HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Landfraß geht weiter – passt das zu Cittaslow?


Schon seit vielen Jahren wird der Verlust von landwirtschaftlichen Flächen beklagt. Schon 2012 versuchte der Bauernverband  auf die Situation aufmerksam zu machen. Stoppt Landfraß, hieß die Kampagne.


In Hombergs Politik wurde dieser Aufruf nicht gehört. Aktuell berichtete die HNA über die fünf Forderungen, die Landwirte und Naturschützer formulierten:

• Straßenbauvorhaben  flächensparender realisieren
• Parkplätze  bei  Einkaufsmärkten  im  Untergeschoss schaffen
• Gewerbegebäude  nur  mehrgeschossig bauen
• Gewerbebrachen  erfassen und  neu  nutzen: 
   Städte  und Gemeinden sollen Leerstandskataster führen
• Bauleitplanungen  sollten strikt nach dem Prinzip Innen vor Außenentwicklung  erfolgen.
 

5 Forderungen und die Homberger Realität


Straßenbauvorhaben  flächensparender realisieren
Bei Mardorf soll ein Kreisel gebaut werden, für den Abzweig in den Ort.

Parkplätze  bei  Einkaufsmärkten  im  Untergeschoss schaffen
Für das geplante Einkaufszentrum sollen die Parkplätze ebenerdig  liegen, die Verkaufsflächen unterirdisch. Im Stadtbild entsteht eine große Parkplatzfläche. Im Keller sind die Geschäfte, für die es bei Schließung keine sinnvolle Nachnutzung gibt.

An der Nordumgehung sind ehemalige Ackerflächen zu einer Parkplatzwüste umgestaltet worden, die leersteht. Einen Eröffnungstermin für eines der Gebäude, einen Baumarkt, will der Eigentümer noch nicht nennen. Baurecht für den Baumarkt besteht seit 2012.

Gewerbegebäude  nur  mehrgeschossig bauen
Das Einkaufszentrum soll im größten Teil nur eingeschossig errichtet werden.

Gewerbebrachen  erfassen und  neu  nutzen:  Städte  und Gemeinden sollen Leerstandskataster führen
Die Forderung nach einem Leerstandskataster wurde bereits als Ergebnis der Arbeit zu Agenda 21 erhoben, das war vor gut 15 Jahren. Geschehen ist bisher nichts. Es gab immer nur neue Ankündigungen.

Bauleitplanungen  sollten strikt nach dem Prinzip Innen- vor  Außenentwicklung  erfolgen
Aktuell wird das Gegenteil praktiziert. In Mardorf wurde Ackerland zu Bauland umgewidmet, sofern der Regierungspräsident nicht noch Einspruch erhebt. Am Schmückebergsweg weiß der Bürgermeister noch nicht, ob der Wiesenhang am Ortsrand nicht doch auch Innenbereich sei. Diese Auffassung würde dem Eigentümer gefallen, dann könnte er seine Baupläne verwirklichen, obwohl die Stadt noch viele erschlossene Bauplätze im Innenbereich vorhält. Der Bürgermeister sah weiteres Bauland hinter dem Krankenhausgelände, das er ins Gespräch brachte.
Die Stadt hat sich für das Programm Dorferneuerung beworben – das schließt die Verpflichtung ein, nicht im Außenbereich zu bauen.
 

Private Interessen werden bedient

Eine Stadt, die sich so gegen die vernünftigen Forderungen verhält, will jetzt Mitglied bei Cittaslow werden. Erhaltung der Kulturlandschaft ist eines der Cittaslow-Ziele, gegen die Homberg bisher verstößt. Leider ist in der Stadt noch kein Umdenken zu erkennen. Die Stadt würde gern ihr Image aufbessern, die Voraussetzungen sind gegeben, doch das politische Handeln folgt anderen Zielen. Private Interessen werden bedient, aber nicht die der Bürger, siehe Einkaufszentrum, Spielhallen.

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EKZ: Vertragsänderungen sind nicht geringfügig

Für die Durchführung des Projekts Einkaufszentrum auf dem Ulrich Areal hat die Stadt mit dem Projektentwickler Schoofs einen Durchführungsvertrag geschlossen. Dazu gehört der Vorhaben- und Erschließungsplan, in dem detailiert das Vorhaben beschrieben wird. Der Vorhaben- und Erschließungsplan muss konkret alles erfassen, was mit dem Projekt realisiert werden soll.   Die geplanten Änderungen sind erheblich. 1. […]

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Ist der Bebauungsplan für das Ulrich-Areal gültig?

  Die Stadtverordneten sollten eigentlich darauf vertrauen können, dass der Magistrat rechtlich einwandfreie Beschlussvorlagen zur Abstimmung vorlegt und über die rechtliche Situation korrekt informiert. Darauf kann in Homberg nicht vertraut werden, obwohl der Bürgermeister Jurist ist. Erfahrungen mit zahlreichen Projekten zeigen, dass bei den Bürgermeistern Wagner und Ritz dieser Vertrauensvorschuss nicht gerechtfertigt war und ist. […]

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Einkaufszentrum Drehscheibe: Umgang mit Planungsänderungen

Am 28. Mai 2018 hat der Projektentwickler Schoofs eingestanden, dass er den Durchführungsvertrag für das von ihm gewünschte Einkaufszentrum nicht erfüllen kann.   Schoofs kann seinen Vertrag mit der Stadt nicht erfüllen Im Durchführungsvertrag zwischen dem Projektentwickler und der Stadt ist vereinbart, dass bis 31.12.2018 die Bescheinigung der Bauabnahme vorgelegt werden muss. Dies ist offensichtlich […]

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Wie viele Plätze hat der Saal der Stadthalle?

Wer überwacht die Einhaltung von Regeln? 600 Besucher bei nur 450 Plätzen? Sortimentslisten bis auf die Kommastellen des Prozentanteils, die doch keiner prüft und prüfen kann.

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Der Traum vom Einkaufszentrum und die harte Wirklichkeit

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Die Interessen von Schoofs können nicht die Interessen der Stadt sein

Der Projektentwickler Schoofs-Frankfurt will aus dem Projekt Einkaufszentrum Drehscheibe Gewinn machen. Er will es verkaufen, das ist das Ziel jedes Projektentwicklers. Um das Projekt verkaufbar zu machen, soll die Stadt Schoofs helfen. Schoofs ist auf die Stadt und die Stadtverordneten angewiesen. Die Stadtverordneten haben die Planungshoheit, das wichtigste Recht der Stadtverordneten-Versammlung. Schoofs braucht deren Zustimmung. […]

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Stadt schweigt zu Schoofs EKZ-Planung

  Auf der Internetseite der Stadt findet sich keine Meldung zu den Planänderungen von Schoofs für das Einkaufszentrum. Weder unter der Rubrik "Themen im Fokus" noch unter "Aktuelles" Der Leser findet etwas über eine Straßenbenennung vom April 2018, von Losaktion, Statt-Theater, Sommerwiesen, Radspaß, Dorfplatzkonzert, Burgbergfestival, Wochenmarkt, Cittaslow-Bewerbung. Diese Meldungen verweisen eher auf eine Eventagentur, aber […]

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Dr. Ritz: „Nur geringfügige Abweichungen“

  Bei den Plänen für das Einkaufzentrum Drehscheibe gäbe es nur geringfügige Abweichungen in der Sortimentsliste, erklärte  Bürgermeister Dr. Ritz zu Beginn der gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss und Haupt- und Finanzausschuss am 28. Mai 2018 in der Stadthalle. Stimmt das? Der Geschäftsführer von Schoofs, Mohamed Younis, rechnete vor, dass sich die Verkaufsfläche nur um 4,7 […]

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Schoofs erklärt seine Planung

Zeichnung: Ansicht des Einkaufzenterprojektes  von der Kasseler Straße zwichen Ziegenhainer Straße und Stellbergsweg. Die ursprünglich geplanten Neubauten fallen in der neuen Planung weg.   Planungshoheit ist das originäre Recht jeder Kommune. Sie kann entscheiden, wie sich die Stadt entwickeln soll. Mit der Aufstellung von Bebauungsplänen gibt sie den Rahmen für private Bauherren vor und kann […]

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Was darf im Einkaufszentrum verkauft werden?

Der Projektentwickler Schoofs möchte die gültige Sortimentsliste für das Einkaufszentrum ändern und stellte seine Wünsche in der Stadthalle vor. Um die Veränderungen erkennen zu können, hier die jetzige genehmigte Sortimentsliste aus dem Bebauungsplan Nr. 66.

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Schoofs will wieder einmal neue Pläne vorstellen

  Projektentwickler Schoofs will am Montag dem 28. Mai 2018 ab 18:30 Uhr in der Stadthalle neue Pläne für das Einkaufszentrum vorstellen. Zu der Zeit tagen in der Stadthalle öffentlich der Bauausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss. Nach den Plänen von Schoofs ist ein Bebauungsplan von der Mehrheit der Stadtverordneten beschlossen worden, mit dem die Firma […]

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Homberg: Weiter im Kreis herum

In Homberg geht es weiter im Kreis herum für 700.000 Euro.

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