HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Solaranlage in Hülsa geplant (2)

 

Bild

In der Stadtverordneten Versammlung am Don-
nerstag, den 25. September
sollen der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan in Hülsa geändert werden. Auf einer Wiese soll ein Sonderbaugebiet für Fotovoltaikanlagen entstehen.

Bei einer Orts- besichtigung am Sonntag, 21. September ergibt sich das nebenstehende Bild.

 

 

Auf einer Hangfläche sind auf ca. 14 x 30 m Grundfläche 28 Betonfundamente mit Stahlflanschen gebaut worden.

Gibt es dafür eine Baugenehmigung?

Kann es überhaupt eine geben, wenn noch kein Flächennutzungs- und Bebauungsplan gültig ist?

Hier hat jemand vollendete Tatsachen geschaffen, offensichtlich mit Billigung der Stadt, denn der Einspruch eines Hülsaer Bürgers wird nicht berücksichtigt. Offentsichtlich hat der Bauherr grünes Licht bekommen und schon einmal mit dem Bau einer Halle begonnen. In der Antwort des Magistrats auf den Einspruch heißt es:

"In der Kombination mit dem Unterstand für Pferdehaltung, landwirtschaftliche Geräte und angrenzende Weideflächen werden in Hülsa keine kurzfristig verfügbaren Alternativen gesehen."

Auf dem unteren Foto mit Blick in die weite Landschaft sind die Umrisse des geplanten Bauwerks eingezeichnet. Das rechte Foto zeigt den Typ von Bauwerk , der hier zu erwarten ist..BildBild

 

 

 

 

 

 

 

Erfahrungsbericht 2007 zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Erfahrungsbericht)

"Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes sind nicht auszuschließen. Eine besondere
Fernwirkung kann immer dann eintreten, wenn eine großflächige Anlage nicht abgeschirmt
und damit einsehbar ist, z.B. an Standorten in Hangbereichen."

Diese Bemerkung aus dem Erfahrungsbericht trifft voll auf das Hülsaer Projekt zu.

 

Dokumentation

20. Stadtverordnetensitzung, 25. Sept. 2008

Zu Punkt 4: (und zu Punkt 5 wortgleich für die Änderung des Bebauungsplans)

 

Aufstellung einer Änderung Nr. 120 zum Flächennutzungsplan der Kreisstadt Homberg (Efze) für den Stadtteil Hülsa zur Ausweisung einer Sonderbaufläche (S) für Fotovoltaikanleigen;
hier: Abwägung über die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und von Bürgern und endgültige Beschlussfassung


Mit Beschluss Nr. 8 vom 10. April 2008 hatte die Stadtverordnetenversammlung die Aufstellung einer Änderung Nr. 120 zum Flächennutzungsplan der Kreisstadt Homberg (Efze) zur Ausweisung einer Sonderbaufläche (S) für Fotovoltaikanlagen beschlossen. Die Planungskosten werden vom Bauherr durch städtebaulichen Vertrag in voller Höhe übernommen.
Während der Offenlegung sind von den Trägern öffentlicher Belange und Bürgern Stellungnahmen eingegangen, über die der Magistrat mit Beschluss Nr. 2 vom 21.08.2008 abgewogen hat. Der Magistrat empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, den endgültigen Beschluss zu fassen. Der Magistratsbeschluss und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und Bürger sind als Anlagen Nr. 1 bis Nr. 7 beigefügt.

 

Stellungnahme vom 14.07.2008 (eines Hülsaer Bürgers)

Hiermit melde ich meine Bedenken gegen den o.g. Flächennutzungsplan und Bebauungsplan mit der nachfolgenden Begründung an.
Begründung:

– Eine Bebauung des beplanten Grundstückes mit einem Viehunterstand in der Größenordnung einer Fahrzeughalle zur Installation einer Fotovoltaikanlage erscheint mir mehr als fragwürdig.
– Das Landschaftsbild wird zugunsten eines Einzelnen (Betreiber der Anlage) erheblich beeinträchtigt.
– Die Allgemeinheit soll hier zugunsten einer Fotovoltaikanlage die Zerstückelung des Ortsbildes hinnehmen.
– Weiterhin bin ich der Meinung, dass durch die Lichtreflexion der Anlage, die hier praktisch im freien Feld steht, die Vögel erheblichen Störungen ausgesetzt werden.
Es gibt sicherlich genug Möglichkeiten, solche Anlagen auf Grundstücken oder Dächern in der Ortslage zu installieren.

 

Der Magistrat nimmt zu dem Brief des Homberger Bürgers Stellung:

Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.

Die Auswirkungen auf das Landschafts- und Ortsbild wurden im Rahmen der Erarbeitung der Bauleitplanung untersucht. Hülsa verfügt über keine geschlossene Ortslage, die Gebäude in den Randbereichen stehen z.T. mit großen Abständen und ragen in die Landschaft hinein. Die geplante Anlage fügt sich in das Bild ein ohne es zu verstärken. Die Ausmaße wurden in Verbindung mit den örtlichen Verhältnissen so reduziert, dass negative Auswirkungen bei Aufrechterhaltung des erwünschten Nutzens vermieden werden können (GRZ, Gebäudehöhe). Darüber hinaus wurden Anpflanzungen vorgesehen, die die Auswirkungen darüber hinaus minimieren sollen. Abschließend sind keine erheblichen Auswirkungen auf das Orts- und Landschaftsbild festzustellen.

Aussagen und Ergebnisse darüber, dass Photovoltaikanlagen aufgrund der Reflexionen Störungen auf die Vogelwelt hervorrufen liegen nicht vor bzw. wurden bisher nicht beobachtet. Der aktuelle Lebensraum ist für Tierhabitate, insbesondere der Vogelwelt als wenig bedeutsam zu beschreiben, weshalb erhebliche Störungen auch in Zukunft nicht zu erwarten sind.

Die Möglichkeit, vorhandene Dächer zu nutzen, ist wünschenswert, in der Umsetzung erweisen sich diese jedoch als schwierig, da Interessen der Eigentümer und Nutzer in Einklang gebracht werden müssen. Untersuchungen zu Flächengrößen und -ausrichtungen müssen die Eignung zunächst feststellen. In der Kombination mit dem Unterstand für Pferdehaltung, landwirtschaftliche Geräte und angrenzenden Weideflächen werden in Hülsa keine verfügbaren Alternativen gesehen.


21 Kommentare zu “Solaranlage in Hülsa geplant (2)”

  1. witzbold

    Zitat
    “ Hier hat jemand vollendete Tatsachen geschaffen, offensichtlich mit Billigung der Stadt, denn der Einspruch eines Hülsaer Bürgers wird nicht berücksichtigt.“

    Tja ca 600 EW hat Hülsa, einer legt Einspruch ein. Was soll nun passieren ?
    ablehnen ?
    Was soll dieser Bericht ?

    Zitat
    „Die Allgemeinheit soll hier zugunsten einer Fotovoltaikanlage die Zerstückelung des Ortsbildes hinnehmen.“
    Das ist wohl die einmann Allgemeinheit *grins*

  2. Marc

    Der Bürgermeister hat keine Ahnung vom Regieren!
    Er gehört weg!
    Es soll jemand machen, der Ahnung hat…!

  3. Leser

    „keine Ahnung vom Regieren“

    @Marc:

    Jüngelchen, ich würde dem BGM nicht die „Ahnung vom Regieren“ absprechen; er hat eben u. U. einfach anders gelagerte Interessen. Die einen sehen Volkes Wohl, die anderen den nächsten Schritt auf der K-Leiter.

    Bitte lass doch die ständigen Verbalattacken wie „er gehört weg“ & „… der Ahnung hat“, das kommt auf Dauer wirklich infantil rüber. Nichts für Ungut.

  4. Te Wake

    @Marc
    Inwieweit dein persönlicher Wunsch sich erfüllt hängt von vielen Dingen ab. Z. B. einer Wahl oder Abwahl.
    Und andere Menschen haben Gott sei Dank auch andere Ansichten.
    Dazu müsste man auch erst mal das Anforderungsprofil an einen Bürgermeister klar definieren.
    Sei es Führungsqualitäten, Teammanagementfähigkeiten, Organisationsvermögen, Fachkenntnisse, Bildung oder auch die sogenannte „Ausstrahlung“. Lebensalter oder Parteizugehörigkeit, Geschlecht, ledig / verheiratet etc oder berufliche Qualifikation sind weniger oder nicht von Bedeutung. Lediglich im Bereich der Einnahme von Drogen aller Art oder eines nicht gerade durch Kriminalität geprägten Lebensstiles sind wohl prinzipielle Ausschlussgründe ( zu Recht ) vorhanden. Ein Spitzname wie z. B. „Schoppen – Schorsche“ oder so wird dagegen eher als Ausdruck der Volkstümlichen Anerkennung zu sehen sein.

    Zu deinem letzten Satz : Einfach gesagt , schwer umzusetzen.
    Erfahrung ist das, was man hat – kurz nachdem man es gebrauchen konnte.

    Das größte Problem dabei ist, egal um welche Position im menschlichen Leben es geht, das Personen sich schwer selbst von etwas trennen können. das zeigt uns hohe Politik genauso wie z. B. Manager in Unternehmen.
    Ein Beispiel dafür wäre ad hoc gesagt Hanau und iher Bürgermeister.

    Daher solltest du vor solchen Forderungen wohl überlegen und was wichtig ist :
    Sie durch Fakten qualifizieren macht sie gewichtiger.

    @avaio
    1. zu den Tönen siehe oben
    2. Nette Ironie. Käme auf Bewerbungen und Bedarf an.
    Da wäre z.B.: Gründung eines Unternehmens Zielsetzung : Stadtmarketing
    3. Und wer seine Arbeit macht ?
    Du meinst wohl eher wer als Nachfolger die Arbeit des Bürgermeisters macht.
    Jeder hat da seinen eigenen Stil. siehe bei den Tönen

  5. Marc

    Okay, diese Worte waren nicht die Richtigen.

  6. Barolle

    Was die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes angeht :
    Wie sieht dies denn aus , wenn man aus der Ferne Richtung Hülsa blickt ?
    Natur weit und breit. Keine Windräder und seien sie noch so klein.
    Evtl spiegelnde Flächen wo sich noch vor kurzem das Bild auf die Häuser von Hülsa öffnete ?

    Ist wie bei einem Haus : Wenn ich den Blick nach außen habe ist alles wunderbar.
    Und wie sieht es aus für den, der das Haus betrachtet ??

    Bin mal auf die Ergebnisse der Stadtverordnetenversammlung „gespannt“.
    Wird wohl so sein wie in Post # 2 angedacht.
    Für die Zukunft könnte man dann doch nur noch die Stadtverordneten der Mehrheitsparteien einladen. Der Rest kann getrost zu Haus bleiben. Spart Sitzungsgelder. Fahrtkosten. Schont die Umwelt.

    Und nett wäre es, wenn sich mal ein Bauherr findet.

  7. Mirko

    Ich stelle hier nach kurzem Blick in die Kommentare fest, dass das Diskussionsniveau zu diesem Bericht ziemlich bergab geht. Bin gespannt, wie es zu weiteren Themen so aussieht. Reisst euch mal zusammen und diskutiert mit Fakten, nicht mit Faekalwoertern!!

  8. Mata Hari

    “ Reisst euch mal zusammen“ – Mit dem „reisen“ bist du ja ein kleines bisschen im Vorteil.
    Welche Fäkalwörter ? Wo und von wem ? Evtl heißt die / der ja Andrea (s) Loch

    Wieso euch ?

    Na da will ich dann mal mit dem „reissen“ den Anfang machen.
    Ehrlich gesagt sollte man den Namen aus Vernunftgründen seitens des admin auf A.L. kürzen.
    Denn wir wollen doch seriös bleiben. Da gebe ich dir eine persönliche 1++ für.

    „diskutiert mit Fakten“ auch da gebe ich dir recht.
    Zu einigen Beiträgen bzw „Titelgeschichten fehlen Fakten.
    Ist mir so beim Einstieg aufgefallen. Mal sehen was ich finde !
    Aber es liegt auch an Dir Fakten zu liefern.
    Also fang an : Wie war das mit Herrn Krum und dem Juli ??

  9. Te Wake

    Vorausgeschickt : Ich bin für Solartechnik und kann nicht verstehen das Dächer einer Altstadt nicht genutzt werden dürfen während gleichzeitig weitere Flächen der Natur entzogen werden. Denn die heutige Solartechnik lässt Dachgestaltungen zu, die sehr wohl im Einklang mit dem Denkmalschutz zu bringen sind. Wieviel Solartechnik könnte also, wie es von der EU auch gewollt wird, lönnte so auf den Dächern entstehen ? Es sind auch Koopoerationen zwischen einem Eigentümer eines Hauses und einem Betreiber von Solaranlagen möglich. Wenn ich eine Wohnung vremiete – warum nicht auch mein Dach ??
    Würde mancher Eigentümer sogar eine kostenlose Dachsanierung erhalten !

    @ A.loch Post #14
    Prinzipiell könnte ich zustimmen. Aber :
    Zur Errichtung der Solaranlage:
    1. Warum beginnt ein Bauherr ohne das das Grundstück dafür ausgewiesen ist, mit Bauarbeiten ?
    2. Warum verweigert er der HNA ein Interview ? Das fördert Gerüchte !
    3. Warum legt er hier nicht offen was angesagt ist – er kann sich ja darlegen und schon wären alle „Spekulationen“ und Gerüchte vom Tisch.
    4. Warum wurde im Vorfeld erzählt man wolle Pferde dort unterbringen und einen kleinen Teich errichten. Und: Man solle da möglichst nicht drüber reden!
    5. Was die endgültige Nutzung angeht : Die ist jetzt durch den Beschluss des Parlaments festgelegt :
    Errichtung einer Solaranlage OHNE Gebäude.
    6. Musste im Vorfeld der Ortsbeirat gehört werden? Wenn ja: Wie sahen Einladung und Anhörung dann aus ?
    7. Warum geht die Presse nicht nach Hülsa und recherchiert ?
    Zu den Fotos :
    Über den Fotos ist textlich klar hervorgehoben
    — das in ein Foto, das die derzeitige Situation zeigt, ein mögliches Bauwerk in Umrissen eingezeichnet ist
    — das ein zweites Foto lediglich ein mögliches Bauwerk zeigt, mit dem man rechnen kann
    Also richtig lesen und umsetzen.

    Insgesamt noch 3 Feststellungen :
    a. Erinnert mich das Ganze doch stark an die Vorgehensweise in Sachen Steinbruch.
    Auch dort wurde hinter dem Rücken der Bürger mit verdeckten Fakten gearbeitet und wurden vollendete Tatsachen geschaffen.
    b. Liegt es an den in jedem selbst, die im Hingucker erwähnten möglichen Unstimmigkeiten um was es sich auch immer handelt sowohl zu kommentieren , richtig zu stellen oder auch etwas „härtere“ Geschütze aufzufahren.
    c. Immer nur zu warten, bis etwas geschehen ist, heißt doch seine Bürgerrechte nicht wahrzunehmen.
    Und heißt auch dann evtl, trotz möglicher negativer Folgen, nichts mehr ändern zu können.
    Wie heißt es so schön : Wehret den Anfängen !

    Mir ist der Hingucker nach kurzer Zeit und dem Lesen dessen was er bisher berichtet hat lieber, wie ein euphorischer Bürgermeister der mit vielen Worten auch Vieles liegen gelassen hat. Dies aufzulisten ist nicht nötig. Man muss nur im Blog seit Februar lesen. Und das ist mit Sicherheit noch nicht einmal die Hälfte aller „Leichen“.
    Denn Wahrheit und Offenheit scheinen keine Stärken der Homberger Rathauspolitik zu sein.

    Zur Aufgabe des Blogs :
    Er bildet einen guten Gegenpart zu den Jubelarien die, auch seitens der Presse und gerade dort, ohne Prüfung verbreitet werden.
    Denn was mir die HNA in den letzten 9 Monaten aus Homberg geliefert hat, war doch nur „nachplappern“.

    Zu deinem Nickname :
    „mir fehlt da doch die rein sachliche Ebene ohne Spekulationen.“
    Dazu verweise ich auf eine Veröffentlichungen von @Mirko und @Mata Hari hier im Thread Post #11 und #12.
    Um jede mögliche Spekulation über die Inhalte deines Nicknames abzuschneiden :
    Ändere ihn, allein schon um selbst ein Zeichen zu setzen.
    „Denn wir wollen doch seriös bleiben“ !!

  10. A.l.

    Zufrieden mit dem neuen Kürzel? Da wurde in das alte wohl doch wieder einfach etwas hineininterpretiert- ich will nur sagen, für das, was gedacht wurde , stand es nicht!aber gut -hoffentlich alle einverstanden?!
    Te Wake scheint sich ja in Hülsa auszukennen- nette Insiderinfo`s die man so erfährt- sind die wahr??? was erfährt man denn eventl. noch alles? Ist ja wie in der Bildzeitung- nur da gibt es dann die sogenannte Richtigstellung- wird schon noch passieren oder? Fest steht-der Beschluß steht mit nur einer Gegenstimme von den Grünen, also sind CDU, FDP und SPD dafür gewesen- das muß man nun wohl demokratisch
    akzeptieren, wie so manches andere. Es wird immer ein dafür und dagegen geben- die Mehrheit hat entschieden!

  11. Te Wake

    Es ging und geht nicht um meine Zufriedenheit sondern es ging mir um die Ernsthaftigkeit die der eine oder andere dann doch „bestreiten“ könnte. Und ich habe den Namen doch nicht falsch interpretiert!
    @T.Roll Insofern wollte ich den Worten doch nur folgen und habe das ja durch Zitate auch belegt.
    Vielleicht mache ich ja aus dem durchaus mit einem ernsten Hintergrund versehenen Namen Te Wake noch „T.Rex“ ?
    Ach, war nur ein Späßchen. 😆
    Ob es zu einer Richtigstellung kommt ? Ob ich mich auskenne ? Ja . So ein wenig und man hat ja auch noch Verwandtschaft.
    Hängt davon ab ob die Betreffenden meine Informationen ( Welche meinst DU ? ) als nicht korrekt ansehen ?
    Das der Beschluss steht ist unstreitig. Bestreitet Herr Schnappauf nicht.
    Und das Ziel von Herrn Schnappauf war wenn man richtig liest auch nicht den Beschluss zu vermeiden.
    Er wollte nur Zeit verschaffen um zu verhindern das man evtl rechtliche Fehler macht.
    Sicher scheint daher nur zweierlei :
    Es gibt einen Baustopp und es darf kein wie auch immer geartetes Gebäude errichtet werden.
    Wer da mehr weiß kann ja Auszüge aus der Baugenehmigung bzw aus dem geänderten Flächennutzungsplan einstellen.
    Die Zukunft wird zeigen wie weit Herr Schnappauf mit seinem „Nein“ eine bessere Position bezogen hat.

    Denn die Aufgaben der gewählten Vertreter ist es nun mal eine positive Wirkung für Homberg zu erzielen. Und das wollen die Teilnehmer dieses Forums zumeist wohl auch. Oder manch einer der in anderen Foren oder durch Briefe usw Vorschläge macht.
    Und du wirst doch nicht bestreiten das es hier seit Februar so manchen guten Vorschlag gab.

  12. A.l.

    @ Te Wake: Kann mich dem letzten Beitrag nur anschließen- wir sollten schon aufpassen-aber immer schön bei der Wahrheit bleiben-auch wenn das hier ein anonymes Forum ist, das mit Verwandten und Bekannten in der Nähe muß man auch immer kritisch sehen! (kenne ich aus eigener Erfahrung). In diesem Sinne weiter so mit dem kritischen Betrachten.

  13. Barolle

    @A.l.
    Schau mal was der Hingucker zu Wahrheit z. B. in der Planung seitens des Magistrates anmerkt :
    Hier im Forum unter.
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=1100
    „Damals wurde im Haupt- und Finanzausschuss nach dem Aussehen gefragt. Die Antwort war sehr allgemein und wenig genau: ein landwirtschaftlicher Schuppen. hieß es. Über die Gebäudegröße könne man noch nichts sagen, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei.“

    Wie bisher bekannt wurde, ist der Bauherr kein Landwirt, der ein Privileg hätte im Außenbereich zu bauen. Ein Gebäude im Außenbereich muss vorrgangig und nachweisbar für den Betrieb notwendig und ohne vertretbare Alternative sein.

    Wenn du @A.l. liest was da im April an Antworten kam : Ist das das, was man Wahr und Klar nennt ?
    Erinnert das nicht ein „bisschen“ an die Hinhaltetaktik und die verzögerten Auskünfte bei Steinbruch und Parkdeck ?
    Oder an Ereignisse im Zusammenhang mit dem Stadtumbau und Bürgerbeteiligung etc
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=218
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=109
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=190
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=180
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=170
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=3
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=441
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=430
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=399
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=400
    https://www.homberger-hingucker.de/?p=340

    usw usw

    Der Hingucker ist voll von Wahrheit und Klarheit !……

    Sind es die Mitglieder der Mehrheit auch ??

  14. consider

    Ich war in der Sitzung der Stadtverordneten am 25.09.2008 in Welferode und muss sagen, ich war begeistert. Über die Art der Begeisterung möchte ich lieber schweigen.

    Den Aussagen in der Diskussion über die Absetzung des Tagesordnungspunktes 4 (Bebauungsplan / Ausweisung einer Sonderbaufläche (S) für Fotovoltaikanlagen) fehlte leider größtenteils jede gesetzliche Grundlage.

    – Was ist ein Baustopp, wann und von wem wird ein solcher erteilt und wie/wer
    kann diesen wieder aufheben.
    – Was ist ein Bebauungsplan, wie wird er aufgestellt, wie läuft das Verfahren ab und
    wann ist er rechtskräftig.
    – Was heißt Abwägen in diesem Verfahren.
    – Was ist die Aufgabe des Magistrats bzw. der Stadtverordneten in diesem Verfahren.

    – Beide Abteilungsleiter der Bauverwaltung waren anwesend, vielleicht hätte ein
    kleiner Vortrag aus dem Baugesetzbuch manch peinliche Aussage verhindert.

    Wenn sich der angehende Bauherr rechtskonform und seinen Vertragspartnern, dem Ortsbeirat und Nachbarn ehrlich verhalten hat bzw. verhält, ist es zu akzeptieren wenn er mit dem kleinstmöglichen Aufwand den größtmöglichen Gewinn erzielen will.

    War/ist er bei seinem Vorhaben ehrlich vorgegangen?

    Weiterhin kann es nicht sein, dass der Einwand eines Hülsaer Bürgers als abwertendes lästiges Element in diesem Verfahren dargestellt wird. Meines Wissens ist es auch nicht zulässig (wie geschehen) in dieser Sitzung den Namen des Bürgers öffentlich zu nennen.

    – Hat dies rechtliche Folgen?
    – War dies sogar ein Formfehler im Verfahren?

    Warten wir ab, wie es weitergeht.

    – Wann wird der Bebauungsplan/Flächennutzungsplan rechtskräftig?
    – Wann wird der Bauantrag eingereicht/wie sieht die Planung aus?
    – Wann wird die Baugenehmigung erteilt?
    – Auf was wird die Anlage montiert?
    – Wann geht der Betreiber ans Netz?
    – Werden auch Nutztiere und landwirtschaftliche Geräte ihren Platz dort finden?

  15. Te Wake

    @consider
    Wenn sich der angehende Bauherr rechtskonform und seinen Vertragspartnern, dem Ortsbeirat und Nachbarn ehrlich verhalten hat bzw. verhält, ist es zu akzeptieren wenn er mit dem kleinstmöglichen Aufwand den größtmöglichen Gewinn erzielen will.
    Da stimme ich uneingeschränkt zu !
    Allerdings muss ich fargen : Wenn man kein Baurecht hat und schon mal baut – ist das rechtskonform ?
    Wenn nein bin ich erst wieder pro Bauherr wenn er ehrlich auftritt.
    Zu allen anderen Punkten kann ich nur sagen:
    Mein Eindruck ist das in Homberg seit mindestens 7 Jahren alles nur im Hauruck und adhoc Verfahren erledigt wird.
    Da taucht dann für mich natürlich auch nach der Qualität und Entscheidungskompetenz aller Beteiligten auf.
    Wobei ich alle die in Schutz nehme die aufgrund fehlender Mehrheiten nie die Chance hatten regelkonformes Verhalten zu zeigen.
    „Weiterhin kann es nicht sein, dass der Einwand eines Hülsaer Bürgers als abwertendes lästiges Element in diesem Verfahren dargestellt wird. Meines Wissens ist es auch nicht zulässig (wie geschehen) in dieser Sitzung den Namen des Bürgers öffentlich zu nennen.“
    Erinnert mich an Aussagen die im Bauauschuss seitens des Vorsitzenden Herrn Fröde (und durch Anwesende unwidersprochen )getätigt wurden. Hier im Forum nachzulesen.
    Und mir scheint das die wohl ohne gesetzliche Grundlage ausgegebenen 100 000 € und die Praktiken und Vorgehensweisen im Fall Steinbruch Dickershausen eine Art Zeitenwende bedeuten.
    Dazu dann auch noch das erstmals ein Internetforum den Finger in manche Wunde legt.

    Ich hoffe das wir in dieser Angelegenheit hier im Forum Antwort auf alle Fragen erhalten.
    Schon um fair mit den agierenden Personen und Handlungsträgern umzugehen.
    Dazu will ich gerne mein Scherflein beitragen.
    Evtl sollten wir ja alle mal ein Glas Wein trinken : „In vino veritas“ !

  16. Barolle

    Hier die ersten Antworten und zugleich Hinweise auf die Vorgehensweise des Magistrates usw.
    1. Bauausschusssitzung am Montag als Vorbereitung auf die Stadtverordnetenversammlung um diese sachgerecht zu beraten.
    Im Vorfeld standen damit die Informationen die hier https://www.homberger-hingucker.de/?p=1103 vom Hingucker teilweise zur Einsicht gebracht wurden auch nicht nur Verfügung.

    Hier finden meist ausführlichere Gespräche statt, so dass es sich lohnt zu lauschen..
    meint der Hingucker zum Thema Bauausschussitzung etc unter https://www.homberger-hingucker.de/?p=1061

    Die so wichtige Sitzung mit mindestens nur eingeschränkter Vorbereitung ( die sich Übrigens komplett mit den Erfahrungen der Zuschauer zum Thema Bingelbrücke in diesem Ausschuss deckt ) dauerte , man glaubt es kaum :

    unglaubliche Neun Minuten.

    Danke meine Herren des Bauausschusses für ihre qualifizierte und das Wohl der Bürger im Blick habende Tätigkeit.

    Ich stelle für mich damit ganz konsequent fest :
    Derzeit gibt es für mich keine Anhaltspunkte dafür, das die im Bauausschuss Tätigen für diese Aufgabe auch nur ein Minimum an Kompetenz mitbringen.

    Am Rande sei erwähnt, das natürlich so Stadtverordnete wie Herr Schnappauf damit zu Störenfrieden der heiligen Homberger Schlafmützen werden.
    Erinnert sei auch daran das die Mehrheitsparteien es ablehnten die Grünen als vollwertige Mitglieder in die Ausschüsse aufzunehmen.

  17. Barolle

    https://www.homberger-hingucker.de/?page_id=904#Regionalplan

    Ist das gleiche Strickmuster wie im Verfahren des Steinbruchs.

    Unvollständige Fakten.
    Fehlerhafte Aushänge.
    Lügen
    es ist geplant einen Vertrag zu schließen, es steht seit 30 Jahren im regionalen Rahmenplan, der Abbau ist dort festgeschrieben, die Stadt kann nichts dagegen unternehmen, während er gleichzeitig als Bürgermeister dem Antrag der Fa. Beisheim unterstützende Erklärung an die Regionalversammlung sendet und : Die Stadt Eigentümerin zumindest von Teilflächen ist.

    Und da ich bisher klare Worte gesagt habe, hier noch eines. Wäre ich Geschäftsmann würde ich mich sher deutlich und öffentlich von solchen Praktiken distanzieren. z. B. durch ein Hausverbot.

    Gute Nacht Homberg !
    Danke auch an den Einen der in Hülsa gegen den Antrag öffentlich votiert hat.

    @ consider
    Glaubst du noch an eine rechtskonforme Vorgehensweise ?

  18. consider

    @Barolle

    Speziell bei diesem Bauvorhaben und dem ganzen Verfahren fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.

    – Würde gerne mal den ursprünglichen Antrag des Bauherren an den Ortsbeirat sehen.
    – Was tut der Ortsbeirat wenn der Antrag und das Ergebniss der jetzt möglichen Bebauung bei weitem nicht übereinstimmt?

    Wir werden sicherlich noch vor der Jahreswende das Ergebniss beundern können und es wird speziell in Hülsa einige geben die sagen werden: “ JO, dos hon ich me awer so net gedocht „.

    Wie war das nochmal mit dem Wein?
    Denke mal du bist in der Runde dabei. Ort schlage ich vor, Wein und Zeitpunkt Ihr.

  19. witzbold

    @ DMS Sie sollten sich schonmal Ihren Urlaub streichen bei dieser Aussage der SPD und den Grünen viel Spass in der Zukunft !!!!!!! —->Nordhessen soll Solarregion werden<—–
    Viele Viele Solarmodule in ganz Nordhessen oh weia oh weia

  20. Barolle

    Irgendwie hat der Witzbold nachgelassen.
    Die kritik richtete sich nicht gegen Solartechnik an sich sondern bezog sich ganz speziell auf ein Projekt bei dem mit unsauberen Mitteln eine höhere Subventionierung erzielt werden sollte.

    Hätte man sauber gearbeitet hätte man von Anfang an eine Umwidmung betrieben in der auch die Errichtung eines gebäudes klar dargelegt wurde; hätte man den Bauantrag eindeutig dargelegt und hätte man nicht Baumassnahmen ergriffen die bereits begonnen wurden bevor die Fläche Bauland war.
    Dazu kommt das Fundamente errichtet wurden die nicht dem Umwidmungsantrag entsprechen.
    Und der Einspruch in der Stadtverordnetensitzung sollte lediglich bezwecken das mögliche rechtliche Probleme für die Stadt vermieden werden sollten.
    Merke :

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil !

    Un Angesichts dessen was man so im letzten halben Jahr erlebt hat und was da so alles im Argen liegt _ Steinbruchaffäre , Lügen seitens eines Bürgermeisters, Vertuschungsaktionen, oder jetzt die doch recht unklare Situation mit der Bingelbrücke wo in einer lächerlich zu nennenden Bauausschusssitzung im Hauruck Verfahren mit der heissen Nadel ein Vorschlag an die Stadtverordneten gemacht wurde bis hin zu vermutlich fehlenden Ausschreibungen und Verstössen gegen die Pflicht Ausschreibungen zu veröffentlichen.

    Dazu dann Personalpolitik die Krümchen für Krümchen betrieben wird und bis heute nicht ersichtlich ist was denn nun der liebe Herr Krum so alles für den Förderverein macht oder was er überhaupt so macht , wo er es macht und wo seine Tätigkeitsbeschreibung ist.

    Dazu fehlt dann und da sehe ich die großen Stärken des Hinguckers im Schwalm- Eder Kreis derzeit eindeutig eine Regionalzeitung die sich nicht als Posaunenchor des Homberger Bürgermeisters präsentiert !

    In diesem Sinne : Quo vadis , Homberg ???

  21. Mirko

    @ Witzbold,

    möchtest du ein Atomkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk in deiner Nähe haben, die die Profite der großen Energiekonzerne immer weiter steigen lassen?

    Wir müssen in Hessen eine Trendwende zur erneuerbaren Energie finden. Hessen ist unter neoliberaler Führung unseres geschäftsführenden Ministerpräsidenten Schlußlicht in erneuerbaren Energien. Die Sonnenenergie hier auf der Nordhalbkugel zu nutzen, ist kontraproduktiv. Solarenergie muss in Sonnen-reichen Ländern ausgebaut werden. Dort ist deutsches Know-How gefragt.

    Ich kann auch die Märchen von schwarz-gelb nicht mehr hören, dass die SPD und die Grünen Hessen mit Windrädern zupflastern möchte. Erneuerbare Energien sind nicht nur die Windkraft.

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