HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

„Die Zeit der Shoppingcenter ist vorbei“

  
Die Zeit der Shoppingcenter ist vorbei, meldete die tagesschau. Der Online-Handel zeigt auch hier seine Spuren. Jahrelang gab es nur Wachstum, 15 neue Center im Jahr. Das ist Vergangenheit. Jetzt sind es drei im Jahr. Manche Einkaufszentren werden bald schließen, so zitiert die tagesschau Handelsexperten.

 

Frühe Warnung wurde ignoriert

Der Trend zum Shoppingcenter begann in den Ballungsräumen. Nachdem dort der Markt gesättigt war, versuchten die Projektentwickler ihr Glück in immer kleineren Mittelstädten, so auch in Homberg.

Am 23. 06.2015 war Herr Schüller vom Einzelhandelsverband in Kassel im Freiraum der FWG zu Besuch. Schon vor vier Jahren sah er keine Chance in der Monokultur Einkaufen und riet zu Mischnutzung, zur Quartiersentwicklung in der auch Einkauf eine, aber nicht die alleinige Funktion ist. Heute kann man diesen Trend in der tagesschau lesen.
  

16 Jahre Jahre der Traum vom Einkaufscenter

Homberg glänzt schon lange im Ignorieren von Fakten. Sei es bei falschen statischen Berechnungen, sei es bei übertriebenen unrealistischen Kaufkraftzahlen, verlustreichen Grundstücksgeschäften im Kasernengelände oder wie hier die schon lange absehbare Entwicklung im Handelsbereich.

2003 wurde das erste Konzept für eine Einkaufszentrum in der Altstadt vorgestellt. Es folgen immer neue bauliche Varianten. 2015 war wenigsten die Einsicht gewachsen, dass ein Einkaufszentrum in der Altstadt keine wirtschaftliche Basis hat. Dafür setzten die Mehrheitsparteien und der Bürgermeister nun auf das Einkaufszentrum auf dem Ulrich-Areal. Dafür brachten sie große Opfer. Eine grüne Oase wurde zerstört, so wie jetzt das gesamte Gelände einschließlich mehrerer denkmalgeschützter Häuser.

Foto: Schuttberge des Abrisses der Gebäude auf dem Ulrich-Areal. Im Hintergrund die Leuchtschrift des vorhandenen REWE-Marktes.

Diese Lernunfähigkeit hat drei Bürgermeister-Amtszeiten hintereinander Homberg herabgewirtschaftet, gerade auch im Vergleich mit den benachbarten Städten. Kann es sich Homberg leisten, weiter so die vorhandenen Rahmenentwicklungen zu ignorieren?

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Einkaufszentrum: Lehrstück und Lernverweigerung

  Die bisherige Planung für das zentrale Gebiet am Rande der Homberger Altstadt ist in mannigfaltiger Hinsicht ein Lehrstück. Foto: Einladungstafel zum Bürgerworkshop in der Stadthalle Homberg   Bürgerbeteiligung Die Bürger sollten von Anfang an bei der Planung beteiligt sein. In der Stadthalle gab es einen sogenannten Planungsworkshop. Als die drei Arbeitsgruppen der Bürger dafür […]

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Situation der Kreissparkasse

Sparkassen stehen wirtschaftlich unter Druck, dennoch erzählt die KSK den Homberger, sie wollen eine Million Euro investieren, um eine „Goldkiste“ mit 55 qm Ausstellungsraum zu bauen. So verliert die Sparkasse ihr Ansehen und damit ihr Vertrauen.

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EKZ: Was soll man glauben?


So viele Widersprüche, so viele nicht erfüllte Ankündigungen in der Vergangenheit. Warum sollte man gerade diesen Ausagen glauben?

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Abrissparty und Standortverlagerung

Auf der Titelseite der HNA wird eine Abrissparty angekündigt, die PR-Managerin von Schoofs informierte die HNA. Auch in der Schwälmer und Melsunger Ausgabe wird dieses Ereignis verkündet, schließlich sollen aus diesen Städten die Kunden einmal alle nach Homberg strömen. Nur auf der Homepage der Stadt ist von diesem Ereignis nichts zu lesen. Warum so bescheiden? […]

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Leerstand im Einkaufszentrum in Gießen: Was folgt daraus für Hombergs Pläne?

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Schoofs erklärt seine Planung

Zeichnung: Ansicht des Einkaufzenterprojektes  von der Kasseler Straße zwichen Ziegenhainer Straße und Stellbergsweg. Die ursprünglich geplanten Neubauten fallen in der neuen Planung weg.   Planungshoheit ist das originäre Recht jeder Kommune. Sie kann entscheiden, wie sich die Stadt entwickeln soll. Mit der Aufstellung von Bebauungsplänen gibt sie den Rahmen für private Bauherren vor und kann […]

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„Zu viele Geschäfte außerhalb angesiedelt worden“

Schon 2003 warnte der Regierungspräsident, er hatte „ganz erhebliche Bedenken“.
Die Mehrheit der Homberger Stadtverordneten schlug die Bedenken in den Wind.

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„Gute Nachrichten“ für Ende Januar?

Die angekündigte „gute Nachricht“ ist ausgeblieben.
Es gibt offensichtlich nur Ankündigungen zum 7.500 qm Einkaufszentrum.

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Schneider-Gelände: Zehn Jahre Planung – Ende noch nicht absehbar

Die HNA berichtete über den langsamen Baufortgang des Fachmarktcenters am der Kasseler Straße. Seit 2015 sei man am Bau, 2016 sollte Eröffnung sein. Jetzt – Ende 2017 – ist davon noch nichts zu erkennen. Auch der Investor Schneider könne noch keinen Termin nennen. Er gibt an, Baufirmen wären wegen der Auftragslage nicht zu finden. – […]

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Auch Einkaufszentren leiden unter dem Internethandel

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Zweifelhafte Erfolgsmeldung zum Einkaufszentrum

BildIst die Erfolgsmeldung des Bürgermeisters zum Neujahrsempfang gerechtfertigt?
Drogerie Müller hätte eine Mietvertrag unterschrieben.

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Einkaufszentrum? Pizzeria Euro-Döner freut sich weiter auf Gäste

BildVor 18 Monaten sprachen die Projektentwickler von der Eröffnung des Einkaufszentrums 2017, dann Weihnachten 2018. Bis jetzt tut sich nichts.

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