HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Saniert die Stadt jetzt die Schirnen?

 

Die Stadt hat die Schirnen für 10.000 Euro verkauft. Jetzt wird darin an der Sanierung gearbeitet. Am Fenster hängt der Bauschein. Darauf ist zu lesen:

Bauherr: Magistrat der Stadt Homberg
Aktenzeichen: B 00209-17/16
Datum: fehlt
Entwurfsverfasser: Architekt Christian Gerlach
Bauleitung: Architekt Albert Hess

Welche Rolle spielt der Magistrat in der Sache, als die Schirnen verkauft worden sind?

2014 hat die Stadt die Schirnen für 50.000 Euro gekauft und mit Verlust von 40.000 Euro in diesem Jahr wieder verkauft.

Foto des Bauscheins (Stand 29.11.2017)

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5 Kommentare zu “Saniert die Stadt jetzt die Schirnen?”

  1. AnwaltsLiebling

    Herr Schnappauf,

    ich habe mal im Internet gestöbert.

    Unter  Bauherrschaft/Antragsteller konnte ich lesen:

    Bauherrschaft muss nicht Eigentümer des Grundstückes sein.

    Besteht da ein Zusammenhang mit den Schirnen?

  2. Homberger Jeck

    Ist eine Baugenehmigung ohne Datum gültig?🤡

  3. Le Penseur

    Als ich heute morgen die HNA aufschlug, habe ich geglaubt, nicht richtig zu lesen. Der Architekt Albert Hess hat sich der HNA gegenüber geäußert, dass es auch nach dem Umbau der Schirnen, die die Stadt Homberg an einen Privatmann verkauft hat, auch in Zukunft zu Feuchtigkeit kommen wird. Interessant ist es für mich, dass die Architektenleistung von Herrn Gerlach, Fritzlar, erbracht wird und die Bauleitung Albert Hess übernommen hat. Meiner Ansicht nach wird auch Herr Bekim Rushiti ein Opfer des Bauens nach Homberger Art werden. Nachdem bereits im Waldkindergarten das Problem Feuchtigkeit binnen kürzester Zeit aufgetreten ist und der Kindergarten vorübergehend geschlossen werden musste, wird hier ein weiteres unsächliches Kapitel des Bauens nach Homberger Art eingeläutet. Warum es zu einer Trennung zwischen Architekten und Bauleitung gekommen ist, die ich nicht für geglückt halte, entzieht sich meiner Kenntnis. Eines steht jedoch für mich fest, dass es auch in der Zukunft zu weiteren Problemen in den Schirnen kommen wird. Ich wünsche Herrn Rushiti alles Gute und hoffe für ihn, dass das Gesundheitsamt ihm keinen Strich durch die Rechnung machen wird. Denn vorprogrammierte Schäden durch Feuchtigkeit in Verbindung mit dem Verkauf von Lebensmitteln halte ich für höchst problematisch.

  4. Stauffenberg

    @ Le Penseur:

    Guter Schachzug vonn Herrn Hess: er hat damit offiziell Bedenken geäußert und ist somit aus der Gewährleistung raus. Und Herr Gerlach ist ja vom Bürgermeister persönlich bereits von der Übernahme der Mängel entbunden.

    Also alles wie immer: der Filz in Homberg deckt sich gegenseitig, und es geht weiter so ohne Konsequenzen!

  5. Delf Schnappauf

    zu 3 und 4:

    "Diese Staatsbedienten haken und greifen wie Schindeln in einander, um einander zu halten und zu decken." 
    Jean Paul 1763 – 1825

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