HOMBERGER HINGUCKER

Online-Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis, Nord-HESSEN

Wozu sind Bebauungspläne nötig, wenn sie doch nicht beachtet werden?


Das Mühlhäuser Feld  wurde in den letzten 10 Jahren bebaut. Die Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 51 wurden gröblich missachtet. Scheinbar achtet in der Stadt- oder Kreisverwaltung niemand auf die Einhaltung der Satzung.

Die gestalterischen Festsetzungen haben die Funktion, für das Quartier ein harmonisches Ganzes zu schaffen, das allen Hauseigentümern zugute kommt. Im Mühlhäuser Feld herrscht Wildwuchs. Dieses Quartier ist so unansehnlich geworden, dass es den Eigentümern schaden wird. In diesem Quartier werden die Häuser später nur noch unter Wert verkaufbar sein. Es besteht die Gefahr, dass dieses Viertel zu einem Problemquartier wird.

 


Die Pflanzen der Hecke entsprechen nicht der Pflanzliste.

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40 Kommentare zu “Wozu sind Bebauungspläne nötig, wenn sie doch nicht beachtet werden?”

  1. Scherzbold

    Ui,ui, da scheint sich jemand in der Auswahl des Bauplatzes total vergriffen zu haben…

    Hinterm Bretterzaun geht's weiter – mit einer Hecke?

  2. Frustrierter

    Weder Gesetze noch Verordnungen sind etwas wert, wenn sie nicht einer ( ständigen ) Kontrolle unterliegen.

    Das ist so und war schon immer so.

    Im ruhenden Verkehr klappt die Überwachung durch die Mitarbeiterin des Ordnungsamtes während ihrer Dienstzeit gut.

     

     

  3. Zugezogener

    Ich stelle mir gerade vor, was in der deutschen Presselandschaft – einschließlich des "Unterschichtenfernsehens" – los wäre, wenn nur 30% der Homberger Grundstückseigentümer einen derartigen Sichtschutz anbringen würden.

    "Homberg mauert sich ein"….

    Stören den Grundstückseigentümer die Spaziergänger oder die paar Autos?

    Da ich dort auch gelegentlich meinen Spaziergang mache, schließe ich aus, dass es sich um einen Bauzaun handelt, der noch nicht abgebaut wurde.

    Nach diesem Bericht wird der Außendienst der zuständigen Behörde in den nächsten Tagen eine Ortsbesichtigung vornehmen (…)

  4. AnwaltsLiebling

    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bewegen sich an dieser Örtlichkeit auch Magistratsmitglieder und Stadtverordnete.

    Was geht in ihnen vor, wenn sie mit eigenen Augen sehen, dass gefasste Beschlüsse der politischen Gremien derart missbilligt werden?

    Überhaupt: Mich beschleicht der Eindruck, dass bei der Durchsetzung von gesetzlichen Vorschriften in unserer Stadt zweierlei Maß angewendet wird.

    Sollte Herr Bürgermeister Dr. Ritz diese Zeilen lesen, bin ich gern bereit, hier im Blog eine öffentliche Diskussion darüber zu führen.

    Ich stelle mich mutig einem Volljuristen!    🙂

     

     

  5. Le Penseur

    Zu 4:

    Wenn ich richtig informiert bin, wohnt der Fraktionsvorsitzende der SPD Homberg keine 100 m von dem neuen "Stadtgefängnis" der Stadt Homberg entfernt. Auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Homberger Fussballvereins ist es für ihn der schnellste Weg von seinem Wohnhaus zum Stadion. Er ist mit Sicherheit sehr häufig an diesem Zaun vorbei gefahren und muss ihn praktisch zur Kenntnis genommen haben. Das Beachten und Umsetzen von beschlossenen Gesetzen gehört aber nicht unbedingt zu seiner Stärke.

  6. Rathausmitarbeiter

    Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

    Mittlerweile nicht nur gegen die Stadt, nun auch gegen die normale Bürgerschaft…

  7. Regine Hildenbrandt

    Die Blogbeiträge haben Blockwartmentalität.

    Haben sie immer alles gemacht wie es Ihnen vorgeschrieben wurde ?

    Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, wer aber gibt ihnen das Recht so zu urteilen?

    Sie wollen das die Menschen sich in Homberg ansiedeln und beleidigen die, die es getan haben.

    Schlechte Werbung für die Sozialkompetenz in ihrem Blog.

    Das erinnert an diesen Knöllchen Horst.

  8. Frustrierter

    Gesetze und Verordnungen regeln unser aller Zusammenleben.

    Verstöße werden geahndet, ob im Straßenverkehr ( hier trifft es die meisten Bürger ) oder auf anderen Gebieten.

    Ich hoffe, dass Herr "Rathausmitarbeiter" mir in diesem Punkt nicht die Zustimmung verweigert.

  9. Mitgucker

    Es war einmal ein großer, erhobener Zeigefinger, der sehr unzufrieden war mit seiner eigenen Situation: Überall bekamen die Menschen, denen er vorgehalten wurde, ernst Mienen, schauten ihn ehrfürchtig an und begannen zu grübeln. Nur ganz selten begegnete ihm ein freudiges Gesicht, und der Zeigefinger dachte dann jedes mal, alles sei es gar nicht so schlimm. Doch es dauerte immer nur einen Augenblick, dann schauten ihn aus den fröhlichsten Augen betroffene Blicke an.

    Dem erhobenen Zeigefinger gefiel das ganz und gar nicht, und so begann er, den Menschen vorzuhalten, dass sie doch fröhlicher sein sollten, nicht immer so ernst und so verkrampft, nicht ganz so ehrfürchtig, dafür etwas erlöster. Und weil die Menschen, die ihm zuhörten, feststellten, wie wenig fröhlich sie waren, bekamen sie ein schlechtes Gewissen. Und wenn der Zeigefinger ihnen erzählte, dass sie doch an die anderen Menschen denken sollten und sie mit Fröhlichkeit und Freude anstecken sollten, schauten sie betroffen zu Boden.
    je mehr der erhobene Zeigefinger ihnen vorhielt, dass sie doch eigentlich ganz anders sein müssten, eben freudiger, desto mehr verloren sie die Reste an Freude, die noch in ihnen geblieben war.

    Nach einiger Zeit gab der Zeigefinger auf. «Die Menschen sind nicht mehr zu ändern», murmelte er leise und hörte auf, ihnen ins Gewissen zu reden. «Vielleicht gibt es die Freude ja gar nicht mehr», dachte er betrübt.

    Der nicht mehr so ganz erhobene Zeigefinger begann, seine Aufgabe zu vergessen und er bemerkte, dass er noch andere Fähigkeiten hatte, als sich zu erheben und Moralpredigten zu halten. Und um es einfach einmal auszuprobieren, tat er sich mit einigen anderen Fingern zusammen – insgesamt waren es zehn, glaube ich – und begann zu musizieren. Ganz ohne Absicht, nur aus Spaß an der Musik, ging er nun ganz in seiner neuen Aufgabe auf. Und als er gerade mal einen Augenblick Zeit hatte (sein Nachbar, der Mittelfinger, spielte soeben sein Solo), da bemerkte er viele aufmerksame Gesichter, die ihm zusahen und zuhörten.

    Und – was er nicht erwartet hatte – auf den Gesichtern spielte das, was er immer gepredigt hatte: Die Freude.

    «Also, so was!» pfiff der Zeigefinger und spielte vergnügt weiter.

    A. Tobias

  10. G. Schönemann

    Rathausmitarbeiter

     

    Noch schlimmer sind die Menschen, die alles was an Unrecht geschieht, dulden, fördern und hinnehmen.

    Unser Gemeinwesen, unsere Demokratie baut darauf auf, dass genau dies nicht der Fall ist!

    Schon vergessen, dass ausgerechnet wir Deutschen mit dem Dritten Reich und dessen Schandtaten, die ja von den Bürgern verübt und geduldet wurden, unendliches Leid verursacht und damit unser Land für ewig gebrandmarkt haben.

    Nun stehen schon wieder Bürger bereit, neuen Dreck einfach hinzunehmen !

    Wenn das Ihre Meinung ist, dann ist jeder Zeitungsbericht, der etwas kritisiert, Denunziantentum !

    Sollten sie wirklich Rathausmitarbeiter sein, dann ist meine Meinung über Sie:

    Schon einmal gab es Bürokraten, die einfach nur Bahntransporte organisierten. Die landeten dann an solch "netten " Orten wie Mauthausen, Sobibor, Auschwitz.

    Ziviler Ungehorsam wird von uns Bürgern gefordert, und er war es, der die DDR zu Fall gebracht hat. Mutige Menschen wie Herr Schnappauf, die den Dreck mit dem man sie z. B. von Ihnen bewirft, hinnehmen.

    Den Bewohnern der Häuser kann  ich nur sagen: 

    Mauert euch ein, wenn ihr euch hinter Mauern wohl fühlt !

  11. Delf Schnappauf

    zu 6: Vielleicht fragt der "Rathausmitarbeiter" einmal seinen Chef, der ja Jurist ist, welche Satzungen einzuhalten sind und welche man folgenlos missachten darf.

    Vielleicht müssen sich auch nur bestimmte Personen an die Satzung halten und andere dürfen sie übertreten?

    Eine solche Klarstellung würde vielen Bürgern helfen, oder etwa nicht?

  12. Homberger Jeck

    Le Penseur

    Da er sowieso nicht alles lesen kann über das er hinterher entscheidet, gehe ich davon aus, dass er Bebauungspläne eher nicht liest. Schon gar nicht solche Kleinigkeiten. Zumal sich damit ja der Bauauschuss beschäftigen soll. Da sitzen doch nun wirklich Experten zu diesem Thema.

    https://rim.ekom21.de/homberg-efze/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZYdgh6NxKVUmnzlsercrGag

    Ob er damit überhaupt im Stande ist sachkundig zu entscheiden und gar im Vorbeigehen oder

    – fahren etwas zu bemerken möchte ich doch sehr bezweifeln.

    Da gibt es ja schließlich noch die entsprechende Aufsicht der Stadt oder des Kreises.

    Die werden ja noch nicht mal aktiv wenn es um Asbetsverseuchung, Brandschutz im Ärztehaus oder Gestank in einer neuen Kita geht.

    Aber dann kommt die große Stunde der Bürokraten:

    https://www.homberger-hingucker.de/die-sachlage-zur-pfarrscheune-und-den-kulturveranstaltungen/

    Schwarzbauten

    https://www.homberger-hingucker.de/es-war-der-burgermeister-und-nicht-die-bauaufsicht/

    Noch Fragen, "Rathausmitarbeiter".

    🤡

  13. Phil Antrop

    Der Kommentar von Rathausmitabreiter passt ausgezeichnet zu 

    https://www.homberger-hingucker.de/fritz-bauer-tod-auf-raten-dokumentarfilm-fr-13-juli/

    Auch Bauer hat man Nestbeschmutzung und Denunziantentum vorgeworfen !

  14. Phil Antrop

    Rathausmitarbeiter

    Dann finden sie es ja bestimmt auch gut und richtig, dass ein Stadtverordnetenvorsteher einfach so einen großen Stein in den Weg legen kann, ungestraft und ungestört von Denunzianten !

  15. Joachim Grohmann

    zu 6.

    Ein gelungener Phrasenkiller. Unrecht wird zu recht nur weil man auf das Unrecht hinweist. Es gibt einige Fälle, bei denen sich wenige über die Regeln hinwegsetzen und dies von Seiten der Behörden geduldet, ja sogar unterstützt wird. Ein zusammenleben wird so erschwert.

    Wenn kein Wert auf die Regeln/gesetze/Vorgaben gelegt wird, dann schafft sie eben ab. Wenn ein Tempo 30 keinen interessiert und dies nicht durchgesetzt wird, dann macht die Schilder eben weg, lasst uns in die Arnachie verfallen. Wenn es der Mehrheit lieber ist und dies zum Wachstum der Stadt dienlich ist, so what.

    in diesem Sinne

    PS: Wer Ironie findet, darf diese behalten.

  16. Scherzbold

    Da hat der Rathausmitarbeiter aber ein Stürmchen im Wasserglas, äh, Blog entfacht.   🙂

    Die freie Meinungsäußerung des Blogbetreibers und der Kommentatorenschaft will er als demokratischer Mitarbeiter im Rathaus sicher nicht beschneiden.

    Stimmt`s?

  17. G. Schönemann

    https://de.wikipedia.org/wiki/Denunziation

    Dort steht was eine Denunziation ist. Ob sie z. B. auf Herrn Schnappauf zutreffen könnte. Oder die, die kommentieren.

    Dem Rathausmitarbeiter wünsche ich weiterhin gute Arbeit am Stammtisch, im Freundeskreis und all den Orten wo man Worte schwingen, aber keine Taten vollbringen kann. 

  18. Dr. Klaus Lambrecht

    Auch der Magistrat hält sich nicht an die eigenen durch die Stadtverordneten beschlossenen Festsetzungen. Die Ausgleichsfläche wurde mit dem Spielplatz belegt. Ilegale Zufahrten und Lagerflächen befinden sich ebenfalls in der zu extensivierenden Fläche oder in den Randbereichen. Eine Baumanpflanzung im Gelände ist nicht erfolgt. Auf der Ausgleichsfläche E1 gegenüber der Kläranlage weiden Pferde.  Ein Armutszeugnis für eine Stadt die sich dem Klimaschutz verschrieben hat. Auenregeneration sieht anders aus. Anspruch und Wirklich der Planungen in Homberg klaffen weit auseinander.

  19. Opa

    Manchmal geht der "Blog-Seismograph" nach oben.

    Erschütterungen aus dem Rathaus finden dabei eine besondere Beachtung.

    Herrlich, das zeigt wie lebendig dieser Blog ist.

  20. Hasso vom Hofe

    Getroffen Hunde bellen. Das war doch nicht etwa das Bellen vom Herrchen im Rathaus?

  21. An regine Hildebrandt

    Knöllchen Horst haben wir hier nicht, wir haben Frau Assmuss!!!

  22. Homberger Jeck

    Hasso vom Hofe

    Irgendwie habe ich das Gefühl, war dieser Text schon mal in einem anderen Homberger Zusammenhang auf facebook zu lesen.🤡

  23. HNA Leser

    Ganz ehrlich, ich warte auf den nächsten Beitrag vom "Rathausmitarbeiter".

    "Scherzbold" bringt den guten Udo Lindenberg ins Spiel -Hinterm Horizont geht' s weiter….

    "Regine Hildenbrandt" stellt die Gewissensfrage….

    "Frustrierter" stellt dem Rathausmitarbeiter eine Frage, die natürlich unbeantwortet bleibt

    "Hasso vom Hofe" bellt ( 🙂 ) und der ?? bellt nicht zurück. 

    Wer nur die HNA liest und nicht den Homberger Hingucker, hat etwas versäumt.

    Hier spricht der Blogbetreiber ohne Umschweife Mängel in dieser Stadt an, die den Granden der Homberger Politik wahrscheinlich öfters die Zornesröte ins Gesicht treibt.

    Noch nicht einmal die deutsche Anwaltselite brachte ihn zum Schweigen.

    Da ist es nur allzu verständlich, wenn der Rathausmitarbeiter Partei, für wen auch immer, ergreift (…)

  24. Sowasvonsatt

    @ Rathausmitarbeiter

    Das ist wirklich ein gaaaanz grosse Ansage. Den Hinweis, angeblich aus dem Rathaus als Rathausmitarbeiter, dass ein Bebauungsplan mit seine Vorgaben eigentlich keinen rechtlichen bindenden Wert hat. Und dann jemanden, der das was im Bebauungsplan vorgegeben ist mit dem vergleicht was gebaut wurde, als Denunzianten zu verunglimpfen.

    Dieser Sachverhalt muss natürlich im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Und wenn alles kerzengerade laufen und funktionieren würde und das unser einzigen Probleme wären, dann wäre Ihre Kritik an der Kritik vielleicht sogar akzeptabel. Aber dem ist ja leider nicht so. Wir haben ein Bauamt, bei dem man leider sagen muss, da klappt eigentlich nichts. Dass der Kreisel an der Drehscheibe jetzt im Zeitrahmen umgebaut wurde lässt alle verwundert die Augen reiben. Wer darauf gesetzt hätte, hätte bei jedem seriösen Wettanbieter, der die Statistiken der Homberger Bauprojekte kennt, mit einem marginalen Einsatz Millionär werden können.

    Das Homberger Bauamt glänzte in den vergangenen Jahren eher mit dem jährlichen Abriss einer Brücke, die es dann als Ruine zurücklässt und den Anwohnern nie klar ist ob das jetzt in ihrer Generation noch wieder hergestellt wird, oder ob sie Schwebebrücken aus Peru oder dem Himalaya nachbauen sollen um die Kinder zur Schule zu schicken.

    Auch die äußerst rasanten Fortschritte beim Haus der Reformation mit den immer wieder neu verkündeten Eröffnungs- und Fertigstellungsterminen haben als Schenkelklopfer und Running Gags bei vielen Hombergern Bürgern Einzug gehalten. Über die ständig hinterherhinkenden und veralteten Kostenplanungen kann man ja nur noch hysterisch lachen. Wer etwa das Ärztehaus genauer betrachtet, der bekommt die zwangsläufige psychologische Betreuung von seiner Krankenkasse ohne Umschweife zu 150% bezahlt.

    Hier wurde mal im Blog geäußert, dass jemand dem Stadtarchitekten von Martin Wagner, Herrn Gontermann, nicht einmal die Planung eines Carports zutrauen würde. Herr Gontermann ist jetzt schon sehr lange weg. Die Engel Apotheke, der aktuelle Stand am Burgberg, die jährlich neuen Brückenruinen, die Förder-und Bauruine Marktplatz 15 usw. hat er nicht mehr zu verantworten. Ich würde daher diese Kritik jetzt etwas anders definieren. Ich würde meinen Carport nie auch nur in der Nähe von Homberg planen lassen.

    Und jetzt kommt dazu, dass man einen aufgestellten Bebauungsplan nicht verfolgt, bzw. ignoriert. Wer für die Einhaltung jetzt zuständig ist, ist mir nicht geläufig. Bauamt? Ordnungsamt? In jedem Fall aber die Stadt. Und bei den paar Angestellten darf es eigentlich keine Kommunikationsprobleme geben.

    Von vielen Schreibern hier im Blog wurde die Verwaltung immer wieder in Schutz genommen. Sie führt schließlich nur das aus was ihr Chef (der Bürgermeister) ihnen vorgibt. Ich muss leider sagen, dieser Argumentation kann ich nicht mehr folgen. Das was unter Wagner und Ritz gerade im Baubereich abgeliefert wurde ist eine einzige Katastrophe. Und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ob sie die Katastrophe direkt angeordnet haben, oder aber einfach nur die verursachenden Personen decken.

    Nur damit das hier keiner falsch versteht. Ich bin für vielmehr Staat als wir ihn jetzt haben. Unsere Probleme in der Infrastruktur wie zum Beispiel beim schnellem Internet ( das aktuell bei 50 Mbit anfängt, die wir aber nicht überall haben und die in fünf Jahren schon zu wenig sein werden, denn dann werden spätestens 100 Mbit und mehr benötigt), sind darin begründet, dass wir diese staatlichen Aufgaben in private, ausschließlich profitorientierte Hände gegeben haben.

    Das bedeutet aber trotzdem, dass eine kommunale oder staatliche Leistung kundenorientiert sein muss um konkurrenzfähig zu sein.

    Wie unserer kommunale Verwaltung bezüglich der Kundenorientierung aufgestellt ist, kann man ganz besonders schön immer wieder aus den Veröffentlichungen unseres Blättchens erkennen. Wenn dort verkündet wird, dass an irgendwelchen Tagen in der Verwaltung niemand zu erreichen ist, weil es einen Betriebsausflug gibt, oder weil man einen Trauerfall hat (so schlimm das auch ist), dann kann man deutlich erkennen, dass das Thema Kundenorientierung noch nicht mal buchstabiert werden kann. Wahrscheinlich werden intern Termine mit Kundenkontakt (Bürgern) immer noch als Termine mit „Publikum“ deklariert.

    Um das ganze abzurunden. Neulich war ich in an einem Freitag Vormittag in einer Nachbargemeinde im Schwalm-Eder Kreis um dort etwas zu regeln / beantragen. Dafür war neben dem Ausweis auch eine gültige Meldebescheinigung notwendig (ich war ja nicht in dieser Gemeinde gemeldet, wusste aber vorher nicht, dass ich nicht nur den Personalausweis benötige). Die Mitarbeiterin der Gemeinde war wirklich super kooperativ und hat versucht den kurzen Dienstweg zu nutzen, bei unserer Verwaltung in der „Kreisstadt“ anzurufen und sich damit meine Daten bestätigen zu lassen. Es wurde mehrmals während des Termins versucht. Nach vielen Versuchen wurde endlich jemand erreicht. Aussage war, es sind viele Kollegen krank (deshalb ging wohl auch vorher keiner ans Telefon). Der Auszubildende hatte zwar die Berechtigung für „das Programm“, aber leider nicht die Fähigkeiten. Pech gehabt. Ich habe mich wirklich geschämt für meine „Kreis“-Stadt. Die Meldebescheinigung sollte ich dann im Bürgerbüro beantragen und halt nachreichen, was ich dann auch gemacht habe in meiner unendlichen Freizeit während der Öffnungszeiten dieses Bürgerbüros.

    Ja lieber Rathausmitarbeiter, es ist sehr einfach jemanden, der einem wieder einmal auf die Schlechtleistungen, die man in verlässlicher Taktung mit viel Selbstbewusstsein hinlegt, hinweist, einfach als Denunzianten zu diffamieren.

     

  25. Phil Antrop

    Was die Beseitigung von Funklöchern angeht, ein kleines Dorf zeigt wie man handeln kann.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mobilfunkloecher-Eins-weniger-in-Brandenburg-4108352.html

    Was Glasfaser angeht: Hilf die selbst – dann geht was. Beispiele dafür gibt es aus den letzten 10 Jahren bundesweit genug.

    Aber statt Kultur per Internet, Live Übertragung mit Bild als Öffentlichkeit der Sitzungen von Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung, baut man lieber Kultur- und Vereinszentren. Gleichzeitig reduziert man mehr oder weniger gleichzeitig jede Aktivität für die Ortsteile und ihre DGH und ersetzt das durch 4 Konzerte, einen Bürgerbus, der dann nicht fährt, wenn in der Kernstadt oder den Stadtteilen wirklich mal was los ist. Natürlich auch nicht Abends oder am Wochenende oder an Feiertagen. Alles nur Kaschierungsversuche der aktuellen Situation einer Kreisstatdt, die noch vor 5 Jahren wieder zurück an die Spitze im Kreis wollte.

    Na ja. Zumindest was Schulden machen, Fördergeld abschöpfen ( was von allen Steuerzahlern bundesweit oder europaweit eingezahlt wurde ) und was mangelnde Qualität der Entscheidungen anbetrifft ist man es inzwiwschen, weit vorn sogar!

    Da sei doch an die Aussage von Herrn Uloth erinnert ( hat man hier im Blog ja geschrieben ) :

    "Endlich ein Bürgermeister der was macht. Der holt Fördergelder ran."

    Was für einen Horizont hat der gute Mann denn?

     

  26. Delf Schnappauf

    zu 25:  Fördergelder nutzen ist nicht verwerflich.
    Die Kommunen haben nicht die Mittel, größere Ausgaben zu finanzieren. Sie sind auf Fördergelder angewiesen. Damit sind sie von den Programmen der Landesregierung abhängig, die dadurch letztlich auch die kommunale Entwicklung steuert.

    Schlimm wird es erst dann, wenn die Fördermittel ohne Konzept genutzt werden, und die Folgekosten nicht beachtete werden, die langfristig den Haushalt belasten.

    Schlimm ist auch, dass die Bewilligungsstellen und Aufsichtsbehörden diesem Treiben zusehen, es eventuell auch noch fördern. 

    Auf die Nachfrage beim hessischen Umweltministerium nach den 240.000 Euro Baukosten für die 28 qm-Erweiterung der Küche auf dem Burgberg gab es keine Antwort mehr. Es waren EU-Fördermittel. An der Burgberggaststätte weist ein Schild auf die EU-Förderung hin, direkt neben den neu errichteten Stufen zur neu gebauten, behindertengerechten Toilette!

  27. DonQuijote

    @ 24: Herrlicher Beitrag. Zustimmung aus vollstem Herzen.

    Ein kleines Aber gibt es: Die Personaldecke der Stadt ist in manchen bereichen wirklich dünn. Und wenn es dann bezüglich Haushaltssanierung heißt "Wir müssen sparen" – wird zu immer erst beim Personal gespart. Darunter leidet die Qualität immens, das wird immer vergessen. Das Bürgerbüro hat Bedarf an Mitarbeitern, bekommt sie aber nicht. Die, die dann die Fahnen noch aufrecht halten wollen/müssen, müssen auch irgendwann mal aufs Klo gehen, haben Mittagspause oder Feierabend und auch Kundenkontakt, währenddessen sie nicht laufend ans Telefon gehen können. Ich weiß auch, wie schwierig diese Abteilung zu erreichen ist, wir haben beruflich damit zu tun und raufen uns die Haare, weil wir nicht weiterkommen.

    Hilfreich wäre einen AB zu schalten mit dem Text "Leider kann ich Ihren Anruf gerade nicht entgegen nehmen, da ich im Kundengespräch bin. Hinterlassen Sie bitte Ihren Namen, Ihre Rufnummer und Ihr Anliegen und ich rufe zurück". DAS wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.

  28. Delf Schnappauf

    zu 24: Es kommt darauf an, wie das Personal eingesetzt wird. Darüber verfügt allein der Bürgermeister, ihm steht die Organisationsgewalt zu, allerdings auch die Verantwortung.

    Seit längerem ist zu beobachten, dass ein oder auch mehrere Mitarbeiter allein für die öffentliche Darstellung der Stadt eingesetzt werden.

    In jeder Ausgabe von "Homberg aktuell" und in jedem Online-Newsletter kann man sehen, wie viele Seiten der dafür zuständige Mitarbeiter füllen muss. 

    Hinzu kommen die Berichte auf der Homepage der Stadt, die Banner und Bauzaunbespannungen.
    Das oberste Ziel scheint es zu sein, sich als aktiv ins Bild zu setzen – wo nichts geleistet wird. Diese PR-Arbeit informiert nicht, sondern soll beschönigen. Es gibt keine Information über das Wohnhaus des ehemaligen Landesfeindschen Anwesens, von dem die Stadt jetzt auch das Wohnhaus gekauft hat. Zu welcher Verwendung? Auch in der Holzhäuser Straße 3 wird gebaut. Was dort los ist, bleibt unbekannt. Ein Bauschild ist nicht zu finden. Dafür wird es eine Abschlussfeier für die Rohbauarbeiten der ehemaligen Engelapotheke geben, die schon letztes Jahr benutzt werden sollte, usw.

  29. Verärgerte Bürgerin

    zu 24 sowasvonsatt,   27 Don Quijote   und 28 Delf Schnappauf

    Volle Zustimmung!
    Heute habe ich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr in kurzen Abständen versucht, das Bürgerbüro unter beiden angegebenen Telefonnummern zu erreichen – vergeblich. Nicht mal ein Anrufbeantworter, der erklärt, warum niemand zu erreichen ist, oder wann ich es wieder versuchen kann.

    Da war ich ja doch reichlich genervt, sowas von bürgerunfreundlich!

    Ich möchte betonen, ich war nicht sauer auf die Mitarbeiter, vielleicht war das Bürgerbüro wieder unterbesetzt. Sie haben sicher alle Hände voll zu tun und können bei langer Warteschlange vorm Tresen nicht auch noch an das ständig bimmelnde Telefon.

    Ich bin verärgert über die Rathausverwaltung, sprich den Bürgermeister, der dafür auch verantwortlich ist, er ist der Chef der Verwaltung.

    Da soll das Rathaus für viel Geld umgebaut werden, um die Dienstwege zu verkürzen. Rathaus und Bürgerbüro sind auch jetzt wirklich nicht weit voneinander entfernt. Unterbringung in einem Gebäude nützt mir nicht, wenn ich das Bürgerbüro telefonisch nicht erreichen kann und keine Zeit habe dafür extra in die Stadt zu fahren.
    Mit räumlicher Nähe wird ein Personalproblem nicht behoben und auch ein schlechter Einsatz der Mitarbeiter nicht.

    Es gibt ja auch Email und Telefon – ach, ich vergaß, da geht ja keiner dran.

  30. Marianne Prieß

    @ 29  

    Bekannte von uns sind vor einem Jahr umgezogen, die neue Adresse ist im Rathaus vermerkt- und das Bürgerbüro schreibt immer noch an die alte Adresse, da stimmt was nicht.

    Ich gebe Ihnen recht, das liegt nicht daran, dass der Weg zum Rathaus zu lang ist, es wird an der Überlastung der Mitarbeiter liegen.

    Großprojekt Engelapotheke zum Beispiel, mit zwei Museen, in die wohl nur wenige gehen werden und mit Vereinsmitgliedern, die schon alt sind – bei altersbedingt häufiger Krankheit derjenigen, die die Öffnungszeiten abdecken sollen, müsste ja jemand einspringen. Mitarbeiter der Homberger Verwaltung? Sollte das Bürgerbüro besser auch in die Engelapotheke verlegt werden?

    Statt Prestige-Projekten wäre es für uns Bürger besser, wenn das Rathaus mit genügend Mitarbeitern ausgestattet ist.

  31. Wähler

    Ein Zweizeiler im Homberger Anzeiger könnte die Bürger "gnädig" stimmen.

    Beispiel:

    "Bedingt durch die Urlaubszeit und einen derzeit erhöhten Krankenstand kann es zu Verzögerungen im Telefondienst kommen. Wir bitten um ihr Verständnis."

    Was helfen die schönsten Prestigebauten, wenn der Dienst am Kunden/Bürger darunter leiden muss.

    Fairerweise füge ich an, dass ich bei Versicherungen, ärztlichen Diensten und anderen Einrichtungen auch schon in der Warteschleife landete.

    Deutschland und der Service am Kunden ist in vielen Fällen schon speziell…..

  32. Angestellte

    Das bürgerbüro ist alles nur nicht unterbesetzt

  33. Distanzbetrachter

    Zu 29) Marianne Prieß

    Sie kritisieren wie manch anderer hier im Blog in Ihrem Kommentar Unzulänglichkeiten in der Arbeitsabwicklung. Die korrekte Ausführung dieser Arbeiten gehört bei den Ämtern üblicherweise zu den normalen Verwaltungsaufgaben.  

    Es ist nur menschlich, wenn von Ihnen und verschiedenen anderen Kommentatoren Entschuldigungsgründe für diese Fehler gesucht und aufgeführt werden, um diejenigen, die das verursacht haben nicht weiter in Misskredit zu bringen.

    Ich bin nur der Meinung, dass man es sich manchmal in der Bewertung  zu leicht macht, und demzufolge, dass man nicht alles auf Arbeitsüberlastung  oder Urlaubs – wie Krankheitsfälle abwälzen kann.

    Auch wenn man dies gar nicht gerne hört, der Mensch, der hinter der Aktion in den Büroräumen steht, ist der erste Ansprechpartner.

    Wenn die Anliegen nicht zur Zufriedenheit der Bürger gelöst werden können, dann besteht ein Mangel in der Bürgerversorgung. Und da sollte das komplette Büro sich mal fragen, was da so schiefgelaufen ist. Nur meistens werden diesbezüglich Entschuldigungsgründe gesucht und sich dann hinter diesen versteckt.

    Man sollte Manns oder Frau genug sein, um derartige Probleme zu erkennen, und versuchen diese fehlerhaften Dinge zukünftig abzustellen.

    Es gibt viele Möglichkeiten um sich Gehör zu verschaffen; nur wird davon scheinbar nicht viel Gebrauch gemacht und – ich übertreibe jetzt mal – das Ganze lieber aus- und abgesessen.

  34. T. Chris

    @ 32: Wenn keine Zeit bleibt, ans Telefon zu gehen und Anliegen zu bearbeiten, fehlen Ressourcen – sprich Mitarbeiter. Dort sind auch Teilzeitmitarbeiter und Krankheitsausfälle, die nicht aufgefangen werden. Eine Mitarbeiterin ist auch noch zusätzlich im Standesamt.

    Sicher, eine Person mag sicher etwas langsam / ineffektiv sein, liegt evt. am Alter und der seinerzeit gelernten Amtsroutine. Diese gibt es heute aber nicht mehr und das lernen die Azubis schon seit Jahren auch, dass es anders zu laufen hat. In einigen Jahren, wenn eine bestimmte Generation in Rente ist, wird zumindest der Amtsschimmel etwas leiser wiehern.

    Apropos Azubis: Habe ich richtig gelesen, dass die Verwaltungs-Azubis diejenigen sind, die am Wochenmarkt Dienst schieben bzw. die Einkäufe der Leute mit dem Fahrrad nach Hause transportieren? Ob das Sinn einer Ausbildung ist? Aber das nur mal so am Rande. Die Zeiten, wo Azubis Kaffee kochen und Brötchen holen müssen, sind vorbei – die wollen, sollen und müssen in den Dienstbetrieb eingebunden werden und etwas lernen.

  35. Phil Antrop

    "Habe ich richtig gelesen, dass die Verwaltungs-Azubis diejenigen sind, die am Wochenmarkt Dienst schieben bzw. die Einkäufe der Leute mit dem Fahrrad nach Hause transportieren?"

    Einfach mal die Azubis fragen.

  36. Ex-Großstädter

    T. Chris

    Aus eigenem Erfahrungsschatz kann ich Ihnen versichern, dass es zu allen Zeiten gute und weniger gute Mitarbeiter in den Behörden gab. Das wird sich auf andere Arbeitsbereiche in der freien Wirtschaft ausdehnen lassen.

    " Wenn eine bestimmte Generation in Rente ist….."

    Verzeihen Sie, diese Pauschalisierung ist diskriminierend.

    P.S: Ich war nicht in Homberger Ämtern tätig.

     

  37. Opa

    Früher war bestimmt nicht alles besser, aber auch nicht alles schlechter!

    Ja, die Lehrlinge ( so hießen sie damals ) holten für die Gesellen auch schon mal das Frühstück und kehrten die Werkstatt aus.

    Geschadet hat es ihnen mehrheitlich nicht, wenn es nicht übertrieben wurde.

    Das Sozialverhalten wurde dabei "geschult"…..

    Auch aus diesen Lehrlingen wurden gute Gesellen und zum Teil Meister.

  38. DonQuijote

    @ 36: T. Chris meint sicherlich eine "gewisse Generation von Amts-Mitarbeitern", die von der Pike auf gelernt haben, dass der Bürger ein Bittsteller ist. Und nicht pauschalisiert auf sämtliche Damen und Herren in dem Alter.

    @ 37: Mag sein, dass es ihnen nicht geschadet hat. Auszubildende sind aber keine Hivis für Arbeiten, für die andere zu faul sind. Nur kopieren gehen, Post holen, Kaffee kochen, Kehren usw. ist nicht Sinn und Zweck einer Ausbildung. Mal natürlich. Es gibt Ausbildungspläne, die die zuständige Stelle (Handwerkskammer, Regierungspräsidium, …) erstellt und überwacht. Auch Auszubildende haben Rechte auf eine vernünftige und sinnhafte Ausbildung.

    Aber wir kommen vom eigentlichen Thema des Artikels ab…

  39. Ex-Großstädter

    DonQuiJote

    "gewisse Generation von Amts- Mitarbeitern."

    Ich weiß natürlich, was Sie meinen.

    Ich plädiere jedoch dafür, dass die Mitarbeiter in Ämtern bei ihren Vorgesetzten namentlich benannt werden, die ihre Arbeit nicht im Sinne der Vorschriften/Arbeitsplatzbeschreibung verrichten.

    Mag die erste und zweite  Beschwerde noch im Sande verlaufen, bei vermehrt auftretenden Beschwerden sucht der Vorgesetzte das Gespräch – bis hin zu einer Abmahnung. Nicht verschweigen möchte ich, dass auch "Bittsteller" in Amtsstuben gelegentlich ein Auftreten an den Tag legen, das nicht zu entschuldigen ist. "Mit meinen Steuergeld bezahle ich Sie….."

    In der Arztpraxis komme ich mir manchmal an der Anmeldung auch als Bittsteller vor.

    Da kommt es vor, dass die Angestellte im fortgeschrittenen Alter äußert empathisch rüber kommt und die Berufsanfängerin auf mich schnippisch wirkt.

    Beispiele aus anderen Bereichen des täglichen Lebens kann ich jederzeit vorbringen.

     

  40. DonQuijote

    39: Ja, das stimmt. Das Beispiel aus der Arztpraxis kann ich bestätigen. Ist komischerweise öfter so. Da sind es dann die Jüngeren.

    Das Auftreten mancher "Bittsteller" ist aber überall so. Die Gesellschaft hat sich verändert und Fordern gehört ganz klar zu "Das ist mein Recht! Das steht mir zu!" und wird gern und oft mit Nachdruck geäußert. Schon die Kinder lernen es von ihren Eltern, sich so zu verhalten. Mit Rücksicht und Menschlichkeit ist leider nicht mehr viel los 🙁

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