HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Abrissparty und Standortverlagerung


Auf der Titelseite der HNA wird eine Abrissparty angekündigt, die PR-Managerin von Schoofs informierte die HNA.
Auch in der Schwälmer und Melsunger Ausgabe wird dieses Ereignis verkündet, schließlich sollen aus diesen Städten die Kunden einmal alle nach Homberg strömen.

Nur auf der Homepage der Stadt ist von diesem Ereignis nichts zu lesen. Warum so bescheiden? Es ist doch eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass das Projekt noch nicht "versemmelt" ist.

Auch auf der Homepage des Projektentwicklers Schoofs findet sich zu diesem Homberger Projekt kein Partyhinweis.

 

Was aus anderen großen Ankündigungen geworden ist.

Noch in einem anderen Planungsprojekt gibt es einen Fortschritt. An der Kasseler Straße soll demnächst der Zugreifmarkt aus der Basthauptstraße eröffnen, Standortverlagerung.

Für den Baumarkt gibt es seit 2012 das Planungsrecht, nichts passierte.
Dann wurde das Planungsrecht erweitert  um eine Tankstelle, einen Medinemarkt, eine Gastronomie.

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2 Kommentare zu “Abrissparty und Standortverlagerung”

  1. Martin

    Standortverlagerung kann auch etwas sehr gutes sein. Aber lieber Herr Schnappauf, das will in Ihr verbittertes Hirn ja nicht rein gehen. Es ist ja sowieso wieder grundsätzlich erstmal alles schlecht…

    Der Zugreifmarkt ist in seiner jetzigen Form nicht mehr konkurrenzfähig. Der Markt hat einen guten Ruf bei der Beratung, ist aber sehr eingeschränkt im Sortiment. Sie bekommen z.B. kaum Fußböden. Zudem ist der Markt alles andere als modern. Alternative wäre eine Schließung gewesen. Von daher ist es gut, dass der Markt umzieht!

    Gleiches gilt für den REWE-Markt. In Spangenberg wird der Markt geschlossen, weil es keine Erweiterungsmöglichkeit gibt. Würde Ihnen das gefallen? REWE platzt aus alles Nähten. Es ist furchtbar darin einkaufen zu gehen (alles voll gestellt, viel zu enge Gänge). Noch schlimmer ist es (erst recht seit Einzug der Postfiliale) im Getränkemarkt. Es muss dringend etwas passieren. Auch hier wäre eine Standortveragerung nur zu begrüßen. Da Rossmann an den Stadtrand gezogen ist, ist z.B. auch eine Ansiedlung von Müller erfreulich. Dadurch kann das Sortiment in der Innenstadt um diesen Bereich wieder erweitert werden. Müller bietet auch Bastelartikel, teilweise CDs/DVDs an. Alles was wir in der Innenstadt nicht mehr haben. Gleiches gilt für ALDI. Wenn Sie sich mit dem aktuellen Filialkonzept von ALDI beschäftigten würden, würden Sie sehen, dass eine Umsetzung dieser neuen Konzepte am derzeitigen Standort nicht mehr möglich ist. Somit muss sich auch ALDI über kurz oder lang etwas einfallen lassen für den Homberger Standort. Ich denke, dass speziell Geschäfte dieser Kategorie (Lebensmittel, Drogerie), die ja den Großteil der Fläche einnehmen werden, wieder Schwung an diese Stelle der Stand bringen können, da sie den täglichen Bedarf anbieten und auch keine besondere Konkurrenz durch das Internet spüren (wie z.B. Bekleidungsgeschäfte). Auch Woolworth ist da relativ breit aufgestellt.

    Zusammen mit den Plänen von Sparkasse (ja, es sind Mitarbeiter ins Dienstleistungszentrum abgewandert – macht aufgrund der Bankensituation aber auch Sinn), der katholischen Kirche und den Umbauplänen des Stadtparks ergibt sich für mich eine deutliche Aufwertung des Areals. Aktuell wird ankommenden Gästen aus der Richtung ein ganz furchtbarer Eindruck vermittelt. Also bitte nicht immer nur alles schlecht sehen…

  2. Delf Schnappauf

    zu 1: Selbstverständlich kann eine Standortverlagerung vorteilhaft sein, wie z.B. bei der Firma Zimmermann.

    Es kommt aber nicht nur darauf an, was man wünscht, es muss auch wirtschaftlich tragfähig sein. Es reicht nicht erst mal anzufangen und hinterher festzustellen, es funktioniert nicht. Deshalb ist es vorab wichtig alle Faktoren in die Planung mit einzubeziehen, wie zum Beispiel die vorhandene Kaufkraft, das stete Wachstum des Online-Handels.

    Für das Ulrich-Areal befürchte ich, dass diese zentrale Fläche lange als Baustelle liegen bleibt, so wie die Baumstämme, die voreilig gefällt wurden. Der Anblick für die Stadt wäre noch schlechter als heute. Das "Schlossberg-Zentrum" des Schneidergeländes an der Kasseler Straße ist für mich eine mahnendes Beispiel.

    Selbst wenn es wider Erwarten zu dem geplanten unterirdischem Einkaufzentrum kommen sollte, bleibt die Frage, was wird aus dem Bauwerk, wenn sich die Situation im Handel weiter verändert, und es für diese Flächen keinen ausreichenden Bedarf mehr gibt. Eine nachfolgende Nutzung ist schwer vorstellbar. Nachhaltigkeit gleich Null.

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