HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Vom EKZ zum Nahversorgungzentrum

In Kürze sollen die Bauarbeiten für die "Drehscheibe" starten, das Einkaufszentrum mit 7.500 Quadratmeter Verkaufsfläche.

So steht es im Januar 2018 auf https://www.drehscheibe-homberg.com/presse.
Diese Meldung ist aber bereits ein Jahr alt.
 

"Die Abbrucharbeiten sollen im Sommer 2017 abgeschlossen sein."

 

 

Frist geht zu Ende

Seit Oktober 2017 hätten die Bestandsgebäude abgebrochen werden können, es ist bisher nicht geschehen. In sechs Wochen beginnt wieder die Brutzeit der Vögel, dann ist kein Abbruch mehr erlaubt.

Der Plan eines großen Einkaufszentrums auf dem Ulrich-Areal scheint jetzt zu einem  Nahversorgungszentrum geschrumpft zu sein.

 

Die 180 Mio. Euro Kaufkraft, die Homberg aus den umliegenden Kommunen zufließen sollten, gab es nie – auch wenn das Planungsbüro ANP das den Bürgern in der Stadthalle vortrug. Bereits 2015 war das als unrealistisch zu erkennen. Doch Bürgermeister und die Mehrheitsfraktionen waren von einem Einkaufszentrum so begeistert, dass sie alle Hinweise zurück wiesen. Der Bürgermeister warnte, man dürfe dieses Projekt nicht versemmeln. Jetzt ist es versemmelt, auch wenn das noch nicht ausgesprochen wird, auch nicht von  CDU, SPD und Grünen.
 

 

Foto: Schaukasten der SPD in der Ziegenhainer Straße, Ecke Bindeweg

Foto: Seit März 2017 liegen diese und weiter Baumstämme auf dem Ulrich-Areal, nachdem sie Ende Februar gefällt wurden.

Was bedeutet Nahversorgung?

„Nahversorgung umfasst im engeren Sinne das Angebot von Gütern des täglichen Bedarf, die möglichst zentral gelegen und möglichst fußläufig zu erreichen sind.“   Das 1 x 1 der Nahversorung, GMA

Das Thema Nahversorgung wurde bereits hier im Hingucker frühzeitig thematisiert.

Die Nahversorgung ist in dem Umfeld des Ulrich-Areals schon lange durch den REWE-Markt abgedeckt. Als am Schmückebergsweg, auf dem ehemaligen Weckesser-Gelände, ein Nahversorgungszentrum gebaut werden sollte, hat das der Bürgermeister rechtswidrig verhindert. Selbst als er erkannte, dass damit hohe Schadenersatzforderungen für die Stadt die Folge sein könnten, gab er nach, als er von den Projektentwicklern entsprechende Mails erhielt.

 
Wie geht es mit dem Ulrich-Areal weiter?

Schoofs will natürlich diesen Fisch nicht vom Haken lassen. Von Bürgerseite war eine Mischnutzung vorgeschlagen worden – Schoofs hatte das ursprünglich ausgeschlossen.
In der aktuellen Projektbeschreibung liest sich das jetzt anders:

Schoofs Immobilien Frankfurt freut sich sehr auf die Realisierung der Drehscheibe Homberg, die allerdings mehr als nur ein Nahversorgungszentrum für Homberg-Efze sein soll. Wir wollen einen Ort der Begegnung schaffen."

Mehrere Grünflächen und die Anordnung von Bäumen unterstützen die Struktur des Geländes und fassen dieses optisch ein.

Foto: Mächtige alte Rotbuchen und andere Großbäume auf dem Ulrich-Areal. Sie standen den Plänen eines Einkaufszentrums im Weg. In der Bürgerversammlung haben alle drei Arbeitsgruppen für den Erhalt gestimmt. Das Kasseler Architekturbüro ANP und auch die Grünen stimmten für Baumfällung, um so das größtmögliche Einkaufzentrum auf der Fläche bauen zu können. Foto: Ausgleichspflanzung für die gefällten Großbäume nahe des Stadions am Stellberg.

 

Die Rotbuchen wurden Ende Februar 2017 gefällt und dafür eine "Ausgleichspflanzung" am Stadion vorgenommen.

Das Stammholz der großen Bäume liegt noch heute auf dem Ulrich-Areal.
Wo "Mehrere Grünflächen…" sein sollen, ist nicht ersichtlich.
 

Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten
Die Planung sieht ebenfalls Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten vor, um auf sich ergebende Anforderungen der kommenden Jahrzehnte reagieren zu können. So wird für veränderte Flächenaufteilungen und -zuschnitte ausreichend Spielraum mitgedacht, der beispielsweise im Bereich weiterer Büroflächen auch jederzeit umsetzbar wäre.

Anpassung, Erweiterung, veränderte Flächenaufteilung, Spielraum …
Spielraum und Anpassungen sind bis Ende 2018 rechtlich nicht gegeben.
Bis dahin gilt der Bebauungsplan und der städtebauliche Vertrag, den Schoofs mit der Stadt abgeschlossen hat, und an die Schoofs gebunden ist.
Wenn Schoofs das nicht kann, ist dieser Vertrag hinfällig. Damit ist auch der Beitrag von Schoofs für den Kreiselumbau unsicher.

Seit 2003 träumen die politischen Mehrheiten von einem Einkaufszentrum. Schon mehrfach sind die Träume geplatzt. Aber es wird weitergemacht wie bisher.

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Schneider-Gelände: Zehn Jahre Planung – Ende noch nicht absehbar

Die HNA berichtete über den langsamen Baufortgang des Fachmarktcenters am der Kasseler Straße. Seit 2015 sei man am Bau, 2016 sollte Eröffnung sein. Jetzt – Ende 2017 – ist davon noch nichts zu erkennen. Auch der Investor Schneider könne noch keinen Termin nennen. Er gibt an, Baufirmen wären wegen der Auftragslage nicht zu finden. – […]

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Stadtverordnete beschließen: Es wird erwartet ….

Welcher Zweifel soll mit dem Beschluss beschwichtigt werden?

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Auch Einkaufszentren leiden unter dem Internethandel

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Drehscheibe für 800.000 Euro umbauen

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Homberg: Immer noch kein Platz im Schwarzbuch

Offener Brief an die Redaktion des Schwarzbuchs

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Projekt: Drehscheibe Homberg

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Zweifelhafte Erfolgsmeldung zum Einkaufszentrum

BildIst die Erfolgsmeldung des Bürgermeisters zum Neujahrsempfang gerechtfertigt?
Drogerie Müller hätte eine Mietvertrag unterschrieben.

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Er kanns nicht lassen…

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Einkaufszentrum? Pizzeria Euro-Döner freut sich weiter auf Gäste

BildVor 18 Monaten sprachen die Projektentwickler von der Eröffnung des Einkaufszentrums 2017, dann Weihnachten 2018. Bis jetzt tut sich nichts.

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Factory Outlet Center oder der Wunderbrunnen

BildVor 10 Jahren wurde die Errichtung eines großen Verkaufszentrums für Werkverkäufe, – Factory Outlet Center, FOC- in Remsfeld diskutiert. 450 Arbeitsplätze sollten dadurch entstehen und Kunden aus einem weiten Umkreis anlocken. Davon erhoffte man sich auch eine Belebung für den Homberger Einzelhandel.

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Neue Gefahren für das Einkaufszentrum

BildFür das geplante Homberger Einkaufszentrum steht nach den Aussagen des Projektentwicklers bisher nur ein Mieter fest: Rewe, der sein Geschäft verlagern und erweitern will.

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Probleme rund um den Kreisel

BildFördermittel vom Land nicht vor 2018.
Kein Baugeginn vor Bewilligung.
Verkehrsanbindung muss 2018 fertig sein, sofern Einkaufszentrum kommt.
Wie geht es mit dem Minikreisel weiter?

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