Rechsmängel, nachdem sie die “Schilderung” der Stadt gelesen hat. Den Wahrheitsgehalt der “Schilderung” prüft sie nicht, sondern nimmt sie als wahr an.