HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Irische Immobilien-Investmentfonds-Manager kauft EKZ Drehscheibe

  
Die HNA meldete, dass Schoofs Immobilien das "Einkaufscenter Drehscheibe" an Greenman verkauft hat. Schoofs würde noch den Bau fertig stellen und danach für einige Zeit das Centermanagement übernehmen.

Greenman ist ein Investmentfond aus Dublin, der sich auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiert hat.

Die Immobilien-Zeitschrift meldete am 9. 10. 2019:

"Die Firma Greenman hält 63 Supermärkte in Deutschland. 200 Mio. Euro sollen 2019 noch investiert werden.

Auf der Internetseite von Greenman kann man sehen, wie sie auf diesen Investmentmarkt schauen.

Lebensmitteleinzelhandelsimmobilien in Deutschland sind eine sichere Wette

Deutscher Lebensmitteleinzelhandel ist leckere Gelegenheit für Investoren

Greenman kauft nur einen bestimmten Immobilientyp, nämlich deutsche Handelsimmobilien, die vom Lebensmitteleinzelhandel dominiert sind.

Die Immobilien-Zeitschrift meldet heute:

Der Einzelhandelsfonds Greenman Open hat von Schoofs Immobilien für rund 35 Mio. Euro das projektierte Fachmarktzentrum Drehscheibe mit 11.935 qm Fläche im nordhessischen Homberg (Efze) 

18.12.2019

 

Zu dem Projekt veröffentlicht die Immobilien-Zeitschrift auch Strukturdaten für Homberg: Für 2019 ist die Kaufkraft mit 310 Mio. Euro angegeben. Die IHK hatte schon vor Jahren die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in der Größe von rund 90 Mio. Euro beziffert. Hoffentlich hat sich Greenman nicht täuschen lassen.

Gerade erst (15. 12. 2019) wurde im Homberger Hingucker darauf aufmerksam gemacht, dass das Einkaufszentrum irgendwann an eine Fondsgesellschaft verkauft werden wird. So schnell hat sich dieser Bericht bestätigt.

Die Firma "Einkaufscentrum Drehscheibe GmbH & Co. KG" im Eigentum der Firma Schoofs Immobilien baut das Einkaufszentrum fertig, denn der vorhabenbezogene Bebauungsplan wurde von der Stadt mit Schoofs vertraglich vereinbart.

In Homberg erleben wir jetzt auch, wie Grunderwerbssteuern vermieden werden. Denn Greenman kauft die Firma Einkaufszentrum Drehscheibe und wird damit Eigentümer des Grundstücks, ohne Grunderwerbssteuer zahlen zu müssen. Ein Vorgang, der in letzter Zeit in der Fachpresse schon häufiger thematisiert wurde.

Nachtrag: 18.12.2019,   12:18.Mitteilung von Greenman :
https://www.greenman.com/de/greenman-open-kauft-fuer-35-millionen-euro-ein-hybrides-fachmarktzentrum-in-homberg-hessen/

oder https://www.rohmert-medien.de/news/greenman-open-kauft-hybridzentrum-fuer-35-millionen-euro-in-homberg-hessen,267398.html

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8 Kommentare zu “Irische Immobilien-Investmentfonds-Manager kauft EKZ Drehscheibe”

  1. Ichweißnichts

    "Zu dem Projekt veröffentlicht die Immobilien-Zeitschrift auch Strukturdaten für Homberg. Für 2019 ist die Kaufkraft mit 310 Mio. Euro angegeben.  Die IHK hat schon vor Jahren die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in der Größe von rund 90 Mio. Euro beziffert. Hoffentlich hat sich Greenman nicht täuschen lassen."

    Hat die Immobilien Zeitschrift ihre Quelle angegeben, aus der diese Zahl stammt ?

    Greenman ist es natürlich daran gelegen, möglichst große Zahlen für ihre Anleger vorlegen zu können. Wer diese ohne eigene Recherche glaubt ( Werbung ) ist selber Schuld wenn es zu Verlusten kommt.

    Wie lange gibt es diesen irischen Fond und was kann er als Erfolge vorweisen ???

  2. Delf Schnappauf

    zu 1: Als Quelle wird NEXIGA angegeben.

  3. Ichweißnichts

    Wie das in den Statistischen Informationen des Hessischen oder BundesAmtes fü Statistik aussieht? Welche Städte und Gemeinden gehören denn ausgewählten Einzugsbereich ?

    310 Millionen ist ein Wort – wenn diese Zahl stimmt!

    Bei 7500 qm Verkaufsfläche ergeben sich ca. 41 300 Umsatz je qm.
    Das entspricht, weil es ja auch noch andere Lebensbereiche gibt, mindestens 100 000 Euro Jahreseinkommen der potentiellen Käufer.

    Die dürfen dann aber nur noch in Homberg kaufen !
    Damit sind dann bestimmt auch die 35 € Kaltmiete pro qm gerechtfertigt.

  4. Ichweißnichts

    Kaufpreis 30 Millionen. 7500 qm. 25 Jahre Rücklauf. 4 % Verzinsung

    Sind etwa 60 Millionen. 25 Jahre. 2,4 Mio/Jahr.

    7500 qm = 320/Jahr – fast 27 €/qm/Monat.

  5. Ichweißnichts

    SEK News verwendet Bilder die so nicht mehr den aktueleln Planungen entsprechen

    https://www.seknews.de/2019/12/18/drehscheibe-geht-an-irischen-investor/

  6. Hans-Erwin Schnabel

    In den letzten Tagen war der HNA erneut zu entnehmen, dass unser Bürgermeister sehr erfreut darüber ist, dass das sich im Bau befindliche Einkaufszentrum auf dem Ullrich-Gelände bereits an einen irischen Investor verkauft ist.

    Wer die Entwicklung in anderen Städten verfolgt, kommt zu dem Ergebnis, dass mittlerweile diese Einkaufszentren in vielen Fällen nicht mehr so angenommen werden, wie es sich die Politik verspricht.

    Ein hervorragendes Beispiel, in welche Richtung die Entwicklung mit unserer Lebensmittelversorgung gehen sollte, wurde uns am gestrigen Abend auf hr3 vor Augen geführt. In 45 Minuten konnten wir teilhaben, wie der junge Malte Groß vom Biohof in Mühlhausen mit 2 weiteren Freunden einen Modellhof aufbaut, wie er hier im Schwalm-Eder-Kreis seinesgleichen sucht. Die jungen Männer mit ihren Freundinnen kommen aus den unterschiedlichsten Berufen und bringen ihr Wissen zum Wohle des Geschäftes ein.

    Während des ganzen Filmes war im Grunde genommen nicht einziges Mal von Gewinn und Geld die Rede. Selbstverständlich müssen die jungen Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten können und das ist hoffentlich mit diesem Modell möglich.

    Aber worum geht es? Die ganze Nachkriegsgeneration und auch die Menschen meines Alters sind zum Großteil so erzogen worden, möglichst viel Geld zu verdienen, große Häuser zu bauen und entsprechende Autos als Wohlstandssymbole zu fahren. Ich hoffe, dass dieser Biohof Groß ein Beispiel dafür ist, nachhaltig eine Trendwende in unserer Umgebung einzuleiten.

    Lebensmittel, die als etwas Wertvolles zu betrachten sind, werden dort auf eine Art und Weise hergestellt, die zum Beispiel bei der Fleischgewinnung eine artgerechte Haltung in sich birgt. Auch spielt der Klimaschutz eine große Rolle, so dass Gemüse- und Obstsorten angebaut werden, die jahreszeitgerecht sind und nicht über Tausende von Kilometern mit dem Flugzeug zu uns transportiert werden müssen.

    Ein weiteres erfreuliches Resümee ist, dass ich nur lachende Gesichter bei der Arbeit gesehen habe, und dass man auch der gesellschaftlichen Aufgabe nachgeht, Kinder in Ferienlagern an diese veränderte Lebensweise heranzuführen.

    In den 60er Jahren haben wir ca. 30 % unseres Einkommens für Lebensmittel aufgebracht. Mittlerweile werden selbst 12 % von vielen als zu viel angesehen. Es kann nicht sein, wie in einem weiteren Film aus Frankreich am selben Tag zu sehen war, dass sich täglich ein Landwirt dort das Leben nimmt, oder aber die Landwirte so stark burn-out gefährdet sind, weil die Gesellschaft ihre Arbeit nicht anerkennt und sie sich in die Enge getrieben fühlen.

    Ein persönlicher Wunsch würde für mich in Erfüllung gehen, wenn solche Höfe wie dieser Biohof Groß eine Initialzündung auslösen, damit doch immer mehr Menschen auch unter Klimaschutzbedingungen ihre Lebensweise ändern und die Natur wirklich als das betrachten, was sie wirklich ist, nämlich ein Geschenk.

  7. Ichweißnichts

    Ihr Wunsch in Gottes Ohr. Rndbedingung: Die benötigte Menge an Lebensmitzteln lässt sich so nicht produzieren. Die Abholung vor Ort produziert zusätzliche Fahrten. Die höheren Preise können sich viele nicht leisten, ein Auto auch nicht. Die Belastung durch die Arbeitswelt, Wahrnehmung von Terminen bei Behörden, Dienstleistern, Ärzten, Apotheken, Post, Einkaufsmöglichkeiten ist für viele heute mit sehr viel Zeitaufwand verbunden, da ist dann, selbst wenn man es wollte, nicht alels möglich. 

    Leben sie selbst nach den im Kommentar genannten Regeln und verzichten u. a. auf Lebensmiittel die nicht  der Jahreszeit entsprechend wachsen? Kaufen sie nur regionale Produkte?

    Aus der Position eines Pensionärs der mit seiner Frau zusammen bestimmt nicht wenig verdient alles kein Problem. Schaffen sie ihr Fahrzeug ab und steigen sie aufs Fahrrad um. Ohne E- Motor wegen des Klimaschutzes. Legen sie einen Nutzgarten an und verzichten sie auf alles was nicht Jahreszeitlich an Produkten vor Ort erzeugt wird.

    Schon einmal , 2009, gab es den Versuch in Homberg einen Mitgliederladen mit solchen Produkten einzurichten.

    https://www.homberger-hingucker.de/mitgliederladen-idee-stost-auf-groses-interesse/

    https://www.homberger-hingucker.de/wwwmitgliederladen-hombergde/

     

  8. Leserin

    Die nachkriegs Generation hat nicht auf Kosten anderer gelebt, sondern hat um sich ein Haus leisten zu können sparsam gelebt ohne scambi Steak und wohnmobil

    Mit tee und Leitungswasser und ein Auto purer Luxus

    Aber erstrebenswert

    Das Auto ist leider heute noch notwendig beruflich müssen teilweise 1000ende Kilometer mehr gefahren werden wo der Zug keine alternative

    Essen war aus meiner Sicht schon immer Luxus selbst der Reibekuchen 

    Schon immer Luxus Zitronen orangen Kaffee,

    Die die so denken haben auch genug geld

     

    Das tafelprinzip kann mit dieser Einstellung abgeschafft werden statt Weintrauben im Winter Kohl und Kartoffeln macht satt zufrieden und nicht arm

     

    Dieses Einkaufszentrum macht alle arm,….. 

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