HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Mit falschen Informatioen über den Tisch gezogen

Die Stadtverordneten sollten mit eine Grundsatzbeschluss zum Verkauf von Grundstücken in der ehemaligen Ostpreußenkaserne stimmen.

Nach den Unterlagen der Sitzunseinladung wolle die Firma Battle Tank Dismantling GmbH Koch (BTD) ein großes Geländestück für rund 758.637,50 Euro kaufen.

Außerdem sollte die "ehemalige Schießanlage zum Zweck der Algenzucht" zum Preis von 247.200 Euro verkauft werden. An wen diese Fläche verkauft werden soll, ist nicht gesagt.

Der Stadtverordnete Egbert Siebert (FWG) fragt: Mit wem soll der Vertrag abgeschlossen werden? Bürgermeister Martin Wagner hatte den Saal verlassen, er konnte nicht antworten. Vom Vertreter des Bürgermeisters, dem ersten Stadtrat Gerd Fröde wurde ein Antwort erwartet. Scheinbar wusste er es nicht, er blätterte den Kaufvertrag durch, um eine Antwort zu finden. Siebert blieb am Rednerpult stehen und wartete gedultig. Nach eine Weile schien der erste Stadtrat gefunden zu haben, wer der Köufer ist. Übrigens: Bei Verträgen stehen die Vertragspartner immer auf der ersten Seite, da braucht man nicht in den Seiten zu blättern.

In dem Vertragstext ist als Käufer Peter Koch Invest UG genannt, so antwortete der Vertreter des Bürgermeisters. Ein Blick in das Unternehmensregister am Abend zeigte, es gibt keine Unternemen mit diesem Namen, wohl aber mit der Bezeichnung Peter Koch Unternehmensbeteiligung UG. An wen ist nach dem Beschluss der Stadtverordneten verkauft worden?

1.000 Euro Stammkapital
Keine Bank finanzeirt ein Untenehmen mit 758.637,50 Euro Kredit, wenn das Unternehmen nur für 1.000 Euro haftbar ist. Das ist ein Strohmannmodell. Wer steckt wirklich dahinter, das wird den Stadtverordneten verheimlicht. Die Aktiven der Verschleierung sind Martin Wagner und Stefan Gerlach.

Woher will die Firma das Geld nehem?
Wer haftet, wenn das Unternehmen mit 1.000 Euro Haftungskapietal pleite geht?

Die Stadtverordneten lassen sich gern belügen und durch den Fraktionszwang dazu bewegen, die Hand für einen Verkauf zum Schaden der Bürger zu heben.

Ein Betrugsmanöver von CDU und SPD
Die Stadtverordneten erhielten in der Beratung die Informationen über die falschen Käuferangaben, doch sie nutzten sie nicht. Sie folgtem nicht ihrem Gewissen, sie beugten sich dem Fraktionszwang von Stefan Gerlach (SPD) und Joachim Pauli (CDU). Sie lassen sich lieber über den Tisch ziehen als selbst nachzudenken. Das ist das traurige Resumee Homberger Kommunalpolitik.


4 Kommentare zu “Mit falschen Informatioen über den Tisch gezogen”

  1. Bad Man

    Super !

    Eine Firma taucht auf, die erst im Januar 2014 gegründet wurde.

    Inhaber Peter Koch. Eine UG !

    Statt der den Stadtverordneten Firma BTD Inhaber die selbe Person präsentierten Firma nun eine UG.

    Diese kauft dann auch noch Flächen um eine Algenzuchtanlage zu betreiben wobei sie keinerlei Referenzen hat und wird en Abgeordneten auch noch unter falschem namen präsenitiert.

    Fehlt jetzt nur noch, dass die Hauptakteure dieses erbärmlichen Spiels zukünftig in irgendeiner Form in diesen Firmen auftauchen.

    Mal gespannt welche Entwicklung das Ganze nimmt. Irgendwie will mir dabei Max und Moritz nicht aus dem Sinn:
    "Wehe, wehe ! Wenn ich auf das Ende sehe!"

    Abgewandelt:
    Der Gewinner wird die Verlierer irgendwann beneiden!

    Wie man es besser machen zeigen die Entwicklungen im Gewerbegebiet um Ostheim.

    Holzhauer GmbH siedelt sich im Ostheimer Gewerbegebiet an

  2. Bad Man

    Die Berichterstattung der HNa in diesem Punkt ist auch nicht gerade Qualitätsjournalismus.

    Nicht nur das die Redakteurin ULA von 2 verschiedenen Firmen schreibt, die dort als Käufer auftreten, so lautet auch noch die nächste Schlagzeile online:

    "Homberger Stadtmarketing-Verein wird Geld vorerst gestrichen"

    https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/homberger-stadtmarketing-verein-wird-geld-vorerst-gestrichen-3562171.html

    Nach Herrn Rohdes blamabler Selbstdarstellung in der Stadthalle, den fehlerhaften Informationen zu den Internetauftritten ( 3 von 5 Informationen falsch ) nun das furiose Finale !

     

     

  3. Süsswarenhändler

    Eine neue Zeit bricht an:
    Hombergs Rosinen sind ausverkauft.

    Jetzt gibt es nur noch saure Drops !

  4. Done and dusted

    Im Print der HNA am 20. Mai 2014 macht der Fraktionsvorsitzende der FDP Herr Ripke darauf aufmerksam, die FDP habe nur dem Verkauf an BTD zugestimmt, nicht jedoch an die Firma die die Algenzuchtanlage betreiben wolle.

    Da hat Herr Ripke samt den anderen 50 % seiner Truppe wohl noch gar nicht mitbekommen, dass gar kein Verkauf an BTD stattgefunden hat.

    Man sollte als Stadtverordneter schon wissen für was man seine Zustimmung gibt.

    Insofern eifert er scheinbar Herrn Gerlach nach, der ja zugibt Entscheidungen zu treffen ohne alles dazu notwendige gelesen zu haben.

    Woraus man durchaus folgern kann, dass damit eine sachgerechte Entscheidung nicht möglich ist.

    Meine Empfehlung: Bleiben sie den Sitzungen doch fern und gehen sie in Hombergs Gourmet – Tempel schlemmen. Schmorbraten mit Klößen und Spargelsüppchen.

    Empfohlen von einem excellenten Kenner der Gastronomie und der Homberger Politgrößen.

     

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