HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

…heißt es in der Pressemitteilung des Regierungspräsidiums

Grünes Licht für Pyrolyse und AlgenzuchtDie HNA gibt als Quelle für ihren Beitrag "Grünes Licht für die Pyrolyse und Algen" eine Pressemitteilung des Regierungspräsidiums (RP) an. Eine solche Pressemitteilung lässt sich auf der Seite des RP nicht finden. Der Pressesprecher Herr Conrad berichtet nur von einer telefonischen Nachfrage der HNA-Redaktion zu dem Thema.

Wie kommt die Pyrolysemeldung in die Zeitung?
Auf jeden Fall nicht auf dem Weg, wie die HNA es darstellt.
Wer hat Interesse an der Meldung? Diejenigen, die das Projekt schon immer den Bürgern als Zukunftsprojekt verkaufen wollen.
Der RP hat der Stadt einen Bescheid über den Beschluss des Zentralausschusses geschickt. Jetzt kommt es nur darauf an, es geschickt in die Öffentlichkeit zu bringen. Dazu muss die die HNA-Redaktion informiert werden, die daraus ihren Beitrag schreibt, den "Auftraggeber" aber verdeckt hält.

Eine Prüfung zu Pyrolyse und Algenzucht erfolgt nicht, die Vorgaben der Stadt werden einfach übernommen. Die HNA erfüllt damit nicht die Aufgabe der Presse sondern wird zum Helfer des Bürgermeisters.

Altreifen-Pyrolyse ein lohnendes Projekt?
Weltweit sind viele Pyrolyseprojekte insolvent gegangen, die vorher mit hohen öffentlichen Mitteln gefördert worden sind. Trotz dieser Erfahrung sollen weiter Gelder dafür bereit gestellt werden. Auch in Hessen gibt es entsprechende Förderprogramme

o Vorhaben zur Nutzung innovativer Energieeffizienztechnologien und Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien
o Entwicklungsvorhaben
o Projekte zur Qualifizierung- und Informationsvermittlung und -verbreitung der Energieeffizienztechnologien und der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien

Bereits 2012 teilte des Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit, dass im Rahmen des Förderprogramms Pyrolyse förderfähig sei.
Staatssekretär Mark Weinmeister im Ministerium ist der Freund des Bürgermeisters. Angesichts dieser Zusammenhänge ist es wohl aussichtsreich, Fördermittel für "potenielle Investoren" zu bekommen, ob zum Nutzen der Investoren sowie "family and frinds" oder zum Nutzen von Homberg ist dabei offen.

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